Willkommen unterm Regenbogen

Das neue Jahr,
Herr, lass sein ein Jahr
des Lichtes, der Liebe und des Schaffens.

Bringe den Menschen die Krone des Lebens
und lasse diese Krone menschlich sein.

Setze dem Überfluss Grenzen
und lasse Grenzen überflüssig werden.

Gib allem Glauben seine Freiheit
und mache Freiheit zum Glauben aller.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner dagegen an ihr Erstes.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.

Gib den Regierungen ein besseres Deutsch und den Deutschen bessere Regierungen.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.

Gib den Gutgesinnten eine gute Gesinnung.

Lasse die Wissenschaften Wissen schaffen.

Und lasse die, die rechtschaffen sind
auch Recht schaffen.

Bessere solche Beamte, die wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind.

Lasse uns nicht vergessen,
dass alle allerhöchsten Menschen Demokraten waren.

Gib unserem Verstand Herz und
unserem Herzen Verstand.

Sorge er dafür,
dass wir alle in den Himmel
kommen, aber bitte noch lange nicht.

Gib uns innere und äußere Ruhe die Gelassenheit, aber auch die Kraft,
unser selbst, in unserer noch verbleibenden Zeit zu erkennen, zu akzeptieren und zu bejahen.

Amen! Auf das es so werde!

Quelle:
DippoldsBote

Fürbittegebet eines Dorfpfarrers in
Mecklenburg, welches er in seiner
Neujahrspredigt
am 1. Januar 1864 gebetet haben soll.
(Es existieren mehrere Versionen. Auch eine kürzere, die aus dem Jahre 1883, aus St. Laurenti in Münster sein soll. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob das Jahrhundert eine oder (k)geine Ente ist.) Auf alle Fälle ist es unserem Sprachgebrauch angepasst. Und beim Inhalt muss ja rein gar nichts verändert werden!

Das Gebet haben die armen Menschen unterm Bundesadler, die gestern und heute im Schutzgebiet für Steinadler gelandet sind, sicher nötig. Und werden nun für ärmliche 360 Millionen hinter einem hohen Zaun, hinter Schloss und Riegel gebracht. Natürlich inclusive Brotzeit mit Einheimischen, die aber eh keiner versteht. Da wird jeder froh sein, der nicht dabei sein muss. Sie werden auch über freien Handel diskutieren, damit ausländische Konzerne dann so frei sein können, den deutschen Steuerzahler auf Schadenersatz verklagen zu können, falls ihnen unsere Gesetze nicht so gut munden, wie die oft zitierten Chlorhühner.

Aber damit können unsere Kinder noch weiter auf ihre Freiheit hoffen und müssen nicht in den Kindergarten, denn wir haben ja kein Steuergeld. Es wurden auch schon viele Eulen von und nach Athen getragen oder war es gar nicht so weit? Haben die Eulen auf den Euronen nicht schon unweit von hier einen schönen Nistplatz gefunden? Aber macht nichts, verlangen wir trotzdem mal, dass die Niedrigrenten dort gekürzt werden, die haben ja keine Eulen die sie wegtragen könnten. Und da wir jetzt nicht nach G armisch können, gehen wir vielleicht nach G riechenland. Dem Mutterland der Demokratie. Wer es vergessen haben sollte oder nicht glaubt, hier >>>> nachzulesen.

Ist das nicht der Gipfel?

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Kommentare zu: "G wie Gipfel-Gebet…" (12)

  1. Danke dir liebe Ute einen schönen Mittwoch wünsche ich dir Klaus in Freundschaft

    Gefällt 1 Person

  2. Bei dem Gebet fehlt nur, dass wir Linderung der Krankheiten wünschen.
    Ansonsten ist an alles gedacht.
    Amen.

    Gefällt 1 Person

  3. So lasset uns beten. Wir werden eh nicht erhöret werden.

    Danke für diesen Beitrag. Er macht … Nein, ich schweige lieber, brav so, wie es von uns erwartet wird.

    Lieber Gruß
    Ele

    Gefällt 1 Person

  4. echt starker Beitrag, liebe Grüße, Klaus

    Gefällt 1 Person

  5. Das Gebet ist wirklich bemerkenswert – aber ich fürchte, es wird in Schloß Elmau wohl kein Gehör finden…
    Ich habe vorhin ein bisserl durch’s TV gezappt – auf einem halben Dutzend Sender durfte der Deutsche Michel life miterleben, wie in Tracht gewandete Eingeborene in ihrem Kraal (Krün) dem Mr. Obama und dem M.erkelchen das Heile-Welt-Bayern vorgegaukelt haben. Da ich befürchtete, dass mir das liebevoll zubereitete Frühstück noch einmal durch den Kopf gehen würde, würde ich mir diesen Anblick länger antun, habe ich die Glotze ganz schnell ausgeschaltet…
    Was hätte man mit diesen 360 Mill. Euro wirklich Sinnvolles und Hilfreiches bewerkstelligen können…
    Und in der Griechenland-Debatte vergessen Viele von uns nur allzu leicht und nur allzu gerne – sofern sie überhaupt davon Kenntnis haben – dass Deutschland nicht im Geringsten ein Wirtschaftswunderland geworden wäre, wenn man nicht bei der Konferenz der Siegermächte in London im Jahr 1951 Schland die Hälfte der horrenden Nachkriegsschuldern erlassen hätte…
    Hab einen schönen und unbeschwerten Sonntag, liebe Ute. ♥

    Gefällt 1 Person

    • Ja vielleicht ein Stoßgebet zum Himmel… Herr wirf Bescheidenheit und Mitgefühl vom Himmel und nimm die Gier und den Hochmut mit. 😉
      Und klar, wir tun natürlich alles, um unser Image im Ausland zu wahren. 😜
      Und yep, einmal das und dann gibt es schon viele, bei denen mal schauen sollte, wieviele Millionen Steuern sie noch zu zahlen hätten oder wem die Schuldenmacherei genutzt hat. Aber dieses Geld stützt wohl inzwischen ganz andere Finanzsysteme. Und da kann man natürlich nicht. Wundert mich gerade, dass noch keine Daten-DVD’s im Umlauf sind. 😜

      Dir auch einen ganz schönen Sonntag. Wir genießen das Sommerwetter.

      Liebe Grüße
      Ute

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