Willkommen unterm Regenbogen

Heute mal eine Bildgeschichte für alle großen und kleinen Träumer, Romantiker und „Naturgeister“… 😉

Baumgeist Moosbart Knollennase hat mir doch kürzlich geflüstert, dass in mondhellen, warmen Sommernächten die Elfen tanzen….

Wenn sich der Mond im spiegelglatten Wasser spiegelt…

Tanzen sie auf einer Wiese unter Bäumen…

Im taufrischen Gras…

Frau Spinne hat ihnen ein zartes Kleid gewebt…

Und Hummeln und Bienen haben ihnen feinsten Nektar von der Elfenblume gesammelt…

Sie wiegen sich in zarten Blüten….

und winden sich feine Kränzchen und Kronen…und stecken sich Blumen ins Haar…

Baden im Elfensee…

Im strahlenden Licht der Königskerze…

Natürlich sehen sie auch nach den Blumen, Pflanzen, Käfern, Bienen und allem anderen auf ihrer Wiese.

Wenn sie dann müde sind, gehen sie in ihr begrüntes Baumschloss schlafen…wie man sehen kann, steht es auf „Beinen“ und es kann gut sein, dass es mal an einer anderen Stelle steht. 😉

Wer ganz aufmerksam und leise durch die Natur geht, kann sie ja vielleicht wispern und lachen hören, ihre zarte Musik,

sie in einer Blume schaukeln oder auf einem Ast oder Stein sitzen sehen….

Elfentanz

Nachts bei hellem Mondenschein,
tanzen im Tau die zarten Elfelein.
Blumen, Bienen und Käferlein,
stimmen in den Reigen ein.

Sie schweben, wispern, musizieren, lachen.
Lauschen Geschichten vom plätschernden Bache.
Wesen aus einer anderen Welt-
strahlend schöner Zauber unterm Sternenzelt.

Tau glitzert ihren Haaren, ihren Kleidern-
Doch beim ersten Morgensonnenlicht,
ziehen sie ins Land der Träume-
schlafen unter grünen Bäumen ein,
bis wieder Glockenblumen läuten und
sich wiegen im warmen Abendwind.
©Ute

In dem Sinne, wünschen wir allen ein wunderschönes Wochenende… und vielleicht sieht der eine oder andere mal die Welt ein wenig anders…durch die Augen eines Kindes…

Klaus hat mich mit seinem Kommentar darauf gebracht, dass man noch einige Infos hier aus dem Allgäu dazuschreiben könnte…

Denn auch hier gibt es eine reiche Sagenwelt… zwei Sagengestalten möchte ich hier erwähnen…

Zum einen die  Saligen Fräulein  das bedeutet selig, gut, gesegnet. Sie stammen noch aus vorchristlicher Zeit, sind im gesamten Alpenraum verbreitet und sie schützen die Natur und die Tiere. Ihre Erscheinung ist vielfältig, je nachdem, ob sie im schimmernden Grün des Bergwaldes, in klaren Bergseen oder im strahlenden Gletschereis zu Hause sind. Frevelnde Menschen, die Gemsen jagen, lassen sie abstürzen oder lösen Lawinen und Steinschläge aus, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten. Sie erscheinen aber auch unvermittelt auf Bergbauernhöfen und helfen den Menschen bei ihrer schweren Arbeit und bringen Segen und Wohlstand. Man könnte sie auch Bergfeen nennen.

Und dann wären noch die Wilden Männle. Sie waren früher bis in den Harz oder in den Thüringer Wald verbreitet. sie lebten auf den Bergen, ernährten sich von Kräutern und die Gemsen waren ihre Geissen. Sie waren den Menschen gut gesinnt, sie halfen beim pflügen, pflügten nachts den Acker, halfen beim holzen und hüteten das Vieh.
In Oberstdorf wird diese Sage noch lebendig gehalten, dort gibt es aller 5 Jahre einen Wilde Männle-Tanz Am Bahnhof in Oberstdorf kann man eine Skulptur davon bewundern…

In Island gibt es übrigens einen Elfenbeauftragten. Bevor dort eine neue Straße oder anderes gebaut wird, schaut man zuerst, ob an der Stelle keine Elfen wohnen. Ist dies der Fall, wird die Straße an einer anderen Stelle gebaut.

Hier noch ein Seite auf der man viel über Elfen und Naturgeister lesen kann.

Advertisements

Kommentare zu: "Wenn Elfen tanzen…." (18)

  1. Yep, zauberhaft geschriebn und bebildert. Elfen habe ich im Ällgau nicht gesehen, doch die tanzenden Glühwürmchen, und diese gehören auch zu dieser magischen Familie. Ich weiss nur nicht, wozu ich sie einordnen kann. aber vielleicht mögen es die Kleinen auch nicht, sonder erfreuen die menschen nur mit ihrem Licht 😉

    Schönen Sonntag kalle

    Gefällt mir

    • Den schönen Sonntag wünschen wir euch auch lieber Kalle….
      Glühwürmchen sind auch was superschönes…vielleicht ja die Laternen der Elfen? 😉 Und uns erfreuen sie natürlich…
      Ganz liebe Grüße
      Ute.

      Gefällt mir

  2. Was für eine zauberhafte Elfengeschichte und auch das Gedicht, so zart, so blumig, so leicht und locker, so elfengleich.
    Bäume mit so wundreschönen Moosschuhen habe ich auch schonmal als solche gezeigt.

    Gefällt mir

    • Dankeschön liebe Bärbel, freut mich, das sie dir gefällt…
      Die Bäume sehen schön aus, manche wirklich wie Waldgeister… dir fällt sowas auch auf, das weiß ich. 🙂
      Sei ganz lieb gegrüßt ♥
      Ute

      Gefällt mir

  3. Wunderschöne Fotos und ein tolles Gedicht ich liebe Elfengedichte,wünsche ein schönes glückliches Wochenende Gruss Gislinde

    Gefällt mir

  4. sehr schön die Fotos und das Gedicht, haben es Elfen doch schön, das alles so zu erleben, was ist eigentlich das männliche Gegenstück zu den Elfen, wollte ich schon immer wissen, sag es mir bitte, KLaus

    Gefällt mir

  5. Oh, das alles hier und heute mag ich besonders … das Grasperlenspiel 😉 und der gefüllte Frauenmantelkelch sind meine Favoriten ♥ like ♥

    Gefällt mir

  6. Wie wunderschön.
    Die Fotos, das Gedicht, kommt gerade richtig für einen schönen Traum.
    Hab lieben Dank und jetzt gehe ich ganz leise, damit ich auch noch etwas von den Elfen bei mir sehe.

    LG Mathilda ♥

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: