Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’

Zeit….

dsc_5799

Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
ewig still steht die Vergangenheit.

(Friedrich Schiller)

Wir wünschen allen Lesern und Freunden einen guten Rutsch in ein glückliches und friedliches Jahr 2017!

Advertisements

Eine Rose für…

44483014569983__720x405-ARGB_8888797632254

Unsere treuen Leser… Dankeschön!

44483095644817__720x405-ARGB_8888-1644706467

Allen neuen Leser und Follower… Herzlich Willkommen!

44483012377267__720x405-ARGB_8888-1679071615

Allen die heute etwas Schönes zu feiern haben… Herzlichen Glückwunsch!

44483018207024__720x405-ARGB_8888448373639

Etwas zum Schmunzeln ist gut für schöne und traurige Anlässe….

Ursprung der Rose

Den Rosenzweig benagt ein Lämmchen auf der Weide, 
Es tut‘s nur sich zur Lust, es tut‘s nicht ihm zuleide. 

Dafür hat Rosendorn dem Lämmchen abgezwackt 
Ein Flöckchen Wolle nur; es ward davon nicht nackt. 

Das Flöckchen hielt der Dorn in scharfen Fingern fest; 
Da kam die Nachtigall und wollte bau‘n ihr Nest. 

Sie sprach: „Tu auf die Hand und gib das Flöckchen mir
Und ist mein Nest gebaut, sing ich zum Danke dir.“

Er gab, sie nahm und baut und als sie nun gesungen,
Da ist am Rosendorn vor Lust die Ros‘ entsprungen!

Friedrich Rückert

44483107010424__720x405-ARGB_8888915857495

Von Herzen alles Liebe für die, die krank sind und/oder denen es nicht gut geht.

44483106984409__720x405-ARGB_8888-24267062

Und nicht zu vergessen, unbedingt auch eine Rose für die, die Gutes für Andere tun!

Eure regenbogenlichter

Am Brunnen vor dem Tore…

image

Franz Schubert komponierte sein volkstümlich gewordenes Lied 1827 nach einem Text von Wilhelm Müller, der durch dieses Motiv von Brunnen und Linde im Stadtteil Allendorf, zu seinem Gedicht angeregt wurde.
Damals war Allendorf noch eigenständig… 😉
Der jetzige Lindenbaum dahinter, stammt aus dem Jahr. 1914. Das Original zerstörte ein Hagelunwetter im Jahr 1912.

Wenn Flüsse küssen..

image

Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büssen müssen.
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weser Fluss.

Hann. Münden den 31.Juli 1899

Und hoffentlich haben die Fische dann wieder eine Chance. In der Werra sind sie schon versalzen. 😉 😞

Turbane des Frühlings…

Tulpen… eine „Gabe“ des Morgenlandes… Ihr Name geht über türkisch „tülbend“, auf persisch (Iran) „dulband“ zurück. Die Bezeichnung für Turban. Die erste Silbe des Wortes, lässt sich bis zum Sanskrit-Wort „tûla“, welches mit Baumwolle übersetzt wird, zurückführen. Die Farben und Formen der Tulpen, waren den damals üblichen Turbantüchern der vornehmen Osmanen, wohl sehr ähnlich. Die Gattung wird im persischen und türkischen als „lale“ bezeichnet. Ebenfalls aus dem Sanskrit, steht es für „rot“.

 

DSC_3293 (1024x576)

 

DSC_3295 (1024x576)

DSC_3296 (1024x576)

 

Lied der Freundin

Zarter Blumen leicht Gewinde
Bring ich dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
war mir leider nicht beschieden.

In den leichten Blumenranken
lauschen liebende Gedanken,
die in leisen Tönen klingen
und dir fromme Wünsche bringen.

Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt dir Blumenworte;
Mögen sie vor deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken.

Marianne von Willemer
(1784 – 1860); geborene Pirngruber, genannt Jung, Goethes große Liebe,
1814 Bekanntschaft mit Goethe; Vorbild für die Suleika im »West-östlichen Divan« (1819),
zu dem sie einige Gedichte beitrug

DSC_3297 (1024x576)

DSC_3298 (1024x576)

Des Frühlings Bläue…

DSC_3154 (1024x576)

Was wollen mir vertraun die blauen Weiten,
Des Landes Glanz, die Wirrung süßer Lieder,
Mir ist so wohl, so bang! Seid ihr es wieder
Der frommen Kindheit stille Blumenzeiten? –

Wohl weiß ich’s – dieser Farben heimlich Spreiten
Deckt einer Jungfrau strahlend reine Glieder;
Es wogt der große Schleier auf und nieder,
Sie schlummert drunten fort seit Ewigkeiten.

Mir ist in solchen linden, blauen Tagen,
Als müßten alle Farben auferstehen,
Aus blauer Fern sie endlich zu mir gehen.

So wart ich still, schau in den Frühling milde,
Das ganze Herz weint nach dem süßen Bilde,
Vor Freud, vor Schmerz? – ich weiß es nicht zu sagen.

Aus Jugendandacht 

Joseph von Eichendorff

DSC_3155 (1024x557)

Die Fotos können zum größer anschauen, wieder einzeln angeklickt werden. Das zauberhafte Blau (und nicht nur das) vom Ehrenpreis, würde von mir jedes Jahr einen Ehrenpreis bekommen. Ehrenpreis >>>   kann auch heilen. Früh ist er in diesem Jahr…


Wir wünschen allen Lesern einen schönen Sonntag! Vielleicht ja bei einer Fahrt ins Blaue… 😉

Frühlingsbotschaft…

DSC_2850 (1024x556)

Das Foto kann wieder angeklickt werden, um es größer anzuschauen.

Am „stillen Feiertag“ haben wir ein kleines, „stilles“  Frühlingslied.

Ein Gedicht von Heinrich Heine, welches Felix Mendelssohn Bartholdy ganz wundervoll vertont hat.

 

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag ich laß sie grüßen

Heinrich Heine

Für die musikalische Begleitung…

Hier klicken

 

Schlagwörter-Wolke

%d Bloggern gefällt das: