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Archiv für 13/02/2014

Gedenken an den Bombenangriff am 13.Februar 1945 auf Dresden…

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In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar warfen britische Bomber in zwei Angriffswellen, erst eine Unzahl von Sprengbomben und danach etwa 650 000 Brandbomben ab.

Diese verursachten einen Feuersturm ohnesgleichen. Etwa 25 000 Menschen starben bei diesen Angriffen und einmalige Architektur- und Kunstgüter wurden für immer zerstört.

Dinge die der Feuersturm aufwirbelte und mit sich riss, fanden sich noch in 100 km Entfernung. Lebende „Fackeln“ sprangen in die Elbe und in Brunnen, deren Wasser aber bereits kochte. Bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Tote, lagen noch Tage danach in den Straßen. Das zähflüssige Napalm, mit dem Hauptbestandteil Benzin, erreicht Brandtemperaturen von 800 bis 1200 Grad und lässt sich mit Wasser schlecht löschen oder abwaschen. Es verursacht schwerste, schlecht verheilende Brandverletzungen. Es wurde noch in vielen weiteren Kriegen eingesetzt. Japan, Korea, Vietnam, im Irak…

Diesen und den vielen Toten in anderen Städten, wollen wir gedenken.

Das darf nie wieder passieren! Und wir sollten aufpassen, dass die geistigen „Erben“ derer, die diesen Wahnsinn angezettelt haben, nie wieder Oberwasser bekommen!

Es sollte nie wieder Erwachsene geben, die auf dem Stand eines Kindes stehen geblieben sind und nur stotternd sprechen konnten, weil sie als Kind mit ansehen mussten, wie ihre Mutter verschüttet wurde!

Dafür stehen Gedanken wie die der 92jährigen Lieselotte Jakob, die den Angriff miterleben musste: (Quelle: Leben in der Frauenkirche)

„Unsere Erinnerungen sollen allen eine Mahnung sein! Wir sollten endlich gelernt haben, dass Krieg, Hass, Menschenverachtung, Diskriminierung, Unterdrückung, Ausbeutung in jeder Form und in welchen Ländern auch immer, nicht mehr sein dürfen!“

Diese Worte möchten wir sehr vielen ans Herz legen und ins Stammbuch schreiben!
Mit der dringenden Bitte darüber nachzudenken und danach zu handeln!

Zum Andenken an die Opfer, sollen die Glocken der alten Frauenkirche läuten. >>>>

So, wie es die Menschen damals wohl gehört haben…

Das 2. historische Geläute (gute Simulation), der inzwischen wiederaufgebauten Frauenkirche. Ein Symbol für die Zerstörung, aber auch der Versöhnung und Hoffnung für Dresden.

Im neuen Geläute der Kirche, ist die Friedensglocke Jesaja, mit 1750kg Masse, die größte Glocke.

Sie erinnert jeden Werktag, nach dem 12.00Uhr-Stundenschlag, an

„die flackernde Sehnsucht nach Frieden“.

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(Christian Lehnert, Quelle: Leben in der Frauenkirche, auch für die folgenden Sätze.)

„Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen machen“ (Jesaja 2,4) – diese biblische Hoffnung will hinein strahlen in alle Dunkelheiten der Gegenwart. Bei jedem Läuten erinnert uns die Jesaja-Glocke wie ein „dunkler Puls“, dass unser Bitten um Frieden, sich auf den Frieden in der ganzen Welt ausrichtet.

Zur Glockenweihe schrieb Christian Lehnert das auch bei  „Leben in der Frauenkirche“ nachzulesende, mahnende Gedicht.

Unsere Kerze für „Lichter der Versöhnung“ (18.30 Uhr an der Frauenkirche), soll hier leuchten…

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