Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für 10/08/2014

Und des Rätsels Lösung geht unter die „Haut“… ;-)

Unter die Schlangenhaut…. 😉

Auf dem Bildausschnitt war die „Verpackung“ einer Schlange zusehen. Sie hat sich wohl  gedacht, „Es ist um aus der Haut zu fahren, jetzt kommt der Sommer und ich habe meine Bikinifigur noch nicht. Jetzt brauche ich ein neues Outfit.“  😉

Auf dem Foto kann man es sehen.
Frau Tonari hatte es auf Anhieb richtig erraten! Glückwunsch…<3 „kluges Kind“…. 😉
Und allen ❤ lichen Dank für's mitraten!

20130816_123918 (1024x555) - Kopie

Die Schlangenhaut hat unser Hund gefunden. Nicht mitten im Wald, sondern am Wiesenrand auf einem Friedhof. Auf dem zwar nicht ständig geharkt, gepflanzt und gegossen wird, aber auf dem doch immer Publikumsverkehr ist. Und auch noch Verstorbene beerdigt werden.

Wir wären sicher dran vorbei gelaufen. Hinter einem Baum, gut versteckt im Gras. Feine Hundenasen finden sowas schon viel eher. Dann muss man schon mal schauen, was sie so interessantes gefunden haben.
Vielleicht von einer (ungiftigen) Ringelnatter. Oder eventuell von einer Kreuzotter.
Dann war es vielleicht gut, dass sie schon „umgekleidet“ war, ehe sie sich in ihrer „Privatsphäre“ gestört gefühlt hätte. 😉

 

Noch etwas zu besagtem Friedhof (Gottesacker), man findet ihn in Herrnhut>>>>  und dort befinden sich unzählige Gräber von Menschen, die aus aller Herren Länder stammen.

Das hängt mit Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf und Pottendorf>>>>  zusammen. Dieser nahm ab 1722, auf seinem Gut Glaubensflüchtlinge aus Mähren auf. Sie waren Nachkommen der böhmisch-mährischen Brüder.

Die einst Jan Hus gefolgt waren, der 1415 wegen Ketzerei verbrannt wurde. Diese gründeten außerhalb von Berthelsdorf, in dem sich Zinzendorfs Gut befand, die Siedlung Herrnhut.  1727 wurde die Hernhuter Brüdergemeine (nicht Gemeinde!) oder auch Brüderunität gegründet. Englisch die Moravian Church.

1731 brachte Zinzendorf einen Sklaven aus Westindien, von Kopenhagen nach Herrnhut. Dessen Berichte von St. Thomas (Karibik/Jungferninseln) motivierten zur Missionsarbeit. Von da an waren Missionare aus Herrnhut in aller Welt unterwegs.

Bis heute!

Unter anderem bei den Indianern in Georgia, in Surinam, Südafrika, an der Goldküste und Jamaika. Selbst bis an das „andere Ende der Welt“, nach Patagonien/Feuerland>>>> .

Sie brachten den Menschen dort ihren Glauben, ein Segen für diese, war es sehr oft nicht!

In einen anderen, von Zinzendorf gegründeten Ort, Herrnhaag (Wetterau), sendete Zinzendorf von London aus Strafbriefe, dass er 20 bis 30 Menschen bis auf`s Blut peitschen lassen werde!

 

In Herrnhut findet man noch viele alte Spuren…wie diesen alten Meilenstein…

20121001_144431 (458x786)

Auf dem Gottesacker unzählige Grabplatten. Manche sind auch nicht mehr zu lesen…

 

20121001_140342 (480x800)

20121001_140405 (480x800)

Und natürlich auch die Grüfte derer von Zinzendorf…

20121001_140728 (460x788)

Etwas aus Herrnhut mag ich aber sehr gern… die   HERRNHUTER ADVENTSSTERNE >>>>
Es gibt sie auch groß und farbig, sowie für den Außenbereich.
Das nächste Weihnachtsfest kommt gewiss…. 😉

Mondsüchtige Sternengucker? ;-)

Heute können wir mal in den (Voll-) Mond gucken und gehen dabei nicht leer aus… zumindest wenn keine Wolken am Himmel sind.  Sonst schauen wir doch wieder in den Mond. 😉

Denn heute, am 10.08.14, um 20.05 Uhr MESZ, erscheint der Mond im Osten, wird 20.09 Uhr MESZ vollständig von der Sonne beschienen und ist der größte Vollmond seit über 3 Jahren.

Er erreicht den erdnächsten Punkt seiner Umlaufbahn, das Perigäum. Es schwankt zwischen 356 400 und 406 700 km. Dieses Mal sind es 356 896 km.

Der Mond erscheint dann bis zu 14 Prozent größer und 30 Prozent heller.

Der letzte größere Vollmond war am 19.03.2011 und der nächste größere Vollmond, wird am 28.09.2015  sein.

The Mountain from TSO Photography on Vimeo.

 

Da obige Video gibt es als Schmankerl und eventuell als Trost, falls es den Vollmond doch verregnet. Das Zeitraffervideo wurde in einer Woche auf dem Pico del Teide (der höchsten Erhebung Spaniens auf Teneriffa), gedreht.

Nähere Infos dazu,  gibt es direkt beim Video bei Vimeo!

 

Einen Nachteil hat der große Mond aber. Er lässt alle Sterngucker im (Sternschnuppen-) Regen stehen. Denn wie jedes Jahr um diese Zeit stehen die Perseidenschauer an.

Das Sternbild Perseus (im Nordosten, aus dieser Richtung kommen auch die meisten Sternschnuppen) hat aber nur den Namen gegeben. Die Teilchen stammen vom Kometen 109P/Swift-Tuttle, dessen Schweifbahn die Erde kreuzt.

Der Höhepunkt ist dieses Jahr in der Nacht vom 12. auf den 13. August.
Also schon mal den Wunschzettel schreiben…. 😉

Genauer nachlesen und hören, kann man es beim BR   HIER KLICKEN >>>>

 
Anmerkung: Das Rätsel wird im Laufe des Nachmittags und noch bevor der Mond aufgeht, aufgelöst 😉
 

 

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: