Willkommen unterm Regenbogen

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Als der Regenbogen verblasste…

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Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros und er trug mich mit sanften Schwingen weit über sieben Weltmeere.

Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts. Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus.

Antoine de Saint-Exupéry, „Der kleine Prinz“…

Zum Gedenken an die Opfer aus Orlando…

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Keine Gleichmacherei…

Aber gerechte Gleichstellung…

Eine Meldung die bei den regenbogenlichtern natürlich nicht fehlen darf…

Der Supreme Court hat mit 5:4 Stimmen in den USA, die Ehe von gleichgeschlechtlichen Paaren

mit der von heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Gut so!

Und vielleicht wird ja nun auch hier per Gesetz die eingetragene Lebenspartnerschaft zur Ehe.

Gefühlt war sie das für uns schon! Und Freud und Leid ist ebenso bei allen Paaren gleich.

Abgefahren….

Ist doch eine Kutsche, die sich kutschieren lässt…. 😉
Die hat der Bauer sicher irgendwo aus dem Stadl gezogen und wollte sie sicher noch zum guten Preis verkaufen. 😉
Na gut, mit etwas Mühe und dem einen oder anderen Euronen, wird da sicher wieder ein Schmuckstück daraus.

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Abgefahren auch… dieses lila Laune-Fahrrad… in dem Fall fuhr es nicht, sondern war abgestellt… 😉

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Hoffentlich nicht der „letzte Versuch“ …. damit bezeichnet man wenig schmeichelhaft Frauen, die durch das Tragen dieser Farbe, sich doch noch Chancen erhoffen, einen Partner zu finden. 😉

Früher war es eine der kostbarsten Farben überhaupt und nur Reiche konnten es sich leisten, sie zu tragen.

Bei den Römern war das tragen dieser Farbe bei Todesstrafe verboten, sofern der Träger nicht Senator oder höheres war.

Jetzt ist sie noch Farbe der Kirchen. Bischöfe tragen Purpur und violett ist Farbe in der evangelischen Kirche.

Lila verbindet rot (für die Erde und den Körper) und blau (das für den Himmel und den Geist steht), also von der Bedeutung her eigentlich gegenätzliche Farben.

Violett auch die Erkennungsfarbe für Homosexuelle. Bekannt geworden auch die „Purple Hand“, als Zeichen des friedlichen Protests gegen die gewalttätigen Polizeiübergriffe gegen Homosexuelle, im Jahre 1969 in San Francisco.

Und letztendlich ist violett auch erotisch. Schon allein der Duft von Veilchen und Flieder oder der Gedanke an blühende Lavendelfelder, wecken doch bei vielen schöne Assoziationen. Ebenso das romantische Purpur und Violett des Abendhimmels in der Dämmerung. ❤

Noch viel mehr von der Farbe Violett, kann man bei Seilnacht nachlesen.

 

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Auch abgefahren… ist, dass eine Buchsendung aus Aachen, Sechs! Tage bis ins Allgäu braucht. Datum des Postsempels!

Vielleicht haben sie eines der obigen Gefährte benutzt oder es gibt bei der Post auch Bücherwürmer und sie mussten es erst auslesen. 😉
Aber Hauptsache angekommen…

Da mir der Schreibstil im Rembrandt-Buch kürzlich so gut gefallen hat, musste ich gleich noch eines von der Autorin bestellen.

Antiquarisch… für fast nichts. Neu und (fast) ungebraucht…sicher nur ein „Ansichtsexemplar“… 😉

 
Und abgefahren ist nach einem Tag, wohl auch schon wieder das „Hochsommerwetter“… gewittrig, schauerlich, kühler heute Morgen… aber kein „Purple Rain“ wie im Song von Prince.. 😉
 

TV-Tipp für heute….

Peter Escher…Meine zweite Chance…

Heute, am 13.8.14, geht es um ein Leben im falschen Körper und es steht ein Paar im Mittelpunkt, welches um seine Liebe schwer kämpfen musste.

Um 21.15 Uhr im MDR….

Jetzt ist die Sendung noch in der Mediathek anzuschauen…
HIER KLICKEN >>>>

Bringt ein Regenbogen Glück?

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Mara und Paul spielten draußen auf der Wiese, als ein Sommergewitter aufzog.
Es blitzte und donnerte kräftig und dann fielen auch schon die ersten dicken Tropfen.
Sie liefen schnell zur Scheune, um sich unterzustellen.
Und als durch die Ritzen in den Brettern der Scheune, die ersten Sonnenstrahlen blitzten, öffneten sie das Scheunentor, um nachzuschauen, ob es aufgehört zu regnen hatte.
Es regnete noch, trotz Sonne, aber den Himmel überspannte jetzt ein wunderschöner Regenbogen. Mara und Paul riefen wie aus einem Munde aus, „Oh wie schön!“
Weißt du was, sagte Mara, ich habe gehört, ein Regenbogen soll Glück bringen. Hmmm, sagte Paul und wie sollte er das tun? Aber ich weiß noch etwas ganz anderes. Du musst mir aber dein großes Indianerehrenwort geben, es niemandem zu erzählen! Mara antwortete, was weißt du denn, los sag schon, ich schweige wie ein Grab. Ehrenwort!
Okay kam von Paul, am Ende des Regenbogens soll ein Glückstopf mit Gold vergraben sein. Wäre das nicht cool, ihn zu finden? Dann könnten wir doch noch in Urlaub fahren. Ja, sagte Mara, vielleicht ans Meer! Dann lass uns doch das Ende des Regenbogens suchen! Und schon marschierten sie los.

Am Pfarrhaus war der Pfarrer im Garten, der sich freute, dass er heute nicht gießen musste. Ein Glück hat es geregnet.
Hallo Kinder, habt ihr den Regenbogen gesehen? „Ja klar Herr Pfarrer, gefällt er ihnen auch?“
Aber sicher, antwortete er und er ist ein Zeichen Gottes. Die beiden staunten, ein Zeichen? Ja sagte er, Gott vereinbarte nach der Sintflut mit Noah, dass nie wieder eine Sintflut alles Leben zerstören sollte. Mit den Worten: „Meinen Regenbogen habe ich in die Wolken gesetzt und er soll als Zeichen dienen, zwischen mir und der Erde“.
Oh, das ist aber ein Glück, so ein schönes Zeichen und Versprechen, danke, aber jetzt müssen wir los.

Am Ortsausgang kam ihnen ihr Physiklehrer entgegen, der ebenfalls den Regenbogen bewunderte. „Hallo ihr Zwei, wo wollt ihr denn hin?“
„Ach nur schnell zum Weiher, nach dem Gewitter quaken die Frösche dort, sicher ganz besonders laut“, antwortete Paul fast zu schnell.
Wisst ihr denn, wie so ein Regenbogen entsteht?“ Hmmmm, nicht wirklich, kam kleinlaut die Antwort.
Vereinfacht gesagt, wenn weiße Licht, in dem Fall das der Sonne, auf die vielen Regentropfen in der Atmosphäre trifft, wirken die wie lauter kleine Prismen.
Und zerlegen es in die Hauptfarben seines Spektrums. Und zwar in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett.
Ah, wie bei den geschliffenen Glassteinen an unserer Wohnzimmerlampe, antwortete Mara ganz stolz.
Ja, genau, hast du ein Glück! Damit kannst du ja demnächst im Unterricht glänzen, ich verrate auch nichts. Habt viel Spaß am Weiher, tschüss!

Das Ende des Regenbogens war noch lange nicht erreicht, deswegen gingen sie schnell weiter. Am nahen Wäldchen sahen sie eine Frau am Waldrand sitzen, die traurig und mit Tränen in den Augen, hoch zum Regenbogen schaute. Guten Tag, warum schauen sie denn so traurig, der Regenbogen ist doch so schön, über den kann man sich doch freuen. Ja sagte die Frau, er ist wunderschön, aber mein lieber Hund ist vor kurzem über die Regenbogenbrücke gegangen und ich vermisse ihn so sehr. Er war mein bester Freund.
Paul schaute etwas erschrocken, dann fiel ihm aber sein Hoppel ein und sagte tröstend:“Oh, das tut mir leid, als mein Kaninchen Hoppel gestorben ist, war ich auch so traurig. Meine Mama hat aber gesagt, Hoppel gehe es gut, da wo er ist und irgendwann, könnte ich ihn dort sicher wiedersehen.“
Da stahl sich doch ein kleines Lächeln in das Gesicht der Frau und sie antwortete, deine Mama hat sicher recht, mein Junge. Es ist ein Glück, dass wir unsere Freunde dort finden können.

Vom Wäldchen aus, konnte man schon die kleine Stadt sehen, die nicht weit entfernt vom Dorf lag, in dem Mara und Paul wohnten. Und der Regenbogen schien genau dort zu enden. Komm, wir müssen weiter und sie liefen los. Auf dem Marktplatz angekommen, sahen sie eine Menge Leute, sehr viele davon, hatten Fahnen in den Regenbogenfarben, Pace oder Peace stand darauf. Mara und Paul drängten sich zwischen den Leuten durch, um mehr zu sehen. Vorne kamen sie neben ein paar Jugendlichen zu stehen, die zu ihnen sagten, cool, wenn ihr Knirpse auch zur Demo kommt, denn für euch ist Frieden am wichtigsten. Wieso Frieden? Und warum habt ihr alle Regenbogenflaggen? Ja weil wir gegen die Kriege demonstrieren, die einige verantwortungslose Menschen immer machen und alle anderen ins Unglück stürzen. Die Regenbogenflagge ist seit 1962 das Symbol der Friedensbewegung. Denn nur im Frieden gibt es Glück für die Menschen. Pace und Peace heißen übersetzt Frieden.
Aber der Regenbogen ist schon lange ein Symbol. Auch für den bekanntesten Anführer der Bauernkriege, den Prediger Thomas Müntzer, war es ein Symbol. Der Regenbogen fand sich auch auf der weißen Flagge der Aufständischen. Und als Thomas Müntzer am 15. Mai 1525 in Bad Frankenhausen seine letzte Predigt hielt, soll tatsächlich über weiten Teilen Mitteldeutschlands, bis Hessen, ein Halo, ein Regenbogenring um die Sonne, zu sehen gewesen sein. Er wertete das als Zeichen des Himmels. Leider wurden die Aufstände blutig niedergeschlagen. Das lag aber nicht am Regenbogen, sondern daran, weil die hohen Herren den einfachen Menschen kein Mitspracherecht gewähren wollten. Und Angst um ihre Macht und ihre Güter hatten.
Also liegt es auch an den Menschen selbst, ob sie anderen Glück gewähren, sagte Paul nachdenklich und mehr zu sich.

Mara holte ihn aus seinen Gedanken, indem sie an seinem Hosenbund zupfte. Duuuu, Glückstopf suchen ist echt spannend, macht aber auch müde.
Ich könnte eine kleine Pause brauchen. Ich auch, antwortete Paul, komm wir gehen auf den Spielplatz dort drüben!
Auf dem Spielplatz hüpfte ein kleiner Junge in Gummistiefeln durch die Pfützen und quietschte vor Vergnügen, wenn es richtig spritzte. Auf der Bank am Rand saßen zwei junge Frauen Arm in Arm und schauten ihm lächelnd zu. Für Paul und Mara war auch noch Platz und sie setzten sich daneben. Am Buggy von dem Kleinen, entdeckten sie auch eine kleine Regenbogenflagge.
Jetzt schaute der Kleine herüber und kam neugierig dazu. Mama, wer sind die Zwei… und im nächsten Moment schaute er sie an: „Ich bin Markus und wie heißt ihr? Kommt ihr mit schaukeln?“ Mara lachte, ich bin Mara und das ist mein Bruder Paul und nein, geh du nur schaukeln, wir sind schon ziemlich lange unterwegs und wollen uns etwas ausruhen. Vielleicht geht ja deine Mama mit… oh ja, bitte Mama, schaukeln und umfasste die Knie beider Frauen.
Jetzt schauten Paul und Mara etwas verwundert, wer hatte zwei Mamas? Eine der jungen Frauen erklärte ihnen dann dass sie ein Paar wären, sich sehr lieb hätten und Markus, ihren Sohn, gemeinsam aufziehen würden.
Also wie bei uns Mama und Papa, überlegte Paul. Bei uns spielt aber Papa mit mir Fußball und wer macht das bei euch? Jetzt lachten die jungen Frauen, ja notfalls wir beide. Mara brannte auch schon die ganze Zeit eine Frage auf der Zunge, die musste sie jetzt unbedingt loswerden. Wir gehen schon die ganze Zeit dem Regenbogen nach und haben ihn schon einige Male gefunden. Und warum ist er bei euch an dem Buggy?
„Das ist das Symbol für die Lesben und Schwulen und alle Farben haben eine Bedeutung für unser Leben:
Rot steht für das Leben, Orange für Gesundheit, Gelb für das Sonnenlicht, Grün für die Natur, Königsblau für Harmonie und Violett für den Geist.
Alles was wichtig ist für ein glückliches Leben.“
Da ist es ja ein Glück, dass es den Regenbogen gibt und ihr euch gefunden und den kleinen Markus habt!
Dann lasst es euch gut gehen, viel Glück und passt gut auf den Kleinen auf, wir müssen jetzt wieder gehen. Sie winkten dem kleinen Markus auf der Schaukel zu und dann machten sie sich auf den Rückweg. Diesmal auf dem Weg am Fluss entlang.

Auf den großen Wiesen am Fluss, die bei Hochwasser überflutet wurden, hatte ein paar Leute ein großes Zelt aufgebaut. Ein richtiges Tipi, wie bei den Indianern. So wie Mara und Paul es aus Filmen kannten. Paul klatschte in die Hände und hüpfte los. In so einem Tipi möchte ich auch mal übernachten. Und schon fragte er den einen jungen Mann, was sie da tun würden. Zur Antwort bekam er, dass sie ein paar Tage so leben wollten, wie die Indianer früher. Auch wenn sie jetzt in Häusern und Reservaten lebten, was sie aber nicht immer glücklich machte. Wir achten wie die Indianer mehr auf die Natur. Das muss man, denn wenn die Menschen sie zerstören, wird es ein böses Ende nehmen. Aber vielleicht trifft ja auch die Prophezeiung der alten Indianerfrau von den Cree ein, dass ein neuer Stamm der Regenbogenkrieger erscheint, die die Erde wieder heilen.

Wenn die Erde krank ist und die wilden Tiere sterben,
ein neuer Stamm von Menschen wird erscheinen.
Der Stamm wird mit ganzer Kraft und Energie,
mit ihren Taten die Erde wieder natürlich und grün machen.
Er wird als Stamm der Regenbogenkrieger bekannt sein.

Erstmals veröffentlicht wurde diese Legende der Hopi, von den Geographen William Willoga und Vinsens Brown im Jahre 1962

Trotz allem, sollten wir auf die Natur achten, sonst wird es uns kein Glück bringen.

Als der Mann fertig mit erzählen war, schlug es von der Kirchturmuhr am Markt fünf Uhr und der Regenbogen war lange verschwunden.

Oh jetzt müssen wir aber schnell nach Hause, Mama wartet sicher schon. Obwohl ich ja so gern hier bleiben würde, sagte Paul mit einem kleinen Seufzer.
Den Glückstopf haben wir jetzt aber nicht gefunden, kam von Mara. Sie schlug sich im gleichen Moment die Hand vor den Mund. Jetzt hatte sie es doch ausgeplaudert. Der Mann lachte, ich verrate nichts, ich brauche zum Glücklichsein keinen Glückstopf. Mein Glück ist, die Schönheit und die Geheimnisse der Natur zu sehen. Den Glückstopf könnt ihr gerne haben, wenn ihr ihn irgendwann mal finden solltet.
Macht nichts, wir haben heute Nachmittag auch viel mehr gesehen und erlebt, als wir es vielleicht in einem Urlaub könnten. Und so ein schöner Nachmittag ist doch auch ein Glück. Wir brauchen auch keinen Glückstopf! How, Häuptling großer Bär hat gesprochen!
Und mit den Worten „jetzt aber los“, zog Paul seine Schwester an der Hand hinter sich her.

Zuhause angekommen, sagte ihre Mutter besorgt und ein wenig tadelnd zu ihnen, ja endlich, wo wart ihr denn? Wir sind dem Regenbogen gefolgt… Welchem Regenbogen, fragte die Mutter. Ja heute Nachmittag, nach dem Gewitter, hast du ihn nicht gesehen? Nein, ich hatte im Haus zu tun. Da hattet ihr ja ein Glück!
Ja hatten wir und was für eines, antworteten die Zwei wieder wie aus einem Mund.
Die Mutter lächelte und ja übrigens, am Ende des Regenbogens soll ein Glückstopf vergraben sein.
Paul und Mara warfen sich aber nur einen verschwörerischen Blick zu und sagten nichts.

©regenbogenlichter

Ein herzliches Dankeschön geht an den netten Menschen, der nach „bringt Regenbogen sehen Glück“ gesucht hat. Das hat mich zu obiger Geschichte inspiriert. 🙂

Ein Regenbogen am Abend…

Ist erquickend und erlabend… oder so….

Manchmal nerven die häufigen Schauer ja schon, aber dann sind sie einfach nur schön, wenn die Sonne in die Wolken (den Regen) scheint und ein schöner Regenbogen den Himmel überspannt.

regenbogenlichter in natura…leider nur im Dorf und nicht außerhalb, dort sähe er mit Sicherheit noch schöner aus…   😉

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Voll Blumenlust aufgetafelt…

Hat der Kochverein Bad Wörishofen für „Blumenlust statt Alltagsfrust“…

Diese alles andere, als alltägliche  Tafel, war einfach nur genial… da möchte man doch am liebsten sofort zugreifen…  Wir wünschen Guten Appetit beim anschauen!

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Bis zum 29. Juni kann sie noch im Original angeschaut werden!

Eigentlich hätte ich heute etwas anderes posten wollen, aber gestern Abend las ich bei Moma, dass sie ihrer ❤ Liebsten einen Heiratsantrag ❤ gemacht hat, weil das in Luxemburg jetzt auch möglich ist. 🙂

Ich habe mich von ❤ für die Zwei gefreut und postwendend die Fotos von der schönen Tafel rausgesucht. Gäbe es einen schöneren Anlass für so eine festliche Tafel?

Also liebe Moma (unbekannterweise), die regenbogenlichter freuen sich mit euch und wünschen euch von Herzen, dass das Gesetz bald umgeschrieben ist. Und vielleicht ist bei der Tafel ja was Feines für euch dabei! 😉

Einen Regenbogen (im letzten Urlaub fotografiert) haben wir natürlich auch für euch…

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Wenn ihr genau hinschaut, es sind zwei Bögen… 😉

 

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

Sagenhafter Traum-Mo(h)ntag….

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In der Antike  bei den Griechen, war der Mohn der Toten-Unterwelts-und Fruchtbarkeitsgöttin Persephone geweiht. Nach dem Orphismus (religiöse Strömung in der Antike) sitzt sie verschleiert auf einem Stuhl im Hades und hat einen Kranz aus Mohn auf dem Kopf. Mohn über die Schwelle eines Hauses zu bringen, bedeutete Unglück für eine Liebe.

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Auch Hypnos, der Gott des Schlafes und Sohn der Nyx (die Nacht) und des Erebos (Dunkelheit), wird in den bildenden Künsten oft als schlafender Jüngling, mit Mohnblüten bekränzt, dargestellt. Weiterhin mit einem Füllhorn in seiner Rechten, welches mit Träumen und Schlaf gefüllt ist. Und einem Mohnzweig oder Zweig, welcher in den Fluss Lethe (Vergesslichkeit) getaucht wurde. Ebenfalls die umgekehrte (erloschene) Fackel, die auch das Symbol seines Bruders Thanatos (der Tod) ist.
Seine Kinder, Morpheus (dt. Gestalt ), Phobetor (Schrecken) und Phatasos (Einbildung, Phantasie) sind Götter des Traumes.
Sie werden oft auf Sakophargen dargestellt.

Der Sage nach, wohnt Hypnos in einer Höhle, in welcher der Fluss Lethe (Vergesslichkeit) entspringt. Dort begegnen sich Tag und Nacht. Sein Bett besteht aus Ebenholz und am Eingang wachsen Kräuter mit einschläfernder Wirkung. Kein Licht oder Laut dringt in die Grotte. Nach Homer wohnt er auf der Insel Lemnos, die von anderen Autoren später, als eigene Trauminsel bezeichnet wurde.

Der griechischen Mythologie zufolge, besitzt Hypnos die Macht, Menschen und Tiere in Tiefschlaf zu versetzen.

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Nach der Legende verliebte sich Hypnos, wegen dessen schöner Augen, in den Gott Endymion. Um diese immer bewundern zu können, verzauberte Hypnos die Augen des Schlafenden, so dass seine Augen auch im Schlaf geöffnet blieben.

-Wie man daran sehen kann, ist Homosexualität keine „Erfindung“ unserer Zeit und so selbstverständlich, dass sie sogar in den Sagen auftaucht. Sie wurde erst von den Kirchen „verteufelt“.-

Die „Heteroversion“ der Sage, stellt Endymion als Geliebten der Mondgöttin Selene dar und Hypnos schenkte ihm die Fähigkeit des Schlafes mit offenen Augen, um sie immer betrachten zu können.

Damit bekommt der Begriff „Schlafmohn“ (Papaver somniferum), mit seiner einschläfernden und berauschenden Wirkung, gleich noch eine ganz andere Bedeutung. Die Menschen kannten die Wirkung schon damals. Sein Anbau ist in Südeuropa bis etwa ins Jahr 6000 v. Christi nachgewiesen und er zählt damit zu den ältesten Kulturpflanzen! Der Name Mohn ist eine Ableitung vom griechischen Wort „Mekon“ dafür. Der Gattungsname „Papaver“ setzt sich aus „Papa“ für Kinderbrei (der Milchsaft wurde dem Brei zugesetzt, damit sie besser schliefen, nicht  zur Nachahmung empfohlen!) und „vernum“ für echt zusammen. Soniferum heißt schlafbringend. Die Bezeichnung Opium, welches auch aus dem Saft hergestellt wird, kommt vom griechischen Opus für Saft.
Auf unseren Fotos ist kein!!! Schlafmohn. Der sieht anders aus, ist lila bis weiß und hat nur 4 Blütenblätter. Aus seinen Samenkapseln kommt auch der Mohn für unsere Kuchen etc.

Für seinen Anbau braucht man in Deutschland eine Sondergenehmigung! Er wächst auch wild und sein Verwandter ist der harmlosere Klatschmohn, der an Feldrainen etc. wächst.

 

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

 

Die „Fähigkeit“  die Augen nicht mehr schließen zu können, kann auch von einer sehr schmerzhaften Nervenentzündung an den Gesichtsnerven (Trigeminusneuralgie) herrühren. Vielleicht haben die Menschen damals ja solche Personen gesehen und das dann so erklärt. (Eine Vermutung von mir, kein wissenschaftlicher Hintergrund, jedenfalls keiner, den ich weiß!)

Und auch ansonsten sind die alten Sagen auch noch in unserem heutigen Leben zugegen.
Wie in dem Ausspruch „In Morpheus Armen liegen“. Heißt soviel wie träumen oder schlafen.
Morpheus ist ja ein Gott der Träume und das Morphium (Morphin), ein Haupt-Alkaloid des Opiums, ist nach ihm benannt.
Oder wohl nicht umsonst, wird der Tod als „Schlafes Bruder“ bezeichnet. Thanatos (der Tod) war der Bruder von Hypnos (Gott des Schlafes).
Und Hypnos Sohn Phobetor (Schrecken) ist dann wohl für unsere Albträume zuständig. 😉

Seinen Zauber und seine Magie hat der Mohn auch bis heute erhalten. Mit dem kleinen Unterschied, dass die meisten Menschen ihn einfach nur als wunderschön und magisch anziehend empfinden. Mir geht es auch so und vielleicht wirken ganz im Geheimen, ja doch noch die alten Mythen? 😉

Wir hoffen, es ist jetzt keiner eingeschlafen und liegt in „Morpheus Armen“!

Mich faszinieren die antiken Sagen immer wieder und ich lasse mich von Hypnos, Morpheus und all den anderen Göttern, gern ins „Reich der Träume“ entführen.

In dem Sinne, allen Lesern einen traumhaft schönen Montag!

 

Aus aktuellem Anlass… + Buchtipp…

Wenn man nach dem kürzlichen Outing von Herrn Hitzlsperger so im WWW unterwegs war, konnte man viele Meinungen lesen… u. a. viel Zustimmung, aber auch genervt sein vom Medien-Hype ( können wir verstehen, Herr Hitzlsperger war dafür aber nur der Auslöser, der Hype kam von den Medien) und dass Leute, die das gar nicht möchten, „ständig“ die sexuellen Präferenzen anderer auf’s Auge gedrückt bekommen.
Auch, was so ein Outing nach der Karriere noch bringen soll, höchstens was für ein Buch…
Homosexualität wird mit Exhibitionismus verglichen… etc.

Woher das kommt, kann man nur vermuten. Eventuell von gewissen Sendungen, für die sich leider immer wieder Leute finden, die dann, wenn der Tag lang ist, alles Mögliche (und Unmögliche) erzählen. Was ihnen nachher sicher oft nicht gut bekommt, aber Hauptsache, diese Medien hatten ihre Sensation. 😦
Mit dem öffentlichem Outing von Herrn Hitzlsperger hat das alles aber sicher gar nichts zu tun!!!
Woanders hatten wir zumindest noch nicht das Gefühl, übermäßig von irgendwelchen Outings „belästigt“ zu werden. Oder ist da was an uns vorbeigegangen?

Ein so genanntes „Coming -out“ (wörtlich übersetzt: „aus sich herauskommen“) ist leider! immer noch nötig!
Für diejenigen selbst und um zumindest das persönliche Umfeld zu informieren und damit die Menschen sich an den Gedanken gewöhnen und akzeptieren können, dass da jetzt jemand ist, der/die eben schwul oder lesbisch ist und das was er/sie fühlt, selbstverständlich auch leben möchte.
Denn das ist noch lange nicht für alle selbstverständlich!
Nur wenige Menschen schaffen und wollen es, das über längere Zeit oder dauerhaft, heimlich zu leben.
Bei „öffentlichen Personen“, kann auch mal ein öffentliches Coming-out nötig sein! „Angst“ vor „ständigen Outings“ braucht aber wohl keiner haben.
So weit, sind wir noch lange nicht!

Was auch mal wieder eine aktuelle Unterschriftenaktion, der sich auch die zwei großen Kirchen in Baden-Württemberg angeschlossen haben, beweist. Die Landesregierung will einen Toleranz-Unterricht einführen, bei dem auch das Thema Homosexualität fächerübergreifend und gleichgestellt mit dem im Grundgesetz festgeschriebenen Schutz von Ehe und Familie, behandelt würde.
Gegner und die Kirchen wenden sich dagegen, weil die Jugendlichen in ihrer sexuellen Entwicklung beeinflusst werden könnten.
Eigentlich sollte inzwischen bekannt sein, dass man diese Entwicklung weder nach der einen, noch der anderen Seite beeinflussen kann! Homosexualität ist nicht ansteckend und kann auch nicht „beigebracht“ werden. Es ist jeder so, wie der liebe Gott ihn geschaffen hat! Gelehrt werden, kann aber Wissen darüber und damit Vorurteile verringert!
Damit könnte auch die erhöhte Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen verringert werden, die nicht, wie in der Petition behauptet, von der reinen Homosexualität kommt, sondern vom Umgang Anderer mit ihr!

Diesen Punkt bemängelt auch eine Gegenpetition. Ob man im geplanten Toleranzunterricht noch andere Diskriminierungsthemen bespricht, darüber wird geredet werden müssen und das wäre sicher auch wünschenswert und gut.

Ansonsten sollten sich die ewig Gestrigen schon mal überlegen, was sie da nicht haben wollen. Selbst im katholischen Bayern wird das bereits im Unterricht thematisiert.

Laut der SPD Baden-Württemberg, enthält der Entwurf bei weitem nicht nur das! Aber das Thema scheint schon arg diskussionsbedürftig zu sein!

Die Unterschriftenlisten zeigen aber das Denken der Bevölkerung.
Die Petition gegen den Bildungsplan zeichnet bereits über 100 000 Unterschriften, die der Befürworter, 42 000.

Mehr Infos und entsprechende Links, gibt es HIER>>>>

Hinweis: Die Petitionen können von allen unterzeichnet werden, auch aus dem Ausland!

Und vielleicht ändert sich ja irgendwann doch das Denken, dass sich niemand mehr outen muss, sondern einfach leben und lieben kann.

Nach langem Vorwort und aus oben genannten Gründen, nun endlich zum Buch, einer sicher besseren „Quelle“, als so manche TV-Sendung…
Da das von Herrn Hitzlsperger noch nicht zu haben ist*, einem Buch, welches schon länger auf dem Markt ist, aber noch immer aktuell.
Und eines der wenigen Bücher, die es geschafft haben, den Weg in mein „Herz“ zu finden!

*Ironie… ob es da überhaupt mal eines geben wird, wissen wir natürlich nicht…

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Sein Titel ist „Daniel“ von Frank Makowski geschrieben.

