Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Mai, 2013

Die Abenteuer und Wendungen im Leben einer Weinbergschnecke…

Hallo ich bin der „Frauenschneck“ auf dem Weg zum Weinberg, um mir eine scharfe (Weinberg-)Schnecke zu suchen.
Hat mich mein Navi wieder in die Irre geführt, das sind keine Weinberge, sondern Steinberge… da „stolpert selbst eine S(ch)necke im Allgäu über einen spitzen Stein“ 😉

20130529_135330 (800x480)

Ich hab schon den breitesten Latschen auf meinen Fuß aufgezogen und bin sozusagen tiefenentspannt, aber das nutzt hier gar nichts. Eigentlich liebe ich ja warme Gewitterregen, da werde ich schneckenscharf…manche mögen es heiß, Schnecken nicht so… obwohl, mein „Tanz“ auf der „Fußspitze“, krieche dann nur auf ganz schmalem Fuß, ist auch Spitze!

20130529_135416 (800x480)

Dieses Jahr gab es bis jetzt weder warme Gewitterregen, noch Spitzentanz… aber so langsam musste ich mich auf den Weg machen.
Wenn ihr wisst, was ich meine.. erstens ist unsere Spitzengeschwindigkeit nicht so hoch und eine Mittagspause im Schatten eines Baumes, muss auch drin sein. Und wenn ich nicht gerade fresse oder schlafe, kann ich schon an gar nichts anderes mehr denken… als endlich so eine scharfe Schnecke zu umschleimen. 🙂
Das kann dauern…wir sind zwar Zwitter, eigentlich einfach die Sache, wir müssen uns aber trotzdem einen ganzen Tag Zeit für’s Vorspiel nehmen und erst, wenn unsere Schwingungen genau gleich und wir aufeinander eingeschwungen sind…. ohhhhmmmm, flutscht es…

20130529_135507 (800x468)

Aha da kommt es, „wenn möglich bitte wenden“… ich heiße doch nicht Gottlieb und auch nicht Wendehals…
Na gut, eine schleimige Dreischneckwendung, wie in der Schneckenschleichschule gelernt.
Für ein Salatblättchen krieche ich ja auch oft weit zu Schneckenfuß.
Und ihr lieben Gartenbesitzer, lasst euch gesagt sein, wir Weinbergschnecken machen kaum Schaden an euerm Salat. Wir fressen eher die verwelkten Salatblätter, die ihr nicht mögt! Und wir dezimieren die, die euch das letzte Salatblatt vom Kopf fressen. Die ohne Haus, nackt und von sonstwo dahergelaufenen Nacktschnecken.
Die stecken nicht alles in einen Bausparer und bauen jedes Jahr eine neue Etage auf das Haus, bis es fünf sind, wie wir. Das schaffen aber auch nur 5 von 100 Schnecken. Entweder ist unsere Schneckenhausbank pleite, wir platt oder enden gar im Kochtopf! Und jetzt schmieren sich die Menschen auch noch Creme mit Schneckenschleim ins Gesicht. Irgendeiner hat entdeckt, dass etwas „schleimen“, weiche Haut macht. Das Geheimnis unserer Schönheit! Schnief…. 😦

20130529_135518 (800x480)

Berieselung mit saurem Regen und illegale Schneckensammler, haben uns arg dezimiert. Deswegen stehen wir jetzt unter Naturschutz!!! Einsammeln verboten! Vielleicht könnt ihr uns ja auch mal über den Weg helfen, ihr habt die größeren und schnelleren Füße. Die uns vielleicht auch manchmal platt machen.
Wir geben uns ja größte Liebesmüh‘, aber so einfach ist das mit schnellem Nachwuchs nun auch nicht, wie ihr lesen konntet.
Unsere kleinen Vettern und Häuslebauer, machen übrigens auch keine größeren Schäden an euerm Salat.
Also macht es uns gemütlich und baut uns in euerm Garten ein schönes Liebesnest, dann bleibt euch euer Salat erhalten. Aber Vorsicht, manchmal schießt der auch.

20130529_135553 (800x434)

So ich hoffe, ich erreiche den Weinberg noch, bis die Trauben reif sind. Dann lassen wir es schleimen… Prost! Schmatz…! Stimmt’s Schnecke?!

Dann kann ich mich in aller Schneckenruhe in mein Schneckenhaus zurückziehen, die Kalkdeckeltür schließen und den Winter verschlafen. Bis mich die Frühlingssonne wieder weckt. 🙂

Und nicht dass ihr meint, die regenbogenlichter hätten mal wieder eine „Erleuchtung“ gehabt und euch einen von der Schnecke erzählt, so funzt das wirklich im Weinbergschneckenleben.

20130529_135632 (800x469)

Für alle die gestern schon mal da waren, das war dann keine Schneckenpost… sondern viel zu schnell für einen Weinbergschneck online. Hatte doch extra eine Fotosession, das hat die Mobilversion von WP wohl nicht gewusst. Aber jetzt konntet ihr den Frauenschneck auch noch anschauen. 😉

So, nach so vielen Worten habt ihr vielleicht noch Lust auf einen schönen Liebesfilm… Liebe unter Weinbergschnecken… schleim, Euer Frauenschneck….

Quelle: Youtube

LiLa… (Frühlings-Laune)

20130520_125432 (1024x614)

Ein Sträußchen Flieder bedeutet den Beginn einer neuen Liebe.

Flieder kündet vom Frühling  und er steht für die ersten zarten Bande  zwischen zwei Herzen.

Selbstverständlich kann man auch die bestehende Liebe vertiefen und erneuern. 🙂

Der betörende Duft von Flieder verzaubert (fast) jede(n)…

Mit Flieder haben sie nichts zu tun, außer, dass sie „LiLa“ (mal passend zum Flieder, auf deutsch gelesen/gesprochen) heißen…

Ziemlich entspannte Musik machen und ein schönes Video dazu gedreht haben, bei dem man ein wenig vom Sommer träumen kann.

Viel Spaß beim Anschauen und auf lila Gute Laune-Wolken schweben!

Allen die ihn haben, morgen einen schönen, entspannten Feiertag.

Und allen anderen, auch ohne Feiertag, einen ganz tollen Tag.

20130520_125540

Sprichwörtlich betrachtet…. Auf einem Bein kann man nicht stehen…

Sagt man, wenn man jemanden auffordern will, noch ein zweites Glas (Alkohol) zu trinken…

Hatte hier jemand ein Glas (Alkohol) zuviel? Und deswegen seinen Schuh verloren… ?

Auf einem Schuh läuft es sich aber auch nicht gut…

20130523_134710 (800x469)

Oder war ein Schuster auf  „Schusters Rappen“ unterwegs…?

Schwarze  Schuhe werden mindestens seit dem 17. Jahrhundert, als Rappen (rabenschwarzes Pferd) des Schusters bezeichnet.

Die sprichwörtliche Armut des Schusters, wird damit in Kontrast mit dem wertvollen Pferd gesetzt.

Aber wer so arm ist, bindet doch nicht einen seiner „Rappen“ einfach irgendwo an?

Oder hat der Schuster seinen Beruf an den Nagel gehängt?

Dieses Sprichwort gibt es auch schon seit dem 15. Jahrhundert.

Früher war es üblich, Kleidung, Arbeitsgeräte und anderes was man nicht brauchte, an einen Nagel zu hängen.

So alt sieht der Schuh aber auch wieder nicht aus…*grübel* 😉

Oder ist die Lösung ganz schnöde und der Besitzer ist in eine Tretmine getreten und hat den Schuh als Mahnmal hinterlassen?

Die sind hier allerdings viel seltener geworden, seit von den Hundesteuern ab und zu auch mal etwas in „Robidogs“ investiert wird…  🙂

Einige Unverbesserliche gibt es natürlich immer.

Und es soll tatsächlich Schuhe geben, die auch ohne Tretmine ziemlich penetrant müffeln.  😉

Eine Möglichkeit wäre auch noch, dass der Besitzer des Schuhs besonders vorausschauend gehandelt hat. Bis Sonntag sind hier 100 l Regen auf den Quadratmeter anvisiert, da sind Gummistiefel wahrscheinlich das bessere Schuhwerk. Außer, die Tiefs überlegen es sich noch und biegen vor dem Allgäu ab 😉

Wie auch immer, sucht die für euch beste Erklärung raus oder lasst die Phantasie spielen, warum der arme Schuh da so mutterseelenallein „abhängt“ 😉

Rätselauflösung…. ihr habt nachgezählt…

20130525_132031 (1024x587)

Alle haben richtig geraten  !!!

Und können bis drei zählen *blinzel*

Ein dreifach Hipp, hipp muuuhhhaaa auf alle… !

Ihr seid ganz schön pfiffig, wir hatten uns extra so gekonnt platziert.

Von der anderen  Seite des Baumes kann man es sehen.

Speziell für Rainbow und alle die es interessiert:
Für die Anzahl im Rätsel ist es nicht wichtig, ob wir Jungs oder Mädchen sind. 😉
Kühe in dem Sinne, sind aber auch wir Mädchen erst,
wenn wir ein Kälbchen haben.
Rinder wäre wohl die richtige Bezeichnung, das ist der Oberbegriff.
Hört sich aber nicht so nett an….oder? Außer vielleicht im Video unten.. 😉
Ansonsten wird es schon etwas komplizierter… 😉
Schaut mal hier…

Die „Kühe“ im Hintergrund sind hier nur De-kuh-ration… oder so. 😉

♥ Allen herzlichen Dank für`s gut hinsehen…. !!! So macht das Spaß!

Das Original  vom Schweizer Sänger Peter Hinnen, aus dem Jahr 1963, ist in Deutschland leider gesperrt…

Aber „Fast-Heino“ 😉  singt es in Bern auch ganz witzig…*gg*

Viel Spaß beim Anschauen…

„Die geheimen Sportsocken“ mit „7000 Rinder“…

Blühende Erinnerung…

Ehe alles nur noch Erinnerung ist, noch ein paar gestern geschossene Fotos von einem (wild) blühenden Baum…

20130527_132905 (582x1024)

Der Baum der Erinnerung

Ja, du bist es, blüthenreicher
Baum, das ist dein süßer Hauch!
Ich auch bin’s, nur etwas bleicher,
Etwas trauriger wohl auch.

Hinter deinen Blüthenzweigen
Tönte Nachtigallenschlag,
Und die Holde war mein eigen,
Die an meinem Herzen lag.

Und wir meinten selig beide,
Und ich meint‘ es bis zur Stund‘,
Daß so herrlich du vor Freude
Blühtest über unsern Bund.

Treulos hat sie mich verlassen;
Doch du blüh’st wie dazumal,
Kannst dich freilich nicht befassen
Mit der fremden Liebesqual.

Allzulieblich scheint die Sonne,
Weht der linde Maienwind,
Und das Blühen und die Wonne
Allzubald vergangen sind!

Mahnend säuseln mir die Lehre
Deine frohen Blüthen zu;
Doch ungläubig fließt die Zähre,
Und mein Herz verlor die Ruh‘.

Nikolaus Lenau (1802-1850)

20130527_132918 (1024x603)

20130527_132923 (1024x611)

20130527_133035 (1024x587)

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt und in der Galerie größer angeschaut werden.

Das „Zählrätsel“ wird heute Nachmittag aufgelöst.

Rätsel…Wir zählen (auf) sie nach….!

Die Kühe…. 🙂

Das ist heute unser kleines Rätsel… Wie viele Kühe sind auf dem Foto zu sehen?

 20130525_132014 (1024x577)

Das Foto kann angeklickt und größer angeschaut werden… !

Ein Herz au(s) f „pure calmille“… ;-)

Schleichwerbung machen wir im Normalfall nicht… hier mal eine Ausnahme… nett gemacht, vom Namen bis zur Dose… und Inhalt… 😉
„Pure Calmille“ ist da allerdings mit Sicherheit nicht drin…. schon einiges anderes auch noch…

Kamille ist ein feines Pflänzchen, hilft gegen Entzündungen und vieles mehr… und diese Kamillenblüte auf der Dose haben sie doch herzig „gebastelt“…oder? 😉

Unser Frühlings-Kamillen-Blumenherz zum Montag, für unsere Leser und Frau Waldspechts Montagsherz

20130515_172854 (800x671)

Kamille und Bohnenkraut, ringförmig um die Beete gepflanzt, soll übrigens auch gegen die lästigen Nacktschnecken helfen…  aber ob es unter ihnen nicht auch Feinschmecker gibt, denen genau das schmeckt?

Vielleicht, wenn sie sich den Magen verdorben haben. 😉

Volkstümliche Namen für Kamille sind übrigens auch Kühmelle und Kamelle. Na dann…

„Abends Kamelle und morgens Kamille“ oder so… :mrgreen:

Und wer mag, kann sich gern einen Klecks Creme  mitnehmen… 😉

Sei kein Frosch….Hüpf, Fröschlein hüpf….

Was fällt einem bei so einem Froschmann- und Froschfrauenwetter ein…?

Als erstes… den Wetterföschen die Ohren langzuziehen… früher hätte man die Überbringer derartiger (Wetter-) Nachrichten zum Tode verurteilt… 😉

Nein, Frösche sind zu nett, also leben lassen, auch die Wetterfrösche… schließlich sagen sie das Wetter nur an…;-)

Und was fängt man mit so einem angebrochenen Nachmittag an, draußen ist es auf Dauer zu ungemütlich…

Ein Frosch, so ein lustiger Hüpfer, genau passend… schön grün ist es auch draußen und Regenwetter…quack…

Also gehen wir nicht so lange nach draußen,  sondern bei Herrn Google auf die Suche…

„Einen springenden Frosch falten….“ aaaahhh….das ist der springende Punkt, oder so… 😉

Irgendwo im Schrank war doch grünes Papier… 

*Schnippel die schnappel die Scher`…falte hin und falte her… ein Fröschlein muss schnell her…*

Kurz auf das „Hinterteil“ gedrückt und schon hüpfen sie los.. . 😉

Voilá… auf das dekorative nasse Blatt… was der Regen so alles Schönes hinterlässt… 😉

20130522_125652 (1024x614)

Allez… Hopp…  !!!

20130525_180306 (1024x666)

Der große Frosch ist aus einem 15 x 15 cm großen Quadrat und der kleine Frosch aus einem 9 x 9 cm großen Quadrat.

Der Große lässt sich besser „verzieren“ und besser geeignet, um vielleicht ein Geschenk zu dekorieren. Der Kleine hüpft besser und lustiger. 😉

Also falls Langeweile aufkommt, ist ja vielleicht ein „Wett-oder Zielhüpfen“ ganz lustig.. .

HIER

gibt es die genaue Faltanleitung… ist nicht schwer zu falten… 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen schönen Sonntag!

„Unser täglich Brot gib uns heute“ – Nachgedachtes zum Wochenende…

Diese Zeile aus dem „Vaterunser“ fiel mir ein, als ich am Samstag bei der „Brotzeitstube“ einer Bäckerei, das Schild, „Pfingstmontag  wegen des Backverbotes geschlossen“ , sah.

Inzwischen ist es fast selbstverständlich, dass wir so ziemlich an jedem Tag der Woche,  Brot und anderes Gebäck kaufen können.

Ich frage mich, wie haben wir das vor Jahren gemacht, als alle Bäckereien jeden Montag und auch am Sonntag geschlossen hatten?
Natürlich gefällt es mir auch, am Sonntag Morgen frische Semmeln kaufen zu können. Es ginge aber auch ohne, es ist ja viele Jahre auch so gegangen.

Ob es den Bäckern so gefällt, auch noch am Sonntag so früh aufzustehen und backen zu müssen? Auch wenn das vielleicht abwechselnd und im Schichtbetrieb geht.

Manchmal schätzen wir gar nicht, was wir da haben… ist ja „nur“ Brot“ und…
Bei „Wasser und Brot“, ist eigentlich Synonym für karges Leben hinter Gittern.

Dabei ist Brot und noch die vielen Sorten die es hier gibt, eine Köstlichkeit. Ganz frisch gebacken und herrlich duftend, kann ihm kaum jemand widerstehn.

Dann schmeckt es auch so ganz ohne was drauf.  Und wer in Ländern ist, in denen es nicht so gutes Brot gibt, wird es noch mehr schätzen und es wird fehlen, auch ohne Hunger.

Und gar ohne Wasser kann der Mensch nicht lange überleben. Im Extremfall nur wenige Stunden, wie bei sehr heißen Temperaturen in der Wüste.

Ohne „Brot“ ginge es schon länger, weil der Körper von Reserven zehren kann.

Eine Alternative wäre „flüssiges Brot“ auf dem „Brotzeitbrett“…. 😉

20130517_185741 (800x579)

 Seit etwa 6000 Jahren sind Getreidepflanzen als Kulturform bekannt.  Emmer, Weizen, Gerste und Hirse…

Zwischen 6000 und 3000 v Chr. breitete sich das Getreide im ganzen Orient, Ägypten, China und Indien aus. Etwa 1000 Jahre später tauchte Roggen in Mitteleuropa auf.

Brot in dem Sinne, gab es trotzdem noch nicht.

Aus dem Mehl wurde mit Wasser, Milch und Fett ein Brei bereitet und dann eventuell auf heißen Steinen gebacken oder in die heiße Asche geschoben.

So machen das heute auch noch 60% der Weltbevölkerung.  Nur fahren wir jetzt mit ihrem „Hirsebrei“ spazieren und verantwortungslose, geldgierige Menschen spekulieren damit.

Folge: Täglich verhungern Menschen, weil sie sich ihr „täglich Brot“ nicht mehr leisten können!

Und manchmal frage ich mich, warum gerade Politiker, die manchmal auch ein großes „C“ für Christlich, in ihrem Parteinamen haben und das „Vaterunser“ publikumswirksam „beten“, nichts dagegen tun!

Geld kann man nicht essen, aber das würde ihnen wahrscheinlich erst auffallen, wenn sie selbst ihr „täglich Brot“ nicht mehr hätten.

Oder es geht ihnen wie der französischen Königin Marie Antoinette, sie wurde vom wütenden, hungernden Volk,  am 16.10.1793 mit der Guillotine hingerichtet.

Der Ausspruch: „Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!“…

Stammt übrigens nicht von ihr, sondern vom französischem Schriftsteller Rousseau.  Der in seinen Schriften immer wieder den Sittenverfall am Hofe  anprangerte.

Ein Ausgrabungsfund aus Bulgarien beweist, dass 300 v.Chr. bereits Backöfen bekannt waren. Allerdings waren die Fladen nach dem Auskühlen steinhart.  Konnten aber wieder eingeweicht werden.

In Finnland oder in manchen Alpenländern,  hat Brot manchmal noch heute, in der Mitte ein Loch, damit es auf einer Stange unter der Decke aufbewahrt werden kann. Keine Chance für Mäuse…  😉

Die Griechen verehrten Demeter als Göttin des Getreides und der Fruchtbarkeit.  Die römische Göttin des Getreideanbaus war Ceres… sie finden wir in unseren „Ceralien“ wieder…

Ehen wurden im Zeichen des Brotes geschlossen und eine schöne Tradition ist bis heute, das überreichen von Brot und Salz.

Um nochmals zum flüssigen Brot zu kommen:

Wie rief Rumpelstilzchen im Märchen, während es um`s Feuer hüpfte… „Heute back ich, morgen brau ich…“

Die ersten Brote waren ein raues Gemisch aus zerstoßenen Weizenkörnern und Wasser, das für mehrere Stunden an der Sonne stand (wo sich ein natürlicher Fermentierungsprozess vollzog) ehe es gebacken wurde. Bei dieser Art der Fermentierung entdeckte man (neben dem Sauerteig) auch das erste Bier. Backen und Brauen entwickeln sich in der Menschheitsgeschichte gemeinsam, wir sehen: es ist durchaus legitim von Bier, als „flüssigem Brot“ zu sprechen.

Quelle und noch mehr und ausführlichere Informationen zur Geschichte des Brotes,  findet man

HIER

Sonthofen hat übrigens auch eine Brauerei… das ist aber mal Stoff für einen eigenen Artikel… 😉

Natürlich gibt es für ein Lebensmittel mit so langer Geschichte und großer Bedeutung für die Menschen, auch ein Museum…in Ulm

Museum der Brotkultur

So, diesmal war es mal wieder ein längerer Artikel. Den Brot aber sehr wohl verdient hat!

Gedacht empfangen wir euch alle mit „Brot und Salz“, mögen Brot und Salz in euerm Hause nie fehlen. Genau das, bedeutet dieser Brauch.

Habt ein schönes Wochenende und…

Wir wünschen allen von , dass sie immer ihr „täglich Brot“ haben und es vielleicht ein wenig mehr achten.

Und vielleicht nicht mehr ganz so viele Schul-und andere Brote im Müll landen. Sie sind wertvoll!

Sie haben Sonne „bestellt“… ???

In den Kommentaren wurde der Ruf nach Sonne laut…

Wir liefern prompt…sonnige Blümchen…  fotografiert heute Nachmittag…

20130523_134402 (1024x614)

So sah es „rundherum“ aus….

20130523_134940 (1024x585)

Mittag

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur;
Es ist so still,  dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur

Sonnenschein auf Wies‘ und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt,  als ström‘ ein Regen
Leis‘ tönend auf das Blätterdach.

(Theodor Fontane)

Und so sah es am Spätnachmittag aus… Sonnig und die „eisigen Heiligen“ im Anzug…

20130523_190816 (1024x575)

Kurz vor`m Dunkelwerden hatte sich der Schnee schon bis 1000m runter geschlichen… 😉

Die Fotos können wieder angeklickt und größer angeschaut werden…

Und morgen um diese Zeit, ist ja schon fast das Wochenende da…

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: