Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für 16/11/2012

Federleichte Wortpoesie…

Zum Wochenende… diesmal kommen wir etwas philosophischer daher… 😉

Schweben wie ein Feder im Wind…
Taumeln vor Glück…
Strahlen in der Sonne…
Weiß im Himmelsblau…
Frei sein wie ein Vogel in der Luft…
Federball wie ein kleiner Vogel in der Hand…
Federleichte Schritte als würde man mit Federn unter den Füßen gehen…
Streichelweich und sanft wie eine Daunenfeder…
Federkleid das Gewand der Vögel…
Fliegen wie ein Vogel am Himmel…
In der Luft gleiten Federn helfen dabei…
Federwolken Himmlisch…
Wärme Federn wärmen die Vögel…
Kälte wenn Federn uns wärmen, dann leben die, denen sie gehört haben, meist nicht mehr…
Leid Lebend-Rupf
Eine Feder am Boden Erinnerung an einen Vogel, der sie verlor…
Struktur Filigran, glänzend und manchmal wunderschön gezeichnet…
Worte wenn die Feder über das Papier gleitet…
Gedanken durch die Feder werden unsere Gedanken sichtbar…
Federführend wollen viele Menschen sein…
Glück ist die Vögel mit ihrem Federkleid am Himmel zu sehen und eine Feder im Wind fliegen zu lassen…
Augenblicke sind die Momente, in denen wir der Feder mit den Augen folgen, vielleicht auf dem Weg zu lieben Menschen.
(c) regenbogenlichter

Wir schicken unsern Lesern zum Wochenende eine Feder, streichelweich und frei wie ein Vogel, fliegt sie glücklich am blauen Himmel. *pust*
Allen ein schönes Wochenende!

Briefe eines Soldaten… -4-

 

f. U den 29.9.1942

Meine liebe Mutti!
Heut erhielt ich endlich wieder einmal einen lieben Brief von Dir, das mich von Herzen erfreut hat und ich dir von Herzen danke.
Auch herzlichen Dank für die Päckchen, die du mir bis jetzt zugeschickt hast, obwohl ich noch keines erhalten habe.
Aber wir haben jetzt lange Zeit die Post meiden? müssen. (manches ist fast oder nicht mehr lesbar).
Heute gab es das erste wieder nach langer Zeit und da war bloß der Brief von dir dabei.

Na und was du von uns mitschreibst, über das, was wir leiden müssen, ja das stimmt, aber wir sind es nun schon so gewöhnt. Aber einmal wird’s schon wieder besser werden. Nun mache Dir ja keine Sorgen um mich. So lange wir unser Leben noch haben, können wir zufrieden sein und wollen’s gerne. Sagst du das nicht auch? Das ist doch die Hauptsache.

Wenn’s gut geht, kann ich vielleicht nächstes Jahr einmal auf Urlaub kommen! So schnell gibt’s keinen. Bei uns sind die meisten 2 Jahre nicht auf Urlaub gewesen. Also habe ich noch eine lange Zeit vor mir.

Für heut will ich schließen liebe Mutti und wünsche dir alles Gute und herzliche Grüße von deinem….

 

 

f. U. den 1.10.1942

Meine liebe Mutti!

Heut will ich dir gleich noch ein paar Zeilen schreiben.
……….
Wie geht es Euch sonst liebe Mutti?
Wir liegen jetzt wieder einmal in der Steppe, im nördlichen Teil von Stalingrad. ‚S ist halt elende kalt, der Steppen Herbstwind macht sich bemerkbar. Es wird mit Machten wieder einmal Winter. Wir liegen bei der Kälte noch draußen im Freien. Hoffentlich können wir bald wieder nach Stalingrad. Dort ist’s noch etwas besser. Hab mich schon stark erkältet. Habe Husten und Schnupfen.
……
Nun seid alle Herzlich gegrüßt und es wünscht Euch alles Gute
Euer….

Zurück zu -3-

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: