Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für August, 2013

Sommer- Sonne- Sonnenhut

Bei uns gibt es heute Sonne pur, deswegen braucht man auch einen Sonnenhut… 😉

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Wir wünschen allen Lesern ein gut „behütetes“, sonniges Wochenende…  🙂

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

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Freitags gibt es Fisch… Die Forelle(n)…

Eine sehr bekannte Forelle…

Die Melodie ist von Franz Schubert… der Text von Christian Friedrich Daniel Schubart und mal etwas anders gesungen von Hannes Wader.

Zum Anhören HIER Klicken 

Viel Vergnügen beim Hören… 🙂

Diese hier „blubbern“ dem Forellendieb allerdings was… er wird sich an ihnen die Zähne aus beißen, es sind keine „Steinbutt“, aber aus Stein.  😉

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

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Knackiges Sparpaket…

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Kurz und knackig….Sachen gibt’s…. tzzzz….

Bei dem Preis vielleicht doch ein „alter Knacker“… dann könnte man sich das Paket sparen…

Obwohl, Otto Reutter hat ja mal empfohlen… „Nehm se ’n Alten“… 😉

Wer es hören und lachen will…. HIER KLICKEN

Allen einen schönen Donnerstag! 🙂

„Unkraut“ oder „Pracht“? ;-)

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Julius Sturm

Der Bauer und sein Kind

Der Bauer steht vor seinem Feld
und zieht die Stirne kraus in Falten:
„Ich hab‘ den Acker wohl bestellt
auf gute Aussaat streng gehalten,
nun sieh‘ mir eins das Unkraut an,
das hat der böse Feind getan!“

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Da kommt sein Knabe hochbeglückt
mit bunten Blumen reich beladen,
im Felde hat er sie gepflückt,
Kornblumen sind es, Mohn und Raden.
Er jauchzt:“Sieh‘ Vater, nur die Pracht,
die hat der liebe Gott gemacht!

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Auch ein „Mitbringsel aus unserm Urlaub. Da wir sowas hier selten sehen, hat es uns um so mehr erfreut.

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Wir glauben, hier ist doch noch ein kleines Nachwort nötig… 😉

Denn allein mit „Unkraut“, tut man der Kornblume Unrecht. Sie ist auch Heilpflanze, gegen Augenleiden und entzündungshemmend. Also sieht sie der Bauer danach wahrscheinlich besser und sein Korn auch. 😉

Darauf fußt auch die Herkunft ihres wissenschaftlichen Namens… „Centaurea“… dieser hat seine Herkunft in der griechischen Mythologie.
„Der Zentaur (Sagenwesen, halb Mensch, halb Pferd) Chiron, soll mit ihr versucht haben, eine Wunde zu heilen, die ihm durch einen Pfeil des Gottessohnes Herakles zugefügt wurde.“

Sie gibt es schon sehr lange, bereits in späteiszeitlichen Ablagerungen wurden Pollen von ihr gefunden.

Das, was wir als eine blaue Blüte ansehen, ist übrigens ein Blütenstand, der aus lauter Einzelblüten besteht. Und sie locken viele Insekten an, die auch die Feldfrüchte des Bauern bestäuben. 😉

Sonnen (-blumige) Erinnerungen…

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Foto zum Vergrößern anklicken…

An sonnendurchflutete Sommer-Urlaubstage, sind an einem verregnet grauem (Arbeits-) Sonntag genau das Richtige. Keine andere Blume steht wohl mehr für die sommerliche Leichtigkeit. 🙂

Weitgereist sind sie, die Sonnenblumen.
Ihre Heimat ist das westliche Nordamerika und Mexiko.
Eine „Kreuzfahrt“ haben sie auch schon gemacht, spanische Seefahrer brachten sie mit.
Zuerst schmückte der Adel seine Gärten damit und „Sonnenkönig“ Ludwig ließ um 1660 eine Münze mit ihrem Abbild prägen.

Ihr wissenschaftlicher Name ist Helianthus annuus und sie bringen ein ganzes „Körbchen“ voll Samen, sprich Sonnenblumenkerne mit und ihre Familie ist deshalb die der Korbblütengewächse.

Göttliches….Schon die Azteken verehrten die „Sonnenkinder“ als Abbild des Sonnengottes und krönten die Priesterinnen ihrer Sonnentempel damit.

Die Sonnenblumenkerne „gehen auch runter wie Öl“ 😉
In Osteuropa und Russland erkannte man zuerst die Nützlichkeit, dort wurde sie bereits im 19. Jahrhundert zur Ölgewinnung angebaut.
Fitmacher und Kraftpaket Sonnenblume…. Sonnenblumenkerne bestehen zur Hälfte aus hochwertigem Öl, das viele Vitamine, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und ungesättigte Fettsäuren enthält, die unser Körper selbst nicht bilden kann.

Ein „Glück“ war dies eine ganz „normale“ und keine „Gigant-Sonnenblume“, die werden bis 4.80 m hoch.
Wir nehmen ja keine Leiter zu den Ausflügen mit. 😉

Sonnenkind und „Wendehals“ Sonnenblume…Durch den Lichtrezeptor Phototropin, strecken sich die Zellen auf der beschatteten Seite schneller. Vermutlich durch einen Anstieg des Pflanzenhormons Auxin. Dadurch wendet sich der Blütenstand der Sonne entgegen. Heliotropismus nennt man das. Nachts und in der Morgendämmerung schaut sie nach Osten und verfolgt dann mit ihren Blüten den Lauf der Sonne.
Diese Bewegung wird durch Motorzellen in einem fexiblen Teil des Stammes (Pulvinus) ermöglicht.

Sagenhaftes….
Ihre Blütenblätter erinnern doch sehr an den Strahlenkranz des Sonnengottes Helios aus der griechischen Mythologie. Sein Name taucht ja auch in Bezeichnungen wie „Heliotropismus“ auf.
Helios musste den Sonnenwagen, der von vier Pferden gezogen wurde, über den Himmel lenken. Vor ihm ging Eos, die Morgenröte und am Abend folgte die Mondgöttin Selene. Alles Kinder von Hyperion und Theia.

Clytia hat sich für Helios extra in eine schöne Sonnenblume verwandelt, damit sie ihn immer anhimmeln kann. Er wählte trotzdem eine Andere.

„Kunstblume“… Für Künstler war die Sonnenblume schon immer inspirierend. Die schönsten Sonnenblumen aller Zeiten, hat wohl Vincent van Gogh gemalt. 😉

Wissenschaftlich betrachtet, hat dieses Empfinden aber wohl auch mit seiner Auswahl und der Mischung der Farben zu tun.

Ebenso die „Proportionen“ der echten Sonnenblume. Mathematiker fanden heraus, dass die Anordnung und die Längenverhältnisse aller Blütenblätter der „goldigen“ Sonnenblume, exakt dem „goldenen Schnitt“ entsprechen und sie deshalb von den Menschen als besonders ästhetisch empfunden werden.

Da muss was dran sein. Es gibt wohl wenige Menschen, denen Sonnenblumen nicht gefallen. Uns zaubern sie jedenfalls immer ein Leuchten in die Augen und ins Herz.

Wir wünschen allen einen schönen Sonntag mit Sonne im Herzen, dem Leuchten der Sonnenblumen in den Augen und einen sagenhaft göttlichen Start in die neue Woche, in der die Arbeit runtergeht wie Sonnenblumenöl. 😉
Eure regenbgenlichter

Fünf vor Zwölf….

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Ist es, dass wir uns zurück melden

Das (Regenbogen-) Licht ist noch nicht aus… 😉

In der letzten Zeit haben wir Mama „bekocht“ (wir sind nicht dabei eingeschlafen, wie der Koch im Märchen) und haben uns ritterlich nicht nur durch (Rosen-) Holz zu ihrem „Dornröschen-Schloss“ durchgekämpft.
Fleißig gesägt, gemäht, geschraubt und Anderes…
Und wir haben den richtigen„Feenzauber“ gefunden, sie schon sieben Jahre vor Ablauf der (ihrer) hundert Jahre, aus dem Schlaf zu wecken. 😉
So konnten wir einige romantische Sommertage- und Nächte mit täglichem Grillenkonzert, mit ihr genießen.

Am Sonntag hat uns unser „Besen“ wieder zurück ins Allgäu gebracht. Wir hatten einen guten „Flug“. 😉

Trotz Nichtraucherzeichen (am Auto auf dem Foto) raucht uns trotzdem schon wieder der „Kopf“….
Damit wir richtig in den Arbeitsalltag kommen, haben wir Montag gleich mit der „langen Woche“, mit fast 60 Stunden angefangen. *schwitz*…

Ins „Schwitzen“ ist auch unser armer Hund gekommen. Er hatte eine böse Zahnentzündung und sicher heftige Schmerzen…
Heute früh haben sie ihn operiert und noch zwei böse „Pickel“, sprich Tumore auf der Zunge gefunden, die jetzt auch weg sind und es hoffentlich bleiben!
So sind wir den Rest der Woche, entweder auf Arbeit oder mit „Hundchen“ bei Frau Doktor.

Ansonsten hatten wir unsern „Wagen vollbeladen“ und einige leckere Dinge mitgebracht. Die lieben Nachbarn, die immer unsern Briefkasten und Wohnung „hüten“, durften schon mal kosten. Und haben gemeint…. fein. Zahnfreundlich sind die „Leckereien“ allerdings nur fast. Aber mit fleißig putzen geht das sicher ohne Bohrer und OP ab. 😉
Genaueres mal extra… die muss ich erst mal auf den Chip bannen. Wie so einiges Anderes schon drauf und auf dem PC ist.

So, das war die letzte (keine) „Zeit“ in Kürze und wir freuen uns darauf, nächste Woche wieder etwas mehr von dem zu haben, was man Zeit nennt und bei euch lesen zu können! 🙂

Ein Mädchen wartet am Weg…

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Foto zum Vergrößern anklicken

Die Geliebte eines Ritters, der an einem Kreuzzug teilnahm, wartete täglich mit ihren Hofdamen am Stadttor auf seine Rückkehr.
Doch der Ritter kehrte nicht zurück.
Aber selbst, als sie nicht mehr an seine Rückkehr glaubten, warteten sie noch.
Irgendwann hatte der Himmel ein Einsehen und verwandelte die Hofdamen in blaue „Wegwarten“ und das Burgfräulein in eine weiße.
(So erklärten sich die Menschen, dass es die Wegwarte, so heißt die Blume, hin und wieder auch in weiß gibt.)

Das ist eine der Sagen, die sich um die Wegwarte ranken.

So kann man sie an Wegrändern stehen sehen und „warten“. Sie hat aber noch viele andere Namen. Wie u.a. „Blaue Blume der Romantik“, „Blaue Distel“, „Faule Gretl“, „Sonnenbraut“, „Sonnenwendel“, „Verzauberte Jungfrau“, “ Wegeleuchte“, „Wegeluge“, Kaffeekraut und in der Schweiz „Weglueg“.

Erste Überlieferungen von ihr, findet man in ägyptischen Papyrustexten aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Bei den Römern hieß sie Intybus.
Sie ist eine Pionierpflanze in ganz Europa, außer in den Alpen und wurde in frühgeschichtlicher Zeit aus Vorderasien eingeschleppt.
Im Athochdeutschen hieß sie „Hindläufte“, weist auf den Lauf der Hinde/Hirschkuh, der an den an Waldwegen wachsenden Pflanze hin.

Das „wartende Mädchen“ öffnet ihre Blüten am Vormittag und schließt sie ab Mittag und bei Regen wieder. Es blühen jeweils nur wenige Blüten am Strauch, die sich der Sonne zuwenden.
Hildegard von Bingen nannte sie deswegen „Sunnenwirbel“.
So eine „verzauberte Jungfrau“ besitzt natürlich auch „Zauberkräfte“, vor allem natürlich im Liebeszauber und nach einem bestimmten Ritus ausgegraben, soll sie den Träger unverwundbar machen.
Am Peterstag (29.6.) und am Jakobitag (25.7.) mit einem Hirschgeweih ausgegraben, betört sie jede Person, die man damit berührt. 😉

Aber sie kann wirklich „zaubern“, bei Herz-und Leberkrankheiten, gegen Fieber und Wassersucht.

Und wir sind sicher, ihre Wurzeln kennen fast alle, in der einen oder anderen Form.
Durch Zufall entdeckten um 1830 Brüsseler Gärtner, dass im Dunkeln getriebene Zichorie-Wurzeln (auch ein Name), einen schmackhaften gelben Spross bildeten. Wir essen ihn gern, den Chicorėe. Weitere Züchtungen sind Radichio und Zuckerkraut.

Zichorie kennen sicher auch viele, die lieber „Ersatzkaffee“, auch Malzkaffee oder auch „Muckefuck“ genannt, trinken. Er wird aus verschiedenen Getreidesorten und Zichorie-Wurzeln hergestellt. Sie werden im Herbst geerntet, sind bis 500 gr. schwer und geben dem koffeinfreien Kaffee, eine karamellbraune Farbe.
Ihn gibt es seit dem 16. Jahrhundert und er war vor allem zu Zeiten der Kontinentalsperre unter Napoleon Bonaparte und in anderen schlechten Zeiten, sehr gefragt.

Es gibt 3 verschiedene Unterarten.

Die

„Gemeine Wegwarte“
„Salatzichorie“ und die
„Wurzel-und Kaffeezichorie“.

Und nun soll noch einer sagen, so ein „verzaubertes, wartendes Mädchen“, wäre keine zauberhafte Pflanze…. 🙂

Diese und noch mehr Infos und Sagen, kann man nachlesen unter….

http://www.sachsen-natur.de/wegwarte.php

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