Willkommen unterm Regenbogen

April, April, er macht(e) was er will…(wollte)… tschüss bis nächstes Jahr…!

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Er hält sich aber auch an gesetzte Daten…

Seinen Probelauf für das in 8 Monaten stattfindende Weihnachtsfest, hat er pünktlich am 24./ 25. und 26. erfogreich absolviert.

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Ich heiße nicht April, deswegen kann ich auch nicht machen was ich will. Sondern bis Dienstag das, was der Arbeitgeber möchte.😉

Die regenbogenlichter wünschen allen ein schönes Wochenende!

Der Winter ist zurück…. schnell die Tür (vom Stadl) zu…😉

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Aber es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung…
Die Mangalica-Wollschweine haben die richtige… nämlich eine dicke Speckschicht- persönlich angefressen -also nix AOK-Hungerhaken, Haarkleid mit Dauerwelle – der neueste Schrei 😉 und die langen Liebestöter- Unterhosen, sprich Unterwolle angezogen… trés chic…😍

Wenn sie einen Unterstand und eine Schlammsuhle haben, können sie das ganze Jahr draußen leben. Knuffig sind sie eh… und gutmütig dazu… Knuddelschweine…

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Das Wollschwein wurde 1999 zur gefährdeten Haustierrasse erklärt.
Na ja, wohl nicht so einfach mit den „Liebestötern“ das richtige Schweinderl zu finden. 😁
Inzwischen werden sie aber wieder gezüchtet.

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Die Tür vom Stadl ist im Allgäu und die ungarischen Wollschweine haben ihr Zuhause im Tierpark Kunsterspring >>>>

In der Schweiz haben Wollschweine eine eigene Seite…
Wollschwein.ch

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Über noblen „Unfrieden“…

Ist es nobel, wenn ein Friedens-nobel-preisträger von anderen ein Mindestmaß und die Aufstockung der Rüstungsausgaben verlangt?
Ist der Preis dafür Frieden oder Unfrieden?
Und kann Herr Nobel, der den Krieg hasste, dann in Frieden ruhen?

Denn wie Anna-Lena trefflich bemerkte, „Nobel geht die Welt 🌍 zugrunde, ob mit Waffen oder ohne“.

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Die Iller und ein Stück Randbereich, wie er in der Natur sein soll… und es gut wäre….
Überall ist das leider nicht so…
Der Illerursprung ist bei Oberstdorf, wo die Flüsse Trettach, Breitach und Stillach zusammenfließen.
Bei Ulm mündet sie in die Donau. Im 13. Jahrhundert wurde die Iller zur Landgewinnung in Kempten verlegt. Erst floss sie links um den Burghaldehügel, danach rechts. Die alte Iller gibt es aber durchaus noch, sie ist nur nicht mehr sichtbar. Sie korrespondiert mit der neuen Iller und bei hohem Wasserstand, steigt die Feuchtigkeit beim aufgeschütteteten Land merklich an. Die Natur lässt sich eben nicht gern ins Handwerk pfuschen.😉

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Der Name der Iller stammt vom lateinischen Begriff Hilaria, der aus dem keltischen ilaria stammt und für eilig steht. Das kann sie durchaus sein. Wie sich nach starkem Regen, bei Schneeschmelze oder beidem immer wieder zeigt.
Später wurde noch der lateinische Begriff hilaris herangezogen, der für heiter oder freundlich steht.

Hilaria heißt auch die Sonthofer Fastnachtszunft.
Dann wünschen wir uns doch, dass es die Iller nicht ganz so eilig hat und narrisch tut. Sondern meist ihr freundliches Gesicht zeigt.

Und zum Schluss noch die altbekannte Eselsbrücke über die bayrischen Donauzuflüsse…😉

Iller, Isar, Lech und Inn, fließen rechts zur Donau hin.
Altmühl, Naab und Regen, fließen links entgegen.

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Der Käse ist schon eine Weile „verdaut“…😉

Emmentaler aus dem Allgäu… das Emmental ist doch eigentlich in der Schweiz…. ist das nun alles Käse und in Kupferkesseln „abgekupfert“?

Alles nur „geklaut, gestohlen und geraubt“? Also Käse wurde im Allgäu schon lange hergestellt, allerdings eher zur kleinbäuerlichen Eigenversorgung.

Er wurde mittels Flößerei auf der Iller (Donau) bis nach Ulm und Passau gehandelt. Die Qualität war aber bei weitem nicht so gut wie in der Schweiz, Holland und Belgien.

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Ende des 18. Jahrhunderts gab es schon einmal eine „Globalisierung“ und billige Baumwolle aus Amerika und Ägypten verdrängte das Leinen,

welches aus dem im Allgäu angebautem Flachs>>>>  hergestellt wurde.

So verloren viele Bauern ihre Erwerbsgrundlage und viele wanderten auch nach Amerika aus.

Etwas anderes musste her…

1815 wurde im schweizerischen Kiesen, in einer Talkäserei, ein exportfähiger, qualitativ hochwertiger Käse hergestellt.

Immer häufiger wurden solche große Laibe (bis zu einem Zentner), dieses temperaturunabhängig haltbarem Käse, ins Allgäu eingeführt.

Die unpasteurisierten Rohmilchkäse erzielten einen fast doppelt so hohen Preis und drohten zur Konkurrenz zu werden.

Die Allgäuer Bauern, Milchkäufer und Käsehändler versuchten deshalb, diesen Käse selbst herzustellen.  Der Oberstaufener Fuhrunternehmer und Käsehändler Josef Aurel Stadler holte 1821 zwei junge Schweizer, die in der Käserei von Weiler im Westallgäu (Richtung Bodensee) Allgäuer Emmentaler herstellten. 1823 wurde ein Allgäuer Älpler für seinen Käse ausgezeichnet.

1806 wanderte der Schweizer Franz Schelbert nach Deutschland aus. Er pachtete im heutigen Haldenwang-Wagenegg bei Kempten ein Gut und stellte Emmentaler Käse her.

Sein Sohn errichtete in Immenstadt im Allgäu eine Rundkäserei. Sie waren die ersten, die im Allgäu Emmentaler Käse produzierten.

Stadler war es auch, der Johann Althaus (* 9.9.1798  †20.6.1876) aus Lauperswil bei Langnau im Emmental, ins Allgäu holte.

Er produzierte 1827 die ersten traditionellen Zentner-Laibe nach Schweizer Art im Allgäu. In ganzjähriger Produktion und Reifung und in nennenswerter Menge.

Im Sommer auch auf der  hinteren Au-Alpe>>>   im Gunzesrieder Tal.

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Hier weiter vorne im Tal… Alpe Vorsäß 1 von 3 …😉

 

Im Winter in der Kirchstrasse 10 in Blaichach.

Dieses war der gräfliche Montfort-Rothenfelsische Sennhof mit Getreideanbau, Viehzucht, Milchwirtschaft, Pferdegestüt und Geflügelhof.

Da die Milch nur über den Winter für die Herstellung der großen Käselaibe reichte, schickte Besitzer Johann Florian Fritz,

den Sennen im Sommer auf die hintere Au-Alpe im Gunzesrieder Tal.

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Nach vierjähriger Ehe und eiserner Sparsamkeit, kann Johann Althaus ein Gut in Sonthofen kaufen. 1835  eröffnete er dort eine eigene Sennerei.

In Richtung Hirschstraße bis zur Blumenstraße erstreckten sich ein Feld mit einem Nebengebäude.

Später kaufte er noch das hintere Retterschwang (bei Hindelang), welches heute den Prinzen Georg und Konrad von Bayern gehört.

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Hier ein (gemaltes) historisches Bild von der Hirschbrauerei etwas weiter oben in der Hirschstraße. Dort wo links davon die Wiese ist, könnte das Feld in etwa gewesen sein.

Auf der Seite vom Brauereigasthof, findet sich auch eine Karte…>>>>

Das Haus Bahnhofstraße 16 musste 1998 abgerissen werden. Jetzt steht dort das Gebäude mit dem Balkon oben, rechts neben den zwei großen Lärchen.

Sie wurden angeblich 1870 durch französische Flüchtlinge gepflanzt und stehen unter Naturschutz.

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Die großen Löcher fehlten dem Allgäuer Emmentaler aber vorerst noch. Da musste erst einer „nachbohren“ und 1840 Gärkeller nach Schweizer Vorbild einführen.

Als der Gemeindeobmann Johann Flübinger (Johann muss zu der Zeit ein absoluter Modename gewesen sein) und der Gemeindeschreiber Christian Badertscher am 13.4.1827 in der Amtsstube von Lauperswil, ein wohlwollendes Schreiben für die Ausstellung eines Reisepasses für einen Sohn ihrer Gemeinde aufsetzten, ahnten sie sicher nicht, dass man später mal für ihn in Sonthofen und Blaichach Gedenktafeln aufstellt und Plätze nach ihm benennt. Der Platz bei den Lärchen ist nach Johann Althaus benannt.

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Es gibt an die 300 Nachkommen des eingewanderten Johann Althaus. Überall wo man im Allgäu auf den Namen Althaus trifft, sind das Nachkommen von ihm. Auch in Sonthofen, Fischen Oberthalhofen, Oberstdorf, im Walsertal, am Ammersee, bei München, bei und in Zürich, im Kanton Thurgau, selbst in Kanada und der USA. Sie wurden vom Schreiber erforscht und auf einer 12.60 m langen Rolle festgehalten.

Das Grab von Johann Althaus und seinem Bildnis, findet man bis heute auf dem Sonthofer Friedhof. Bei ihm liegt natürlich seine starke und fleißige Frau, die ihn um 10 Jahre überlebte.

Sie konnte ebenso gut käsen wie ihr Mann und stellte aus Sparsamkeitsgründen viele Dinge selbst her. Sie kannte sich auch mit Kräutern aus, was den Arzt ersparte.

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Carl Hirnbein holte später noch zwei Holländer ins Allgäu, die die Weichkäsesorten Romadur und Limburger „mitbrachten“.

Mit der Käseproduktion und Alpwirtschaft kamen auch die ersten „Sommerfrischler“ und mit beidem, der wirtschaftliche Aufschwung im Allgäu.

70 Prozent der deutschen Emmentaler-Käseproduktion kommen heute aus dem bayrischen Allgäu.

Am Haus Hauptstraße Nr. 11 in Fischen (Restaurant Gaisbock), soll das Familienwappen der Familie Althaus zu sehen sein. Das ist aber wohl der Renovierung zum Opfer gefallen.

Es zeigt auf schwarzem Schild, ein altes Haus auf grünem Hügel und als Helmzier, über einer goldenen Krone, eine rote Rose zwischen zwei Füllhörnern.

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Fazit… was war das nun? „Nur geklaut“ sicher nicht. Eher ein klein wenig „Werksspionage“, aber mehr Hilfe zur Selbsthilfe durch Einwanderer aus der Schweiz.

Die hier durchaus auch ihr „Glück machten“ und heimisch geworden sind. Herausgekommen ist noch eine Gegend mit feinem Käse.

Und sowohl das Allgäu, als auch die ursprünglichen Schweizer Heimatorte der „Einwanderer“, können stolz auf Johann Althaus und Co. sein.

Wer mal schauen oder auch probieren will… hier Links zur
Sennerei Gunzesried >>>>
Oder auch zur Sennerei Hüttenberg >>>>

Übrigens… in den USA ist Rohmilchkäse verboten. Was wird aus ihm, sollte TTIP kommen? Kein Normalbürger weiß, was verhandelt wird und was nachher dann noch für Gesetzeslücken auftauchen, die unsägliche Entscheidungen möglich machen. Das könnte unter Umständen richtig Käse werden. Nicht nur in Bezug auf Käse und Co. Siehe das Nafta- Abkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Von dem für TTIP kräftig abgekupfert wird…
Ein sehr guter Artikel…
Nafta- Versprochen – gebrochen… hier klicken >>>>

Und was für ein Glück, dass es immer Geschichtsschreiber gibt, die alles aufschreiben.

Im folgend verlinktem PDF-Dokument, ist noch viel mehr über Johann Althaus nachzulesen. Ebenso eine Kopie eines Briefes vom damaligen Inhaber der Käseexportfirma Lehmann & Co. in Langnau im Emmental, an ihn.

Aufbewahrt wird er in einem Buch aus dem Jahr 1828 in derselben Firma.

Zur Erzählung von Armin Müller …Hier klicken… >>>

 

 

Tulpen… eine „Gabe“ des Morgenlandes… Ihr Name geht über türkisch „tülbend“, auf persisch (Iran) „dulband“ zurück. Die Bezeichnung für Turban. Die erste Silbe des Wortes, lässt sich bis zum Sanskrit-Wort „tûla“, welches mit Baumwolle übersetzt wird, zurückführen. Die Farben und Formen der Tulpen, waren den damals üblichen Turbantüchern der vornehmen Osmanen, wohl sehr ähnlich. Die Gattung wird im persischen und türkischen als „lale“ bezeichnet. Ebenfalls aus dem Sanskrit, steht es für „rot“.

 

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Lied der Freundin

Zarter Blumen leicht Gewinde
Bring ich dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
war mir leider nicht beschieden.

In den leichten Blumenranken
lauschen liebende Gedanken,
die in leisen Tönen klingen
und dir fromme Wünsche bringen.

Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt dir Blumenworte;
Mögen sie vor deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken.

Marianne von Willemer
(1784 – 1860); geborene Pirngruber, genannt Jung, Goethes große Liebe,
1814 Bekanntschaft mit Goethe; Vorbild für die Suleika im »West-östlichen Divan« (1819),
zu dem sie einige Gedichte beitrug

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Und nach dem Regen ist vor dem Regen.😉

Die Wolken zaubern neben dem Regen eine ganz besondere Stimmung….

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