Willkommen unterm Regenbogen

Rhabarber-ABC

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  • Rhabarber ist kein Obst! Schmeckt aber so und wird auch so zubereitet… 😉
  • Rhabarber ist ein Gemüse… Es gehört zur Familie der Knöterichgewächse und seine Verwandten sind zum Beispiel Sauerampfer oder Wiesenknöterich…
  • Rhabarber enthält viel Vitamin C (10 bis 29mg), Kalium  und den Knochenbilder Kalzium (80 mg auf 100gr).
  • Aber Achtung! Er ist gleichzeitig ein „Kalziumräuber“ und es empfiehlt sich, ihn zusammen mit Milchprodukten zu essen.
  • Fein schmeckt er zu Vanillepudding oder mit Vanillesauce. Die gehaltvollere Variante wäre Schlagsahne.
  • Zitrone oder andere Gewürze heben sein Aroma hervor. Gut auch in Kombination mit Erdbeeren oder Bananen. Pikant harmoniert er mit Lamm, Schwein oder Ente.
  • Rhabarber muss man zum kochen immer süßen, je röter die Stangen, desto mehr natürliche Süße besitzen sie. Also nach roten Rhabarber-Bäckchen Ausschau halten. 😉
  • Das Kalium, welches er ebenfalls enthält, wirkt entwässernd und sorgt für den optimalen Trransport der Nährstoffe vom Blut zu den Zellen.
  • Ebenfalls kommen die Stiele noch mit Zitronen- und Apfelsäure daher, enthalten Gerb-und Bitterstoffe, sowie den wertvollen Ballaststoff Pektin.
  • Die Verdauung macht bei den enthaltenen Antrachinonen Luftsprünge und ist fit wie ein Turnschuh. Deswegen ist Rhabarber der perfekte Begleiter für eine Entschlackungskur!
  • Empfindlicher Punkt… die Oxalsäure (Kleesäure), am meisten in den Blättern, aber auch in den Stielen.  Sie gilt als unbedenklich bis zum 24. Juni, dem  Johannistag.

Das ist der „Stichtag, ab dem kein Rhabarber mehr geerntet werden sollte, weil der Gehalt an Oxalsäure dann zu hoch ist. Gemüse wie Mangold oder Spinat, haben aber noch mehr Oxalsäure.

 

Rhabarber ist schon uralt und sehr lange bekannt. Zuletzt allerdings, hier in Mitteleuropa.

Rhabarber wurde schon 2700 v. Chr. in China schriftlich erwähnt und war ein bewährtes Heilmittel. Von China aus verbreitete sich der Rhabarber nach Russland und die Römer sollen ihn deshalb „rheum barbarum“ genannt haben, weil die Pflanze von den „Barbaren“ kam. Eine andere Erklärung führt den Namen auf den „Barbar von Rha“, den Fremden von der Wolga zurück, denn Rha war damals der Name für die Wolga.

Die als Heilmittel eingesetzte Rhabarberwurzel wurde schon zu Christi Zeit international gehandelt und kam aus verschiedenen Gebieten Ostasiens. Noch heute unterscheidet man drei Sorten: Shansi, Shanghai und Kanton. Der zu Heilzwecken wild wachsende Rhabarber ist ein Riese im Vergleich zu unserem Nachfolger im Garten und wird auch heute noch für Heilzwecke angebaut. Der Gemüserhabarber wurde zuerst von den Engländern kommerziell angebaut. Seit 1840 wird der Rhabarber, von England kommend, in Norddeutschland angebaut, und seitdem der Stiel auch bei uns verzehrt und geschätzt.

(Quelle: SWR.de)

Dieses und auch Tipps zur Zubereitung kann man sich HIER im Video>>> anschauen.
regenbogenlichter – Vorschlag… Rhabarbertorte>>> Hier klicken >>>>

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Kommentare zu: "Rhabarber-ABC" (21)

  1. Tanja schrieb:

    Milch ist auch ein Kalziumräuber. Deswegen sollte Milch nicht nur nicht zusammen mit Rhabarber getrunken werden, sondern überhaupt nicht getrunken werden.
    Am besten verzichtet man ganz auf Milch und Milchprodukte.

