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Archiv für die Kategorie ‘Eisenbahn’

Brücken schlagen…

Nachdem wir schon bei „Kirche im Detail“ >>>> einen Ausblick auf den/das Viadukt in Obercunnerdorf gepostet haben, wollen wir ihn/es euch noch ein wenig näher bringen. 😉

Erst noch mal der Ausblick…

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Viadukt kommt aus dem Latainischen… via für „Weg“ und dulcere (ductum) für „führen.

Zur Geschichte dieser Bahnstrecke und der Viadukte…

Dieser „führt“ über eine Senke an der ehemaligen Bahnstrecke Löbau-Zittau. Am 25. Juni 1845 erhielt Löbau-Zittauer Eisenbahn-Gesellschaft die Konzession zum Bau der Strecke von Löbau nach Zittau.
Die Strecke wurde am 10. Juni 1848 eröffnet. Der erste Zug verkehrte von Zittau nach Löbau, gezogen von der Dampflokomotive „Zittau“. Auf der Rückfahrt zog die Dampflokomotive „Löbau“ den Zug.
Es ist also keine Erfindung der heutigen Zeit, Zügen Namen zu geben!

Am 1. Januar 1871 ging die Strecke in das Eigentum der königlich sächsischen Eisenbahnen über.

Am Ende des 2. Weltkrieges versuchte die Wehrmacht viele dieser Bauwerke zu sprengen. Bei diesem Viadukt ist es ihr nicht gelungen. Einige mutige Menschen hatten unter Einsatz ihres Lebens die Zünder entfernt!
Beim nächsten Viadukt in Herrnhut, ist es der Wehrmacht leider gelungen und so war eine durchgängige Verbindung erst wieder am 4.August 1945 möglich.
Am 24. Mai 1998 wurde der Personenverkehr auf dieser Strecke eingestellt. Und somit verlor sie im Prinzip ihren gesamten Verkehr. Endgültig stillgelegt wurde sie am 28. Februar 2003.
Im Jahr 2007 pachtete die Deutsche Regionaleisenbahngesellschaft den Abschnitt Niedercunnersdorf – Löbau. Allerdings nicht für den Personenverkehr.

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Bereits bei den alten Römern gab es zahlreiche Viadukte. Besonders bekannt aber, die Äquadukte, die oft über viele Kilometer als Wasserleitung fungierten. In Griechenland schon im 6. Jahrhundert vor Christus!

Und die 11  Äquadukte für Rom, hatten eine Gesamtlänge von 400 km!

Ein Viadukt ist immer auch eine Brücke. Führen mehrbögige Brücken über Gewässer, werden sie aber oft nicht als Viadukt bezeichnet.

Die Aussage bei Wikipedia, dass eine Brücke nicht nur trennt, sondern auch verbindet, ist sehr treffend.
Eigentlich verbinden Brücken für mich hauptsächlich und trennen weniger!

Denn „Brücken schlagen“ ist nicht umsonst das Synonym für „eine Verbindung herstellen“ oder „Kontakte knüpfen“. Also sich mit Anderen verbinden. Und was gibt es Besseres?

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Der kleine fleißige „Bauersmann“ auf dem Foto oben, hat doch den Durchblick… oder?

Noch mehr Durchblicke…

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Abgefahren….

Ist am 29. Juli 1888, der erste Zug nach Oberstdorf…

Aus dem Anlass des 125 jährigen Bestehens der Bahnstrecke, gab es letzten Sonntag…

Eine Sonderfahrt, ein Triebwagen ist jetzt nach der Stadt „Sonthofen“ benannt und ein Rahmenprogramm in Sonthofen, Fischen und Oberstdorf.

Im Norden werden Schiffe „getauft“, im Süden Triebwagen bei Kaiserwetter. 😉

Die offizielle „Taufe“ war in Sonthofen, in Fischen spielte die Musik. 😉

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Märchenhaftes zum Wochenende…

„Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“

Dieser Film fiel mir ein, als ich folgendes Fotomotiv entdeckte…

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Der verlorene Schuh… vielleicht eher von einem „Kleinen Prinzen“, aber egal… 😉

Der Märchenfilm entstand  1973 in einer ČSSR/DDR, ist ganz zauberhaft und manchmal kann man ihn in den dritten Programmen der ARD noch sehen…(vorzugsweise Weihnachten)

Die Handlung ist frei nach dem Märchen „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm.

