Willkommen unterm Regenbogen

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Lust darauf, einen jungen Mann aus den Niederlanden kennenzulernen?
Jungakademiker, fährt gerne Fahrrad, interessiert sich für Sport, ist zwar meist erst 20.00 Uhr zu Hause und arbeitet dann noch oft. Aber er schreibt fleißig Whats App-Nachrichten und Mails an seine Freunde. Er interessiert sich auch für tiefgründigere Dinge.
Für sehr konservative Menschen dürfte er aber nichts sein. Er sympathisiert wahrscheinlich mit der Grün-Linken Partei der Niederlande.
Aber vielleicht ist er was für Leute mit nicht so großem Computerwissen, er interessiert sich auch für IT und mehr…
Woher ich das alles weiß? Wozu gibt es Smartphones…!

Neugierig? HIER KLICKEN >>>>

Ooops, doch keine Partnervermittlung? Wir sind hier ja auch nicht bei „Tulpen-(an) Bauer sucht Frau (Antje)“. 😉

Deshalb sollten den oben verlinkten Artikel auch alle lesen!

Ihn ihm geht es um den oben beschriebenen jungen Mann (der übrigens auch eine Freundin hat). Er hat an einem Experiment teilgenommen und ein Forschungsteam der Uni Gent, las anschließend die Metadaten aus seinem Smartphone aus. Die immer als relativ „harmlos“ bezeichneten Metadaten, die Geheimdienste und Konzerne auch abgreifen. Das Forschungsteam fand noch viel mehr über sein Privat-und Arbeitsleben heraus, in nur einer Woche! Alles in dem Artikel nachzulesen.
Wie dein unschuldiges Smartphone fast dein ganzes Leben an den Geheimdienst übermittelt >>>>

Also wenn die fast besten Freunde oder Verwandten fast alles über einen wissen, der Geheimdienst (und sicher nicht nur der in letzter Zeit so schwer gescholtene!) weiß mehr. Und gehört somit eigentlich schon fast zur Familie.
Da könnte man die Herrschaften eigentlich auch zum Kaffeeklatsch einladen. 😉
Es gibt übrigens Melonentorte mit ganzen Früchten! Ich freue mich schon auf die vielen leckeren Früchtchen, die ich demnächst auf dem Bildschirm sehe! 😉

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Kommentare zu: "„Top secret“…. ;-)" (28)

  1. Dies zählt unter den Menschenrechten zu den sogenannten Freiheitsrechten: Freiheit von willkürlichen Eingriffen in die Privatsphäre (Unverletzlichkeit der Wohnung, Briefgeheimnis etc.) Der Staat hat eine sogenannte Schutzpflicht, d. h. er hat die Menschenrechte vor Übergriffen Dritter zu sichern. Der Staat, das sind zum Großteil nicht „Die da oben“, unsere Volks(ver)treter in Berlin, der Staat sind wir, die Bürger/innen! Das dürfen wir niemals vergessen!

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  2. In diesen Zeiten heißt es überhaupt eine Haltung zu haben oder sie wieder zu finden. Manche können sich so etwas scheinbar nicht mehr leisten. Snowden hat für sich konsequent gehandelt und zahlt dafür einen hohen Preis. Das Thema ist auch ein Spiegel der Gesellschaft ist. Von der Kulturgesellschaft des 18.Jahrhundert leben wir heute in einer Konsumgesellschaft. Eine Lebens- und Vorgehensweise in der Gesellschaft die auf Ignoranz und Eigennutz aufgebaut ist, ohne Verantwortung für das Ganze zu übernehmen, ist ein bedrohliches Szenario, dass nach Veränderung und einem Wendepunkt ruft. Der Staat kann mit Gesetzen oder Verordnungen dies nicht mehr rückgängig machen. Die entscheidende Veränderung muss im eigenen Kopf beginnen, bei jedem einzelnen, für ein mehr an Bewusstsein, Wach- und Achtsamkeit und Toleranz als Bodensatz für einen Wendepunkt. Oder um es mit Adorno korrekt zu zitieren: „Wer standhalten will darf nicht verharren im leeren Entsetzen.“

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    • Wir sollten den Persönlichkeiten, die für unsere Menschenrechte oft genug ihr Leben auf’s Spiel oder sogar geopfert haben, dadurch ihr beherztes und mutiges Engagement würdigen, indem wir uns für einen Erhalt dessen einsetzen, was sie erreicht haben. Und es braucht mir niemand zu erzählen, daß man in der heutigen Zeit machtlos sei und ohnehin nichts tun kann! Man kann sich sogar ohne seinen A… auch nur einen Zoll bewegen zu müssen, im WWW engagieren. Indem man Petitionen unterzeichnet, keine Scheu davor hat, kritische Gedanken zu äußern, und offen Stellung bezieht. Aber eine Haltung, wie sie fälschlicherweise dem Vogel Strauß nachgesagt wird, ist eben weitaus unverfänglicher und bequemer… Und wer meint, quasi „auf der sicheren Seite“ zu sein, weil er lediglich Bienchen und Blümchen, Stöckchen und sogenannte harmlose Projekte online stellt, könnte eines nicht allzu fernen Tages vielleicht bitterlichst eines Besseren belehrt werden…
      Ich habe heute Nachmittag noch einmal über diesen Post von Ute nachgedacht. Und über einige der Kommentare. Und bin immer mehr der Überzeugung, daß es mir wirklich nicht egal ist, von anderen, von völlig fremden ausspioniert und quasi rund um die Uhr überwacht zu werden! Und da geht es nicht nur um Einkaufsverhalten, und meine Vorlieben, was Essen, Trinken, Fernsehen, Musik und Internet anbelangt! Wenn ich mir vorstelle, daß es irgendwo auf dieser Welt völlig Unbekannte gibt, die in die intimsten Bereiche meines Lebens einzudringen in der Lage sind, die sogar nicht vor dem Ausspähen meines Sexualverhaltens zurückschrecken, die sogar wissen, welche Sorte Toilettenpapier ich benutze, dann wird mir ehrlich gesagt ganz blümerant zumute. Ich möchte mir dergleichen nicht gefallen lassen! Auf gar keinem Fall! Mir ist das nicht egal!

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    • Claudia schrieb:

      Hallo Stefan, bitte entschuldige, dass ich mich hier kurz einklinke. Du zitierst Adorno. Wenn ich Dich nicht falsch verstehe, zitierst Du ihn als Beispiel für einen gesellschaftskritischen medienbewussten, hochintelligenten Kopf, der immer noch Vorbildcharakter hat. Wenn ich Dich falsch verstehe, dann bitte korrigiere mich, ja? *zwinker*. Ich hätte Adorno nicht gewählt. Gerade Adorno war eine höchst zwielichtige Gestalt. Er und andere aus der Frankfurter Schule für Sozialforschung hatten damals an einem Radio-Propaganda-Projekt für den Vorläufer des CIAs, nämlich dem OSS, gearbeitet, und zwar im bewusst manipulativem Sinne. Das bedeutet: Sie haben daran unter der Fragestellung: „Wie kann ich die Massen im gewünschten Sinne mittels Medium Radio beeinflussen?“ gearbeitet. Meiner Ansicht nach scheinen sie auf der „Gegenseite“ gewesen zu sein. Quellen kann ich Dir gerne angeben. Keine Quellen von Verschwörungstheoretikern übrigens. Mit Deinen anderen Beiträgen bin ich einverstanden. Liebe Grüße Claudi

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  3. Die Masse nimmt es hin, ja, da gebe ich dir unumwunden recht. Leeres Entsetzen? Oder überhaupt eine Spur von Widerwillen, Aufbegehren, Fassungslosigkeit? Eher nicht! Eher ist gleichgültiges Achselzucken die Regel. – Ich bin sehr sicher, daß sich Edward Snowden mittlerweile schon oft gefragt hat, ob er angesichts der vorherrschenden Gleichgültigkeit in Bezug auf Internet-Spionage, Datenklau und „Durchleuchtung“ der Bürger/innen nicht doch besser daran getan hätte, seine Existenz, ja, sogar sein Leben nicht auf’s Spiel zu setzen und öffentlich zu machen, wie sehr gegen Menschenrechte verstoßen wird. Im Endeffekt haben seine Offenlegungen nicht sehr viel Erfolg gezeitigt…

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  4. Wenn es nur das Smartphone wäre, liebe Ute… Man vergisst leicht, dass all unser virtuelles Auftreten erfasst und ausgewertet wird. Was wir lesen, bestellen, schreiben, downloaden, anklicken. Auch die Vernetzung verschiedenster Dienste z.B. mit den Bestellungen bei Onlinehandelsunternehmen oder dem Posten und Liken in diversen Netzwerken usw. kommt hinzu. Kreuzvergleiche über mehrere Dienste, die auf den ersten Blick unbedeutend aussehen und trotzdem kann man aus all diesen Daten ein Bewegungsprofil über jemanden erstellen.
    Dazu kommen neue Unternehmungen, wo Du zukünftig mit Deinen privaten Daten bezahlen kannst. In Berlin wird es ein solches Start-up schon bald geben. In Hamburg gab es unlängst ein Projekt, wo Du Lebensmittel gegen Facebook-Likes und Privaten Daten inkl. dem Zugang zu Deinem Account mit bezahlen konntest. Übrigens nur die wenigsten verweigerten die Freigabe der privaten Daten.
    Die Masse nimmt es hin und verharrt im Augenblick des leeren Entsetzen, frei nach Adorno, und verdrängt dieses wichtige Thema. Wofür in der Vergangenheit viele Menschen gekämpft haben, um persönliche Rechte zu erreichen, werden diese auf dem Altar des Netzes oft als Schnäppchen feil geboten.
    Die Spirale wird sich weiter drehen und die Methoden verfeinert. Das hätten Huxley und Orwell sich nicht erträumen können und es ist auch nicht mehr rückgängig zu machen. Was ist z.B. mit den Herstellern der Smartphones die nicht unbegründet im Fokus stehen, ihre Produkte vorab etwas zu „tunen“? So, genug Geheimnisse ausgeplaudert 😉 Gibt es noch Torte?
    Liebe Grüße aus dem blauen und sommerlichen Norden
    Stefan

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    • Da kann ich dir nur recht geben lieber Stefan. Und waaaas? Solchen Leuten ist ja nicht zu helfen. Was schreibt man da noch?!
      Und klar, von allem zusammen, bekommt man ein perfektes Profil.
      Und ja das haben sich Orwell und Huxley sich sicher nicht träumen lassen.

      Logo gibt es noch Torte, mit solchen Früchten erreicht man schon eine ausreichende Größe bei der Torte….. 😉

      Liebe Grüße aus dem fast sonnigen und auch mal etwas sommerlichen Süden zu dir
      Ute

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  5. leider werden wir immer gläsener, einen guten Tag wünsche ich, Klaus

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  6. Ich habe ein ganz einfaches, „altes“ Handy ohne jeglichen Schnickschnack, und ich werde mir bestimmt auch kein Smart- oder „Ei“-Phone zulegen, auch wenn die technischen Möglichkeiten noch so faszinieren. 😉
    Das Argument „Die können mich gerne ausspähen, ich hab‘ nix zu verbergen“ gefällt mir nicht. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Privatsphäre, quasi seinen Intimbereich, jeder Mensch hat auch ein Recht darauf, einen Teil seines Lebens „geheim“ zu halten. So weit ich weiß, habe ich auch keine „Leiche im Keller“ – und doch stört mich der Gedanke enorm, bis ins Innerste durchleuchtet und ausspioniert zu werden. Ich möchte das nicht!

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  7. Es ist mir klar, dass unser Handy-Betreiber weiß, wo wir sind und ähnliches.
    Wir haben nichts zu verbergen, also können sie es ruhig wissen.

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    • Liebe Bärbel, hier geht es nicht (nur) um den Handybetreiber!
      Aber wenn es dir recht ist, dass alle möglichen Konzerne dich mit Webung zupflastern und wissen, was du und deine Freunde tun… ich kann allein auch nichts dagegen tun, außer vielleicht keines zu benutzen, recht ist es mir trotzdem nicht. Auch wenn ich nichts zu verbergen habe, ist das mein Privatleben.
      Liebe Grüße
      Ute

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      • Mit Werbung habe ich nicht viel am Hut.
        Man kann doch nicht gegen tun, also, was solls, von anderen wissen sie doch aus alles.
        Da sind unsere Daten bestimmt langweilig, lach.

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      • Das glaube ich nicht, dass unsere Daten langweilig sind…sonst würden sie sch ja nicht so bemühen,sie rauszubekommen. Aber wenn es dich nicht stört, ist es ja gut. Übrigens könnten böse Menschen die Daten auch mal missbrauchen

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      • Ist wohl wahr, aber wie soll man sich dagegen wehren?
        KEIN Handy mehr, kein Internet mehr?
        Dann müssten wir zurück in die Steinzeit, etwas übertrieben gesagt.

