Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für März, 2016

Fährmann hol über…

In dem Fall ein technisches und geschichtliches Denkmal…

„Urlaubssichtung“ vom letzten Jahr  … in Fürstenberg (Havel)…

Die (ehemalige) Eisenbahnfähre über die Havel.

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Offiziell sollte die Fähre für die Faserstoff GmbH in Fürstenberg gebaut werden. Diese, Glühstrümpfe für Gaslaternen herstellende Firma, ging aber 1926 in Konkurs. 1929 kaufte das Heereswaffenamt die Firma. Um die seit dem Versailler Vertrag (also der nach dem 1. Weltkrieg geschlossene Friedensvertrag aus dem Jahr 1919) verbotene! Lagerung und Produktion von Waffen zu verschleiern, wurde der Name beibehalten.

Ab 1934 wurden dort Geschosshülsen für die Wehrmacht produziert und mussten in die Lufthauptmunitionsanstalt nach Strelitz gebracht werden. Ein Brückenbau wurde vom Wasserbauamt nicht genehmigt, deswegen wurde die Fähre gebraucht. Die Gleisanlagen mit Anschluss an die Strecke Britz-Fürstenberg, wurden 1936 fertiggestellt.

Der Fährbetrieb wurde 1934 aufgenommen und erst 1993 wieder eingestellt. Seitdem steht die Fähre unter Denkmalsschutz.

 

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Die Fähre wurde in der damaligen ostpreußischen Werft Schichau gebaut, hat eine Länge von 34.18 m und eine Breite von 5.18 m.

Die Tragfähigkeit soll 170 Tonnen betragen haben. Dabei stieg der Tiefgang von 70 cm, auf 1.30 m.

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Während des 2. Weltkrieges wurden auch Häftlinge aus dem nahe gelegenem KZ Ravensbrück  in Waggons verfrachtet und mit der Fähre in die Faserstoff GmbH gebracht, um dort Zwangsarbeit zu verrichten.

Das KZ war ein Lagerkomplex mit vielen Außenlagern. Unter anderem auch ein Siemens-Lager, in dem weibliche Häftlinge Zwangsarbeit für Siemens & Halske leisteten.

Auf dem Foto unten beschreibt eine Inhaftierte aus Ravensbrück, dass sie bei einem Bombenangriff einfach ins Kesselhaus der Faserstoff GmbH gesperrt wurden und am Schluss die scharfkantigen Späne vom Drehen, per Hand in Eisenbahnwaggongs verladen mussten.
Hier noch >>> aus dem „Kalender der Erinnerung“ …der Bericht über eine Ordensfrau, die am Karfreitag, den 30. März 1945 in die Gaskammer ging, damit eine Mutter leben konnte.

Die Fotos können alle angeklickt und größer angeschaut werden.

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Die Personalsituation bei der Faserstoff GmbH ab 1942… 1943 kamen auf eine männliche deutsche Arbeitskraft, 2,37 ausländische Arbeitskräfte, sprich Zwangsarbeiter.

 

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Und für Eisenbahnfans… ich weiß nicht, ob die sich noch in dem Lokschuppen versteckt…  😉

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Ab 1945 wurde die Fähre von der Roten Armee für den Transport von Brennstoffen und Militärgütern benutzt. Die Faserstoffwerke waren jetzt Reperaturstelle für LKW und Panzer.

Dem Sägewerk Fürstenberg oblag der Betrieb der Fähre, welches damit hauptsächlich Schnittholz transportierte. Und von der zuständigen Reichsbahndirektion Greifswald den Auftrag hatte, die sowjetische Seite zu bedienen. Übrigens die einzige „Besatzungsmacht“ (mit 27 Millionen Toten im 2. Weltkrieg), die Deutschland „frei“ gegeben hat.

1993 wurde der Betrieb eingestellt und 2013 wurde sie aus dem Wasser gehoben.

Seitdem bemüht sich eine Interessengemeinschaft von Bürgern, Vereinen und der Stadtverwaltung, die Fähre denkmalsgerecht zu erhalten.

 

Solche Denkmale erzählen die Geschichte sehr lebendig und anschaulich. In dem Fall sogar über mehrere Generationen…

Das war ein sehr interessanter Ausflug!

Deswegen soll das noch ein Beitrag von „Schreiben gegen Rechts“ von Anna Schmidt und nicht nur das, sein.

Ein Beitrag der zeigt, dass Menschen leider nicht aus ihrer Geschichte  lernen und irgendwie drauf und dran sind, schon wieder die gleichen Fehler zu machen.

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Summ…summ…

Bienchen summ herum… wer kann sich noch an das Kinderlied erinnern?
Wer es hören will…

Hier klicken…

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben verfasste 1835 den Text mit dem Titel Biene. Die Melodie stammt von einer böhmischen Volksweise.

 

Schnelles Bienchen bei der Arbeit… 😉

 

Hoffentlich hat das fleißige Bienchen wenigstens „Feiertags-Nektarzuschlag“  bekommen. 😉
Ich hoffe ich kriege auch welchen bei der Spätschicht. Wir zwei „Bienchen“ haben heute 30.Hochzeitstag.
 

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Allen Lesern einen schönen Tag!

Himmlische Osteransichten…

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Nach oben…

Der Kalvarienberg…
Hier wird auch eine alte keltischen Thingstätte (Versammlungsort für Feste, Gerichtsverhandlungen, kultische Handlungen) vermutet.

Alles rund um Ostern kann man Hier nachlesen… >>>

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Nach unten…

Der ökologische Kurpark von Sonthofen…

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Im Süden… (von Sonthofen)

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Osterwasser…

Im „Bachtel“….

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Der war eigentlich schon schön und trotzdem im Osterwasser… er hat auch nicht gebellt, deswegen ist es auch kein „Plapperwasser“ geworden. 😉

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Nicht nur Hühner und Hasen haben es mit Eiern…Frösche auch…

Diese werden vielleicht mal ein Froschkonzert… 😉

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Geerdet… Gänseblümchen und Veilchen…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

Frohe Ostern…

Heute läuten die Osterglocken…

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Und die Osterhasen…

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stehen Spalier für die Ostereier… 😉

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Wir wünschen allen Lesern frohe Ostern!

 

Folgendes Gedicht kam uns bei Osterspaziergang unter…

Mittendrin im Sommergras sitzt ein kleiner Struppelhase, will vor Kummer fast vergehen.

Hat ihm jemand was getan? Struppelhäschen sag mir doch, hast`am Ende im Kopf ein Loch?

 

Nein, ich hab kein Loch im Kopf, doch bin ich ein armer Tropf. Etwas grausiges ist mir geschehen:

Schau ich hab kein Schwänzchen mehr, kann mich nicht mehr sehen lassen, sag, wie komm ich auf den Mond?

 

Struppelhäschen bist du dumm. Schau doch genauer hinten rum, hast noch nie ein Schwänzchen gehabt, gerade diesen Stummel dran.

Struppelhäschen das ist wahr, bist ja so schon tausend Jahr.

 

Leichter wird`s dem Struppelhasen, springt und hüpft durchs Sommergras, nimmt sich selbst bei beiden Ohren.

„Nein, ich hab keinen Schwanz verloren“.

Verfasser unbekannt…

 

 

Häschen mit Falten… ;-)

Sage einer mit „falten“ könne man nicht die Ostertafel schmücken… 😉

Hier kommt die Faltanleitung für ein Osterhäschen… geht mit Papier-oder Stoffservietten….

Man benötigt 1 Serviette und eine Büroklammer pro „Hasennase“… 😉

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Serviette dritteln…

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Die oberen Ecken zur Mitte falten…

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Umdrehen…

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Und wieder die oberen Ecken zur Mitte hin falten…

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Die Büroklammer habe ich zu dem Zeitpunkt nur gebraucht, damit sich das Häschen während des fotografierens nicht „entfaltet“… 😉

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Die untere Ecke ist die die Lampe (das „Schwänzchen“)  nach oben falten…

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Auf das „Gesicht“ legen und  … mittig zusammenfalten…das Schwänzchen bleibt draußen…

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Die beiden Serviettenhälften mit der Büroklammer zusammenhalten, die Ohren ausarbeiten und den Körper etwas „ausbeulen“, damit Häschen „Stand“ hat…

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Und da steht er, der Tafelhase…

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Frühlingsbotschaft…

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Das Foto kann wieder angeklickt werden, um es größer anzuschauen.

Am „stillen Feiertag“ haben wir ein kleines, „stilles“  Frühlingslied.

Ein Gedicht von Heinrich Heine, welches Felix Mendelssohn Bartholdy ganz wundervoll vertont hat.

 

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen

Heinrich Heine

Für die musikalische Begleitung…

Hier klicken

 

Grün (-er) Donnerstag…

Es ist mir etwas spät eingefallen um es für dieses Ostern nachzumachen, aber das nächste Osterfest kommt gewiss… 😉

Ein Osternest mit essbarem Ostergras. Gratis dazu… viel Vitamin C und leckere Kräuter fürs Osteressen…

Man nehme…

Eine (wasserfeste) Schale oder Teller… (sie muss auch nicht ein handgetöpfertes Geschenk sein wie diese… ) 😉

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Mehrere Lagen Küchenpapier auf die Schale legen, gut durchfeuchten…

 

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Ein Päckchen Kressesamen darauf aussäen…

 

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An einen hellen Platz stellen und gut feucht halten. 3 bis 5 Tage braucht die Kresse zum aufgehen. Bei uns drei und nochmals 3, um zu „richtiger“ Kresse zu werden.

 

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Und schon hat man am Gründonnerstag ein schönes grünes Osternest. Bei dem man auch noch ernten kann… 😉

 

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