Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Mai, 2012

Galerie

Geh und „Schauinsland“…

Da wir schon eine Skulptur vom Schauinsland gezeigt haben, noch ein paar Impressionen vom Schauinsland…

Die Talstation

Aufwärts geht`s…

(Fast) oben…

Den Waldklee gibt es nicht nur auf dem Schauinsland, ich finde ihn aber immer wieder hübsch…

Oooooben… ist ein Aussichtsturm…

Ausblicke… die „Weißen Riesen“ der Schweiz konnte man gerade noch sehen, Jungfrau, Eiger, Mönch allerdings nur erahnen… auf den Fotos ist leider nichts zu sehen…

Schöne alte, knorrige Weidbuchen kann man auf dem Schauinsland bewundern. Ihre Form erhalten sie durch den Verbiss des Weideviehs…und das Wetter natürlich..

Viele Blumen natürlich auch…

Bären… ähhhm (Heidel)beeren gibt es sicher auch bald viele..

Ein Schaubergwerk gibt es am Schauinsland auch. Dort werden Führungen angeboten. Die Gesamtlänge der befahrenen Strecken und Stollen im Schauinsland beträgt 40 km, es wurde bis 900 m unter dem Schauinslandgipfel abgebaut. 1.5 Millionen Tonnen Roherz, mit einem Geehalt von 80.000 Tonnen Zink, 15.000 Tonnen Blei und 15 Tonnen Silber wurden abgebaut.

Ohne dem Erlös aus dem Silberbergbau wäre der Bau des Freiburger Münsters nicht möglich gewesen… die Bergleute stifteten zwei Glasfenster für das Münster.

Wer mag, kann auch einen 400 Jahre alten Bauernhof am Schauinsland anschauen, dort wurde ein Museum eingerichtet.

Nun geht es wieder abwärts

Und da sind wir wieder… schön war`s…

Anmerkung: Bei den Fotos aus der Bahn, ließen sich Spieglungen durch die Scheibe leider nicht vermeiden.

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Pusteblume….

Bevor es „Pusteblume“ mit den schönen Blumenwiesen ist, weil die Bauern sie mähen und Heu machen, habe ich Pfingstmontag vor der Spätschicht schnell noch ein paar Fotos geschossen….

 

Fast „Vom Winde verweht“…ist dieser „Engel“…

Als Kinder haben wir manchmal ein Spiel gespielt… wer eine Pusteblume mit so einem ganz weißen Knopf wie hier hatte, war ein „Engelchen“… hatte man eine mit einem dunklen Punkt in der Mitte, war man ein „Teufelchen“…   Gleichzeitig haben wir ein wenig geholfen, dass die Schirmchen fliegen konnten… 😉

An den Pusteblumen sieht man schön das „Werden und Vergehen“ in der Natur…

Sie wachsen, blühen, „zünden ihre Kerzen an“ und der Wind trägt ihre Schirmchen in alle Himmelsrichtungen.

Aus ihnen werden dann viele neue „Löwenzähne“… die den Kreislauf von Neuem beginnen…

Zauberhaftes Theater…

Das wird sicher schön….

dachte ich mir, als ich dies schön gestaltete Plakat entdeckte. Eintritt frei sogar…

Krabat, ein armer Hirtenjunge, war im Winter sogar gezwungen, betteln zu gehen. Als er wieder einmal auf Wanderung war, verirrte er sich und nach langer, beschwerlicher Wanderung ereichte er eine Mühle, die auch „Schwarze Mühle“ genannt wurde. Der Müller konnte nicht nur Korn mahlen, sondern war auch ein böser Zauberer…

Der Müller nahm ihn auf, um ihn das Müllerhandwerk manches Andere zu lehren. Der Meister lehrte ihm allerlei Beschwörungen, Formeln und Hexereien. Bald war Krabat seinem Meister überlegen und damit dem Tode geweiht. Einzig gegen die Liebe einer Mutter konnte der Zauberer nichts ausrichten.

Krabat reiste schnell zu seiner Mutter und weihte sie ein. Sie versprach ihm zu helfen. Krabat wusste, dass der Zauberer ihn (und die anderen Gesellen) in eine Krähe verwandeln würde und vereinbarte mit ihr ein Zeichen, an dem sie ihn erkennen würde. Würde sie ihn nicht erkennen, wäre er dem Tode geweiht.

Als sie in der Mühle eintraf, verwandelte der Müller alle 12 Gesellen in schwarze Raben, seine Mutter erkannte Krabat jedoch, da er, wie vereinbart, den Kopf unter den linken Flügel gesteckt hatte.

Somit musste der Müller sie ziehen lassen. Krabat und seine Mutter gingen schnell nach Hause. Erst später merkte der Müller, dass Krabat ihm das Zauberbuch gestohlen hatte. Krabat wurde später als „guter Zauberer“ bekannt und trat später dem Müller zu einem letzten Kampf gegenüber.