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      • Ja du allein kannst dich nicht wirklich wehren, außer eben, nix mehr zu nutzen. Und das wollen die meisten dann ja doch nicht.
        Und wie Freiedenkerin schon schreibt, eigentlich ist das Ausspähen eine Straftat!
        Da wären die Regierungen gefragt und zwar weltweit! Aber denen ist das sicher oft selbst nicht unrecht. Da können sie zum Beispiel abschätzen, was du eventuell wählst und ob sie ihren Posten behalten. Oder ob du ihnen vielleicht gar „Böses“ willst…und wenn es richtig blöd läuft, willst du das gar nicht, sie meinen aber du willst. Und dann?
        Es gibt auch Regierungen, die darauf hin Leute verhaften und einsperren… siehe China.
        Und gerade eben kam in den Nachrichten, dass sich die Anfragen von Regierungen bei Twitter über User häufen. Am meisten aus den USA…
        Also harmlos ist das auf keinen Fall!

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      • Siehst du, Twitter und Facebook nutze ich nicht, kommt mir nicht auf den PC, auch Whattsapp habe ich nicht auf meinem Handy.
        Also an solchen Dingen beteilige ich mich nicht.

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      • Ja Andere sind da auch nicht wirklich besser…Twitter waren immer noch diejenigen, die am wenigsten rausgegeben haben. Regierungen sind da aber was anderes, da müssen sie. Aber wenn jemand wirklich will, kommt er über das Smartphone auch so an die Daten, darum ging es ja im verlinkten Artikel…

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      • Ja ist klar.

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  8. Hallo Ute,

    vor kurzen sah ich, wie sehr uns auch der Handel beäugt. Mit den sogenannten Algorithmen mir unser Verbraucherverhalten erfasst. Wir sind schon lange zu einem gläsernen Menschen geworden und jeder technische Fortschritt macht uns transparenter und nicht nur das. Wir können nicht nur ausgespät werden, wie dein Beispiel im Beitrag zeigt, sondern auch bestohlen bestohlen werden, d.h unsere Konten können beplündert werden, Das Smartphone ist das neue große Tor zum ausspähen und andere kriminelle Elemente die uns um unser mühsam verdientes Geld betrügen können..

    Da hilft nur eins..wieder auf ein altes Handy umsteigen ? Aber wer will schon den technischen Rückschritt?

    Gestern stieg ich mit noch anderen Fahrgästen aus der Bahn..alle wollten wie ich schnell nach Haus. Vor mir eine Frau, die mir wegen ihre Körperfülle auffiel. Eine junge hübsche Frau und doch so breit, wie die Tür der Straßenbahn. aber das war nur ein flüchtiger Blick und dann war ich schon auf meinem Weg. Ich war schon zu Haus angekommen und stand in meiner Küche, um mir mein Abendessen zu machen. Da sah ich die junge Frau mit ihrem Smartphone, das ihre 300 % ige Aufmerksamkeit hatte, im Schneckentempo über den Innenhof schleichen. Ein Wunder, dass sie nicht in Richtung Büsche gelaufen ist, denn ihr Blick war ausschließlich auf das Smartphone gerichtet. D.h. ihr Austausch mit anderen übers Smartphone war sicher sehr rege und sie lieferte jede Menge Daten und die Ausspäher hatten ein leichtes Spiel bei ihr 😉

    LG Ostseemaus

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    • Liebe Ostseemaus,
      herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Ja so ist es. Das Smartphone finde ich schon eine gute Erfindung, nur eben…und neue Sicherheitsvorkehrungen, durch die Hersteller beispielsweise, werden auch nicht lange vorhalten, ehe sie geknackt sind.
      Auf ein altes Handy wollte ich eigentlich trotzdem nicht mehr umsteigen.
      Ich finde es ja schon etwas krass, wenn Untersuchungsausschüsse überlegen, wieder Schreibmaschinen zu benutzen. Und irgendwie sollten die Politiker aller Länder überlegen, ob das so, alles so richtig ist.
      Und mit der jungen Frau da sagst du was. Mich wundert es immer, dass nicht mehr Leute unters Auto oder den Zug kommen.

      Liebe Grüße
      Ute

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  9. Wozu noch Datenschutz, wenn ohnehin alles bekannt ist? Melonentorte hört sich gut an 😆 .
    LG Anna-Lena

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    • Datenschutz ist seit geraumer Zeit nur noch Makkulatur. Die neue Technik erleichtert vieles (im positiven Sinne), aber leider auch das. 😦
      Ja gell, magst du auch ein Stück? :mrgreen:

      Liebe Grüße
      Ute

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