Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für März, 2012

Dienstmann Muck…aus Heidelberg

Unsere Dienstreglerin hatte uns Anfang der Woche (ungefragt) die Spätschichten „rausgenommen“ und alten Urlaub  bzw. Überstundenausgleich eingetragen. Da mussten wir natürlich gleich ausnutzen und wir sind für fünf Tage nach Heidelberg gefahren. Das Wetter konnte schöner nicht sein, genau diese fünf Tage herrlichster Sonnenschein und warmes Frühlingswetter… 🙂 Ein Hoch auf die Dienstreglerin… 😉

Unser Kurzurlaub in Heidelberg ist nun leider zu Ende… aber wie heisst es, wenn einer eine Reise tut, hat er viel zu erzählen…

Anfangen möchten wir mit dem „Dienstmann Muck“, dessen Skulptur am Hauptbahnhof in Heidelberg steht. Der hat mir schon beim letzten Mal gefallen, weil er so nett schaut.

Und diesmal habe ich ein Foto von ihm geschossen und nachgeschaut, was es mit ihm auf sich hat….

Er wurde 1873 als Johannes Fries in Heidelberg Neuenheim geboren. Als er jung war, arbeitete er als Gänsehirt am Neckar und später als Schreiner.

Später erst wurde er „Dienstmann Nr. 73“ am Heidelberger Hauptbahnhof. Er passte bei den Mensuren in den Heidelberger Korps Suevia und Corona auf und spielte Postillion d`Amour für die Studenten. Von ihnen erhielt er den Namen „Muck“.

Er zeichnete sich durch Bescheidenheit, Loyalität, Schlagfertigkeit und Hilfsbereitschaft aus.

Er verstarb am 19.05. 1905 im Alter von 68 Jahren, mittellos in Heidelberg. Als Heidelberger Original bleibt er trotzdem unvergessen.

Fotografien und Zeichnungen von ihm, sind in der Altstadt in den Restaurants „Zum roten Ochsen“ und  „Zum weißen Schwanen“ zu sehen. seine Totenmaske ist im Restaurant „Goldener Hecht“ zu finden.

Der Heidelberger Bildhauer Armin Guther schuf die Skulptur und widmete sie seinen Söhnen Andreas und Stefan. Die Deutsche Bahn erhielt die Skulptur von ihm als Schenkung und seit dem 09.06.2001 steht sie zum Gedenken an „Muck“ vor dem Heidelberger Hauptbahnhof.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass man dem „Bauchgefühl“ doch oft glauben kann… 🙂

Vielleicht war es auch erst einmal der Name „Muck“, der mich an einen sehr schönen Märchenfilm, nach dem Märchen von Wilhelm Hauff,  Die Geschichte vom kleinen Muck , erinnert.

Wir wünschen morgen allen einen schönen Sonntag!

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Darf ich mich vorstellen…

Gestatten…Mein Name ist Uhr…

Ich möchte schon mal daran erinnern, dass ihr mich heute Nacht aus dem Regal, oder wo mein Platz gerade bei euch ist, vor stellen müßt….

damit ich von Zwei auf Drei Uhr  VOR-GE-STELLT  werden kann…

Denn heute Nacht beginnt in Deutschland vielleicht noch nicht der Sommer, aber die Sommerzeit. 😉
Meine Schwester, die Funkuhr, geht lieber online und bewegt sich von selbst… wenn sie möchte… 😉

Also, der Countdown läuft…und ihr lauft morgen früh hoffentlich auch pünktlich auf..um euch vorzustellen. 😉

Mach es wie die Sonnenuhr…

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit`ren Stunden nur…

Dieser „alte“ Spruch aus Poesiealben und von Postkarten fiel mir (bei dem schönen Frühlingswetter heute)  ein, als mir diese kleine (Taschen-) Sonnenuhr wieder in die Hände kam…

Die Sonnenuhr

Verbindung zwischen Himmel und Erde,

Faszination von Licht und Schatten,

ein astronomisches Instrument

oder schlicht ein Zeitmesser….

Sie zeigt die Zeit ziemlich genau an. Allerdings muss man noch das Eine oder Andere beachten.

Von der Uhr kann man die „Wahre Ortszeit“ ablesen, die allerdings von der mitteleuropäischen Zeit abweicht, die sich auf den 15. Längengrad bezieht (Bezugsmeridian). Befindet man sich östlich des 15. Meridians, muss man pro Längengrad 4 Minuten abziehen. Ist man westlich des Meridians, zählt man pro Längengrad 4 Minuten dazu. Weiterhin geht die Sonne im Vergleich mit der mechanischen Uhr, je nach Jahreszeit, vor oder nach. (Mit Ausnahme von 4 Tagen).

