Willkommen unterm Regenbogen

Das wird sicher schön….

dachte ich mir, als ich dies schön gestaltete Plakat entdeckte. Eintritt frei sogar…

Krabat, ein armer Hirtenjunge, war im Winter sogar gezwungen, betteln zu gehen. Als er wieder einmal auf Wanderung war, verirrte er sich und nach langer, beschwerlicher Wanderung ereichte er eine Mühle, die auch „Schwarze Mühle“ genannt wurde. Der Müller konnte nicht nur Korn mahlen, sondern war auch ein böser Zauberer…

Der Müller nahm ihn auf, um ihn das Müllerhandwerk manches Andere zu lehren. Der Meister lehrte ihm allerlei Beschwörungen, Formeln und Hexereien. Bald war Krabat seinem Meister überlegen und damit dem Tode geweiht. Einzig gegen die Liebe einer Mutter konnte der Zauberer nichts ausrichten.

Krabat reiste schnell zu seiner Mutter und weihte sie ein. Sie versprach ihm zu helfen. Krabat wusste, dass der Zauberer ihn (und die anderen Gesellen) in eine Krähe verwandeln würde und vereinbarte mit ihr ein Zeichen, an dem sie ihn erkennen würde. Würde sie ihn nicht erkennen, wäre er dem Tode geweiht.

Als sie in der Mühle eintraf, verwandelte der Müller alle 12 Gesellen in schwarze Raben, seine Mutter erkannte Krabat jedoch, da er, wie vereinbart, den Kopf unter den linken Flügel gesteckt hatte.

Somit musste der Müller sie ziehen lassen. Krabat und seine Mutter gingen schnell nach Hause. Erst später merkte der Müller, dass Krabat ihm das Zauberbuch gestohlen hatte. Krabat wurde später als „guter Zauberer“ bekannt und trat später dem Müller zu einem letzten Kampf gegenüber.

Frei nach Otfried Preußler

Dies alles soll in der „Schwarzen Mühle“ in Schwarzkollm geschehen sein…

Diese Sage wurde auch schon mehrmals verfilmt. Der Titelsong vom letzten Film stammt von Polarkreis 18…

Gestern (28.05., immer am Pfingstmontag) war übrigens „Deutscher Mühlentag“… am Tag selbst kann ja jeder Mühlen bloggen… 😉  Wir „zaubern“ die „Schwarze Mühle“ mal einen Tag später hierher…

In früheren Zeiten galt die Mühle übrigens als ein Ort der „dämonischen Umtriebe“, der Unehrlichkeit des Gewerbes. Was vielleicht mit der oft isolierten Lage, der Abhängigkeit des Müllers vom Grundherren, andererseits aber wieder mit seiner „Monopolstellung“ zu tun hatte. Dies kommt in vielen Sagen zum Ausdruck.

Sehr interessante Fakten über Mühlen kann man hier nachlesen. Lohnt sich nachzuschauen!

Und den Schülern wünschen wir natürlich „Toi, toi, toi“!

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Kommentare zu: "Zauberhaftes Theater…" (8)

  1. …der Roman ist, wie ich finde, fast ein muss für jeden Heranwachsenden, der nicht mehr der Kleine ist, noch nicht zu den Großen gehört. Eine schöne Sagen-Adaption, die Portion Grusel, die man mit 11/12 fesselnd findet und wie im Märchen, geht alles gut aus (wenn auch nicht ohne Verluste – wie es im Leben ist).

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  2. Otfried Preussler ist mir natürlich bekannt. Wolln wir Tauben verbrennen im Park!
    Oder: Das gibt es nur in Gelsenkirchen!
    Von Krabat hatte ich schon gehört, aber die Geschichte kannte ich nicht wirklich. Danke dafür, sehr interessant.
    Jo, dass Mühlentag war, hatte ich mitbekommen.

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  3. Diese Geschichte gefällt mir und das Stück würde ich mir auch bestimmt auch gerne anschauen.
    Das Video ist total klasse.

    Liebe Grüße zu dir und noch eine schönen Abend.

    Mathilda ♥

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