Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für 20/04/2016

Turbane des Frühlings…

Tulpen… eine „Gabe“ des Morgenlandes… Ihr Name geht über türkisch „tülbend“, auf persisch (Iran) „dulband“ zurück. Die Bezeichnung für Turban. Die erste Silbe des Wortes, lässt sich bis zum Sanskrit-Wort „tûla“, welches mit Baumwolle übersetzt wird, zurückführen. Die Farben und Formen der Tulpen, waren den damals üblichen Turbantüchern der vornehmen Osmanen, wohl sehr ähnlich. Die Gattung wird im persischen und türkischen als „lale“ bezeichnet. Ebenfalls aus dem Sanskrit, steht es für „rot“.

 

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Lied der Freundin

Zarter Blumen leicht Gewinde
Bring ich dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
war mir leider nicht beschieden.

In den leichten Blumenranken
lauschen liebende Gedanken,
die in leisen Tönen klingen
und dir fromme Wünsche bringen.

Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt dir Blumenworte;
Mögen sie vor deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken.

Marianne von Willemer
(1784 – 1860); geborene Pirngruber, genannt Jung, Goethes große Liebe,
1814 Bekanntschaft mit Goethe; Vorbild für die Suleika im »West-östlichen Divan« (1819),
zu dem sie einige Gedichte beitrug

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