Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für 14/03/2014

Neues von der Märchentante….

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Es war einmal, vor nicht allzu ferner Zeit, da begab es sich, dass mehrere große Königreiche, ihr Reich vergrößern wollten.
Ihnen kam in den Sinn, dass es da gleich in der Nachbarschaft ein Reich gab, dessen Volk unzufrieden mit seinem Herrscher war.
Er hatte ihnen fremde Fronherren vor die Nase gesetzt und viele lebten in großer Armut und Unfreiheit.

In diesem Land waren sehr viele Schätze zu finden. Es gab Kohle, Eisenerz, Graphit, Mangan, selbst die schönsten Edelsteine -wie den Blautopas und den Feueropal-. Außerdem fand man dort Gold und ein begehrtes strahlendes Mineral, Uran. Im dunklen Meer, an dem das Reich lag, lagerte zudem Erdgas, ebenso wie in dem zahlreich vorhandenem Schiefergestein, das man durch eine besondere, giftige „steinbrechererische“ Methode, auch an die Oberfläche holen konnte. Beim Gedanken an die Schätze, bekamen die Augen der Herrscher einen goldenen Schein.
Die Erde in dem Land war sehr fruchtbar und man nannte es sogar Kornkammer. Kluge Alchemisten aus dem riesigen Reich der untergehenden Sonne, hinter dem Weltenozean, hatten schon besondere Samen erfunden. Aus ihnen wuchsen wundersame Pflanzen, die den Bauern die Scheunen bis unters Dach füllen sollten und ihnen großen Wohlstand versprachen. Auch ansonsten fanden es die Kaufleute aus dem Reich der untergehenden Sonne sehr interessant für gute Geschäfte.

Die Königreiche hatten auch ihre Heere vereinigt. Bekamen sie dieses wundersame Reich dazu, würde ihr Erzfeind aus dem Nachbarreich, wieder ein ganzes Stück seiner Macht verlieren. Dachten sich zumindest die Könige der Reiche.
Also sagten sie den Menschen dort, dass in ihrem Land Milch und Honig fließen würden, sie müssten sich nur dem ihrigen Reich anschließen.
Selbst die gefürchteten Kämpfer in Ritterrüstungen und mit großen Keulen bewaffnet, waren ihnen recht, um das Reich zu erobern.
Diese Kämpfer sahen sich als Nachfolger derer, die vor vielen Jahren schon einmal versucht hatten, das feindliche Nachbarreich zu erobern, aber gescheitert waren. Sehr viele Menschen hatten dabei ihr Leben verloren und die meisten im Volk fürchteten sich vor ihnen und wollten nichts mit ihnen zu tun haben.
Die Torwächter des alten Königs kämpften wacker für ihren König. Doch gegen den Sturm des Volkes konnten sie nichts ausrichten. Wieder gab es viele Tote und Verletzte. Unter dem Volk und den Soldaten. Schließlich ergriff der alte König bei Nacht und Nebel die Flucht.

Einen hatten die Könige jedoch unterschätzt, den Zwergenzaren aus dem Nachbarreich. Er war zwar klein, besaß aber geheime Kräfte und hieß Rumpelstilzchen. Von seinen Untertanen duldete er keinen Widerspruch, trotzdem wurde er von vielen geachtet. Den anderen zeigte er schon, „wo der Rumpelstilz den Wodka holen geht“. In seinem Palast brannte immer ein Feuer, das war nötig, weil Väterchen Frost gerne einen eisigen Wind um die Zwiebeltürme des Palastes wehen ließ. Als Zar Rumpelstilzchen erfuhr, was die anderen Königreiche vor hatten, wurde er sehr wütend. Sie gaben mir Brief und Siegel darauf, dass sie meinem Zwergenreich nicht näher kommen und schon gar nicht mit einem Heeresbündnis. Aber ich weiß was, um ihre Paläste zu erwärmen, brauchen sie mein Gas!
Er hüpfte sehr hoch und auf einem Bein um sein Feuer und sprach dabei:

Heute back‘ ich, morgen brau‘ ich und übermorgen hol‘ ich mir der Königin ihre Krim! Ach wie gut das niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß‘.“
„Gold, Gas, das dunkle Meer und mehr, sind dann mein und das find‘ ich fein!“

Sprach es und schickte sein Heer los, um sich die Krim zu holen. Die auch bald ihm gehörte.

Als diese Kunde zu den Herrschern der anderen Königreiche drang, waren diese entrüstet ob des Tuns von Zar Rumpelstilzchen. Wie konnte es Rumpelstilzchen nur wagen! Sowas tut kein anständiger Herrscher! Sie ließen die Botschaft seiner Missetaten von allen Türmen blasen und kamen sogleich zusammen, um zu beraten, was man gegen eine derartige Dreistigkeit tun könne. Sie drohten Rumpelstilzchen böse Strafen an, sein Rumpeln sollte ihm schon noch leid tun. Denn sie selbst, würden sowas nie im Leben tun! Oder vielleicht doch? Aber darüber schweigt des Minnesängers Höflichkeit.

Der tapfere Ritter Siegmar, ritt sofort zur frommen Königin mit dem „engelhaften“ Namen. Die sich tugendhaft zurückhielt und mit huldvollen Worten sparsam umging. Ritter Siegmar schwenkte sein leuchtend rotes Banner und versicherte der Königin seiner Unterstützung und dass er willens war, notfalls auch Zar Rumpelstilzchen auf die Füße zu treten (lassen). Damit dieser nicht mehr hüpfen konnte. Und die Jungfrau von Orleans schickte sofort Adler los, die mit Adleraugen darüber wachen sollten, dass Zar Rumpelstilzchen nicht befreundete Reiche überrumpelt. Auch ein ehemaliger Kirchenfürst pflichtete ihnen bei, denn er war ein treuer Vasall. Knappe und Minnesänger Walter von der Steinweide, machte sich sofort auf zu einer geheimen Mission zu Zar Rumpelstilzchen. Aber was Rumpelstilzchen das Seine nennt, gibt er nicht mehr her. Und die Minnegesänge blieben ungehört.
Die angenommene Prinzessin Sonnenblumengelb bekam ein ganz grünes Gesicht, als man ihr sagte, dass im neuen Reich, auch jene gefürchteten braunen Kämpfer ihr Unwesen trieben. Das entlarvte sie auf der Stelle, als eine dreiste Lüge von Zar Rumpelstilzchen.
Die Königin war gerührt über soviel selbstlose Treue. Und sagte ihnen, sie seien alle wie Erzengel Gabriel.
Nur einer wagte noch aus der hintersten Ecke ein Widerwort. Der Hofnarr. Aber wer glaubt schon einem Hofnarren und alle lachten über seine Späße.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann heucheln sie noch heute.

©Eure Märchentante von den regenbogenlichtern

Zum Glück werden Märchen nicht wahr! Oder vielleicht doch?

In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen der Staaten.
Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.

Egon Bahr, SPD-Politiker und bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages

Aber Politiker sind ja auch gute Märchenerzähler, oder nicht?!

Hier noch ein Artikel über die „unerschrockenen Freiheitskämpfer “ in der Ukraine…

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Infos zu Gen-Mais und dem „welteroberndernden“ Monsanto-Konzern…. denn jetzt kommen Produkte mit dem „Vornamen“ Gen aus den USA, später sicher aus der Ukraine. Ein Freihandelsabkommen ist schon in Arbeit. Und inzwischen ist wohl auch sicher, dass der „Vorname“ in unsern Blutkreisauf eindringt.

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Und hier zu den „Schätzchen“, auf die so viele ganz erpicht sind….

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Auf in den Kampf, das Ende so manches „Schätzchens“ naht!
Oder man könnte auch schon wieder sagen, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei… 😉

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