Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Juni, 2013

Ein Hundeleben… ;-)

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Wenn der Regen an die Scheiben klopft,

Das Wasser mir von den Ohren tropft,

Da reg ich mich gar nicht auf,

Lass dem Regen seinen Lauf

Und setz`mir Herrchens Mütze auf.

Leg mich an die Heizung, auf die Bank

und mach mich richtig lang.

So kann ich liegen stundenlang.

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Träume, nein, nicht von einer Banane,

aber von einer tollen  Hundedame!

Schiele ab und zu, unter der Mütze vor,

heb auch mal ein Ohr,

Und recke, na  klar die Nase-

Was Frau’le in den Töpfen rührt, riecht’s so fein-

Könnte vielleicht für mich was sein

Und irgendwann, lässt der Regen,

auch das regnen sein.

Macht blauem Himmel Platz.

Herrchen, Frauchen, merkt ihr es nicht,

mir ganz fürchterlich die Blase drückt.

Außerdem muss ich dringend schaun-

Nach den vielen tollen Frauen,

die ich im Traume sah.

 Ehe es ein Andrer tut!

So geht es mir, doch richtig gut!

(c) regenbogenlichter

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Fotos zum Vergrössern anklicken!

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag!

Orch-Ideen „von hier“… Knabenkraut

Noch blüht es hier an vielen Stellen und es ist immer wieder schön…

Das Knabenkraut… und ehe der „Knabe“ alt wird,  zeigen wir es doch lieber gleich…

Es gibt sehr viele Unterarten davon. Da ich mir nicht sicher bin, welche das nun sind, nennen wir es einfach mal Knabenkraut…  es ist eine, der 92 einheimischen Orchideen…

Geflecktes Knabenkraut… ?

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Das könnte das gewöhnliche Fuchs-Knabenkraut sein?!

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Das „Übersehene Knabenkraut“?

Es wird bis zu 70 cm hoch…

Es gibt auch Mischformen aus dem gefleckten und „Übersehenem Knabenkraut“

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Die Fotos können wieder einzeln und in der Galerie größer angeschaut werden.

Die in Deutschland vorkommenden Orchideen, sind nicht so auffällig, wie ihre tropischen Verwandten. Viele erkennen oft nicht, dass es sich um eine Orchidee handelt.

Es ist wie oft im Leben, manchmal muss man genauer hinschauen, um die Schönheit zu erkennen.

Manchmal vielleicht auch gut, da es immer Leute gibt, die dann gehen und ausgraben, im Garten einpflanzen, wo sie dann schnell eingehen.

Einige der einheimischen Orchideen, kann man   Hier    anschauen…

Bei Twilights konnte man kürzlich lesen, dass es sogar in Island Orchideen gibt. Bei Rainer findet man in Einzelartikeln auch schöne Fotos einheimischer Orchideen.

Also, wer immer nur nach dem Auffälligen schaut, befindet sich nicht auf dem Orchideen-sondern auf dem Holzweg!!! 😉

Unser Wort zum Samstag… 😉

Falls noch jemand Zweifel an der  Perfektion von Mutter Natur hat, sollte unbedingt
Mathildas Fotos
vom rosa Mohn anschauen. Einfach klasse, wie Natur und Mathilda das gemacht haben.
Kunst kommt von Können!

(Nicht nur) Kühe auf Wanderschaft…

Der 113. Deutsche Wandertag, findet dieses Jahr vom 26.06. bis 01.07.13, in der Region Oberstdorf statt.

Da sind nicht nur Kuh-Herden unterwegs… *sing* Im Frühtau zu Berge wir zieh’n… 😉

Die Kühe sind aber früher aufgestanden und schon vorher „gewandert“  und hatten das bessere Wetter… 😉

Schnieffff… ah da ist ein Riechzeichen… zum Kräuterweg… da bin ich richtig…

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Jetzt aber los, die Anderen sind schon weit voraus…

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Mist! Der Samstag sieht eher nach „Wasserwandern“ aus, da ist starker Regen angesagt.

Und ich habe meine Wanderflossen vergessen.

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Egal ob beim Wandern oder anderen tollen Sachen, wünschen wir allen ein schönes Wochenende!

Die „Wanderkühe“ können wieder einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Siebenmal werden wir noch wach…

Heißa, dann ist Siebenschläfer-Tag… oder so… 😉

Eigentlich ist er ja heute… aber zum Glück, gab es die Kalenderreform vom julianischen, zum gregorianischen Kalender und die Verschiebung um 10 Tage. 🙂
So können wir uns getrost nochmal auf’s Ohr legen, Tee trinken und abwarten, wie sich die Wetterlage Ende nächster Woche entwickelt.

„Meine Damen und Herren, es geht noch was, Ihre Einsätze bitte“. 😉

Etwas, dem ich mich aber nie entziehen kann, sind Regentropfen auf Blüten und Blättern. Wenn sie nicht total verregnet sind, sieht es oft einfach zauberhaft aus. Wie die auf den Blüten der Zaunwinde, die sicher den Blumenelfen als Schaukel und bequemer Sessel dienen. 😉

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Also wer mag, hält noch ein wenig „Winterschlaf“, wie die größte deutsche Schlafmaus, die sich im Winter nicht die Zeit zum schlafen „mausen“ lässt.
Der niedliche Siebenschläfer.

Siebenschläfer

Außer ihm gibt es noch den etwas kleineren Gartenschläfer, auch so eine Schlafmütze. 😉

Ebenso die possierliche Haselmaus, die, bevor die Hamster als Haustier entdeckt wurden, vor allem in England auch gern als Haustier gehalten wurde. Die „Dormouse“

Schnarchende Menschen können mitunter ja ziemliche Schlafräuber für andere sein, aber wenn so ein Haselmäuschen schnarcht, ist das einfach nur niedlich und total süß! Knuddelmaus…
Also mucksmäuschenstill, psssst ….

und auf Schnarch geklickt

Da kann man eine Haselmaus schnarchen sehen und hören!

Also dann mal „Gute Nacht“! 😉

Die Fotos können wieder einzeln und in der Galerie größer angeschaut werden!

Sonnenlicht und Himmelblau… wie ging das noch?

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Zum Mitschreiben, lieber Sommer!

Voraussetzung ist natürlich ein klarer Himmel, damit die Strahlen der Sonne,  zu uns durchdringen können!

Also… nimm dein Wolken-Tablet und schließe die Regen-App, damit es aufhört zu tröpfeln. In deinem Sonnenheft sieht es ja aus, als wäre ein Wasserhahn drüber gelaufen!
So, jetzt öffnest du die Zeichen-App und wählst einen transparenten, hellen Hintergrund und das Brush-Werkzeug. Hast du alles? Ja? Okay…

Sag mir, wie sehen wir die Sonne?

„Das Licht der Sonne erscheint uns gelblich-weiß, es enthält aber alle Farben des Regenbogens.

Von violett, blau, grün, gelb, orange und rot.“

Richtig! Und was passiert mit den Farben?

Jede Farbe entspricht elektromagnetischer Strahlung einer bestimmten Wellenlänge.

Die von rot ist am längsten und die von blau am kürzesten.

Auf dem Weg zu uns, stößt das Licht mit Gasmolekülen zusammen und damit wird seine Richtung geändert (gestreut).

Je kleiner die Wellenlänge ist, um so stärker wird es gestreut.

Blau hat die kürzeste Wellenlänge, wird also stark gestreut. Rot hat die längste Wellenlänge, also wird es am wenigsten gestreut.

Ja du weißt es doch und was müssen wir dann jetzt machen, um blauen Himmel zu erhalten?
Genau, wir hängen die Sonne ganz oben am Himmel auf und sprühen kurze Wellen, mit dem blauen Licht im Farbspektrum.

Steht die Sonne hoch am Himmel, hat das Licht einen kurzen Weg durch die Atmosphäre. Also wird viel blau gestreut.

Wir sehen einen blauen Himmel. (Könnten sehen…) 😉

So, da die Menschen romantisch sind und für ihr Leben gern, Sonnenauf-und Untergänge, in ihrem strahlend warmen Licht beobachten, machen wir jetzt was?

Super, wir hängen die Sonnen-Laterne tief unten, ganz nah am Horizont auf. Nun hat das Licht einen langen Weg durch die Atmosphäre.
Welche Farbe des Spektrums wird nun gestreut? Die mit den längsten Wellen! Also sprühen wir rot in all seinen Tönen und nur ganz wenig blau.

Am Morgen und am Abend, wenn die Sonne tief steht, hat das Licht einen relativ langen Weg durch die Atmosphäre.

Also wird viel rot gestreut, mit der längsten Wellenlänge. Und der Blauanteil zurückgedrängt.

Wir sehen Morgen-und Abendrot…

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So kann Mittsommer auch sein…!!! 😉

Das ist die Rayleigh-Streuung…(nach dem britischen Physiker Lord Rayleigh)

Die Gasmoleküle in der Atmosphäre, sind viel kleiner als die Wellenlänge der Strahlung des Lichts.

Streuen also, wie oben praktiziert, das Licht je nach Wellenlänge.

Wie Mister Rayleigh das wissenschaftlich genau erklärt, kannst du im Internet erfahren oder du fragst jemanden, der sich mit mit Physik auskennt. Vielleicht die, die jetzt schon Regierungsprogramme verkündet und das Blaue vom Himmel verspricht, was sie dann eh nicht hält. Eigentlich so ähnlich wie bei dir. Da solltest du dir andere Vorbilder suchen! Du siehst ja, was dabei heraus kommt!

Aber zurück zum Thema…

Anders

ist es, wenn das Licht auf Eiskristalle und Wassertropfen in den Wolken trifft.

Die sind viel größer, als die Wellenlänge des Lichts.

Und somit werden alle Wellenlängen des Sonnenlichts reflektiert.

Damit erscheinen sie uns weiß.

Und es gibt einen herrlich blauen Himmel, mit weißen Wölkchen „dekoriert“. 😉

Je mehr Wassertröpfchen oder Eiströpfchen die Wolken enthalten, um so schlechter können die Sonnenstrahlen sie durchdringen. Sie erscheinen uns dann grau, wie die Wolken zur Zeit. Also übertreibe es nicht und trage nicht zu dick auf. 😉

Eintrag im „Jahreszeitenbuch“: Die Leistungen von Frühling und Sommer 2013 lassen sehr zu wünschen übrig!!!

Nachhilfe wird dringend angeraten!

Ansonsten ist die Versetzung zur nächsten Jahreszeit gefährdet und Frühling und Sommer 2013 müssten wiederholt werden!

Wenn der Sommer Pause macht…

Dann träumen wir uns doch hinein…

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Einen Sommer lang

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
Süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Wenn wir uns von ferne sehen
Zögert sie den Schritt,
Rupft ein Hälmchen sich im Gehen,
Nimmt ein Blättchen mit.

Hat mit Ähren sich das Mieder
Unschuldig geschmückt,
Sich den Hut verlegen nieder
In die Stirn gerückt.

Finster kommt sie langsam näher,
Färbt sich rot wie Mohn,
Doch ich bin ein feiner Späher,
Kenn die Schelmin schon.

Noch ein Blick in Weg und Weite,
Ruhig liegt die Welt,
Und es hat an ihre Seite
Mich der Sturm gesellt.

Zwischen Roggenfeld und Hecken
Führt ein schmaler Gang,
süßes, seliges Verstecken
Einen Sommer lang.

Detlev von Liliencron

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Die Fotos sind schon einige Jahre alt und mal im Urlaub  entstanden…  Wenn ich daran denke, sind Sonne und Wärme sofort da. Dringend nötig bei dem tagelangen Regen und den 10 Grad tagsüber hier…. 😉

Ein Holder Tag mit Holderblütenbowle (Holunderblütenbowle)

Der 24. Juni ist auch „Holdertag“ (Holundertag)….

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Zur Feier des Tages, haben wir einige Leckereien für euch…

Holunderblütenbowle

5 bis 8 Holunderblütendolden,
Wer hat und möchte, auch ein paar Rosenblätter
1 Liter klaren Apfelsaft
1 Flasche Mineralwasser mit Kohlensäure
Saft einer Zitrone

Blütendolden und Rosenblätter kurz waschen/ abbrausen,
für mindestens 2 Stunden in den Apfelsaft geben, zugedeckt ziehen lassen.
Danach durch ein Sieb gießen.
Sprudel (Mineralwasser) und Zitronensaft dazu geben.
Apfelsaft kann auch durch Wein ersetzt werden und Sprudel durch Sekt.
Oder die „halbstarke“ Variante wäre… Wein statt Apfelsaft und Sprudel zum prickeln.
Apfelsaft und Sekt oder Prosecco gehen natürlich auch. 🙂

Zum Wohle!

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Die passende romantische Deko ist auch ganz einfach gemacht.

Ein oder mehrere Holunderblütendolden (je nach Größe des Gefäßes) in eine Schale / Schüssel mit Wasser geben.
Teelichte oder Schwimmkerzen dazu, Kerzen anzünden und fertig ist die duftende und leuchtende, romantische Tischdeko.
Eine durchsichtige Glasschüssel dürfte am schönsten aussehen, da der Schein der Kerzen, auch durch das Glas leuchtet.

Das geht natürlich auch mit anderen Blüten!

Und was zu feines zu essen, darf natürlich auch nicht fehlen…

Holunderküchlein

Zutaten für 4 Personen

150 gr. Mehl
1 Pr. Salz
3 Eigelb
250 ml Milch
250 ml Wasser
3 Eiweiß
1 Pck. Vanillezucker
12 Holunderblütendolden
100 gr Butter oder Butterschmalz

Zum Bestreuen: 50 gr. Zucker, 1Tl. Zimt mischen

Zubereitung

Mehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken.
Salz, Eigelb, Milch und Wasser in einer Schüssel verquirlen.
Mischung mit dem Schneebesen, von der Mitte aus, nach und nach unter das Mehl rühren.
30 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl quellen kann.
Eiweiß und Vanillezucker steif schlagen und unter den Teig heben.

Holunderblüten abbrausen und mit Küchenpapier vorsichtig trocken tupfen.
Butter in einer Pfanne erhitzen, Blüten in den Teig tauchen und jeweils vier Küchlein,
mit dem Stiel nach oben, backen.
Auf einem Teller anrichten, mit Zimtzucker bestreuen und heiß servieren.

Guten Appetit!

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Mathilda gab noch einen wertvollen Hinweis: Gut aufpassen, dass die kleinen Tierchen aus den Blüten sind. Die haben auch gern ein weißes, duftendes Hollerbett…. wie bei Frau Holle. 😉

Zumindest, wer gerne fleischlos essen möchte.

Über den Holunder haben wir schon mal geschrieben. Er ist auch ein „heiliger Baum“ der Kelten. Nachzulesen HIER

Bis gestern habe ich es noch nicht gewusst, aber wohl den richtigen Post für heute geplant….
Juzicka hat heute Geburtstag. 🙂
Deswegen sind unsere Blumen und Leckereien heute, ganz besonders für dich, liebe Juzicka.
Alles Gute zum Geburtstag!
Ich hoffe, du magst Holunder! 🙂

– Magischer Johannistag –

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Ist morgen, am 24.6., auch Johanni oder Johannestag genannt…

Menschen haben schon sehr lange und zu vorchristlicher Zeit, die Gestirne und den Lauf der Sonne beobachtet. Und danach ihr Leben eingerichtet. Beweise dafür, sind Bauwerke wie das englische Stonehenge oder das irische Newgrange.
„Mittsommer“ und den höchsten Stand der Sonne, als Lebensspender, haben sie schon damals gefeiert.

Es ist eines der Feste, welches die Kirche „übernommen“ hat. Sie hat es auf den 24. Juni verschoben. Zu Ehren der Geburt, Johannes des Täufers. Die Sonnenwendfeuer sollten nun die (von Johannes) angekündigte Geburt Jesu (das Licht) verkünden.

Immer noch lebendige, alte Mythen und Glauben vermischen sich an diesem Tag.

Wie der Tanz um das Johannisfeuer. Es wird in der Nacht vor dem Johannistag entzündet.
Es hat mit der Symbolik von Sonne und Feuer und der Sonnenwende zu tun.

Im 12. Jahrhundert ist der Brauch des „Sonnenwendfeuers“ zum ersten Mal und ab dem 14. Jahrhundert häufig belegt.

Im Glauben des Volkes, sollte das Feuer böse Dämonen abwehren, die Krankheiten oder Viehschäden hervorrufen.
Hagelschäden sollten auch abgewehrt werden. Bei den schweren Unwettern, die es jetzt manchmal gibt, keine so schlechte Idee, oder?

In manchen Gegenden wird auch eine Strohpuppe ins Feuer geworfen.

Liebespaare springen durch das Feuer, mit einem Sträußchen Beifuß oder anderer geweihter Kräuterbuschen am Gürtel.
Das sollte reinigen und Glück in der Liebe bringen.

„Zu binden Kreuther zur Sonnenwend“

Kann man in alten Büchern lesen. Diesen Brauch der Kräuterbuschen gibt es immer noch, allerdings nicht zur Sonnenwende, sondern an Mariä Himmelfahrt, am 15. August.

Große Feuerräder wurden den Berg hinuntergerollt.

Es gab auch die Johanniskrone, die aus grünen Zweigen und Blättern geflochten wurde, auf dem Dorfplatz aufgehängt und abends mit Kerzen beleuchtet.
Ähnlich wie die Krone, die es jetzt noch in Schweden gibt. Dann wurde so viele Tage getanzt, wie die Krone grün war. Sind alle fit? 😉

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Der Johannistag ist auch „Lostag“…

Das Johanniskraut blüht, Johannisbeeren werden reif und in der Zeit rund um die Johannisnacht,
kann man besonders viele Johanniskäfer oder auch Glühwürmchen genannt, sehen.

Und ihr romantisches „Licht“, bringt sicher viele Augen und Herzen zum Leuchten.  Ich weiß von was ich rede. Wir haben mal ziemlich nahe an einem Bahndamm gewohnt, dort gab es sehr viele. Das Geheimnis ihrer Leuchtkraft, sind fluoreszierende Stoffe. Sie sind nicht nur fluoreszierend, sondern auch faszinierend. Das ist aber mal ein extra Thema.

Wenn man im Sommer das Schlafzimmerfenster auf hatte, haben uns auch manchmal welche ins „Bett gebracht“… Ganz romantisch…*träum*

Stichtag oder besser nicht mehr Stichtag ist auch. Ab dem 24. wird kein Spargel mehr gestochen und kein Rhabarber mehr geerntet. Der Rhabarber enthält dann zuviel Oxalsäure, die schädlich für den Magen ist.

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Wer gut hinhört, kann vielleicht im Meer oder in Seen, versunkene Glocken hören.
Oder am Mittag des Johannistages, können auch verwunschene Jungfrauen erlöst werden. Wer kennt eine? 😉

Die Sage von den Blumen unterm Kofkissen, ist auch hier wieder zu finden.

In vorchristlichen Zeiten kamen um Mitternacht, der keltische Cernunnos oder der römische Silvanus ( Götter der Wälder) vom Himmel gestiegen, um Korn und Wein zu segnen. Jetzt hat den “ Job“ der heilige Johannes „übernommen“.

Die Nazis bildeten (und bilden noch) sich ein, die Kelten wären ihre ureignen Urahnen, auch vom Geiste her, sie ordneten Feuer und Feiern staatlich an. Und haben es damit in Verruf gebracht. Zumindest für Deutschland. Die Kelten würden wohl meinen, all ihre bösen Dämonen wären unterwegs, wenn sie sehen würden, wer sich mit ihren Bräuchen brüstet.
Leider helfen gegen diese Dämonen, ihre magischen Bäume und Blumen nicht! 😦

Johanniskraut ist übrigens ein sonniges Pflänzchen. Es macht ein sonniges Gemüt… es macht empfindlicher für Licht. Deshalb Sonnenschutz nicht vergessen!

Und Kalle hat uns geschrieben, dass es zwar gelb blüht, aber rot färbt und damit an das Blut Johannes des Täufers erinnern soll. Ich habe nochmals nachgelesen…

Wenn man die Knospen des Johanniskrautes zerreibt, tritt ein Inhaltsstoff namens Hypericin aus, der rot färbt und „Blut des heiligen Johannes“ genannt wird.

Die Fotos können wie immer, einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Schnecklein’s Träume…

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Schnecklein’s Träume

Schnecklein sich am Grashalm wiegt,
als ob sie in der Hängematte liegt.
Träumt in des Windes Hauch
von feinen Kräutern in ihrem Bauch.

Wünscht sich im warmen Sonnenschein,
es möge ein schattiges Plätzchen im Garten sein.
Denkt sich, sicher kommt bald mein Gatte,
Der freut sich immer über einen „Latte“.

Familie Schneck nun zu Zweit am Grashalm wiegt,
engumschlungen sie zusammen liegt.
Der Halm, bedenklich sich, nach unten biegt.
Fühlen sich, wie auf Wolke Sieben,
So ist es, wenn Zwei sich lieben.

Wie schön ist es, so eng vertraut zu liegen,
anstatt sich zu bekriegen.
Und wundern sich bei einem “ Latte“,
Ach – was die Hängematte,
doch für eine Länge hatte.

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Allen ein entspanntes Wochenende mit einem „Latte“, in der Hängematte oder anderswo… 🙂

Das wünschen eure regenbogenlichter

Mittsommer… Midsummer…Mittsommar

Heute ist Mittsommer… früh war die Sommersonnenwende… die Sonne erreichte auf der Nordhalbkugel ihren höchsten mittäglichen Stand.

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Als Mittsommernacht, wird die Nacht vom 21. auf den 22. (diesmal Freitag zu Samstag) bezeichnet. An vielen Orten wird Mittsommerfest gefeiert.

Besonders in den skandinavischen Ländern und im Baltikum, wo die „weißen Nächte“ sind und es in der Nacht kaum dunkel wird,  sind die Bräuche dazu, besonders lebendig.

Um diese Zeit soll der Vorhang zur „Anderswelt“ durchlässig sein. Götter steigen auf einer unsichtbaren Leiter zur Erde herab, um das Korn zu segnen. Legt man sich unter einen Hollerbusch, soll man die Umzüge der Elfen und sie tanzen sehen. Die skandinavischen Trolle stehen hinter den Bäumen. Man muss aber aufpassen, sonst spielen sie einem auch mal Streiche.
Wie in „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare. 😉

Der Morgentau sollte Mensch und Tier heilen. Etwas wurde in einer Flasche gesammelt und Bäcker verwandten ihn zum Backen von Brot und Brötchen. Man glaubte, sie wurden davon groß und fein.

Unverheiratete Mädchen pflücken in Schweden sieben verschiedene Wildblumen von den Wiesen. Sie müssen aber ganz still dabei sein. Der Strauß wird unters Kopfkissen gelegt und in den Träumen sollen sie sehen, wen sie mal heiraten.

Sie dürfen aber zu niemanden sprechen, von wem sie geträumt haben.
Sonst geht der Traum nicht in Erfüllung.

Und ein wenig ins Träumen, kommt man beim Ballett
„Ein Sommernachtstraum“ von der Hamburger Staatsoper.
Die Kommentare sind eigentlich überflüssig, Bilder und Musik sprechen für sich.

Quelle: Youtube

Die Inszenierung ist vom US-amerikanischen Tänzer, Choreograf, Ballettdirektor, Ballettintendanten John Neumeier, der 1942 in Milwaukee, Wisconsin geboren wurde.
Seit 1973 ist er Ballettdirektor des Hamburg Ballett, das jetzt im Juni, sein 40 jähriges Bestehen feiert.

Hamburg-Ballett

Wir wünschen allen eine zauberhafte und verzaubernde Mittsommernacht!

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