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Archiv für 06/04/2014

Mandelbäumchen – Baum der Liebe…

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Unsere „Sonntags-Sage“ zum schönen Mandelbäumchen, kommt aus dem Altertum…eine schöne und berührende Liebesgeschichte…

Nach der Mythologie verschlug es Demophron, den Sohn des Theseus und der Phädra, als er von der Belagerung Trojas zurückkehrte, durch einen Sturm an die Küste von Thracien. Dieses stand unter der Herrschaft der schönen Phyllis. Die junge Königin nahm den Verunglückten freundlich bei sich auf, verliebte sich in ihn und machte ihn zu ihrem Gemahl.
 

Als Demophrons Vater starb und musste er deshalb nach Athen zurückkehren. Beim Abschied versprach er seiner Gemahlin, nach Verlauf eines Monats zurückzukehren. Er bestimmte sogar den genauen Tag seiner Rückkehr. Die junge Königin zählte jede Minute seiner Abwesenheit mit Ungeduld.
Endlich war der sehnlichst erwartete Tag da. Phyllis eilte neunmal ans Ufer, aber kein Schiff war zu sehen. Irgendwann wich alle Hoffnung, den Geliebten wieder in ihre Arme schließen zu können, aus ihrem angstvollem Herzen.
Sie ergriff ein so heftiger Schmerz, daß sie tot zur Erde sank und wurde in einen Mandelbaum verwandelt.

Nach drei Monaten kam Demophron zurück. Er grämte sich sehr und um den Manen (Schutzgötter, Geister der Verstorbenen) seiner Geliebten Sühne zu leisten, veranstaltete er ein großes Opfer am Ufer des Meers.
Phyllis war wohl selbst noch unter der Rinde des Mandelbaumes gerührt von der Reue des Wortbrüchigen und freute sich über seine Rückkehr. Plötzlich standen die Zweige des Mandelbaumes in den schönsten Blüten. Ihr Beweis für Demophron, dass selbst der Tod, ihre Gesinnung und Gefühle zu ihm, nicht hatte ändern können.

Tiefe Liebe hat Menschen wohl schon immer berührt und beschâftigt…

Wir wünschen allen einen liebevollen Sonntag!

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