Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Oktober, 2013

Samhain, Samuin, Samain… Halloween…

Heute Nacht ist Halloween und allerorten leuchtet es… auch die Blätter… 😉

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Bei den Geistern die heute Nacht unterwegs sind, braucht es unbedingt einen …
Nachtwächter, der ihnen „heim“ und den Eingang von einer Holzschnitzerei in Dinkelsbühl (be-) leuchtet… 😉

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In der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November wird das keltische Samhain gefeiert… Samos=Sommer Samonios= Sommerende

Eigentlich fällt es aber auf den Neumond Anfang November, wird aber am keltischen Neujahr gefeiert. Es ist das „dunkle“ Fest.

Beltane (1. Mai, Sommeranfang) gilt als das helle Fest. Daneben gibt es noch  die Feste Lughnasadh (1.August) und Imbolc (1. Februar).

Samhain steht für den ewigen Kreislauf von Geburt und Tod.
Es ist Ende und Anfang.
Begann die „Dunkelzeit“, blieben die Menschen in früherer Zeit mehr in den Häusern. Die Natur ruht bis Imbolc (1.Februar).

In der „Dunkelzeit“ soll die Grenze zwischen der Welt der Toten und der der Lebenden sehr dünn sein.
Besonders an Samhain soll es Menschen möglich sein, die „Anderswelt“ zu betreten. Dann sollen auch die Sid, die Elfen (Feen-) hügel, offen sein.
Samuin bedeutet „Vereinigung“. Die Lebenden sollen mit den Seelen der Toten Verbindung aufnehmen und ihnen in besonderer Weise gedenken.

An diesem Tag vereinigt sich Gott Dagda mit Morigu, der Göttin der Unterwelt. Sie hat immer etwas mit Schicksal und Tod zu tun. Und ist gleichzeitig eine Königin der Spukgeister, sprich Feenwelt.
Dem keltischen Totengott Cromm Churach, wurde zu diesem Fest das Opfer der Erstgeborenen gebracht. Da die Mächte der Unterwelt Fruchtbarkeit verliehen, mussten sie mit den besten Früchten der Äcker, der Viehherden oder sogar Menschenkindern bedacht werden.

Angst vor bösen Geistern hatten die Kelten aber auch. Feuer und gruslige Maskierungen sollten sie vertreiben.

Und zu Halloween gehören natürlich auch Kürbisse, die ausgehölt und ausgeschnitzt werden…

Das ist ein ganz besonderer… ein „Heckenkürbis“, der hängt schon da, man braucht ihn nur noch aushöhlen und beleuchten… 😉
Nein, er ist halt einfach so cool durch die Hecke gewachsen… den gab es auch in Dinkelsbühl…

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Nach irischem Brauch wurden Kartoffeln oder Rüben ausgehöhlt.
Als irische Einwanderer in die USA kamen, gab es dort Kürbisse, die viel größer und praktischer waren.

Der Sage nach, kommt die Rübenlaterne von Jack Oldfield, einem Bösewicht. Er schaffte es zu Lebzeiten, den Teufel zu überlisten und zweimal einzusperren. Als er Jahre danach stirbt, kann er auf Grund seiner Taten nicht in den Himmel und der Teufel verweigert ihm auch den Eintritt in die Hölle.
Er hat aber Mitleid mit Jack O‘ und schenkt ihm eine Rübe und eine glühende Kohle, damit er in der Dunkelheit wandern kann.

Diese Rübe wird seither „Jack O‘ Lantern“ genannt.

Das Christentum griff den Brauch auf. Papst Gregor IV legte im Jahr 837 fest, dass am 1. November statt des heidnischen Samhain, das christliche Allerheiligen gefeiert werden sollte.
Masken waren weiterhin erlaubt, aber nicht um böse Geister zu vertreiben, sondern um die Heiligen zu ehren.

Der Abend vor Allerheiligen, wurde früher „All Hallows Eve“ genannt und wird heute als Halloween gefeiert.
Von Amerika aus, schwappte der Brauch mit viel Partystimmung ( mit der sich natürlich auch Geld verdienen lässt),
wieder zurück über den großen Teich, zu uns.

Also dann legt schon mal Süßes bereit, wenn die kleinen „Geister“ „Trick or Treat“ rufen… denn bekommen sie Süßes… werdet ihr nicht sauer, weil ihr Saures bekommen habt..  😉

„Rübengeister“ sind aber auch im Süddeutschen Raum Tradition. Das aber eher wegen der Kirchweih oder der Heiligenverehrung. Kinder ziehen von Haus zu Haus und singen ein Lied, um Süßigkeiten zu bekommen.

Ein besonders schönes Beispiel ist der Räbechilbi (Rübenumzug) in Richterswil in der Schweiz. Der kam mir auf der Suche nach Bräuchen unter.
Wenn er hält, was die Fotos versprechen, ist das einmalig schön. Abertausende wunderschöner Räbeliechtli…(Rübenlichter)
Wer mal schauen möchte…HIER KLICKEN! Lohnt sich unbedingt!

Allen eine schöne Halloween-Nacht… und für die haben wir noch den „gefährlichen“ Ritter Kunibert, der seit Jahrhunderten in seiner Rüstung umher klappert und deswegen hinter Gitter muss… 😉 Auch in Dinkelsbühl…

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Er ist im Hotel Eisenkrug, (Restaurant „Zum kleinen Obristen“) an der Treppe zum Keller-Restaurant zu finden. Dort kann man im zünftigen Ambiente gut speisen.

Wer mag, auch wie die alten Ritter… bei einem Rittermahl

Für „rollende Geister“ leider nicht gut zu erreichen. Die Treppe dürfte sich schlecht überwinden lassen.

Der Name „Kleiner Obrist“ geht übrigens auf die Kinderzeche zurück, einem historischen Festspiel.
Dieses geht auf die Ereignisse im Jahr 1632 zurück. Der kampflosen Übergabe Dinkelsbühls an die Schweden, im 30 jährigen Krieg.
Ab 1848 erhielten die Kinder „Schwedenuniformen“ und der Spruch des Kleinen Obristen wurde gedichtet, in dem eine Kinderschar das Herz des Feindes erweicht.

Posted by regenbogenlichter

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Mon-Ducks-Demo…. ;-)

Dieser „Steckbrief“ vor einem nahen Restaurant, sorgt in der Entenwelt für helle Aufregung…

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Sie treffen sich ab sofort zu einer Mon- Ducks- Demo und fordern die Abschaffung aller „heißen Öfen“… 😉

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Oben is(s)t ein gan(s)z aktuelles Foto davon.

Das ist natürlich die „Ente“ zum Mittwoch und die Enten versammeln sich nur zur „Demo“, wenn „Futter im Anmarsch“ ist…“Scherzkekse“ oder so…

Und dann demonstrieren sie mit viel Geschnatter, dass sie kurz vor dem Verhungern sind… 😉

Posted by regenbogenlichter

Kurzmitteilung

Beibehaltung der Normalzeit…

Für alle die mit der „Sommerzeit“ nicht klarkommen…. und die Sommerzeitverordnung gern abgeschafft hätten…

Petition zur Abschaffung der Sommerzeitverordnung     HIER KLICKEN!

Bücherwurm…“Beerensommer“ Familiensaga aus dem Schwarzwald

Herbstzeit ist Lesezeit, die Abende werden länger und die Lust auf’s Lesen steigt.
So hat der Bücherwurm wieder allerhand zu tun, sich die Seite zu „merken“, auf der ich zu lesen aufgehört habe.
Er ist übrigens ein Mitbringsel aus dem Kloster Marienthal

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Gerade ausgelesen habe ich ein Buch, welches mich sehr berührt und beeindruckt hat. Es ist zwar schon vor einigen Jahren erschienen, ich habe aber erst vor einer Weile, eine genehmigte Lizenzausgabe bei einer Augsburger Verlagsgruppe entdeckt.

Sein Titel ist…

„Beerensommer“ Familiensaga aus dem Schwarzwald

geschrieben von Inge Barth-Grözinger

erschienen im Thienemann Verlag

ISBN 978-3-86800-382-6

Ab 13 Jahren

Um es vorweg zu nehmen, es ist keine der üblichen Familiengeschichten nach „Gutsherrenart“, über reiche Reedersfamilien oder ähnliches. Trotzdem oder gerade deswegen, mehr als lesenswert!

Im „Klappentext“ steht geschrieben…

Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft, die zur Geschichte einer erbitterten Feindschaft wird.

Anfang des 20. Jahrhunderts, wir schreiben das Jahr 1917: Als Friedrichs Vater stirbt, ändert sich für seine Familie alles. Hat er bisher in einem prächtigen Haus in der Herrengasse gewohnt, muss er nun in die Stadtmühle ziehen, zu den Ärmsten der Armen, die nicht einmal Schuhe für ihre Kinder haben. Johannes, ein Junge in seinem Alter, wohnt dort schon seit seiner Geburt. Zwischen den zwei sehr unterschiedlichen Jungen entwickelt sich eine enge Freundschaft, die schon bald in erbitterte Feindschaft umschlägt- und sie trotzdem ihr Leben lang nicht loslassen wird.

Beerensommer- ein packender Roman, der den Leser tief in die Geschichte des 20. Jahrhunderts hineinzieht.

Zum Inhalt:

Nach dem Tod ihrer krebskranken Mutter, für die sie die Schule geschmissen hat und bis zum Tod begleitet, fühlt sich Anna Helmbrecht verloren und allein. Ihr Vater lebt in Australien und schreibt nette Briefe, zu ihm gehen, möchte sie aber nicht.

So bleiben ihr nur einige Fotoalben und die Menschen und Gesichter darin, die sie nicht kennt. Keinen Einzigen…
Ihre Mutter Marie hatte über ihre Kindheit, Jugend und über den Ort, an dem sie aufgewachsen ist, immer geschwiegen und fast nichts erzählt. Und sich stets geweigert, dorthin zu fahren. Obwohl sie Großvater Johannes immer wieder eingeladen hatte.

So macht sich Anna auf, in ein kleines Schwarzwald-Dorf namens Grunbach, zur alten Gretl, die wie Friedrich und Johannes, im Armenhaus des Ortes, der Stadtmühle, aufgewachsen ist. Um die Tagebücher ihres Urgroßvaters Johannes zu lesen und aus ihnen und von Gretl zu erfahren, wer ihre Familie ist und zu wem sie gehört.

Von der alten Gretl freundlich und liebevoll aufgenommen, beginnt sie zu lesen. Von Johannes und Friedrich und den anderen aus der Stadtmühle. Von bitterer Armut und von Menschen, die sich trotzdem ihren Stolz und ihre Menschlichkeit bewahren. Ebenso, wie die Hoffnung und ihre Träume von einem kleinen oder großem Glück.

Vom Grauen des ersten Weltkrieges, der ersten Liebe, Hochzeit, Familie, Söhnen und Töchtern und die Gefühle für sie.

Vom Beginn der Nazi-Herrschaft und Schrecken des 2. Weltkrieges, der auch um kleine Orte im Schwarzwald keinen Bogen gemacht hat. Die Nachkriegszeit, bis in die Sechziger Jahre.

Von Friedrich und Johannes, ihrem Urgroßvater, die völlig verschiedene Wege gehen und deren Wege sich trotzdem immer wieder kreuzen.

Zeilen, die immer wieder aufzeigen, dass es im Leben nicht nur schwarz und weiß gibt, sondern auch grau und viele Zwischentöne. Und Anna auch die eine oder andere Überraschung erleben lassen, was ihre Vorfahren betrifft.

Dann immer wieder der Bogen in die heutige Zeit, in der ihre noch dort lebenden Anverwandten zeigen, wo und wie ihre Vorfahren gelebt haben.

Orte, die in Johannes Büchern beschrieben sind. Und Annas Fragen dazu beantworten, so gut sie es vermögen.
Und so langsam begreift Anna die Geschichte ihrer Familie und beginnt zu fühlen, zu wem und wohin sie gehört.

Neben all den tragischen Dingen, ist auch noch Platz für eine, vielleicht neue Liebe. Denn ein Ende, ist immer auch ein neuer Anfang.
Oder wie ihr Urgroßvater Johannes mit glücklichem Blick zu Gretl gesagt hatte, als er die kleine Anna zum ersten Mal in den Armen hielt: “ Meine kleine Anna…Es geht also weiter, Gretl, es gibt wieder eine Anna.“

Fazit: Ein sehr einfühlsam geschriebenes Buch, bei dem die zum Teil düstere Geschichte des 20. Jahrhunderts, mit den im Buch beschriebenen Menschen und deren Suche nach dem großen oder kleinem Glück, lebendig wird. Es fällt schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Man bangt mit den Menschen, möchte wie Anna wissen, wie es mit Johannes und Friedrich weitergeht. Und ein wenig werden die Geschichten ihrer Familie, zu der eigenen Geschichte!
Auch, weil man von Eltern und Großeltern, was die geschichtlichen Ereignisse betrifft, ähnliches gehört hat.
Von vielen Ereignissen und Verhältnissen damals, lassen sich oft Parallelen in die Neuzeit ziehen.

Unbedingt lesen und sehr zu empfehlen! Und wie schon geschrieben, ab 13 Jahren und auch für Jugendliche geeignet!

So ganz „nebenbei“, wird auch noch viel geschichtliches Wissen vermittelt!

Auch für die Menschen, die meinen, die Rechten würde ihnen „Heil“ bringen… solche Leute bringen nur Unheil. Und wie sagt auch Johannes in dem Buch… „Wer mit dem Teufel essen will, braucht einen langen Löffel.“

So einen langen Löffel hat niemand!

Und ich habe daraus die gleichen Schlüsse gezogen wie Anna. Wir leben im Hier und Jetzt, aber die Menschen und deren Geschichten sollten wir nie vergessen!

Unser Schlusswort, soll das Vorwort der Schriftstellerin sein. Es stammt aus Johannes Lieblingsbuch, dem „Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff…

„Wir müssen, dachte ich, doch am Ende aus dem Walde und der Nacht herauskommen.“

Die Schriftstellerin Inge Barth-Grözinger, wurde 1950 in Bad Wildbad im Schwarzwald geboren. Seit 25 Jahren unterrichtet sie am Peutinger-Gymnasium in Ellwangen Deutsch und Geschichte.

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Posted by regenbogenlichter

(Noch ein) Herbsttag mit Sommerwärme…

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Wer in das Foto mit den roten Beeren klickt, kann die Musik vom Auenland, aus „Herr der Ringe“ und wunderschöne Bilder „ernten“. 😉

(Youtube-Video)

Herbsttag

 Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke

Wir hoffen, ihr könnt auch alle nochmal die Sonne und Wärme genießen!

Einen schönen Tag, eure regenbogenlichter!

Posted by regenbogenlichter

Sonntagsgedanken…

Was bewegt eine 16 jährige Abiturientin und Tochter eines Hotelbesitzers!, „rechte“ Reden gegen Asylbewerber zu schwingen?

Am gestrigen Samstag mobilisierte die NPD über 1000 Menschen (auch Familien mit Kindern!) zu einem Lichterzug durch Schneeberg/Erzgebirge, gegen das dortige Asylbewerberheim.

HIER KLICKEN

Aber zurück zu der „jungen Dame“… die sicher mehr als genug von allem hat, der hier alle Möglichkeiten offen stehen und deren Papa mit Sicherheit auch ein Studium, für ein erfolgreiches Berufsleben finanzieren kann. Von diesem Überfluss sollte man auch mal etwas abgeben können. Sie hätte sicher die Möglichkeit dazu. Es gibt auch Menschen, die das nicht können, weil sie selbst nichts haben, sie aber wohl schon.
Es mögen auch nicht alle Asylbewerber politisch verfolgt sein, aber mit den Verhältnissen in ihren Heimatländern, möchte sicher keiner von uns tauschen!
Davon mal abgesehen, sind die Hürden für ein dauerhaftes Bleiberecht hoch und behandeln wir sie immer menschenwürdig?!

Diese „junge Dame“ widerlegt auch die Aussage, die immer wieder von allen Seiten beschworen wird… Rechte sind nicht nur frustrierte Leute aus „schlechten“ Elternhäusern!!!! Sie gehören auch zu Deutschlands Elite! Und das ist das wahrhaft Erschreckende daran!

Es erschreckt uns zutiefst, dass diese Ideologien in Deutschland wieder und immer noch Anklang finden!

Im Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit, ist das Erzgebirge eigentlich das „Weihnachtsland“ selbst.
Mit schönen Landschaften und schönen Dingen.
Und wir haben soooooo einen Hals, dass uns solche Leute, einen Besuch dort vermiesen!
Wir haben NULL BOCK, solche Leute auch noch zu finanzieren!!!!!
Das tun wir übrigens auch so! Nicht wenige vom „Fußvolk“, leben von „Hartz“ und liegen somit den Steuerzahlern auf der Tasche!
Das vergessen sie immer zu erwähnen…
Wir zahlen gern, aber nicht für Leute, die hetzend, prügelnd und mordend durch’s Land laufen.

Und dem jungen Mann, der gemeint hat, rufen zu müssen, „Ihr Kommunistenschweine, wir kommen wieder“, sei gesagt…
Wir beten inständig drum, dass ihr NICHT WIEDERKOMMT!
Denn Leute wie euch, braucht keiner und in Deutschland schon gar nicht! Ihr habt genug Unheil angerichtet und Millionen Menschen Tod und Verderben gebracht!!!!

Das zeigt auch deutlich, dass es ihnen nicht um Asylbewerber geht, sondern dass sie nur als „Rattenfänger“ unterwegs sind und sowas nur der passende „Aufhänger“ ist.

Dann fiele mir wirklich nur Heinrich Heines „Wintermärchen“ und der Satz daraus ein….
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht.“

Zur Güte sei gesagt, dass bereits am Freitag eine Demo und ein Friedensgebet gegen den Aufmarsch stattfanden. An ihm beteiligten sich auch mehrere hundert Menschen.
Sonst müsste man sich auch in Grund und Boden schämen! Die Opfer des Naziregimes drehen sich aber mit Sicherheit im Grabe um!!!

Oft reagieren sicher auch die Städte zu spät und falsch. Sie sollten ihre Bürger ernst nehmen und vielleicht Sicherheitsdienste losschicken, beugt Diebstählen von wem auch immer vor.

Und vielleicht die Menschen auch mal zusammenbringen etc.

Aber so wird das „Feld“ den Rechten überlassen und ganz normale Menschen lassen sich von ihnen ködern. Wie dumm!!!!

Posted by regenbogenlichter

Das Gold des Herbstes…

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Theodor Storm

Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

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Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

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Und wimmert auch einmal das Herz –
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

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Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

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Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

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Die blauen Tage brechen an,
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

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Posted by regenbogenlichter

Schlagwörter-Wolke

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