Willkommen unterm Regenbogen

Einige Impressionen aus Günterstal…

Hier endet die Straßenbahnlinie 2 und man kann umsteigen in den Bus zur Talstation der Schauinsland-Bahn

Wo jetzt wohlhabende Bürger und Villenbesitzer residieren, lebten früher Leibeigene, die unter der Last der Abgaben ans Kloster stöhnten.

Ein Wahrzeichen von Günterstal… das romantische Tor des Güntertaler Klosters…

Das Kloster wurde 1221 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und nach 600 Jahren, auf Order Napoleons hin, 1806 aufgelöst. Die Kirche und grosse Teile des Klosters selbst,

brannten am 4. April 1829, unter rätselhaften Umständen bis auf die Grundmauern ab. Jetzt befindet sich im Gebäude das Internat des deutsch-französischen Gymnasiums…

Und wieder findet man die Spuren des Bergbaus am Schauinsland und des Freiburger Münsters

Wie diese, 1902 gefertigte Kopie des Pfeileraufsatzes (Fiale) vom Freiburger Münster…hier erinnern die Münsterbauhütte und der Günterstaler Ortsverein, an das im Bergwerk am Schauinsland gewonnene Silbererz, von dem ein Teil an dieser Stelle vorbei, in die Stadt Freiburg transportiert wurde. Aufgestellt 2005, aus Anlass der 1200. Wiederkehr der Erwähnung Günterstals, im Jahre 804.

Von Günterstal aus, gelangt man auch nach St. Valentin…bis ins 19. Jahrhundert eine Einsiedelei, der Eremit erhielt vom Kloster wöchentlich 6 Brote und ein Maß Wein. Wallfahrer spendeten dem Heiligen Valentin (meist)  Federvieh als Opfergabe, die natürlich dem Waldbruder zu Gute kam. Dafür musste er Gebäude und Kapelle in Ordnung halten und die Aufsicht gegen Wilderer führen. Das ehrwürdige Alter des Gebäudes erkennt man noch an den gotischen und barocken Elementen im Mauerwerk…

Jetzt ist es alles andere als eine Einsiedelei und es gibt dort die leckersten Pfannkuchen Freiburgs…

Die schöne Aussicht gibt es gratis…

Hier noch ein Foto der Günterstaler Wiesen im Abendlicht… um diese Wiesen gab es über die Jahrhunderte, zum Teil auch schon makabren Streit, mit der Stadt Freiburg… dieser endete erst mit der Eingemeindung Günterstals im Jahre 1891.

Anmerkung: Günterstal hat seit 1927, an anderer Stelle, sein Kloster wieder… „St. Lioba“…Villa Wohlgemuth.

Dieses Gebäude erinnert aber fast eher an einen italienischen Palazzo, als an ein süddeutsches Kloster… also wer ins südliche Kloster will… 😉

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Kommentare zu: "(Freiburg) Günterstal…" (4)

  1. Dieses sonnenbeschienene Tor des Klosters und der ganze Bau sind soooo schön.
    Hmmm, Pfannkuchen, da würde ich auch zugreifen, und mir einen schmecken lassen.

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  2. ich danke dir sehr, ich lerne durch dich viele neue Gegenden kennen und ich dachte, ich hätte Deutschland schon durchforscht, aber das ist nicht so, sehr schöne Gegend, toll, KLaus

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    • Lieber Klaus,
      bitte gern geschehen… 🙂 Ich glaube, alles kann man nicht kennen, auch wenn es schön wäre. Dafür reicht die Urlaubszeit wahrscheinlich nicht.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Ute

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