Frei nach Otfried Preußler

Dies alles soll in der „Schwarzen Mühle“ in Schwarzkollm geschehen sein…

Diese Sage wurde auch schon mehrmals verfilmt. Der Titelsong vom letzten Film stammt von Polarkreis 18…

Gestern (28.05., immer am Pfingstmontag) war übrigens „Deutscher Mühlentag“… am Tag selbst kann ja jeder Mühlen bloggen… 😉  Wir „zaubern“ die „Schwarze Mühle“ mal einen Tag später hierher…

In früheren Zeiten galt die Mühle übrigens als ein Ort der „dämonischen Umtriebe“, der Unehrlichkeit des Gewerbes. Was vielleicht mit der oft isolierten Lage, der Abhängigkeit des Müllers vom Grundherren, andererseits aber wieder mit seiner „Monopolstellung“ zu tun hatte. Dies kommt in vielen Sagen zum Ausdruck.

Sehr interessante Fakten über Mühlen kann man hier nachlesen. Lohnt sich nachzuschauen!

Und den Schülern wünschen wir natürlich „Toi, toi, toi“!

(Schneeweißchen) und Rosenrot…

Andreas hat mir ein Rosenbäumchen geschenkt…. lasst Blumen sprechen 🙂

Darüber habe ich mich sehr gefreut… fehlt eigentlich nur noch ein weißes Rosenbäumchen…frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm…“Schneeweißchen und Rosenrot“ … 😉

Allen einen märchenhaften Pfingstmontag…

Wer sich das Märchen als Film anschauen möchte….

Berliner Pfingsten….

Berliner Pfingsten

Heute sah ich ein Gesicht,
Wonnevoll zu deuten:
In dem frühen Pfingstenlicht
Und beim Glockenläuten
Schritten Weiber drei einher,
Feierlich im Gange,
Wäscherinnen, fest und schwer!
Jede trug `ne Stange.

Mädchensommerkleider drei
Flaggten von den Stangen;
Schönre Fahnen, stolz und frei,
Als je Krieger schwangen,
Blau und weiß und rot gestreift,
Wunderbar beflügelt,
Frisch gewaschen und gesteift,
Tadellos gebügelt.

Lustig blies der Wind, der Schuft,
Lenden auf und Büste,
Und von frischer Morgenluft
Blähten sich die Brüste!
Und ich sang, als ich gesehn
Ferne sie entschweben:
Auf und laßt die Fahnen wehn,
Schön ist doch das Leben!

(Gottfried Keller)

Der Schriftsteller Gottfried Keller wohnte übrigens ein Jahr unweit der Alten Brücke in Heidelberg…

Galerie

Wochenend´ und Sonnenschein….

Langes Wochenende für viele… (für uns nur ein „normales“, aber immerhin…*freu*)…. da hätten wir doch noch ein paar Eindrücke vom Moosweiher in und aus Freiburg…

 

 

Also…..

Wie wäre es damit… 😉

Aber Quietscheente nicht in der Badewanne vergessen..! Wie die Ärmste, die einsam und allein auf einer Mauer in der Stadt saß… 😉

Aber Vorsicht… „It`s cool man…“


Weil wir das so cool fanden….

hier noch einmal das Werbevideo mit dem im Jahre 2007, im Alter von 90 Jahren, verstorbenen Schweizer Schauspieler Peter Steiner…

 

Wir wünschen allen ein frohes, sonniges Pfingstfest und nur die Schokoladenseiten des Lebens….!

 

Traumzeit…

Da es schon relativ spät ist, heute mal ein Kunstwerk mit dem Namen „360° Traumzeit “ von Thomas Rees….

Es „thront“ auf dem Schauinsland bei Freiburg und lädt die Besucher zum sitzen, schauen und träumen ein.

Es lohnt sich, sich mal auf den Thron zu setzen und nach allen Seiten zu schauen, auch ins Innere…und der Phantasie freien Lauf zu lassen.

Der Künstler hat viele mystische Gesichter und Figuren eingearbeitet.

Der Künstler schreibt dazu:

zum fühlen und erforschen-

im inneren geborgen sein-

Raum sich zu drehen,

öffnen oder schützen-

zum schauen und genießen-

die Zeit zu vergessen-

zum innehalten und träumen.

Dieser mächtige Thron war der Fuß einer Weißtanne, die im Freiburger Stadtwald stand.  Der heiße Sommer 2003 setzte ihr arg zu und sie fing an zu vertrocknen. 2006 wurde sie geschlagen. Der Stamm wurde „wirtschaftlich verwertet“, ihr Fuß war hohl, aus ihm enstand diese Skulptur.

Sie war etwa 150 Jahre alt und beherbergte unzählige Kleinlebewesen und einen ganzen Hornissenstaat.

Im Inneren gibt es jetzt auch noch einiges zu entdecken…

In dem Sinne wünschen wir allen angenehme Träume…  🙂

 

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