Der Schimmel Nikolaus, der Hund Kasperle und eine Schmuckschatulle, die von der Eule Rosalie bewacht wird, sind alles, was Aschenbrödel nach dem Tod ihrer Eltern geblieben ist. Sie lebt bei ihrer Stiefmutter, einer Gutsherrin und deren leiblicher Tochter Dora, die sie nach Kräften erniedrigen und wie eine Dienstmagd behandeln..

(Quelle Youtube)

Hier ein kleine Filmauschnitte…

(Quelle Youtube)

Beim ersten Video ist es das Märchen am Anfang…(Youtube-Videos) 😉

Wolke hat uns noch eine interessante Info zum Pferd geschrieben: „Das Pferd – Kalif im echten Leben, war nicht nur ein tierischer Filmstar sondern auch Aushängeschild des Voltigiersports der DDR…“

Das Schloss des Prinzen war im Film  Schloss Moritzburg, unweit von Dresden. Auf Schloss Moritzburg gab es letzten Winter eine Sonderausstellung über den Film. Es ist in einer zauberhaften Wald-und Seenlandschaft gelegen.

Seinen Ursprung hat das Schloss in der Mitte des 16. Jahrhunderts, als der Herzog Moritz von Sachsen zwischen 1542 und 1546 ein Jagdschloss bauen ließ. Die Schlosskapelle aus der zweiten Häfte des 17. Jahrhunderts zählt zu einer der eindrucksvollsten Bauten des Frühbarocks in Sachsen.

Zwischen 1723 bis 1733 wurde das Schloss Moritzburg unter Einbeziehung der umliegenden Landschaft zu einem repräsentativen Jagd- und Lustschloss umgebaut. Und dieses Erscheinungsbild wurde bis heute beibehalten.
Quelle: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel  Dort gibt noch mehr interessante Drehorte und weitere Informationen über den Film…

Und für Bahnfans… man kann von Dresden mit der S-Bahn bis Radebeul Ost fahren und von dort mit dem „Lößnitzdackel“, einer Schmalspurbahn (Radebeul Ost-Radeburg), bis Moritzburg.
Moritzburg ist weiterhin bekannt für seine jährlichen Hengstparaden.

Geburtstagsständchen mit der „Zauberflöte“…

Heute hätte Wolfgang Amadeus Mozart Geburtstag…

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Das „Wunderkind“ wurde am 27.01.1756 um acht Uhr abends in der Getreidegasse 9 in Salzburg geboren.

Bereits im Alter von vier Jahren erhielten er und seine fünf Jahre ältere Schwester vom Vater Musik- und allgemeinbildenden Unterricht.
Schon 1761 notierte Vater Leopold ein Andante und ein Allegro als des „Wolfgangerl Compositiones“.

Bei uns gibt es ein kleines Video aus einem seiner populärsten Opern…der „Zauberflöte“…
In ihr finden sich auch gesellschaftskritische Töne, wohl bedingt durch Mozarts Mitgliedschaft in der Freimaurerloge Zur Wohltätigkeit und er besuchte regelmässig die Wiener Loge Zur wahren Eintracht.

Aber nicht die „reine Klassik“, sondern ein Stück für Kinder, etwas moderner und zum schmunzeln.

Wenige Wochen nach der Uraufführung der „Zauberflöte“ am 30. September 1791 wurde Mozart bettlägerich. Er starb am 5. Dezember um ein Uhr früh, im Alter von nur 36 Jahren und wurde am Tag darauf beerdigt.
Um seinen Tod ranken sich einige Legenden, von denen die meisten aber wohl wirklich nur Sagen sind.
Eine davon ist die, dass er verarmt gestorben ist. Sein Jahreseinkommen von 10 000 Gulden entsprach einer Kaufkraft von 125 000 € heute.
Ich glaube nicht, dass man sich damit die „Mozartkugel“ geben muss. Wir kämen uns jedenfalls damit sehr reich vor.
Alles ist relativ… 😉

Es gibt sie wahrscheinlich immer und bis heute, wenn “ Wunderkinder“ so früh sterben.

