Willkommen unterm Regenbogen

Unter die Schlangenhaut…. 😉

Auf dem Bildausschnitt war die „Verpackung“ einer Schlange zusehen. Sie hat sich wohl  gedacht, „Es ist um aus der Haut zu fahren, jetzt kommt der Sommer und ich habe meine Bikinifigur noch nicht. Jetzt brauche ich ein neues Outfit.“  😉

Auf dem Foto kann man es sehen.
Frau Tonari hatte es auf Anhieb richtig erraten! Glückwunsch…<3 „kluges Kind“…. 😉
Und allen ❤ lichen Dank für's mitraten!

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Die Schlangenhaut hat unser Hund gefunden. Nicht mitten im Wald, sondern am Wiesenrand auf einem Friedhof. Auf dem zwar nicht ständig geharkt, gepflanzt und gegossen wird, aber auf dem doch immer Publikumsverkehr ist. Und auch noch Verstorbene beerdigt werden.

Wir wären sicher dran vorbei gelaufen. Hinter einem Baum, gut versteckt im Gras. Feine Hundenasen finden sowas schon viel eher. Dann muss man schon mal schauen, was sie so interessantes gefunden haben.
Vielleicht von einer (ungiftigen) Ringelnatter. Oder eventuell von einer Kreuzotter.
Dann war es vielleicht gut, dass sie schon „umgekleidet“ war, ehe sie sich in ihrer „Privatsphäre“ gestört gefühlt hätte. 😉

 

Noch etwas zu besagtem Friedhof (Gottesacker), man findet ihn in Herrnhut>>>>  und dort befinden sich unzählige Gräber von Menschen, die aus aller Herren Länder stammen.

Das hängt mit Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf und Pottendorf>>>>  zusammen. Dieser nahm ab 1722, auf seinem Gut Glaubensflüchtlinge aus Mähren auf. Sie waren Nachkommen der böhmisch-mährischen Brüder.

Die einst Jan Hus gefolgt waren, der 1415 wegen Ketzerei verbrannt wurde. Diese gründeten außerhalb von Berthelsdorf, in dem sich Zinzendorfs Gut befand, die Siedlung Herrnhut.  1727 wurde die Hernhuter Brüdergemeine (nicht Gemeinde!) oder auch Brüderunität gegründet. Englisch die Moravian Church.

1731 brachte Zinzendorf einen Sklaven aus Westindien, von Kopenhagen nach Herrnhut. Dessen Berichte von St. Thomas (Karibik/Jungferninseln) motivierten zur Missionsarbeit. Von da an waren Missionare aus Herrnhut in aller Welt unterwegs.

Bis heute!

Unter anderem bei den Indianern in Georgia, in Surinam, Südafrika, an der Goldküste und Jamaika. Selbst bis an das „andere Ende der Welt“, nach Patagonien/Feuerland>>>> .

Sie brachten den Menschen dort ihren Glauben, ein Segen für diese, war es sehr oft nicht!

In einen anderen, von Zinzendorf gegründeten Ort, Herrnhaag (Wetterau), sendete Zinzendorf von London aus Strafbriefe, dass er 20 bis 30 Menschen bis auf`s Blut peitschen lassen werde!

 

In Herrnhut findet man noch viele alte Spuren…wie diesen alten Meilenstein…

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Auf dem Gottesacker unzählige Grabplatten. Manche sind auch nicht mehr zu lesen…

 

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Und natürlich auch die Grüfte derer von Zinzendorf…

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Etwas aus Herrnhut mag ich aber sehr gern… die   HERRNHUTER ADVENTSSTERNE >>>>
Es gibt sie auch groß und farbig, sowie für den Außenbereich.
Das nächste Weihnachtsfest kommt gewiss…. 😉

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Kommentare zu: "Und des Rätsels Lösung geht unter die „Haut“… ;-)" (10)

  1. In seinem Roman „Wilhelm Meister’s Lehrjahre“ lässt Goethe seinen Protagonisten sich gegen Ende zu den Herrnhuter anschließen, wenn ich mich recht erinnere. 😉
    Es ist für sehr viele Menschen weltweit leider, leider alles andere als ein Segen gewesen, missioniert worden zu sein, da gebe ich dir sehr recht, liebe Ute…
    Liebe Grüße!

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  2. Von der Schlangenhaut zum Herrnhut.
    Ein weiter Rahmen, obwohl alles auf einem Friedhof zu finden ist.
    Wahnsinn, da kommen sie aus Südafrika, um in Bayern zu sterben.

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    • Lach ja genau liebe Bärbel… und wäre das ein ganz „normaler“ Friedhof gewesen, hätte ich wahrscheinlich nichts weiter geschrieben. Aber den fand ich schon erwähnenswert.
      Und ja, von noch viel weiter her… bis aus Jamaika…aber nicht nach Bayern, sondern Herrnhut liegt in (Ost-) Sachsen. In der Nähe vom Faktorenhof Eibau und dem Ort mit dem Café im Umgebindehaus. 😉
      Falls du dich noch an die Posts erinnern kannst.
      deine Ute

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      • Ach soooooooooooooo ist das, das habe ich nicht geahnt. Erdkunde schwach, Religion sehr gut, lach.
        So sagte man früher immer bei uns.

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      • Ich hatte Herrnhut verlinkt, aber nur im Text (wie bei Wikipedia, die andersfarbigen Wörter im Text), das kann man leicht übersehen.
        Und ja… außer denen die da waren oder sich für das Thema interessieren, dürfte Herrnhut auch nicht wirklich bekannt sein. Ist doch nur ein kleiner Ort. Das bekannteste, sind wohl noch die ebenfalls verlinkten und zaberhaften Herrnhuter Adventssterne. 😉

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  3. Solch ein Adventsstern wohnt schon viele Jahre bei uns und beleuchtet das Wohnzimmer mit warmem Schein in den Wochen vor Weihnachten.

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    • Aber gut, dass du mich erinnerst. Es ist ein perfektes Mitbringsel für unser „Gasteltern“ beim diesjährigen Weihnachtsfest in Neuseeland. Hab grad einen gekauft.

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      • Oh ja… wir haben auch schon welche verschenkt, allerdings nicht so weit. Und Neuseeland, das ist ja klasse. Schon ein Traumziel… ich wünsche euch jetzt schon mal eine schöne Zeit dort. Und hoffentlich funzt die Kamera gut. 😉

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    • Ja wir haben auch einen. Ich mag die auch so gern. Advent ohne den, geht irgendwie nicht. Die sind wirklich schön. Auch die kleinen für das Fenster…

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