Willkommen unterm Regenbogen

Briefe eines Soldaten….

Die in der letzten Zeit für uns schockierendsde Aussage, war die eines jungen Mannes (etwa17 oder 18), auf der Computerspielemesse in Köln.

Ich würde gern zur Bundeswehr gehen, weil ich wissen möchte, wie Krieg ist.

Wir glauben nicht, dass er das wirklich will!

Wir haben lange überlegt, ob wir das tun und haben uns jetzt doch entschlossen, einige Briefe zu veröffentlichen.
Briefe eines jungen Mannes, der noch keine 18, vom Arbeitsdienst, direkt an die Front und nach Stalingrad geschickt wurde.
Um sein Vaterland und seine Familie gegen den „Feind“ zu verteidigen. Einen Feind, den er nie zuvor gesehen hat und der ihm noch nie etwas getan hat!
Obwohl er eigentlich nur seine Jugend geniessen wollte und später mal eine Familie gründen.
Selbstverständlich ohne Namen, ohne sehr private Dinge und manchmal auch gekürzt.
Veröffentlichen ohne Wertung über Schuldige oder Opfer. Nur um die Gedanken in der Situation und den Wahnsinn dieser Diktatur aufzuzeigen. Und wer aufmerksam liest, wird merken, dass die Gedanken sich verändern.
Wir sind sicher, die Mütter der Soldaten auf der anderen Seite, haben sehr ähnliche Briefe erhalten.
Wir hoffen sehr, wenigstens ein paar Menschen zum Nachdenken zu bringen.

In Zeiten, in denen „braunes Denken“ immer mehr und nicht nur in Deutschland um sich greift.
Erst gestern wurde eine Studie bekannt, 16% der jungen Leute bis 30 Jahre in Ostdeutschland, haben ein vollkommen rechtsradikales Weltbild. Aber auch hier sind schon „Kinder“, laut „Heil“ rufend, durch die Stadt gelaufen.
Fragt man sie, ob sie überhaupt wissen, was da war und was sie da tun, kommt nur ein nein und Achselzucken….
Die Rechtsradikalen in Russland, richten Menschen aus anderen ehemaligen Sowjetrepubliken gezielt hin und filmen das auch noch. (TV-Bericht) Und es soll keiner meinen, das wäre weit weg. Sie haben gute Beziehungen nach Deutschland und nicht zum Fußvolk!
Betrachtet man sich die Ereignisse in Deutschland, kommt einem das doch sehr bekannt vor.

Deutschland hat schon mal weggeschaut, dann gejubelt und ist sehr bitter erwacht.
Wenn nicht wir alle! bald etwas tun, wird unsere Vergangenheit, unsere Zukunft sein!

Und DAS und DIE wollen wir NIE WIEDER!!!

Nun genug der Vorworte, es braucht niemand Angst zu haben, dass er das nicht aushält. Zumal viele Menschen weitaus Schlimmeres aushalten mussten und müssen. Nicht nur an der Front!

Noch eine Bitte: Alle die etwas wissen, von Großeltern, Nachbarn etc. oder auch von Drohungen, Übergriffen, Versuche die Kinder zu „umgarnen“, immer teilen, weitergeben, anzeigen. Es war noch nie so leicht, Informationen zu teilen. Viele Menschen wissen gar nicht mehr, was war und ahnen nicht, auf welchem Pulverfass wir sitzen!

Hier noch ein Link zu einer Dokumentation vom ZDF …
Terra X „Die letzten Minuten-Archäologie auf Schlachtfeldern… “

Terra X

Briefe eines Soldaten…… -1-

Kommentare zu: "Briefe eines Soldaten…." (1)

  1. Ja das ist alles schlimm wünsche dir einen guten Sonntag.Lieber Gruß Gislinde

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