Willkommen unterm Regenbogen

Aber im königlichen Garten ward es lebendig; denn wenn die heilig stille Nacht sich herabsenkt auf die Erde, und Bäume und Blumen sich von den Menschen nicht mehr beobachtet sehen, dann neigen sich die Häupter zusammen und erzählen sich leise flüsternd das Treiben der eitlen Menschen; welches sie am Tage belauscht haben;

Der Abendwind ist ihr Freund und geheimnisvoll trägt er die Mitteilungen zu entfernteren Bäumen und Sträuchen, welche die freudvolle oder traurige Mähr wieder leise unter sich verbreiten. Oft kommt aber auf rauschendem Fittig der wilde Sturmwind und will die Bäume zwingen, ihn auch in die Geheimnisse einzuweihen; diese wollen aber keinen so wilden Bundesgenossen, der heimatlos durch die Räume stürmt und lieber geben sie brechend ihren Geist auf, ehe sie nur einen Gedanken an ihn verraten;

Die Eiche nur sieht mit unerschütterliche Ruhe aus dunklen Augen ihn an, und selten hat er noch einen Sieg über sie davon getragen.

 

Mit diesen schönen und bildmalerischen  Worten aus “ Orient und Occident: Erzählungen und Mährchen“ von Amalie Krafft, aus dem Jahr 1838!, möchten wir unseren Lesern einen traumhaft schönen Abend, eine gute Nacht und einen guten Wochenstart wünschen!

Und vielleicht hört der eine oder andere mal das Flüstern der  Bäume…;)

Ausblick…

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Mal schauen, ob die neue Woche schon zu sehen ist…😉

Oder so…😉

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Blumen müssen halt auch manchmal zur Bank gehen – wachsen…😉

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Passt irgendwie perfekt zu unseren heutigen Plänen…

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Unsere treuen Leser… Dankeschön!

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Allen neuen Leser und Follower… Herzlich Willkommen!

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Allen die heute etwas Schönes zu feiern haben… Herzlichen Glückwunsch!

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Etwas zum Schmunzeln ist gut für schöne und traurige Anlässe….

Ursprung der Rose

Den Rosenzweig benagt ein Lämmchen auf der Weide, 
Es tut‘s nur sich zur Lust, es tut‘s nicht ihm zuleide. 

Dafür hat Rosendorn dem Lämmchen abgezwackt 
Ein Flöckchen Wolle nur; es ward davon nicht nackt. 

Das Flöckchen hielt der Dorn in scharfen Fingern fest; 
Da kam die Nachtigall und wollte bau‘n ihr Nest. 

Sie sprach: „Tu auf die Hand und gib das Flöckchen mir
Und ist mein Nest gebaut, sing ich zum Danke dir.“

Er gab, sie nahm und baut und als sie nun gesungen,
Da ist am Rosendorn vor Lust die Ros‘ entsprungen!

Friedrich Rückert

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Von Herzen alles Liebe für die, die krank sind und/oder denen es nicht gut geht.

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Und nicht zu vergessen, unbedingt auch eine Rose für die, die Gutes für Andere tun!

Eure regenbogenlichter

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Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros und er trug mich mit sanften Schwingen weit über sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts. Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

Antoine de Saint-Exupéry, „Der kleine Prinz“…

Zum Gedenken an die Opfer aus Orlando…

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Alle wollen im Urlaub ans Meer, wir auch…😉

Wir gehen ihm aber gleich auf den Grund. Den Grund des Zechsteinmeeres, welches sich vor 250 Millionen Jahren in Mitteleuropa erstreckte.

Etwa vom heutigen England bis ins heutige Baltikum und vom heutigen nördlichen Nordseeraum bis ins heutige Südwestdeutschland.

Zuerst ein Fall von Normalität… Raps sieht blühend schön aus und blüht inzwischen fast überall und in großen Mengen. Ob das normal ist, sei dahingestellt.😉

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Im Falle der Annäherung, erkennt man langsam die „Erdfälle“… die „Dolinen“… bei Frankershausen.
Im Naturpark Meißner/Kaufunger Wald.

Die Kripp-und Hielöcher… das leitet sich von Krippe (Vertiefung) und „Höhlung“ ab. Es bezeichnet damit die geologischen Vorgänge der Erdfälle.

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Wenn es nicht gerade regnet, behält man auf dem Meeresgrund trockene Füße.

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Ein Pflegefall… Woll-(ken)schafe pflegen die Landschaft, damit sie offen bleibt und die „Seerosen“ blühen können. Das mit den Seerosen ist natürlich ein Scherz und eine Wortspielerei! Aber einheimische Orchideen blühen dort.

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Ein Fall für den guten Geschmack… Wacholder…

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Ein sehr alter Fall?
Fast so alt wie das Zechsteinmeer?
Auf alle Fälle holzig…

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Ein ziemlich tiefer Fall…

Werden sich am l. Juli 1958 der Frankershäuser Landwirt Heinrich Schill und seine
Frau, bei den geologischen Erscheinungen des Gebietes gedacht haben. Beim Grünfutterholen mit ihrem Fuhrwerk bemerkte er, dass plötzlich eine der beiden Kühe einbrach. Ihm gelang es noch, die Kühe vom Wagen zu lösen. Die armen Tiere verschwanden trotzdem spurlos in einem nur ein Quadratmeter großen Loch. Eine Untersuchung ergab eine Tiefe von rund 30 Metern. Die Stelle des „Unglücksfalls“ wird heute als „Kuhloch“ bezeichnet.

Ein schöner Glücksfall dagegen…eine einheimische Orchidee… Knabenkraut…

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Auf jeden Fall genial, was sich hinter einem gelb scheinenden Rapsfeld und einem scheinbar unscheinbaren Hügel, für eine interessante Landschaft verbirgt. Überraschung gelungen.

Wie kommt es zur Bildung von Erdfällen (Dolinen)?
Die geologischen Vorgänge werden durch die verschiedenen Bestandteile des Dolomites und der Wirkung
des Wassers hervorgerufen. Dolomit setzt sich aus leicht löslicher Bittererde (MgCO3,) und verwitterungsbeständigerem kohlensaurem Kalk (CaCO-
3) in unterschiedlichen Mengenverhältnissen zusammen. Durch Wassereinfluss wird die Bittererde aus dem Gestein ausgelaugt, so dass nur noch ein Kalkgerippe verbleibt, das durch Druck überliegender Erdschichten einstürzen kann und zur Bildung von Erdfällen führt.

Eine weitere Möglichkeit für die Bildung solcher Dolinen kann die Auswaschung unterirdischer Gipslager sein.
Drängt sich der Kalk jedoch auf einzelne Lagen zusammen, so erweist er sich als besonders wetterfest und es kommt zur Bildung von Einzelfelsen, Steilrücken und Klippen. Die geologischen Prozesse halten immer noch an.

(Kein eigener Einfall! „Geguttenbergt“ aus der Beschreibung für den Infopfad durch die Kripp-und Hielöcher)

Und zum Glück sind uns die Felle, ähhhm Fälle nicht davon geschwommen, wir brauchten keine Schwimmflossen um den Meeresgrund zu erkunden und tief gefallen sind wir auch nicht.
Deswegen gibt es jetzt den Bericht als „Fallstudie“. 😉

Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sonntag, ganz ohne unliebsame Zwischenfälle!

 

Ungeschoren…

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Kommen sie hoffentlich über die Schafskälte…die eine „meteorologische Singularität“ und „Witterungsregelfall“ ist. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 89 Prozent sucht sie von Anfang bis Mitte Juni, vor allem Deutschland und Österreich und dort vor allem die höheren Lagen heim. Mit um 5 bis 10 Grad kälteren Temperaturen, Nordwestwind und häufigem Regen. Manchmal auch mit nochmals ziemlich viel Schnee in den oberen Regionen.
Vergleichbar mit dem Sommermonsun des indischen Subkontinents. Wenn es danach geht, haben wir speziell hier, schon die ganze Zeit den europäischen Sommermonsun. Irgendwie regnet es nur einmal und das ist immer.😉
Weil das durchaus eine gesundheitliche Gefahr für sie ist, werden Lämmer und ihre Mütter deshalb erst gegen Ende Juni geschoren.

„Ungeschoren davon kommen lassen“ ist auch ein Sprichwort und bedeutet heute, dass jemand ohne Strafe davon kommt.

Die frühere Bedeutung hatte wohl auch damit zu tun, dass der Schäfer natürlich kein Schaf 🐑 ungeschoren davon kommen lassen wollte.
Oder eventuell auch mit der Buße für Straftaten im Mittelalter. Dafür wurden den Verurteilten Haare und Bart geschoren. Die Haarlänge war aber Standessymbol.

 

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