Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für Januar, 2015

Flatterhaftes…Sonnige „Sommervögel“…..

Eine ziemliche Weile haben wir uns in Stillschweigen gehüllt und es ist einiges liegen geblieben…aber nicht davon geflattert… 😉

Im Herbst waren wir im Schmetterlingshaus Jonsdorf…>>>> dort ist bei den Schmetterlingen leider (aber verständliches) Fotoverbot, aber draußen, in der warmen Herbstsonne, waren sie noch unterwegs, die Sommervögel…. und kein Fotoverbot. 😉

So heißen Schmetterlinge in der Schweiz. Vielleicht weil man sie nur im Sommer oder eben in der warmen Jahreszeit zu Gesicht bekommt.

Die „Leichtigkeit des Seins“ auf Flügeln einfach…wer sieht sie nicht gern? ❤

Nicht umsonst gehört er zu der Familie der Edelfalter und ist einer der schönsten und häufigsten heimischen Schmetterlinge…

Das Tagpfauenauge… wir haben mal ein Auge auf seine „Augen“ geworfen… die übrigens Fressfeinde abschrecken sollen… „Schau mir in die Augen Kleines“ 😉

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Die Raupen des Tagpfauenauges sind erst grüngelb,  legen sich aber später eine schwarze „Raupenrüstung“ mit weißen Punkten und fleischigen, bedornten Fortsätzen zu. Und anspruchsvoll… sie möchten frische Brennesseln haben und nur die!!! Haben sie die gefunden, überziehen sie gleich mehrere mit einem Gespinst und leben vorerst in einer WG mit vielen anderen Raupen. Da sie, ebenso wie die Raupen vom Admiral, kleinen Fuchs und Landkärtchen so auf Brennesseln stehen, werden die entstehenden Schmetterlinge, dann auch Brennesselfalter genannt.

Zum Verpuppen möchten sie aber dann doch ihre Ruhe haben. Sie suchen sich eine geeignete „Puppenstube“, spinnen sich ein sanftes Ruhekissen, auch Gespinstpolster genannt und verankern sich mit dem letzten Beinpaar in ihm. Als Stützpuppe hängen sie dann frei schwebend, senkrecht nach unten ab….

Die Schmetterlinge sind leichter zu füttern. Über 200 Nektarpflanzen wurden registriert. Auch Obst unter und auf den Bäumen. Diese Vorliebe stammt von ihrer Herkunft aus der Hartholzaue, in der Wildbirnen-und Äpfel wachsen. Und fahren im Sommer voll auf rote und violette Blumen ab… Lila Laune-Falter also… 😉

Im zeitigen Frühjahr wählen sie aus dem Blütenangebot Weiden, Huflattich, Schlehen, Pflaumen und Löwenzahn aus. Im Sommer müssen es unbedingt Disteln, Wasserdost, Flockenblumen und Skabiosen, Klee und Luzerne sein. Das Tagpfauenauge fliegt auf Schmetterlingsflieder (Buddleia) im Garten oder auf Siedlungsbrachen und Bahnflächen. Herbstelt es, kommt zu Spätblühern wie Astern (Fotos), Studentenblumen und Efeu, wie oben geschrieben, auch Obst auf den Falter-Tisch. Sowas nennt man dann „Ein (oder mehrere) Auge(n) auf gesunde Ernährung haben“. Ist das Obst schon etwas gegoren, kommt durch den Alkoholgehalt, sicher noch der entsprechende Spaß dazu. Davon kommt wahrscheinlich auch ihre „Flatterhaftigkeit“…. 😉 Das ist natürlich ein Scherz!!!!

In der Paarungszeit nutzen die Herren des Tagpfauenauges, die Flaniermeile entlang des Waldrandes. Jedes nennt etwa 20 bis 50m davon, sein Eigen. Dort warten sie dann am Nachmittag beim „Tanztee“, auf fliegende Objekte in Weibchengröße, die dann abgefangen und umworben werden. Am Vormittag müssen sie sich aber erst mal stärken, deswegen ist der der Nahrungsaufnahme vorbehalten.

Aber auch das Tagpfauenauge kann sich irren, wenn es die Brille vergessen hat. Dann gerät es schon mal an ein Männchen, mit dem es sich dann im steilen Spiralflug, Luftkämpfe liefert.