Denkmale wurden ihm viele gesetzt. Auf dem Wiener St. Marxer Friedhof, wo er beigesetzt ist…
Er ist „offizielles Zahlungsmittel“, sein Abbild befindet sich auf der österreichen 1 € – Münze.
Die deutsche Post gab gleich zwei Briefmarken heraus, eine 1956 zu seinem 200. Geburtstag und eine zu seinem 250. Geburtstag im Jahre 2006.
Und die ÖBB gestaltete eine richtig schöne Werbelok der Baureihe 1116 zum 250. Geburtstag.

Aber das größte Denkmal hat er sich wohl selbst gesetzt, mit seiner Musik. 🙂

Die erwähnten (Original Salzburger) Mozartkugeln werden bis heute von Hand von der Konditorei Fürst hergestellt. Im Jahre 1890, fast 100 Jahre nach Mozarts Tod, stellte Paul Fürst erstmals das Mozart-Bonbon vor. Später produzierte er es in großen Stückzahlen als Mozartkugeln.

Es gibt viele Nachahmer, in St. Gilgen die Konditorei Dallmann stellt sie ebenfalls von Hand, nach Original-Rezept her.
Viele aber industriell…in Deutschland ist der größte Hersteller die Firma Reber in Bad Reichenhall. Der erste Hersteller ist die Firma Dreher, zu der auch die Halloren Schokoladenfabrik Halle gehört.
In Österreich ist es Kraft Foods mit Mirabell und in Wien die Firma Hofbauer, die zur Schweizer Firma Lindt & Sprüngli gehört.
Für den großen Discounter mit dem „A“ am Anfang, stellt sie die Firma Lambertz in Aachen her.
(Quelle: Wikipedia)

Verschobenes…

Verschoben
ist unser Wochenende…auf Anfang der Woche, Beginn: Montag 0.45 Uhr, da komme ich von der Spätschicht…seit längerem mal wieder zwei Tage frei! *freu*

Weitergeschoben sind die großenWäscheberge aus dem alten Jahr 2012, ins Jahr 2013, sprich auf Montag..und dann hoffentlich bald in den Schrank.*schwitz*
Es kann sich nur um Jahre handeln.. 😉

Hochgeschoben ist auch der Winter in höhere Regionen, dort soll es 1 Meter Schnee geben und in den Norden und Osten Europas. Hier unten gibt es „einen Meter“ strömenden Regen oder so… 😉

Leider nicht verschoben, ist die Walfangsaison in Japan…die Walfänger sind wieder unterwegs…für was Wissenschaft so alles herhalten muss. Und es scheint so, als stünden die
Walfänger unter Schutz, sie fangen die Wale ja auch in geschützten Gewässern! 😦

Aufgeschoben sind bei uns weitere Autofahrten. Es zeigt „Motorfehler“ an…der Motor hat wohl noch einen Neujahrskater. 😉
Wir hoffen, es fährt uns die zwei Tage noch gut zur Arbeit und am Montag in die Werkstatt…schieben wollen wir nicht… 🙄

Besser auch verschoben, hätten die vielen Neujahrsurlauber ihre Rückfahrt, so werden sie im Stau „durchgeschoben“.
Oder…den Schneepflug genommen…der hat zur Zeit eh Pause…aber nicht den Schneeschieber!

Aber nicht länger verschieben wollen wir, die Bilder vom Schneepflug ohne Neujahrsdeko zu zeigen…die Deko haben wir jetzt mal zum nächsten Jahreswechsel vorgeschoben.😉

Er hat uns auf dem Rückweg vom Alpsee etwas „angeschoben“. 😉

Wir wünschen allen Freunden und Lesern ein schönes Wochenende und lasst euch bei dem Wetter nicht vom Sofa schieben! 😉

Im Anschub…

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Gleich schiebt er…

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Nachschub

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Das war Schubkraft…*wink*

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Fotografiert auf der Strecke Lindau – München, kurz vor Immenstadt…

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