Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Oktober, 2012

„Manneken Pis“ und mehr Sagenhaftes… ;-)

Wir legen Hexen und Geister an Halloween (das übrigens auf das keltisch/irische Samhain -ein richtig guter Artikel von Monika- zurückgeht), mal in Ketten und zeigen dafür anderes „Sagenhaftes“…

Um Manneken Pis zu sehen, braucht man nicht extra nach Brüssel… das findet man auch im Allgäu, genauer am Weg von Hinterstein zum Giebelhaus…

Steht er auf einem, in den Fels gebauten, kleinen Brunnen…;-)

So sieht der Brunnen im Ganzen aus…

Rund um den Brunnen gibt es noch mehr Überraschungen für phantasievolle Menschen…

Wie der Eingang zu der kleinen Höhle… was mag wohl darin sein? Ein Drachen, Schätze, Elfen? Ooooder ist dies der Eingang zur Wurzel des Weltenbaumes?

Obendrüber gibt es eine Tafel mit einem Relief…

Nach einer gelehrten isländischen Schöpfung …

Verdandi (das Werdende) – Urd (das Gewordene) – Skuld (das Werdensollende)

Es stellt germanische Nornen da, sie sind das personifizierte Schicksal. Sie enstammen einem Riesengeschlechte, wohnen an der Wurzel des Weltenbaumes (Weltenesche) an einem Brunnen, der nach der ältesten Norne Urdaborn heißt und spinnen das Schicksalsgarn, dem niemand entrinnen kann. In der heidnischen Zeit erscheint das Walten des Schicksals unter dem Bild des Spinnens und Webens.

In Deutschland ist der Wurtglaube belegt in den Worten des Hildebrandliedes „Das Wehegeschick vollzieht sich“.

Eine Esche weiß ich,
heißt Yggdrasil,
Den hohen Baum
netzt weißer Nebel;
Davon kommt der Tau,
der in die Täler fällt.
Immergrün steht er
über Urds Brunnen.

Davon kommen Frauen,
vielwissende,
Drei aus dem See
dort unterm Wipfel.
Urd heißt die eine,
die andre Verdandi:
Sie schnitten Stäbe;
Skuld hieß die dritte.
Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Ganz in der Nähe ist auch noch ein Bildstock, mit einem Türchen aus Metall…

Öffnet man es, findet man eine Mahnung…

Du sollst nie ein Tier mit Peitschen schlagen, Gott hört auch Tiere klagen“.

Dem gibt es nichts hinzuzufügen!

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Erinnerungen die unser Herz wärmen…

Angesichts der kühlen Schönheit des Winters zur Zeit, wärmen Fotos doch manchmal das Herz.

Wie diese, von einem kürzlichen, schnellen Nachmittagsausflug an den Vilsalpsee im Tannheimer Tal.

Wir waren da bis (fast) zum letzten Sonnenstrahl. Wenn es dort ganz still wird (ist), verbreitet sich eine zauberhafte Stimmung.

Vom gegenüberliegenden Hang gab es dann noch ein kostenloses Alphornkonzert. Einfach schön.

Zurück in Tannheim, die Kapelle Mariahilf im Abendlicht.

Anlass für ihren Bau, war die schwarze Pest, die 1635 in Tannheim wütete. Ebenso wie St. Leonhard in Kienzen, die ich auch schon mal gepostet hatte.

Im Hintergrund ist die Pfarrkirche St. Nikolaus

Die Sonne hat dem Schnee jetzt schon ganz schön „Beine gemacht“, aber heute Nacht wird es knackig…wir wünschen allen einen kuschligen Abend…

Galerie

Goldener Winter…

Mutter Natur zieht zur Zeit alle Register…von Goldmarie, bis Frau Holle ganz in weiß…

Heute Morgen gab es ein echtes Winterwunderland, leider war es 4.30 Uhr noch stockdunkel und bis zum Feierabend hatte der Wind schon ganz schön geschüttelt.

Letzte Woche war die Goldmarie am Werk und hatte gleich noch den Himmel geputzt, damit er richtig blau leuchtet… ein paar Schnappschüsse, vor der Arbeit eingefangen…

Über sieben Brücken mußt du gehen…oder so…

Und durch ein tiefes Tal… Proviant fassen… 😉

Und kaum hat man sich versehen….