Daher kommt wohl der Ausdruck „steiler Zahn“ oder so… 😉

Beim Tagpfauenauge überwintern nicht die Puppen, sondern die Falter selbst. An geschützen Stellen, wie Dachböden, Garagen etc. „Schnurren“ dann die Weidenkätzchen-Blüten, verlassen sie ihr Winterquartier, um sich zu paaren. Diese Falter  kann man dann bis Mai/ Juni finden.

Aufforderung an alle Tagpfauenauge-Damen… „Nehm´se `n Alten“ …hat er auch Falten oder waren es Falter? Oder so… 😉

Einen sonnigen und schönen, wer ihn hat Feiertag, nicht zu flatterhaften, aber immer mit einem wachsamen „Pfauenauge“ ausgestatteten Tag, wünschen allen

eure regenbogenlichter

 

 

Ach du lieber Grünspecht…

Grad nichts zu tun? Grüne Langeweile?

Lust mit dem Vogel des Jahres 2014 auf Ameisenjagd zu gehen?
Und eine Menge über den Grünspecht zu lernen?

Der NABU hat ein cooles Onlinespiel…HIER KLICKEN>>>>

 

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Freundinnen für`s Leben….

Freundschaft verzaubert, sie macht die guten Zeiten noch besser und lässt uns die schlechten vergessen.“

(Maeve Binchy, irische Schriftstellerin und Kolumnistin)

Meine Pferdefreundin ist uns  im Herbst bei meiner Mutter, mit ihrer Freundin auch wieder über den Weg „getrabt“.

Nicht immer mit „Knutscherei“, aber gleich am Zaun. Und inzwischen traut sich sogar ihre Freundin, die sich sonst immer „vornehm“ zurückgehalten hat.

Schön, wenn man Freunde und Vertrauen gewonnen hat und ein kräftiges Wiehern erntet, wenn man dann ohne die Beiden geht…

 

Ein paar Fotos habe ich auch gemacht, leider war etwas „trübes“ Licht und die Zäune im Weg …

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Die Fotos können einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Aus Schnee bauen manche…

Schneemänner….

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Andere dagegen, bauen „Teile“ von (Schnee-) Männern… 😉

„Kreisverkehr“ wörtlich genommen oder so… *gg*

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Die Fotos können angeklickt und größer angeschaut werden…

Wer auf „Größe“ steht, bitte das Foto unten anklicken…

Unser „Spürhund“ weist den Weg….

Warnhinweis…. nur fast jugendfrei…. und die Sonne hatte dem „Objekt der Begierde“ allerdings schon etwas zugesetzt.  😉

 

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Schnee von gestern….

Oder besser von vorgestern, also noch viel „älter“…und vom letzten Jahr… 😉
Genauer vom 30.12.14…..

Am Ende des vergangenen Jahres hatte der Winter seinen ersten großen Auftritt und Frau Holle lief zur Hochform auf….

Wir wünschen allen Lesern ein gutes neues Jahr, gut gefüllt mit schönen Dingen und die „Form“ von Frau Holle!

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Im Schnee

Schneegeriesel. Flocken über Flocken.
In der weichen Luft zerfließt der Schaum,
Und kein Windhauch weht die Erde trocken.

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Aber, wenn im Frost erstarrt der Flaum,
Reift er schnell zu glitzernden Kristallen
Und blinkt dann am Boden und am Baum.

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Nasser Schnee ist auf mein Haar gefallen .
In den Bergen türmt er sich zu Eis
Und zu donnernden Lawinenballen.

 

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Von den Dächern tropft es leise, leis,
Und dazwischen gleiten und verschwimmen
Fern und ferner, kaum dass ich es weiß,

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Dämmernde Gedanken, leise Stimmen
Wie Erinnern, wie ein Atem bloß,
Einer Sehnsucht aufgescheuchtes Glimmen.

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Alles fließt der Erde in den Schoss.
Dieses Lebens gleitende Gesichte,
Ungezählte Tropfen, Los um Los,

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Einen Augenblick beglänzt vom Lichte –
Oder in der rauen Luft gereift,
Und nun auf der harten Erde dichte
Sternkristalle, bis ein Wind sie streift.

Hedwig Lachmann (1865-1918)

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden. 🙂

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