Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für November, 2013

Dinkelsbühler Ansichten… Spital

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Die Aufgaben der Spitäler waren Speisung, Aufnahme und Bekleidung der Armen, die Beherbergung von Fremden, Pflege der Alten und Kranken, sowie die Bestattung der Toten.

In manchen waren auch Arbeitsstuben oder Werkstätten, in denen Insassen denen es möglich war, das Spital durch Arbeitsleistungen unterstützten.

Das Dinkelbühler Spital wurde um 1280 gestiftet, 1380 wurde der Südflügel erbaut, 1456 der Westflügel und 1451 der Ostflügel.

Die Spitalkirche wurde 1380 erbaut (um 1500 erweitert, das Kircheninnere wurde im 18. Jahrhundert barockisiert). Es ist eine geschlossene Dreiflügelanlage mit stimmungsvollem Innenhof.

Heute befinden sich im Spital u.a. das städtische Altenheim der Hospitalstiftung, ein Lehrlingsinternat, die „Tafel“ und in der ehemaligen Scheune hat das Landestheater Dinkelsbühl seine Spielstätte.

Und das Städtisches Kunstgewölbe mit wechselnden Ausstellungen und Konzertsaal.

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Am früheren Waisenhaus ist das  Symbol der Hochgerichtsbarkeit der ehemaligen Reichsstadt.

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Ein Wasserad der Stadtmühle…

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Und davor, eine der schönen Wasserpumpen, von denen man einige in Dinkelsbühl findet…

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Weiterhin gibt es noch eine hölzerne Kaltmange(l) aus der früheren „Schadfarb“.

Ganz besonders zum morgigen 1. Advent passend, im Spitalhof ist immer der Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt.

Und das ist mit Sicherheit, ein ganz stimmungsvoller Platz dafür!

Weihnachtsmarkt Dinkelsbühl… hier klicken…

Christoph von Schmid, der als junger Kaplan den Text zum Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ schrieb, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Dinkelsbühl.

© Posted by regenbogenlichter

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Heute haben wir Lust auf Sommer…

Der fängt auch mit „S“ an…. 😉
Und ihn bringt eine Malve zurück, die zwischen Pflastersteinen wuchs und ihre Blüten in die warme Sonne hielt…

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Und wer in das folgende Foto klickt, bekommt Rimski-Korsakows „Hummelflug“ aus dem Bienenstock.

Aber die sind ja eben so emsig, wie die Streicher bei dem Musikstück… 😉

(Youtube-Video)

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Die Fotos können wieder in der Galerie und einzeln größer angeschaut werden. Und in der Blüte ist dann auch eine Hummel zu finden.  Summ… 😉

Wir wünschen allen einen schönen Freitag, emsig wie die Bienen und gemütlich wie die Hummeln…

© Posted by regenbogenlichter

Nachhilfe in Sachen Schnee…

Da der „Vorschuss“ von oben noch nicht ganz reicht, wird mehr oder weniger nachgeholfen…

Und bei Sonne kann das auch mal richtig schön aussehen… 🙂

„Umwelttechnisch“ aber nur fast schön…
Ohne Schneekanonen ist aber in tieferen Lagen, der Winterspaß sonst nicht immer möglich. Und Spaß (und Umsatz) wollen ja alle haben.

Am Rande der Generalversammlung der Europäischen Geowissenschaftlichen Vereinigung (European Geosciences Union) sagte vor ein paar Jahren die deutsche Wissenschaftlerin Carmen de Jong…

Für insgesamt rund 24.000 Hektar Skipisten werde so viel Wasser wie in einer Großstadt mit 1,5 Millionen Einwohnern verbraucht!

Und allein in Österreich verbrauchen Schneekanonen 250 Millionen Kilowattstunden Strom!

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Und noch ein Bericht mit vielen interessanten Fakten vom Bund Naturschutz Bayern.

HIER KLICKEN

Ganz oben…

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Statt Winter… Lust auf Meer, Liebe und romantische Bilder?

Und „jemanden“, der euch „hält und rettet“? 😉

Dann klickt in das Foto oben und ihr bekommt das geniale Video von Sunrise Avenue und ihrem neuesten Hit „Lifesaver“.

(Unbedingt in Fullscreen/Vollbildmodus anschauen! Dafür mit dem Mauszeiger nach ganz unten rechts gehen und in das kleine Kästchen klicken)

Ganz oben…. ist diese finnische Rockband für mich.

Die machen einfach super Musik…..!!!

Zudem… als Stimme (und Aussehen *hust*) verteilt wurden, hat der Sänger der Band, Samu Haber, wohl gleich mehrmals „hier“ gerufen. 😉

Und… er kann auch noch ohne große Technik singen.

Es hört sich richtig klasse an!

Anmerkung: Ich habe die offizielle Website von Sunrise Avenue verlinkt, bei Youtube hat man in Deutschland keine Chance.

Davon mal abgesehen, gibt es dort die Videos werbefrei.

Es ist gleich das Erste…

Wer sich überzeugen will dass Samu auch wirklich singen kann 😉 und den Song mal live und acoustic anhören will, kann das bei SRF 3 tun…

HIER KLICKEN

Frau Holle is watching you….

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Wir werden aus den Augenwinkeln beobachtet… selbst von „höheren Mächten“, die wir nur im Märchen vermuten. Das ist kein Märchen, wie man sehen kann. Heimlich still und leise, schleichen sie sich von oben an. Und verstecken sich schon vor der ihnen „zugeteilten Zeit“ an Orten, an denen wir sie nicht vermuten.
Um zu sondieren, wo sie uns mit ihrer weißen Pracht am besten „belagern“ könnten.
Dazu hat die grimm(ige) Frau Holle ihre Agentinnen Schneewittchen, Schneeflöckchen und Weißröckchen. Und in ihrem Gefolge… Väterchen Frost 007, der seine Drinks immer eiskalt und (aus dem Federbett) geschüttelt, aber nicht gerührt haben möchte.
Es wird gemunkelt, er hätte mit allen drei Agentinnen ein Techtelmechtel und sie gehen ihm in kalten Winternächten, um den langen weißen Bart. Dann lässt er (den Frost) es richtig krachen, damit sie beim Schneegestöber nicht ins Schwitzen kommen und dahin schmelzen. Sie begeben sich schnell auf’s Glatteis und legen einen Eistanz auf das Eis, wofür er sie in seinem tollen Schlitten mitnimmt.
Da ihnen das sehr gefällt, glänzen ihre Augen wie (Schnee-) Kristalle. Noch schöner ist es, wenn der Nordwind, auch ein Agent von Frau Holle, seine Spielchen mit ihnen treibt. Dann sind sie hin-und weg und vom Winde verweht. Das aber eher in den Nordstaaten und nicht in den Südstaaten.

Diesem Treiben müssen wir lange machtlos zuschauen. Bis endlich jemand den Ritter Frühling anruft, der mit seinem Knappen Südwind aus den Südstaaten herbei eilt und mit einem lauen Lüftchen aus seinem Föhn, die Märchenbuchseite umblättert. Auf dieser besucht Hans im Glück dann das Dornröschen, die wacht aus dem Winterschlaf auf und lässt ihren Zopf hinunter. 😉

Dann fliehen Frau Holle und ihre Agentinnen schnell unter das frisch geschüttelte Wolkenbett. Um sich von durchtanzten Nächten auszuruhen. Und die Eiszapfen-Spindel wird für eine Weile weggeräumt.

Wenn das nur mit allen „Geistern“ so wäre, aber manche sind eben nicht aus den Märchenbuch. 😉

Väterchen Frost stammt aus ostslawischen Sagenwelt und sein russischer Name ist Ded Moroz Iwanowitsch. Ded für Großvater und er vereint den Gott des Todes und Moroz, Moros oder Morozko, dem Gott der Winde und Wirbelstürme in sich. Seine Tränen sollen Eiszapfen gewesen sein und er bestrafte alle, die sich über die Kälte beschwerten. Fröhlichen Menschen schenkte er Kraft und Wärme, was man an den roten Bäckchen sehen kann. Und schließlich lernten Menschen auch, ihre Häuser zu beheizen. Am Anfang verlangte er schöne Jungfrauen, später gab er sich mit Wodka und gutem Essen zufrieden. Nicht brave Kinder ließ er erstarren, steckte sie in einen Sack und brachte sie in den dunklen Wald, wo hungrige Wölfe warteten.

Diesem gefürchtetem Gott nahm der Schriftsteller Wladimir Odojewskij 1840 den Schrecken, indem er das Märchen von Moroz Iwanowitsch schrieb.
Jetzt hat kein Kind mehr Angst vor Väterchen Frost. Es muss nur ein Gedicht vortragen oder ein Lied singen, um ein Geschenk zu bekommen.
Die bringt er in Russland übrigens am 31. Dezember, am Neujahrsfest. Er ist auch mit einem Schlitten oder zu Fuß unterwegs.
Peter der Große befahl bereits 1700, das Neujahrsfest wie in Westeuropa am 1. Januar zu feiern. Ehe Väterchen Frost zum Symbol des Festes wurde, dauerte es allerdings. Erst im 20. Jahrhundert ließen die Menschen ihn in die Häuser. Nach der Oktober-Revolution wurde er auch mal wieder zum „bösen Geist“ und Symbol des Kapitalismus. 1937 feierte er aber sein großes Comeback. 🙂

Das schon mal als kleinen, märchenhaften „Vorschuss“ auf die bald beginnende Advents-und Weihnachtszeit….

Wer mag, ein Ausschnitt aus dem russischen Märchenfilm… lustig anzuschauen… die wenigen russischen Sätze muss man nicht verstehen… die Bilder sagen alles… 😉

HIER KLICKEN

Anmerkung: Das Wort „Techtelmechtel“ (bayrisch und in Österreich auch Gspusi) bedeutet eine heimliche, nicht ganz so ernst gemeinte Liebesbeziehung zu haben.
Das Wort ist laut Wikipedia wahrscheinlich ein Reim auf das jiddische „tacht(i) – geheim. Und eventuell aus dem „Rotwelschen“, das sind Soziolekte im deutschen Sprachraum, die im späten Mittelalter unter dem fahrenden Volk (Bettler, Gaukler) und unehrenhafter Berufe, wie Abdecker etc. entstanden sind.
Es ist im 19. Jahrhundert aus Österreich in den süddeutschen Raum gekommen.
In englisch… hanky-panky… französisch… amourette…

© Posted by regenbogenlichter

The Show must go on….

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„Fahrender“ Sonnenuntergang im Unterallgäu….

In das Foto oben klicken, um „The show must go on“ zu hören.
(Vimeo-Video)

Heute vor 22 Jahren starb Freddie Mercury, einer der bedeutendsden Rocksänger der 1970´er und 1980´er Jahre, an den Folgen seiner HIV-Infektion in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington.

Freddie Mercury war der Lead-Sänger der Rockband Queen und neben dem Gitaristen Brian May, der Hauptkomponist der Band.

Dank seiner Bühnenpräsenz, seiner unverwechselbaren Stimme, mit einem für einen Rocksänger ungewöhnlichen Umfang und Volumen,

ist  Queen eine der erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten.

Freddies Musik wird immer in den Herzen und in den Ohren seiner Fans bleiben.

♥“The Show must go on“♥

In Memoriam Freddie Mercury!

„Nur“ eine Rose…

Wir sind grad jeden Tag gut beschäftigt…. unverhofft kommt oft… und wir hoffen, es geht bald wieder besser und anders… 😉

Deswegen gibt es heute einfach mal nur Rosen… oder besser eine Rose, die kürzlich noch durch einen Gartenzaun schaute.

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Eine (späte) Rose für unsere Leser. Allen Lesern unseres Blogs herzlichen Dank für eure Besuche und Kommentare!
Wir freuen uns über jeden Einzelnen sehr und wir wünschen euch weiterhin viel Freude bei uns!
Eure regenbogenlichter

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