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    • Also das halte ich für ein „Gerücht“, schalte den Kommentar aber mal frei… behalte mir aber vor, diese Behauptung bei Gelegenheit nachzuprüfen!

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      • Tanja schrieb:

        Hallo, bist Du dieser Behauptung schon nachgegangen? Die in der Milch befindlichen Proteinen lösen aus dem Knochen Calcium heraus. Denn die Milchproteine sind sauer und um eine Übersäuerung zu vermeiden, löst der Körper Calcium aus den Knochen. Calcium ist ein Säurepuffer. Es stimmt zwar, dass die Milch viel (sogar sehr viel) Calcium enthält, der Körper kann diese Menge aber nicht aufnehmen, denn Magnesium wird benötigt um Calcium aufnehmen zu können. Magnesium ist nur in sehr geringen Mengen in der Milch enthalten. Das heißt, dass die Menge an Calcium, die in der Milch vorhanden ist, fast komplett im Körper durchläuft ohne aufgenommen zu werden. Und der Rest in der Milch (vor allem die Proteine) bewirken dazu noch das Gegenteil.

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      • Hallo, nein, du hast wahrscheinlich den nachfolgenden Artikel „Kleine Pause“ nicht gelesen. Ich bin zur Zeit anderweitig beschäftigt und eher „offline“. Leider keine Zeit für Recherchen. Aber ich habe es nicht vergessen!
        Und wenn es so sein sollte, wie oben geschrieben, dann darf man aber nicht schreiben, dass man besser keine Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen darf, weil sie Kalziumräuber sind. Dann muss man schreiben, dass man daneben noch ausreichend Magnesium zu sich nehmen sollte. Und wer sagt, dass das nur aus der Milch kommen muss?! Mit einer vernünftigen, abwechslungsreichen Ernährung, sollte man das schon hinbekommen.
        Was passiert, wenn man als Kind von allen zuwenig bekommt, kannst du an den alten Leuten sehen, die in der schlechten Zeit aufgewachsen sind und jetzt schwer an Osteoporose leiden.
        Ansonsten sind solche Thesen wohl eher ein Wohlstandsproblem. Denn es gibt Millionen Menschen, die überhaupt was zu essen brauchten und zu trinken. Denn Konzerne wie Nestlė kaufen weltweit Brunnen auf und dann können die Menschen das Wasser nicht mehr bezahlen. Die EU war übrigens auch schon auf dem Weg, vorerst abgelehnt, aber die Lobbyisten sind fleißig. Darum sollte man sich kümmern! Ebenso wie das des Genfoods, das die Probleme nicht lösen wird, sondern verstärken!
        Ebenso übersäuert bin ich, wenn ich in den Supermärkten sehe, wie viele Produkte eher im Chemielabor, als in Küche und Backstube designt werden. Angefangen bei unserm Brot. Schau mal auf die Zutatenlisten! Da ist oft nicht viel drin, was man selbst so zugeben würde.
        LG
        Ute

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  2. Leider, leider bin ich so gar kein Rhabarber-Fan. 😉 Das Ziehen in den Zähnen und die langen Fäden, die wir uns nach dem Essen dann immer aus den Zahnzwischenräumen puhlen mussten, und dass er uns in meiner Kindheit während der Rhabarber-Saison drei- bis viermal die Woche in allen Variationen vorgesetzt worden ist, haben mir dieses Gemüse wohl für alle Zeiten vergällt. 😉
    Liebe Grüße!

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    • Ja nachher Zähne putzen, ist schon ganz gut. Vor allem mit Milchprodukten, bildet sich irgendeine Kalziumverbindung, die sich an den Zähnen anhaftet. (Habe ich gelesen)
      Bei uns gab es auch viel Rhabarber. Mein Vater hatte welchen auf einen Komposthaufen gepflanzt. Erdbeer-Rhabarber. Der war überwiegend rot (rosa) und schmeckte fein. Auf dem Kompost hat es ihm natürlich gefallen und die Stangen hatten fast Rekorddicke (ohne holzig oder so zu sein).
      Wenn man ihn schält, hält sich das mit den Fäden eigentlich in Grenzen. Bei der Torte müsstest du zumindest suchen. :mrgreen:
      Aber was man sich einmal übergegessen hat, isst man manchmal lebenslang nicht mehr. Ich weiß.
      Liebe Grüße
      Ute

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  3. meintagesablauf schrieb:

    Rhabarberkuchen ist was leckeres. Yummie
    LG Gabi

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  4. Claudia schrieb:

    Ohja, der Johannistag und für Freimaurer(innen) findet am 24. Juni natürlich das wunderschöne Johannisfest (zu Ehren von Johannes dem Täufer, dem Schutzpatron des Baugewerbes und des Handwerks) statt, an dem ich dieses Jahr auch teilnehmen werde *freu*, Hat irgendwie mit dem Beginn der Sommersonnenwende zu tun, falls ich mich nicht irre. Sorry für das Ausschweifen *schäm*. Bin gerade zu faul, um im Archiv zu gucken, liebe Ute, hattest Du schon mal was zum Johannisfest geschrieben?!

    Lach, eine schöne ABC-Buchstabensuppe im Rhabarber-Text! Dachte gleich an die liebe Andrea, dass sie ihren Spaß daran hätte. Aha, Kalziumquelle und Kalziumräuber zugleich – sehr wissenswert!

    Herzlichen Dank für die Infos!

    Liebe Grüße

    Claudia

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    • Ja mal wieder ein Fest der Kelten, welches die christlichen Kirchen „umgedeutet“ haben… 😉
      Und ja, hatte ich. Hättest nur klicken brauchen. Falls du doch noch Lust zum lesen bekommst, hier nochmals der Link…
      http://wp.me/p2esmc-26o 😉

      Klar, bei ABC bietet sich das mit den Buchstaben an, da mache ich das auch mal…oder um Wörter zu „markieren“…

      Bitte gerne doch und hab noch einen ganz schönen Abend. 🙂

      Liebe Grüße
      Ute

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  5. Genau, es gibt eine zeitliche Grenze im Juni.
    An Ostern gab es als Nachtisch auch Rhabarber-gekocht, sehr gut. Ich habe Vanillepudding dazu genommen, automatisch.

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  6. Ich hätte dann gerne ein Stück Rhabarberkuchen

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  7. Rhabarberkuchen mit Baiser, das ist der einzige, den ich mag 😀 aber auch Rhabarberschum..schon Ewigkeiten nicht mehr gemacht.
    Danke für die tollen Infos liebe Ute.

    Hab enien schönen Tag ☼ ❤ Mathilda

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    • Lach, den mag ich wieder nur fast gerne und war froh, als mir das Rezept mal unterkam… 😉

      Bitte gerne doch liebe Mathilda und ich hoffe, du hattest auch einen ganz schönen Tag! ❤

      GLG
      Ute

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  8. Einen guten Montag liebe Ute Rhabarber Kuchen habe ich am Wochenende gebacken mit Streuel sehr lecke,r ich Backe sowieso lieber selber, kaufen das mache ich er selten.Wünsche dir eine gute neue Woche.Liebe Grüße Gislinde

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    • Dankeschön liebe Gislinde und ich hoffe, du hattest auch einen schönen Montag. Wir machen das auch so. D.h. ich backe und wir essen. 😉
      Mit Streusel, das ist eine gute Idee! Das könnte ich auch nochmal machen. Danke! ❤

      Liebe Grüße
      Ute

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  9. wat leckerrrr…mal in deinen leckeren RHABARBERkuchen reinbeißen…dir einen guten TAG…HERZlichst ANDREA:))

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