Klappentext:

„Dieses ist eine wahre Geschichte.
Alle Personen sind nicht frei erfunden
und jede Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen
ist kein Zufall.
Es ist die Geschichte meines Coming-outs, meiner ersten
großen Liebe und deren Ende. Es ist ein Aufruf und eine
Ermutigung an alle, ihr Schwulsein zu akzeptieren, es
zu leben und es zu lieben.“
Frank Makowski

Zum Autor:

Frank Makowski ist (war zu dem Zeitpunkt) 27 Jahre alt
und lebt seit seiner Geburt in Aachen.
Er ist der jüngste von zwei Söhnen und wuchs
in einer gutbürgerlichen Familie behütet auf.
Seine Hobbys, die Elektronik und den PC,
machte er zum Beruf.
Spät erst merkt er, dass er schwul ist und
dass es im Leben auch noch etwas anderes gibt,
als Arbeit.

Frank Makowski schildert sehr ehrlich, offen und gefühlvoll seinen Weg zum Coming-out. Seine ersten Gefühle, Ahnungen, das Wegschieben derselben, denn… „es kann nicht sein, was nicht sein darf“. Schließlich das (An-) Erkennen seines Schwulseins, das Erleben der ersten großen Liebe und das große Glück, endlich das ausleben zu dürfen, was er fühlt.
Aber auch, die immer schwerer drückende Angst, sich zu outen. Eventuell abgelehnt zu werden, Freunde oder Familie zu verlieren und im Job nicht mehr anerkannt zu werden.
Alles andere, schreibt und beschreibt der Autor wesentlich besser und inniger.

Ein absolut berührendes und beeindruckendes Buch. Für Menschen, die gern wissen möchten, wie man(n) sich in dieser Situation fühlt und alle, die einfach die berührende und dazu noch wahre Geschichte, einer großen Liebe lesen möchten.

Gewidmet hat Frank Makowski das Buch Daniel, seiner ersten großen Liebe. Ohne den er nicht gleich den Mut gefunden hätte, das zu leben was er fühlt!

Sein Vorwort soll unser Nachwort sein…

In diesem Buch, welches meine Erinnerung ist,
auf der ersten Seite des Kapitels,
in dem der Tag beschrieben wird,
an dem ich dich zum ersten Mal traf
kann man die Worte lesen,
hier beginnt ein neues Leben.

Aus dem Buch Vita Nuova von Dante Alighieri

Hinweis unsererseits, bei Interesse am Buch, bitte unbedingt lesen!

Der Autor schildert wirklich alles offen und ehrlich, dazu gehört auch die Liebe im „Bett“ und nicht nur Küsse!
Leser, die sowas nicht lesen möchten, seien hiermit „gewarnt“.
Allerdings kann man das auch „auslassen“ und bei der „Zigarette danach“ weiterlesen.
Den „Faden“ verliert man trotzdem nicht.
Und wer alles liest, wird schnell feststellen (falls er es noch nicht weiß), dass innige Liebe immer schön ist,
egal ob zwischen Mann und Frau, zwischen Männern oder Frauen.

Erschienen 2001 im Himmelstürmer Verlag. ISBN 3-934825-12-5

Zu bestellen unter anderem HIER

Durch die „(Bäcker-) Blume“ gesagt…

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Da hat es nun doch einer gewagt…

Ex-Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger hat sich als schwul geoutet. Und das ist gut so!

Unsern Respekt dafür! Kein leichter Schritt in der „harten Männerwelt“. Die aber oft „von gestern“ zu sein scheint.

Wir hoffen, es gibt jetzt keine Anfeindungen oder gar Schlimmeres….!!!

Beim Fußball gäbe es auch ganz andere Dinge, über die man sich Gedanken machen müsste!

Zum Beispiel, dass die, die nur „harte Kerle“ sehen wollen, vielleicht das letzte Geld von ihrem „Niedriglohn“ für Eintrittskarten hinblättern und die Vereine für zum Teil dreistellige Millionenbeträge, Spieler hin-und herschieben. Profi-Fußball ist viel eher Kommerz als Sport. Und es geht fast nur noch um’s Geld. 😦
Von dem was FIFA und UEFA so klüngeln, ganz zu schweigen! Davon kriegen wir, nicht nur im Hochsommer, regelmäßig einen „Katarrh“… hust…

Wichtig ist doch nicht, ob ein Spieler schwul oder hetero ist, sondern wie er spielt!!!

Bleibt zu hoffen, dass auch die ewig Gestrigen im Fußball, irgendwann umdenken.

HIER >>> der Bericht zum Interview…

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Anmerkung: Unsere „(Bäcker-) Blume“ hat mit der kostenlosen Zeitschrift, die beim Bäcker ausliegt (gibt es die noch?), nichts zu tun!!!!

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