Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für März, 2013

Frohe Ostern…

Wir wünschen allen unsern Lesern ein recht frohes Osterfest!

Und wir haben bei Youtube ein Video von einem Osterspaziergang gefunden, wie ihn Johann Wolfgang von Goethe sich wohl vorgestellt hat.
Sogar mit Blumen, also sind die bunten Kleider der Spaziergänger noch zusätzliche Deko. 😉
Dass sich der Winter noch nicht in die rauhen Berge zurückgezogen hat, darüber decken wir mal das „Hasenfell“ des Schweigens. 😉
Wir machen jetzt eine Schnee(ei)ballschlacht. Es schneit zumindest schon mal. 😉
Wir wünschen einen schönen Spaziergang… 🙂

 

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
im Tale grünet Hoffnungsglück.
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dorther sendet er, fliehend nur,
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur;
aber die Sonne duldet kein Weißes:
überall regt sich Bildung und Streben,
alles will sie mit Farben beleben;
doch an Blumen fehlt’s im Revier,
sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Kehre Dich um, von diesen Höhen
nach der Stadt zurückzusehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern;
sie feiern die Auferstehung des Herrn,
denn sie sind selber auferstanden,
aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
aus Handwerks- und Gewerbebanden,
aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
aus der Straßen quetschender Enge,
aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
sind sie alle ans Licht gebracht.

Sieh nur, sieh! Wie behend sich die Menge
durch die Gärten und Felder zerschlägt,
wie der Fluss, in Breit‘ und Länge
so manchen lustigen Nachen bewegt,
und bis zum Sinken überladen
entfernt sich dieser letzte Kahn.

Selbst von des Berges fernen Pfaden
blinken uns farbige Kleider an.
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
hier ist des Volkes wahrer Himmel,
zufrieden jauchzet groß und klein.
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!

Johann Wolfgang von Goethe

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Hasenalarm!!!

Alle bitte gut schauen, was die Glocke geschlagen hat!!!

Und auf den Rat vom RAT-HAUS 😉 hören…

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Heute Nacht wird die Uhr eine Stunde VOR! gestellt!

Auch die Uhr mit dem Glockenspiel, am Sonthofer Rathaus.

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Also nicht vergessen, Uhr umstellen, sonst ist „ER“ da und ihr noch nicht…
Seine Zeit ist dadurch eine Stunde knapper bemessen.

Wäre doch fatal, wenn der arme Hase, die ganzen Ostereier wieder nach Hause tragen muss… 😉

Wer kommt mit ins Kloster…St. Marienthal…?

Langweilig wird es mit Sicherheit nicht, denn dort ist (fast) immer was los…
Vom Osterreiten jetzt am Ostersonntag (Osterbrauch, bei dem die Saaten beritten und gesegnet werden), Frühlingsfest, Kräuterfest im Sommer, Winzerfest im Herbst und Adventsmarkt vor Weihnachten.
Übernachtungen sind möglich, Meditationen, Fastenwochen, Seminare, Familienfeiern, einen interessanten Garten der Bibelpflanzen gibt es und mehr.
Sehr engagiert auch in Sachen Natur-und Umweltschutz. Beispiel die „Klostereigenen“ Störche….mit Livecam…zum Beobachten.
Dort hat man die Zeichen der Zeit wohl nicht verschlafen und nimmt die Menschen mit. Auch mit ganz weltlichen Dingen.

Wir haben ein paar Fotos von einem „Ausflug“, den wir schon im Herbst gemacht haben.

„Kirche“ und „Hochzeitsglocken“ passten heute, wir haben heute ♥Hochzeitstag♥.
Und natürlich die Störche, als Frühlingsboten und Überbringer der Babys. 😉

Das Kloster Marienthal liegt ganz im Osten Deutschlands, an der Neiße, bei Ostritz, direkt an der polnischen Grenze.

Die erste Schenkungsurkunde stammt aus dem Jahr 1234, von Königin Kunigunde von Böhmen.

1683 fällt fast alles einem großen Brand zum Opfer. Er ermöglichte aber die barocke Anlage, die man heute noch sieht und die 1744 fertigestellt wurde.

Während des 2. Weltkrieges wird das Kloster von der SS anektiert. Es dient als Herberge zur „Kinder-Land-Verschickung“.

1945  weigern sich Äbtissin und Konvent, dem Räumungsbefehl der SS Folge zu leisten und verhindern somit eine Sprengung des Klosters.

„Nur“ die Neißebrücke wird in den letzten Kriegstagen gesprengt.
Ein Beispiel für die (versuchte) Zerstörung von Kulturgütern durch die Nazis.
Nur um „verbrannte Erde“ zu hinterlassen.
Es gibt noch mehr Bauwerke, deren Sprengung durch couragierte Menschen verhindert wurde. Nicht nur aus kirchlichen Kreisen.
Und oft unter Einsatz des eigenen Lebens.
Ein Drittel des Gesamtbesitzes ging nach 1945, nach der neuen neuen Grenzführung, an Polen.

Kurz nach der Restaurierung und umfangreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, wird das Kloster im Jahre 2010, durch ein Hochwasser im August, schwer beschädigt. Die Renovierungsarbeiten sind auch jetzt noch nicht abgeschlossen.

In Polen war nach anhaltenden Regenfällen, der Damm eines Rückhaltebeckens gebrochen. Die Flutwelle richtete nicht nur dort viel Schaden an.

(U.a. auch in den Tierparks Görlitz und Zittau. Dort konnten nicht alle Tiere gerettet werden. Viele ertranken.)

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Papst Johannes Paul…

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Im Bildhintergrund…Am Kalavarienberg, direkt beim Kloster, gibt es einen kleinen Weinberg, den östlichsten Deutschlands.

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Die Störche, die ihr Nest auf dem Schornstein haben, waren leider schon weg…aber auf der Website des Klosters gibt es die Storchentagebücher der letzten Jahre, viele Fotos, interessante Infos und Filme von der Livecam, die den Jungstörchen auch schon mal das Leben gerettet hat, weil rechtzeitig entdeckt wurde, dass was nicht in Ordnung ist!

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Ein Video von ihnen…mehr gibt es noch bei Youtube

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Die Sägemühle…

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Und hier das kleine Flüsschen Neiße, das solchen Schaden angerichtet hat…

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Und sehr zu empfehlen, Brot und Kuchen aus der Klosterbäckerei. Dort wird noch nach traditioneller Art gebacken.

Man bekommt ihn im Laden im Kloster und auch in der rustikalen Klosterschenke (da übrigens auch Bier aus der Klosterbrauerei)…und man kann auch Stollen zu Weihnachten oder jetzt zu Ostern, Osterlämmer, Hasen und Osterbrot online bestellen. Es wird dann per Post versandt.

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Führungen sind immer um 15.00 Uhr. Ausführlichere Infos bekommt man auf der Website des

Klosters St. Marienthal

Es lohnt sich sehr, dort mal stöbern zu gehen!!!!

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest!

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Lust auf einen (fast) Oster- Spaziergang… ?

Hallo ich bin Moshe und ich nehme euch gern ein Stück mit… und zeige euch, dass Hund (und zweibeiniger Anhang) dem Spät- Schnee auch jetzt was „Romantisches“ abgewinnen kann. *hüpf*

Also, kann es losgehen? Da geht`s lang….immer der Nase nach…

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Ich habe nichts gegen Kätzchen, auch nicht gegen Weidenkätzchen… 😉

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Nachdem sie den großen Baum abgesägt haben, wächst wieder ein feiner neuer zum Bein heben… 😉

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Alles in Balance…

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Spieglein, Spieglein im See… ich sehe gleich zwei verschneite Tannen…oder doppelt, ist doch aber nur (Oster-) Wasser?  *grübel*

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Hier hat gleich mal die Natur   „bearbeitet“ und ein Overlay über das Wasser gelegt…

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Die Zunge vom Gletscher… ach nein, nur eine Schneezunge… schleck…

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Schaut mal, der Schneerand spiegelt sich auch…

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So gehen wir weiter vor…

Frohe Weihnachten wünsch ich… *hust* *pfeif*

Ach nein, es ist ja gleich Ostern, so schnell täuscht Hund sich…

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Frau Hulda Holle mag wegen der massiven Kritiken ihr Gesicht nicht mehr zeigen…

Sie hat  die Nacht-Tarnkappe auf…da wird sie sich wohl bald zu Ruhe begeben… 😉

Zumindest hier im Süden sind die Chancen für Ostern groß…

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Also  gebt Stoff, mit vierfachem (Frühlings-) Saft voraus…

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*heul*  (Wolf Moshe *gg*) Leise rieselte der Schnee, still und starr ruht der See..

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Und? War doch ein netter Spaziergang, oder? Dass Ende März ist, da denken wir gar nicht dran… dann ist es auch schön!

Die Fotos können einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Der Storch ist schuld… ;-)

An diesem Fotomotiv, welches mir letzte Woche vor die Linse kam…der Storch war als „Schuldiger“ für den angekommenen Nachwuchs schnell ausgemacht, aber ob er das wirklich war???? 😉

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Der Klapperstorch

Was klappert im Hause so laut? Horch, horch!
Ich glaub, ich glaube, das ist der Storch.

Das war der Storch. Seid, Kinder, nur still,
Und hört, was gern ich erzählen euch will.

Er hat euch gebracht ein Brüderlein
Und hat gebissen Mutter ins Bein.

Sie liegt nun krank, doch freudig dabei,
Sie meint, der Schmerz zu ertragen sei.

Das Brüderlein hat euer gedacht,
Und Zuckerwerk die Menge gebracht,

Doch nur von den süßen Sachen erhält,
Wer artig ist und still sich verhält.

Adelbert von Chamisso (1781-1838)

In vielen Ländern Europas ist es Brauch, bei Kindersegen einen Holz-Storch auf dem Dach anzubringen.
Den Glauben, dass der Storch die Kinder bringt, gab es zuerst in Skandinavien.
Demzufolge beißt der Storch die Frau ins Bein, sie muss das Bett hüten und der Storch bringt ihr das Baby.

Der Ursprung des Glaubens, liegt vermutlich im Miteinander der liebevollen, monogam lebenden Storcheneltern und ihrer Jungen.
Störche sind auch oft an Teichen, Sümpfen, Brunnen und Mooren zu sehen (weil sie dort Futter finden).
Nach altem germanischem Glauben halten sich dort auch die Seelen der Kinder auf.

Das Leben der Störche beeindruckte schon die Menschen im römischen und griechischem Altertum.
Die Jungvögel umsorgen auch ihre kranken Eltern, indem sie sie füttern und schützen.
Folge war das -Storchengesetz- “ Lex Ciconaria“, das Kinder verpflichtete, sich um ihre Eltern zu kümmern, wenn sie alt sind.
Er galt im alten Rom aber auch als Delikatesse und wurde gegessen!

In ganz Westeuropa gilt der Storch auf dem Dach als Glücksbringer und Frühlingsbote.
In vielen Gegenden werden tellerförmige Gestelle als Nisthilfe angebracht. Früher sehr oft Wagenräder.

Der Adimstorch heißt in Afrika „Regenstorch“, weil seine Ankunft mit der Regenzeit zusammenfällt.
Rund um den Tschadsee werden Podeste als Nisthilfe aufgestellt.

„Da brat‘ mir einer ’nen Storch“…. 😉
(Ausruf der Überraschung/Verwunderung)
Herkunft des Sprichwortes: Nach einer biblischen Speisevorschrift ( 3. Mose 11) darf der Storch nicht gegessen werden. Sein Fleisch galt auch als ungenießbar.
Außerdem genoss er abergläubische Verehrung ( Glücksbringer, verjagt man ihn, bringt das Unglück).
Nur scherzhaft wird der Storch in der Renaissance gelegentlich als Leckerbissen genannt.
Der gebratene Storch ist somit der Ausdruck des nie Geschehenen und unerhört Neuem.

Klapper di klapp, einen schönen Tag! Ihre/Eure regenbogenlichter.

Frühlingsgrüße…

Unsere zwei „F´s“ der letzten Woche…Freitag und (war) Frühlingstag,

Zeit um ein paar Blümchen in den großen Topf zu (p)flanzen. 😉

Fruehlingsgruss

Vorne, ganz in rosa,  eine von vielen  Arten Gänsekresse…für mich bis jetzt ein „rosa Fleck“ im Blumentopf . Sprich, kannte ich noch nicht…

Inzwischen habe ich aber doch nachgelesen uuund….

Ich habe aus dem Bauch raus, weil sie mir gefielen, wohl  die richtige Blume ausgesucht.

Anspruchslos, winterhart (da bin ich gespannt!), verträgt Hitze und Trockenheit (Südbalkon) und ist eine gute Bienenweide.

Da passt es doch perfekt, dass eine Sorte Hummelglück über den Winter gekommen ist. Die kleine Staude hat (bekommt) mal hübsche lila Blüten. Passt perfekt. *freu*
Hinten, die Osterdeko der letzten Jahre, kleine Narzissen. Inzwischen ist eine aufgeblüht.

Einen „Flattermann“ (Schmetterling) habe ich dieses Jahr schon flattern sehen. Zur Zeit sind aber keine da, bei den Temperaturen…wen wundert es !?.

Deshalb habe ich auf dem Foto mal etwas nachgeholfen. 😉

Falls es den Blumen nachts doch mal zu kalt sein sollte, die „Decke“ aus dem Deckreisig vom Winter liegt noch bereit…

Wir werden die Blumenkinder schon noch durch die restlichen kalten Tage schaukeln… 😉

Wir wünschen allen einen schönen Montag und eine blumige Woche.

Auf Wiederhören – Reinhard Lakomy

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Gestern Abend ging es durch die Medien… Reinhard Lakomy ist 67 jährig, seiner Krebserkrankung erlegen.

Bekannt wurde der Liedermacher und Musiker vor allem mit Rockballaden und seiner Show für Kinder (und Erwachsene)…

Traumzauberbaum

Damit die Show ohne ihn, wie geplant bis November 2014 weiterlaufen kann, hat er, nachdem er die Diagnose am Rosenmontag bekam, seine Texte eingesprochen und die Arrangements umgeschrieben.

Er komponierte auch Musical- Film und Ballettmusik. Eigentlich war er Jazzmusiker. Oder vielleicht besser im Herzen Musiker.

Dankeschön und wir wünschen ihm eine gute Reise. Sicher macht er mit seinen lustigen, phantasievollen Liedern jetzt die Kinder glücklich, die zu früh gehen mussten.

Einer seiner Aussprüche, die mir in Erinnerung geblieben sind, ist sinngemäß…

Das Beste und Wichtigste in meinem Leben war, Musik für Kinder zu schreiben.

Hier einer seiner Liedtexte…

Wer den Regenbogen sieht

Wer den Regenbogen sieht
durch die bunte Brücke zieht
Für den ist der Tag so schön und voller Wunder.
Wer die sieben Faben kennt
und sie recht beim Namen nennt
für den kommt der Regenbogen `bisschen runter.

Rot, orange, gelb und grün sind im Regenbogen drin
blau und indigo geht´s weiter auf der Regenbogenleiter
und zum Schluss das violett sieben Farben sind komplett.

Rot, orange, gelb und grün sind im Regenbogen drin
blau und indigo geht es weiter auf der Regenbogenleiter
und zum Schluss das violett sieben Farben sind komplett.

Video kann man in Deutschland leider keines zeigen, da hat die GEMA was dagegen.
Aber „Traumzauberbaum“ auf dem Piano gespielt, passt als „Auf Wiederhören“ auch ganz wundervoll.

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