Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für 10/02/2014

Von allen guten Geistern verlassen?

Dass die Bundeswehr als Berufsarmee um Nachwuchs werben muss, ist einleuchtend. Aber unter Kindern? Und das Ganze auch noch als Abenteuer-Camp verkaufend?

Und das in der „Bravo“?

Die Kinder meinen am Ende noch, dass Krieg ein „Abenteuer“ ist und werden irgendwann sehr böse erwachen.  Selbst wenn ihnen dort Soldaten von ihren Auslandseinsätzen erzählen.

Bis jetzt sind die auch noch „freiwillig“, aber wird das immer so bleiben?
Hier ein Artikel in Spiegel Online dazu>>>>

In diesem Artikel ist u.a. zu lesen…

Für das Kinderhilfswerk Terre des Hommes ist diese Form der Nachwuchswerbung „absolut inakzeptabel“. „Diese irreführende Reklame in Jugendmedien verletzt die Prinzipien der Uno-Kinderrechtskonvention und die besonderen Schutzpflichten des Staates gegenüber Kindern“, sagt Ralf Willinger, Kinderrechtsexperte bei Terre des Hommes.

Die Werbungsgegner stört besonders, dass die Kampagnen der Bundeswehr in eine Lücke an den Schulen stoßen. „Wir sind der Meinung, dass die Friedenserziehung gestärkt werden sollte“, sagt Willinger – so wie es die Kinderrechtskonvention vorsieht. „Denn zurzeit findet diese, je nachdem an welcher Schule Sie schauen, gar nicht oder nur sehr wenig statt.“

Aufgrund eines Zusatzprotokolls zur Kinderrechtskonvention verpflichtet sich Deutschland, keine Minderjährigen für die Armee anzuwerben, wenn sie nicht mindestens 17 Jahre alt sind und „über die mit dem Militärdienst verbundenen Pflichten umfassend aufgeklärt“ wurden.

Kinderrechtler zweifeln an der Aufklärungsarbeit der Bundeswehr. Die Werbeaktionen suggerierten, dass es sich bei Bundeswehr-Einsätzen um Abenteuerausflüge handele, sagt Roland Blach.

Er ist Landesgeschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft Baden-Württemberg, die die Aktion „Schulfrei für die Bundeswehr“ ins Leben gerufen hat.

Und von Soldaten, die jahrelange psychologische Betreuung brauchen, damit sie das Erlebte verarbeiten können, erzählt man den Kindern mit Sicherheit nichts!

Aber eigentlich braucht man nur entsprechende Filme aus den USA anschauen. Dort gibt es genügend gebrochene Soldaten aus dem Vietnamkrieg. Der auf beiden Seiten unzählige Tote und Leid,

sowie für die Vietnamesen, die vom Entlaubungsmittel Orange getroffen wurden, bis heute genetische und gesundheitliche Schäden brachte.

Dass es heute schon Jugendliche gibt, die Krieg für ein Spiel halten, sowie Briefe aus dem „Abenteuercamp“ Stalingrad (die meisten Soldaten dort, waren übrigens auch nicht viel älter),

kann man  HIER NACHLESEN>>>

Zum (darüber) Nachdenken, einer der berührendsden Anti-Kriegs-Songs,

Brothers In Arms von den Dire Straits>>>>

(Vimeo-Video)

Liebe Mitleser (-innen) und mitgelesene Leser (-innen)…

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Mal zwischenrein „eingestreut“….von unserer lächelnden Streugutbox…

Wir wollten nur darüber informieren, dass der N-a-S oder so, schon seit geraumer Zeit eine manuelle Rechtschreibprüfung anbietet.
Hier nachzulesen… >>>>

Bei dieser Pisa-Analyse vom Dezember 2013, sind wir (Deutschen) mit Pauken und Trompeten durchgefallen! Das sollte uns zu denken geben!
Oder liegt es am Schulsystem?!

Es wurde in über zwei Dritteln des deutschen Schriftverkehrs, mangelhafte bis ungenügende Rechtschreibung festgestellt. Lediglich 4% der Deutschen, beherrschen die deutsche Rechtschreibung in angemessenem Umfang. Oh wie ist das peinlich!

Um unser Geschreibsel zu entschlüsseln, sind speziell ausgebildete Fachkräfte nötig, die zusätzliche Kosten verursachen!

Den „geflügelten“ schwäbischen Satz … Dechiffrierer aufgemerkt!…. „Mir kennat älles, bloß koe Hochdeitsch“, konnte wahrscheinlich noch niemand entschlüsseln…
Aber… „Mir kennat au Hochdeitsch, mir welled bloß ned.“… Nachhilfe für die Übersetzung, ist im Internet zu finden…

Weiterhin wurde festgestellt, dass 90% der Telefonate, 97% der Mails und 99% der SMS-Nachrichten, „belanglos und objektiv uninteressant “ sind.
Für diese Studie wurden SMS-Nachrichten, Nachrichten bei beliebten Diensten wie „WhatsApp“ und bei verschiedenen E-Mail-Diensten ausgewertet.
Welch bahnbrechende Erkenntnis!

Wir möchten uns in aller Form entschuldigen, dass wir Ihnen solche Mühe und Kosten verursachen! Und Sie mit belanglosen Dingen langweilen.
Um in Zukunft Fehler zu vermeiden, wäre es vielleicht angebracht, die Betroffenen zu informieren oder Duden zu verschenken!

Weiterhin möchten wir uns herzlich für die Steilvorlage bedanken. Wir hätten grad nicht gewusst, womit wir unsere Leser am Montag langweilen können, damit der Übergang von der Sonntagsruhe zum Montag, nicht gar so arg ist!

So, damit Sie und unsere Leser am Montag nicht gleich wieder einschlafen und am Ende wirklich Wichtiges verpassen, hören wir jetzt auf mit unserm Geschwafel.

Und es gilt auch weiterhin das alte deutsche Sprichwort… „Der Lauscher an der Wand, hört seine eig’ne Schand‘!“…wenn er es verstehen kann.

Hochachtungsvoll Ihre regenbogenlichter

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