Wendet man das auf die hier abzulesende Uhrzeit (ca. 16.15 Uhr) an, ergibt sich Folgendes…

Wir liegen etwa! auf dem 10. Längengrad…das ergibt  +20 Minuten = 16.35 Uhr… +6 Minuten aus der (beiliegenden) Zeitgleichungstabelle = Mitteleuropäische Zeit 16.41 Uhr

Meine Uhr zeigte 16.40 Uhr…

Auch noch zu beachten, wenn wir der Sonne „ins Handwerk pfuschen“ und „Sommerzeit“ haben, muss man natürlich noch eine Stunde dazuzählen.

Auf jeden Fall haben wir heute nach der Arbeit die Sonne und den schönen Frühling genossen und wir freuen uns auf ein schönes Wochenende! 🙂

Den obigen Spruch sollte man wirklich (fast) so handhaben, denn an so schönen Tagen kann man sich eigentlich nur freuen und schlechte Laune hat da irgendwie nichts zu suchen. 😉

Leuten, denen es gerade nicht so gut geht, weil sie vielleicht jemanden nahestehenden verloren haben, möchten wir sagen, nie die Hoffnung verlieren, irgendwann scheint die Sonne wieder und es gibt einen neuen Anfang. Die Natur kann einem dabei sehr helfen, denn auch sie wagt jedes Jahr auf`s Neue, einen neuen Anfang. Nach einer „dunklen“ Zeit….

Und in der schönen Jahreszeit des Neubeginn´s, sind wir gerade. 🙂

Oder um es mit dem engl. Historiker Henry T. Buckle (1821-1862) zu sagen:

Die das Dunkel nicht fühlen, werden sich nie nach dem Lichte umsehen.

Kunst oder nicht….?

Kunst auf der Strasse oder hier besser Kunst an der Strasse…

Auch letztes Jahr in Freiburg gesehen und eines meiner liebsten Motive. Wir haben es selbst als Hintergrundmotiv auf dem Telefon und unser Gravatar ist es auch. Fotografiert in einem Buswartehäuschen. Und es passt auch irgendwie gut zum heutigen, wunderschönen Frühlingsanfang. Einfach gemeinsam auf einer Bank sitzen und entspannt gemeinsam lesen.

 

 

Reine Schmierereien an Häuserwänden nerven uns ziemlich, aber so ein nettes Motiv an einer grauen Wand vom Wartehäuschen… die zwei Hunde „sitzen“ auch (fast) genau auf der Bank vom Wartehäuschen, das zaubert uns immer ein Lächeln ins Gesicht. Das ist doch richtige „Hundliebe“… 😉
Vielen Dank an den unbekannten „Künstler“, gut gemacht, es war uns ein Vergnügen und ist eine schöne Erinnerung an Freiburg!

Verspätetes Montags-Herz ;-)

Manchmal komme ich auch nicht zum bloggen… deswegen auch ein Dienstags-Herz für
Frau Waldspecht

Dafür ist es auch mein liebstes Herz, welches ich schon ewige Zeiten in der Küche habe… ich glaube, es war mal an einem Geschenk… Es bekommt nur manchmal ein neues Band… zu Zeit eines in lila… 😉
Und es zerbricht zum Glück nicht so leicht… bei Dingen, die einen am Herzen liegen, kann das ärgerlich sein. 😉

Und es würde gut an Kalles knuffiges „Mäuse-Haus“ passen… 😉

Ein „Löwenzähnchen“ hat sich durchgebissen ;-)

Für alle, die heute keine Sonne haben, eine kleine Löwenzahn-Sonne 🙂

Heute ist die erste Blüte aufgeblüht!

Die wachsen jedes Jahr, fast ohne Erde, eines links vor der Tür und eines rechts. Und sind irgendwie „unkaputtbar“ und richtige Sonnenkinder. Sie öffnen ihre Köpfchen nur, wenn die Sonne scheint. Also überhaupt keine Mauerblümchen. 😉 Da geht selbst bei der Arbeit die Sonne auf. 🙂

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Allen einen schönen Sonntag, mit viel Sonne im Herzen!

Sommeranfang…. ;-)

Das war letztes Jahr, Anfang April in Freiburg…

 

Dieses Jahr besucht uns der „Sommer“ noch 14 Tage früher… 😉 Nur Grillen haben wir noch keine gehört… *blinzel*

Also T Shirt an und nichts wie raus… (wer kann)

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