Haben die Pfaffenhütchen Hütchen… oder so…

Und auch die Zäune haben Wintermützen auf…

Die Tannen verstecken sich unter weißen Deckmäntelchen…

Da heißt es nur…Augen zu und durch…besser aber Augen auf, der frühe Winter hat durchaus seinen Zauber… 😉

Wir wünschen allen einen guten Start in die neue Woche… 🙂

Rätselauflösung…

Der gesuchte Gegenstand war natürlich ein Fleischklopfer…. wie man sieht, kann man mit ihm nicht nur Fleisch klopfen, sondern auch…

Kastanien öffnen….

Schnitzel gab es an diesen Tag wahrscheinlich nicht…. es gab reichlich anderes zu klopfen… 😉

Monika und Winnie lagen fast richtig, alle anderen haben klopfermäßig richtig geraten. Habt alle lieben Dank für`s mitraten!!! 🙂

Und lieber Klaus, bei uns gibt es keine Verlierer, auch nicht, wenn man mal daneben liegt. Aber du lagst ja vollkommen richtig. *lob* 😉

Für Ratefüchse…

Mal wieder ein kleines Rätsel….

Was ist das wohl?

Einkehr….

Ludwig Uhland
Einkehr
Bei einem Wirte, wundermild;
da war ich jüngst zu Gaste;
ein goldner Apfel war sein Schild
an einem langen Aste.

Es war der gute Apfelbaum,
bei dem ich eingekehret;
mit süßer Kost und frischem Schaum
hat er mich wohl genähret.

Es kamen in sein grünes Haus
viel leichtbeschwingte Gäste;
sie sprangen frei und hielten Schmaus
und sangen auf das beste.

Ich fand ein Bett zu süßer Ruh
auf weichen, grünen Matten;
der Wirt, er deckte selbst mich zu
mit seinem kühlen Schatten.

Nun fragt‘ ich nach der Schuldigkeit,
da schüttelt‘ er den Wipfel.
Gesegnet sei er allezeit
von der Wurzel bis zum Gipfel!

Und wie wäre es bei dem angesagten „Winterwetter“, mal mit einem  Bratapfel?

Zutaten für 4 Personen:

4 säuerliche Äpfel (à ca. 250 g)
2 EL Zitronensaft
Fett für die Form
50 g Haselnüsse
50 g Walnüsse
65 g Zucker
35 g Butter
1 Messerspitze Lebkuchengewürz
200 g Schlagsahne
1 TL Zimt

Zubereitung:

Äpfel waschen, die Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen und Äpfel innen mit Zitronensaft beträufeln. In eine gefettete Auflaufform setzen. Hasel- und Walnüsse mittelfein hacken. Mit 35 Gramm Zucker, weicher Butter und Lebkuchengewürz mischen und in die Äpfel füllen, etwas Masse obenauf setzen. Im heißen Ofen bei 180 Grad zirka 45 Minuten backen, bis die Äpfel weich sind. Eventuell nach der halben Backzeit mit Alufolie abdecken, damit die Füllung nicht zu dunkel wird.
Sahne mit übrigem Zucker und Zimt steif schlagen, zu den heißen Äpfeln servieren.

Tipp: Wer mag, ersetzt das Lebkuchengewürz in der Füllung durch Vanillezucker oder Mandellikör.

Zubereitungszeit: zirka 60 Minuten

Guten Appetit und ein schönes Wochenende mit vielen Leckereien! ♥

Passionsblume….Frucht mit Passion… ;-)

Unsere Passionsblume hatte es doch noch geschafft… sie blühte wunderschön…

Ihre Blüten stehen auch als Sinnbild für die Passion Christi…

Die 3 Griffel werden mit den Nägeln in Verbindung gebracht, mit denen Jesus gekreuzigt wurde.
Die 5 Staubbeutel stellen die Wundmale dar.
Der Fruchtknoten gilt als der Kelch beim letzten Abendmahl.
Der Strahlenkranz steht für die Dornenkrone.
Die 10 Blütenblätter stellen die 10 Apostel dar, die bei der Kreuzigung anwesend waren und…
Die 3 Deckblätter auf der Rückseite stehen für die Dreifaltigkeit.

Diese Sorte ist eine reine Zierpflanze. Es gibt aber auch viele Sorten, die Früchte bilden. Bekannt auch als Passionsfrucht oder Maracuja. Sie stammen aus Südamerika.

In den Tropen hat sie das ganze Jahr über Früchte. Die Pflanze kann mehrere Meter lang werden. Die Früchte sind durch Schwefelverbindungen verdauungsfördernd.

Und daraus hergestellte Medikamente, helfen gegen nervöse Unruhe.

Die Schale ist nicht essbar. Nur das weiche Fruchtmark, inclusive der Kerne.

Sie kann auch hier kultiviert werden… hier gibt es nähere Infos über Früchte und Pflanzen.

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