Willkommen unterm Regenbogen

Himmlische Verführung, teuflisch lecker…

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht… 😉

„Bratapfel“ mit Fenchel…

Vorwort: Ein Rezept in dem Sinne, habe ich dafür nicht. Ich koche meistens die Menge die gebraucht wird oder auch mal etwas aus dem, was der Kühlschrank noch hergibt. 😉
Die gefüllten Äpfel kann man mit Salzkartoffeln oder auch „mit ohne nichts“ essen. Sie sind auch eine gute Beilage zu Fisch oder Fleisch. Auf alle Fälle schmecken sie verboten gut. Paradiesisch und bei Schmuddelwetter eh…

DSC_3419 (1024x576)

Zutaten:
4 nicht zu kleine, säuerliche Äpfel
(zum Beispiel Boskoop)
2 bis 3 Fenchelknollen (je nach Größe)
etwas Sahne und etwas Butter (für Butterflöckchen)
Salz

Man kann auch die Hälfte des Fenchel durch Lauch ersetzen oder wer es mag, etwas Ingwer harmoniert damit sicher auch.
Apfel und Fenchel sind allein schon so würzig, dass man eigentlich nur etwas Salz zum würzen braucht.

Zubereitung:

Fenchel putzen, halbieren, den Strunk herausschneiden und in nicht zu dicke Streifen schneiden. Das eventuell vorhandene Grün am Fenchel nicht wegwerfen, das kann man im Anschluss gut als „Deko“ obenauf verwenden.

Äpfel ebenfalls halbieren, das Kerngehäuse ausstechen und mit einem Schälmesser oder Löffel das Fruchtfleisch so rausschneiden/schaben, dass die Schale mit etwas Fruchtfleisch als Gefäß  „stehen“ bleibt. Das Fruchfleisch würfeln und beiseite stellen.

Den Fenchel in etwas gesalzenem Wasser dünsten und kurz vor Ende der Garzeit die Apfelwürfel hinzugeben und mitdünsten.

Einen Schuss Sahne dazugeben (es gab mal in der Werbung ein Gemüse mit dem Blubb, der wäre hier so das richtige Maß 😉 ) und mit Salz abschmecken.

Die Apfelhälften  in eine gefettete Auflaufform setzen, mit dem Fenchelgemüse füllen.

Übriges Gemüse um die Äpfel verteilen. Auf jede Apfelhälfte ein Butterflöckchen setzen und bei

200 Grad etwa 20 Minuten in der Backröhre garen.

Zu den Mengen…. mit pro Nase einem Apfel und Kartoffeln, ist man pappsatt. Ohne Beilagen vielleicht 3 Hälften pro Nase und als Beilage pro Person ein halber Apfel, als Richtwert…

Guten Appetit!

Noch als Nachsatz zu den Äpfeln… der „Schöne aus Boskoop“, alter Name „Renette von Montfort“, wurde 1856 vom Pomologen Kornelis Johannes Wilhelm Ottolander, zufällig als fruchtender Trieb eines Wildlings in Boskoop Niederlande entdeckt.

Er ist bestens zur Zubereitung von  Apfelkuchen, Bratapfel, Apfelmus und Säften geeignet.

Er hat einen niedrigen Allergengehalt und ist deshalb eventuell auch für Allergiker verträglich.

Weiterhin vertragen sich Äpfel und Erdäpfel (Kartoffeln) geschmacklich bestens.

Die einen wachsen halt „im Himmel“, die anderen in der Erde.

Ein schlesisches/rheinisch-westfälisches Gericht heißt „Himmel und Erde“.

Kartoffelbrei/-mus/-stampf mit Apfelmus. Das kenne ich schon aus Kinderzeiten.

Es gibt noch eine Variante mit gebratener Blut-Grütz-oder Leberwurst und gebratenen Zwiebeln. Das ist aber eher nicht so himmlisch für uns.

 

 

 

 

Advertisements

Kommentare zu: "Zwischen Himmel und Erde…" (6)

  1. Das hört sich so simpel von der Zubereitung und der übersichtlichen Anzahl der Zutaten an und ist gleichzeitig so extrem lecker! Äpfel (gerade auch den Boskoop dafür), Fenchel … für mich ein Traum! Muss ich mir merken!
    Dieses „Himmel und Erde“-Gericht kenne ich ebenfalls. Meine Mutter hat es früher gemacht. In der Komposition aus Kartoffeln und Äpfeln, nicht die Variante mit der Wurst. Obwohl sie gelegentlich auch etwas gebratene Zwiebel mit untergerührt hat. Das schmeckte allerdings gut!

    Liebe Grüße und eine schöne Woche, Ute!
    Michèle

    Gefällt 1 Person

    • Wenn dir beim kochen nicht gerade das Wasser anbrennt 😉 ist es simpel. Beim Fruchtfleisch ausschneiden und bei der Garzeit musst du etwas achtsam sein. Zu lange im Backrohr hat zwar keine Auswirkung auf den Geschmack, aber auf das Aussehen. Das Apfelkörbchen wird „instabil“.
      Und die Mütter haben irgendwie schon ähnlich gekocht, finde ich. Ja Zwiebeln in den Kartoffelbrei, das schmeckt und das mache ich auch. Gemeint waren extra gebratene Zwiebelringe. Die ich ansonsten aber auch gern mag.
      Dir auch eine schöne Woche und liebe Grüße
      Ute

      Gefällt mir

  2. Die sehen echt lecker aus, liebe Ute
    deine Bärbel

    Gefällt 1 Person

  3. Sieht lecker aus, liest sich lecker. Würde ich gerne zu (m)einen Braten essen, den wir heute mit ins Heim nehmen. Das ist dann die Low Carb Variante für mich.

    Alles Liebe und einen schönen Sonntag ❤ Mathilda

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: