Willkommen unterm Regenbogen

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Schilderwald…

Kleiner  „Hirnaushänger“…..

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Was sollen diese Schilder uns wohl sagen?

Das Betreten des Weges ist auf eigene Gefahr, weil es trotz Leinenzwanges für Hunde passieren kann, dass nur noch der Rucksack übrig bleibt.

Oder so… 😉

 

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Übrig geblieben….

Kürzlich sah ich in einem der „sozialen“ Netzwerke ein Foto von einem Schild auf dem stand…

Tiere verschmutzen die Umwelt nicht so schlimm wie Menschen.

Bitte benehmen sie sich hier wie die Tiere.

Vielen Dank.

 

Dieser Spruch fiel mir sofort wieder ein, als ich Sonntag im „Ghau-Park“ folgenden „Verhau“ sah… da hat sich jemand nicht daran gehalten…
Oder ist in keinem sozialen Netzwerk… 😨

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Auf der anderen Seite der Parkbank ging es international weiter mit „Stars and stripes“, den dekorativen Räucherschalen aus Alu *oooohhhmmm*, Essensresten usw. In der Steinzeit hat man die Knochen schließlch auch einfach nur hinter sich geworfen. Traditionen sind alles.
So ganz reichten die Reste der Party dann aber wohl nicht. Zum Glück gab es schon gefüllte Mülleimer, die man leeren konnte.
Und ein Hundeklo, dessen Inhalt als Duftbombe auch noch unbedingt verteilt werden musste.
Wer freut sich nicht über Tretminen auf dem Weg und was für „Idioten“, die sie mal aufgesammelt haben. Dagegen muss man doch was tun.

Tiere sind doch irgendwie die besseren Menschen. Hunde zahlen sogar Steuern, von denen man das dann erneut wegräumt.
Aber vielleicht ja nur, weil sie nicht als Tigerente aus Panama durchgehen wollen. 😉

Ähhhm, da Menschen sich wohl nicht wie Tiere verhalten wollen, könnte man ja einige Hundeverbotsschilder umwidmen in: „Müll wegwerfen -Verbot“ für Menschen?

Wir wollen unsern „alten Geheimrat Goethe“ wieder haben… ;)

Deutschlands Patrioten… Es gibt immer eine Altenative….

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Alternativ könnte man ja den Wählern gleich das „anbieten“, was sie angekreuzt haben. Was wenn ihnen die aber auch nicht gefällt?

Hartz…? Nein, eher schlecht bezahlte (Bürger-) Arbeit. Wenn Bürger Glück hat, bekommt er Arbeit.
Ansonsten ist es halt Pech, dumm gelaufen. Man kann auch mit Arbeit die Wohnung nicht bezahlen können.
Alternativ kann man das nicht nur in Paris, sondern auch schon in Ungarn haben.
Und damit die Leute, auch Familien mit Kindern, nicht den Tourismus stören, wurden sie an den Stadtrand von Budapest gedrängt.

Krankenhausaufenthalt nötig? Nur wenn man gut versichert ist. Die sind inzwischen privat und es ist am wichtigsten, dass sie schwarze Zahlen schreiben.
Diese Alternative kann man im Land der unbegrenzten Möglichkeiten schon länger testen.

Ohne Alternative hat Otto Normalverdiener den gleichen Steuersatz wie Millionäre. Eine Stufe… nur nicht beim Zuwachs auf dem Bankkonto.
Dieses Steuersparmodell ist nicht für Otto und Co.

Staatlich überwachte Sender statt Lügenpresse? Alternativ gibt es das schon in Polen oder der Türkei.

Frauen sollten Scheidungen vermeiden. Und 3 Kinder bekommen. Es dürfen jetzt auch Mädchen sein. Die werden später auch eingezogen. Schließlich haben wir Gleichberechtigung!

Nachzulesen im Wahlprogramm >>>>

Willkommen in der Weimarer Republik und noch früher. Apropos Weimar. Neben Goethe gab es dort noch Buchenwald. Aber darüber soll alternativ eher Schweigen im Walde sein. Weil das schon in der Steinzeit oder doch nicht so ruhmreich war?

Den klugen Herrn Geheimrat Goethe fände ich allerdings eine gute Alternative zu Leuten, die gemeint haben, sie wären alternativlos und sich jetzt mit 2 Prozent mehr Wählerstimmen und viel Ignoranz, noch als strahlender Wahlgewinner fühlen. Wie lange noch?

Hans Ferdinand Maßmann, schrieb über den Übergang vom teutschen zum altdeutschen Patriotismus (und Nationalismus) im 19.Jahrhundert,
folgendes und unter dem Link noch viel mehr lesenswertes.

Die Altdeutsche Bewegung>>>

„Sie wollten ihre Überzeugungen durch nationalpädagogische Maßnahmen auf das ganze Volk ausdehnen und benutzten die historischen Geisteswissenschaften um diesen Anspruch zu legitimieren.“

Weiterhin sinngemäß…

Neben dem idealisertem Germanentum, bezogen sie sich auch auf das Mittelalter, die frühe Neuzeit, sogar das damalige Gegenwartserlebnis der Völkerschlacht 1813 in Leipzig. Weiterhin sollte das Nationalbewusstsein durch eine deutsche Kirche religiös fundamentiert werden.
Luther und der Lutherismus hatte dafür eine überragende Bedeutung.

Steinzeit ist oft auch hochaktuell und das Volk wurde schon immer ge-Bild-et.

Dem alten Goethe entging dieser Übergang und die Konkurrenz der Konzepte nicht.
Jetzt folgen viele sehr kluge und lesenswerte Worte von Goethe, für Eilige die wichtigsten vorneweg.

An die T… und D…
Verfluchtes Volk! kaum bist du frei,
So brichst du dich in dir selbst entzwei.
War nicht der Not, des Glücks genug?
Deutsch oder teutsch, du wirst nicht klug.

 Aus Goethe, Sämtliche Werke, Band 1

Zahme Xenien

IX

»Sag, was enthält die Kirchengeschichte?
Sie wird mir in Gedanken zunichte;
Es gibt unendlich viel zu lesen,
Was ist denn aber das alles gewesen?«

Zwei Gegner sind es, die sich boxen,
Die Arianer und Orthodoxen.
Durch viele Säkla dasselbe geschicht,
Es dauert bis an das Jüngste Gericht.

Der Vater ewig in Ruhe bleibt,
Er hat der Welt sich einverleibt.

Der Sohn hat Großes unternommen:
Die Welt zu erlösen, ist angekommen;
Hat gut gelehrt und viel ertragen,
Wie das [?] noch heut in unsern Tagen.

Nun aber kommt der Heilig Geist,
Er wirkt am Pfingsten allermeist.
Woher er kommt, wohin er weht,
Das hat noch niemand ausgespäht.
Sie geben ihm nur eine kurze Frist,
Da er doch Erst‘ und Letzter ist.

Deswegen wir treulich, unverstohlen
Das alte Credo wiederholen:
Anbetend sind wir all‘ bereit
Die ewige Dreifaltigkeit.

Mit Kirchengeschichte was hab ich zu schaffen?
Ich sehe weiter nichts als Pfaffen;
Wie’s um die Christen steht, die Gemeinen,
Davon will mir gar nichts erscheinen.

Ich hätt auch können Gemeinde sagen,
Ebensowenig wäre zu erfragen.

Glaubt nicht, daß ich fasele, daß ich dichte;
Seht hin und findet mir andre Gestalt!
Es ist die ganze Kirchengeschichte
Mischmasch von Irrtum und von Gewalt.

Ihr Gläubigen! rühmt nur nicht euren Glauben
Als einzigen! Wir glauben auch wie ihr.
Der Forscher läßt sich keineswegs berauben
Des Erbteils, aller Welt gegönnt – und mir.

Ein Sadduzäer will ich bleiben! –
Das könnte mich zur Verzweiflung treiben,
Wenn von dem Volk, das hier mich bedrängt,
Auch würde die Ewigkeit eingeengt;
Das wäre doch nur der alte Platsch,
Droben gäb’s nur verklärten Klatsch.
»Sei nicht so heftig, sei nicht so dumm!
Da drüben bildet sich alles um.«

Ich habe nichts gegen die Frömmigkeit,
Sie ist zugleich Bequemlichkeit;
Wer ohne Frömmigkeit will leben,
Muß großer Mühe sich ergeben:
Auf seine eigne Hand zu wandern,
Sich selbst genügen und den andern
Und freilich auch dabei vertraun,
Gott werde wohl auf ihn niederschaun.

Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
Hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt,
Der habe Religion.

Niemand soll ins Kloster gehn,
Als er sei denn wohl versehn
Mit gehörigem Sündenvorrat,
Damit es ihm so früh als spat
Nicht mög am Vergnügen fehlen,
Sich mit Reue durchzuquälen.

Laßt euch nur von Pfaffen sagen,
Was die Kreuzigung eingetragen!
Niemand kommt zum höchsten Flor
Von Kranz und Orden,
Wenn einer nicht zuvor
Derb gedroschen worden.

Den deutschen Mannen gereicht’s zum Ruhm,
Daß sie gehaßt das Christentum,
Bis Herrn Carolus‘ leidigem Degen
Die edlen Sachsen unterlegen.

Doch haben sie lange genug gerungen,
Bis endlich die Pfaffen sie bezwungen
Und sie sich unters Joch geduckt;
Doch haben sie immer einmal gemuckt.
Sie lagen nur im halben Schlaf,
Als Luther die Bibel verdeutscht so brav.
Sankt Paulus, wie ein Ritter derb,
Erschien den Rittern minder herb.
Freiheit erwacht in jeder Brust,
Wir protestieren all mit Lust.

»Ist Konkordat und Kirchenplan
Nicht glücklich durchgeführt?« –
Ja fangt einmal mit Rom nur an,
Da seid ihr angeführt.

Ein lutherischer Geistlicher spricht:

Heiliger, lieber Luther,
Du schabtest die Butter
Deinen Gesellen vom Brot,
Das verzeihe dir Gott!

Den Vereinigten Staaten

Amerika, du hast es besser
Als unser Kontinent, das alte,
Hast keine verfallene Schlösser
Und keine Basalte.
Dich stört nicht im Innern
Zu lebendiger Zeit
Unnützes Erinnern
Und vergeblicher Streit.

Benutzt die Gegenwart mit Glück!
Und wenn nun eure Kinder dichten,
Bewahre sie ein gut Geschick
Vor Ritter-, Räuber- und Gespenstergeschichten.

Bei einer großen Wassersnot
Rief man zu Hülfe das Feuer,
Da ward sogleich der Himmel rot,
Und nirgend war es geheuer:
Durch Wälder und Felder kamen gerannt
Die Blitze zu flammenden Rotten,
Die ganze Erde, sie war verbrannt,
Noch eh die Fische gesotten.

Und als die Fische gesotten waren,
Bereitet‘ man große Feste;
Ein jeder brachte sein Schüsselein mit,
Groß war die Zahl der Gäste;
Ein jeder drängte sich herbei,
Hier gab es keine Faule;
Die Gröbsten aber schlugen sich durch
Und fraßen’s den andern vom Maule.

Die Engel stritten für uns Gerechte,
Zogen den kürzern in jedem Gefechte;
Da stürzte denn alles drüber und drunter,
Dem Teufel gehörte der ganze Plunder.
Nun ging es an ein Beten und Flehen!
Gott ward bewegt, hereinzusehen.
Spricht Logos, dem die Sache klar
Von Ewigkeit her gewesen war:
Sie sollten sich keineswegs genieren,
Sich auch einmal als Teufel gerieren,
Auf jede Weise den Sieg erringen
Und hierauf das Tedeum singen.

Das ließen sie sich nicht zweimal sagen,
Und siehe! die Teufel waren geschlagen.
Natürlich fanden sie hinterdrein,
Es sei recht hübsch, ein Teufel zu sein.

Wenn auch der Held sich selbst genug ist,
Verbunden geht es doch geschwinder;
Und wenn der Überwundne klug ist,
Gesellt er sich zum Überwinder.

Die reitenden Helden vom festen Land
Haben jetzt gar viel zu bedeuten;
Doch stünd es ganz in meiner Hand,
Ein Meerpferd möcht ich reiten.

Am Jüngsten Tag vor Gottes Thron
Stand endlich Held Napoleon.
Der Teufel hielt ein großes Register
Gegen denselben und seine Geschwister,
War ein wundersam verruchtes Wesen:
Satan fing an, es abzulesen.

Gott Vater oder Gott der Sohn,
Einer von beiden sprach vom Thron,
Wenn nicht etwa gar der Heilige Geist
Das Wort genommen allermeist:

»Wiederhol’s nicht vor göttlichen Ohren!
Du sprichst wie die deutschen Professoren.
Wir wissen alles, mach es kurz!
Am Jüngsten Tag ist’s nur ein….
Getraust du dich, ihn anzugreifen,
So magst du ihn nach der Hölle schleifen.«

Ich kann mich nicht betören lassen,
Macht euren Gegner nur nicht klein:
Ein Kerl, den alle Menschen hassen,
Der muß was sein!

Wolltet ihr in Leipzigs Gauen
Denkmal in die Wolken richten,
Wandert, Männer all und Frauen,
Frommen Umgang zu verrichten!

Jeder werfe dann die Narrheit,
Die ihn selbst und andre quälet,
Zu des runden Haufens Starrheit,
Nicht ist unser Zweck verfehlet.

Ziehen Junker auch und Fräulen
Zu der Wallfahrt stillem Frieden,
Wie erhabne Riesensäulen
Wachsen unsre Pyramiden.

Die Sprachreiniger
Gott Dank! daß uns so wohl geschah:
Der Tyrann sitzt auf Helena!
Doch ließ sich nur der eine bannen,
Wir haben jetzo hundert Tyrannen.
Die schmieden, uns gar unbequem,
Ein neues Kontinentalsystem.
Teutschland soll rein sich isolieren,
Einen Pestkordon um die Grenze führen,
Daß nicht einschleiche fort und fort Kopf,
Körper und Schwanz von fremdem Wort.

An die T… und D…
Verfluchtes Volk! kaum bist du frei,
So brichst du dich in dir selbst entzwei.
War nicht der Not, des Glücks genug?
Deutsch oder teutsch, du wirst nicht klug.

Ein ewiges Kochen statt fröhlichem Schmaus!
Was soll denn das Zählen, das Wägen, das Grollen?
Bei allem dem kommt nichts heraus,
Als daß wir keine Hexameter machen sollen,
Und sollen uns patriotisch fügen,
An Knittelversen uns zu begnügen.

Sagst du »Gott«, so sprichst du vom Ganzen;
Sagst du »Welt«, so sprichst du von Schranzen.
Hofschranzen sind noch immer die besten –
* * * schranzen fürchte, die allerletzten.

Hatte sonst einer ein Unglück getragen,
So durft er es wohl dem andern klagen;
Mußte sich einer im Felde quälen,
Hatt er im Alter was zu erzählen.
Jetzt sind sie allgemein, die Plagen,
Der einzelne darf sich nicht beklagen;
Im Felde darf nun niemand fehlen –
Wer soll denn hören, wenn sie erzählen?

Die Deutschen sind recht gute Leut,
Sind sie einzeln, sie bringen’s weit,
Nun sind ihnen auch die größten Taten
Zum ersten Mal im Ganzen geraten.
Ein jeder spreche amen darein,
Daß es nicht möge das letzte Mal sein.

Die Franzosen verstehn uns nicht;
Drum sagt man ihnen deutsch ins Gesicht,
Was ihnen wär verdrießlich gewesen,
Wenn sie es hätten franzö’sch gelesen.

Epimenides‘ Erwachen. Letzte Strophe
Verflucht sei, wer nach falschem Rat,
Mit überfrechem Mut,
Das, was der Korse-Franke tat,
Nun als ein Deutscher tut!
Er fühle spät, er fühle früh,
Es sei ein dauernd Recht;
Ihm geh es, trotz Gewalt und Müh,
Ihm und den Seinen schlecht!

Was haben wir nicht für Kränze gewunden!
Die Fürsten, sie sind nicht gekommen;
Die glücklichen Tage, die himmlischen Stunden,
Wir haben voraus sie genommen.
So geht es wahrscheinlich mit meinem Bemühn,
Den lyrischen Siebensachen;
Epimenides, denk ich, wird in Berlin
Zu spät, zu früh erwachen.
Ich war von reinem Gefühl durchdrungen;
Bald schein ich ein schmeichelnder Lober:
Ich habe der Deutschen Juni gesungen,
Das hält nicht bis in Oktober.

Was die Großen Gutes taten,
Sah ich oft in meinem Leben;
Was uns nun die Völker geben,
Deren auserwählte Weisen
Nun zusammen sich beraten,
Mögen unsre Enkel preisen,
Die’s erleben.

Sonst, wie die Alten sungen,
So zwitscherten die Jungen;
Jetzt, wie die Jungen singen,
Soll’s bei den Alten klingen.
Bei solchem Lied und Reigen
Das Beste – ruhn und schweigen.

Calan empfahl sich Alexandern,
Um jenen Rogus zu besteigen.
Der König fragte, so die andern
Des Heeres auch: »Was willst du zeigen?«
»Nichts zeigen will ich, aber zeigen,
Daß vor dem Könige, dem Heere,
Vor blinkend blitzendem Gewehre
Dem Weisen sich’s geziemt zu schweigen.«

»Warum denn aber bei unsern Sitzen
Bist du so selten gegenwärtig?«
Mag nicht für Langerweile schwitzen,
Der Mehrheit bin ich immer gewärtig.

Was doch die größte Gesellschaft beut?
Es ist die Mittelmäßigkeit.

Konstitutionell sind wir alle auf Erden;
Niemand soll besteuert werden,
Als wer repräsentiert ist.
Da dem also ist, Frag ich und werde kühner:
Wer repräsentiert denn die Diener?

Wie alles war in der Welt entzweit,
Fand jeder in Mauern gute Zeit:
Der Ritter duckte sich hinein,
Bauer in Not fand’s auch gar fein.
Wo kam die schönste Bildung her,
Und wenn sie nicht vom Bürger wär?
Wenn aber sich Ritter und Bauern verbinden,
Da werden sie freilich die Bürger schinden.

Laßt euch mit dem Volk nur ein,
Popularischen! Entschied‘ es,
Wellington und Aristides
Werden bald beiseite sein.

Besonders, wenn die Liberalen
Die Pinsel fassen, kühnlich malen,
Man freut sich am Originalen;
Da zeigt sich nun ein jeder frei:
Er ist von Kindesbeinen tüchtig,
Sein Urteil ist ihm nur gewichtig,
Die Kunst ist selbst schon Tyrannei.

Ich bin so sehr geplagt
Und weiß nicht, was sie wollen,
Daß man die Menge fragt,
Was einer hätte tun sollen.

Mir ist das Volk zur Last,
Meint es doch dies und das:
Weil es die Fürsten haßt,
Denkt es, es wäre was.

»Sage mir, was das für Pracht ist?
Äußre Größe, leerer Schein!« –
O zum Henker! Wo die Macht ist,
Ist doch auch das Recht, zu sein.

Bürgerpflicht
Ein jeder kehre vor seiner Tür,
Und rein ist jedes Stadtquartier.
Ein jeder übe sein‘ Lektion,
So wird es gut im Rate stohn.

»Warum denn wie mit einem Besen
Wird so ein König hinausgekehrt?«
Wären’s Könige gewesen,
Sie stünden alle noch unversehrt.

Geburt und Tod betrachtet ich
Und wollte das Leben vergessen;
Ich armer Teufel konnte mich
Mit einem König messen.

»Der alte, reiche Fürst
Blieb doch vom Zeitgeist weit,
Sehr weit!« –
Wer sich aufs Geld versteht,
Versteht sich auf die Zeit,
Sehr auf die Zeit!

»Geld und Gewalt, Gewalt und Geld,
Daran kann man sich freuen;
Gerecht- und Ungerechtigkeit,
Das sind nur Lumpereien.«

Die gute Sache kommt mir vor
Als wie Saturn, der Sünder:
Kaum sind sie an das Licht gebracht,
So frißt er seine Kinder.

Daß du die gute Sache liebst,
Das ist nicht zu vermeiden;
Doch von der schlimmsten ist sie nicht
Bis jetzt zu unterscheiden.

Grabschrift, gesetzt von A. v. J.

Verstanden hat er vieles recht,
Doch sollt er anders wollen;
Warum blieb er ein Fürstenknecht?
Hätt unser Knecht sein sollen.

Dicke Backen vom Mars oder so…

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Bei einem öffentlich-rechtlichen Radiosender ist mir am Wochenende das

Posting der (letzten) Woche >>>>

aufgefallen… Ich hoffe die geschätzte Leserschaft erinnert sich an die Schokoriegelrückrufaktion.

Zitat:

Eine Frage hab ich aber noch: Kennen sie eigentlich Victoria Mars? Die heißt wirklich so …Sie ist eine freundlich aussehende Frau mit Lockenkopf, die wegen ihnen – liebe Frau mit dem Plastikteil im Schokoriegel – wahrscheinlich ein paar schlaflose Nächte hatte. Victoria Mars ist die Aufsichtsratschefin des Familien-Unternehmens Mars. Der Konzern wird sich über ihre Beschwerde in etwa so gefreut haben wie ein Teenager über einen Pickel im Gesicht. Aber auch Mars hat dann alles richtig gemacht: Bei der Lebensmittelsicherheit darf kein Risiko eingegangen werden – auch wenn es bedeutet, dass Millionen von Schokoriegeln mit großem Aufwand zurück gerufen werden müssen. Vielleicht sollten sie sich mal treffen – sie, liebe Frau mit dem Plastik-Teil im Schoko-Riegel, und Victoria Mars. Vielleicht bietet Frau Mars ihnen zum Kaffee ja einen Schoko-Riegel an. Dabei können sie sich sicher sein: Da ist bestimmt kein Plastikteil drin.

Inzwischen hatte ich Bedenkzeit, bin mir aber immer noch nicht sicher, ob das nun Satire oder ernst gemeint ist.

Bei Satire wäre eindeutig zu sagen, beim  Postillon >>>>  geht es flüssiger, dem einen (Schoko-) Riegel vorzuschieben. 😉

Kann man das als „Profi“ ernst meinen?

Sicher war Mars.Inc mal ein Familienunternehmen und gut möglich, dass die ganze Familie noch von Schokoriegeln lebt. 😉

Und natürlich können auch Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Namen Victoria Mars, Lockenköpfe haben und sehr nett sein.

Ebenso kann der Focus irren, bei der von ihm veröffentlichten Grafik irrt er aber nicht…

Mars ist inzwischen ein weltumspannender Konzern und er gehört zu den zehn „Großfamilien“, die u.a. bestimmen, was bei uns auf den Tisch kommt, im Futternapf unserer Tiere landet oder womit man dann die Wohnung wieder sauber bekommt und mehr.

Zur Grafik >>>>>

Schlaflose Nächte könnten schon einige gehabt haben. Ob es nun gerade Victoria Mars war, sei dahingestellt. Wie macht man aus dem vermaledeiten Plastikteilchen aus dem Munde einer Kundin, ein „Deckelchen“ was in aller Munde ist? Aber Dank auch der Medien, die eigentlich Gebühren bekommen, damit sie unabhängig sind, kennt man die Außerirdischen vom Mars, jetzt auch im letzten irdischen Winkel.
Ob Aufsichtsratschefinnen Lust und Zeit für ein Kaffeekränzchen haben, sei auch auf die Kaffeetafel gestellt.

Und ja, die Lebensmittelsicherheit, die ist natürlich wichtig. Deswegen gab es bei der Firma auch schon unsinnige Tests, die keiner verlangt hat… süße Mäuschen wurden mit Bestandteilen der Süßigkeiten zwangsernährt, mussten danach schwimmen, um die Rettungsplattform zu finden. Knuffige Ratten wurden erst mit Kakao gefüttert, hatten danach eine „Schönheits-OP“… nach einer Betäubung mit Kohlendioxid natürlich… und am Ende hieß es immer, Operation gelungen, Patient tot. Keinerlei Risiko. Wie nett, oder?
Nachzulesen hier >>>

Ganz vergessen zu erwähnen? Nur mal schnell was aktuelles, nettes posten wollen?
Auch Journalisten können mal was übersehen, klar. In letzter Zeit häufen sich aber die (verlorenen) „Übersichten“.

Ach ja, eine Frage hätte ich auch noch… zum Produkt eines anderen Familienunternehmens… zum Roundup Glyphosat.
Klar, ich fand die Vorstellung auch witzig, dass man 1000 Liter Bier trinken müsste, ehe man den gesetzlichen Grenzwert für Glyphosat erreicht.
Aber wieviele Liter Muttermilch muss ein Baby trinken? In der wurde Glyphosat nämlich auch gefunden. Ebenso in sehr vielen anderen Produkten, z.B. in denen Getreide ist, in Baumwolle und wahrscheinlich auch in den Radieschen aus dem Garten, wenn das Unkraut auf dem Weg neben dem Beet, mal wieder störte.
Wenn man dann mal zusammenzählt, muss man ja vielleicht gar kein Bier mehr trinken…;-)

In Kürze stimmt die EU ab, ob Glyphosat weiterhin erlaubt bleibt. Mal schauen, wer da nach Lebensmittelsicherheit fragt. Dummerweise nutzen da Plastikteilchen nichts.

Aber keine Angst, unsere Journalisten schreiben Artikel zur Beruhigung von besorgten Bürgen. Alles kein Problem!

Es gibt allerdings auch noch ein paar „unverkäufliche Einzelstücke“…
Die haben auch für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, eine außerirdisch gute Reportage über die negativen Auswirkungen dieses „Mittelchens“ gemacht.

Der Schokoriegel scheint noch nicht ganz verloren.

Hier kann man die Doku anschauen >>>>

G wie Gipfel-Gebet…

Das neue Jahr,
Herr, lass sein ein Jahr
des Lichtes, der Liebe und des Schaffens.

Bringe den Menschen die Krone des Lebens
und lasse diese Krone menschlich sein.

Setze dem Überfluss Grenzen
und lasse Grenzen überflüssig werden.

Gib allem Glauben seine Freiheit
und mache Freiheit zum Glauben aller.

Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner dagegen an ihr Erstes.

Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute.

Gib den Regierungen ein besseres Deutsch und den Deutschen bessere Regierungen.

Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde.

Gib den Gutgesinnten eine gute Gesinnung.

Lasse die Wissenschaften Wissen schaffen.

Und lasse die, die rechtschaffen sind
auch Recht schaffen.

Bessere solche Beamte, die wohl tätig,
aber nicht wohltätig sind.

Lasse uns nicht vergessen,
dass alle allerhöchsten Menschen Demokraten waren.

Gib unserem Verstand Herz und
unserem Herzen Verstand.

Sorge er dafür,
dass wir alle in den Himmel
kommen, aber bitte noch lange nicht.

Gib uns innere und äußere Ruhe die Gelassenheit, aber auch die Kraft,
unser selbst, in unserer noch verbleibenden Zeit zu erkennen, zu akzeptieren und zu bejahen.

Amen! Auf das es so werde!

Quelle:
DippoldsBote

Fürbittegebet eines Dorfpfarrers in
Mecklenburg, welches er in seiner
Neujahrspredigt
am 1. Januar 1864 gebetet haben soll.
(Es existieren mehrere Versionen. Auch eine kürzere, die aus dem Jahre 1883, aus St. Laurenti in Münster sein soll. Deswegen bin ich mir nicht sicher, ob das Jahrhundert eine oder (k)geine Ente ist.) Auf alle Fälle ist es unserem Sprachgebrauch angepasst. Und beim Inhalt muss ja rein gar nichts verändert werden!

Das Gebet haben die armen Menschen unterm Bundesadler, die gestern und heute im Schutzgebiet für Steinadler gelandet sind, sicher nötig. Und werden nun für ärmliche 360 Millionen hinter einem hohen Zaun, hinter Schloss und Riegel gebracht. Natürlich inclusive Brotzeit mit Einheimischen, die aber eh keiner versteht. Da wird jeder froh sein, der nicht dabei sein muss. Sie werden auch über freien Handel diskutieren, damit ausländische Konzerne dann so frei sein können, den deutschen Steuerzahler auf Schadenersatz verklagen zu können, falls ihnen unsere Gesetze nicht so gut munden, wie die oft zitierten Chlorhühner.

Aber damit können unsere Kinder noch weiter auf ihre Freiheit hoffen und müssen nicht in den Kindergarten, denn wir haben ja kein Steuergeld. Es wurden auch schon viele Eulen von und nach Athen getragen oder war es gar nicht so weit? Haben die Eulen auf den Euronen nicht schon unweit von hier einen schönen Nistplatz gefunden? Aber macht nichts, verlangen wir trotzdem mal, dass die Niedrigrenten dort gekürzt werden, die haben ja keine Eulen die sie wegtragen könnten. Und da wir jetzt nicht nach G armisch können, gehen wir vielleicht nach G riechenland. Dem Mutterland der Demokratie. Wer es vergessen haben sollte oder nicht glaubt, hier >>>> nachzulesen.

Ist das nicht der Gipfel?

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Spätauslese….

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Ein herzliches Dankeschön geht heute an Herrn Putin.

Er hat es möglich gemacht, dass man jetzt 3 kg! Äpfel vom Bodensee für 1.89 € kaufen kann. Wohlgemerkt, keine „mindere“ Qualität! Möglich gemacht haben es die Sanktionen der EU gegen Russland. 😦

Hallo?! Geht es noch?!
Ich freue mich ja, wenn ich günstig einkaufen kann. Aber das geht eindeutig zu weit.
Jeder der schon mal ansatzweise probiert hat, etwas im Garten oder auf Balkonien anzubauen, weiß, dass das viel Arbeit macht und die Früchtchen viel Pflege brauchen, damit sie auch gedeihen. Dann müssen sie noch geerntet und in dem Fall noch gelagert und viele Kilometer durch die Lande transportiert werden. Das geht nie und nimmer für 1.89 € für 3kg!

Das sollten sich auch und vor allem die großen Handelskonzerne hinter die Ohren schreiben. Die jetzt selbst schon vom Kartellamt gerügt wurden.

Irgendwann kriegen wir nur noch solchen „Mist“ zu essen, den jetzt schon die armen Schweine vorgesetzt bekommen.
Lebensmittelskandale haben wir ja jetzt schon genug.

Nahrungsmittel sind sehr wertvoll und sie sind weder dafür geeignet, mit ihnen zu spekulieren, noch sie für Schleuderpreise zu verkaufen und schon gar nicht sie zu vernichten! Davon war auch schon die Rede. Sonst weiß irgendwann niemand mehr ihren Wert zu schätzen, außer vielleicht den vielen hungernden Menschen auf der Erde! Aber die sind ja nicht wichtig. 😦

Den Preis dafür zahlen die Natur, die Tiere und letztendlich auch wir!

Und alle die meinen, teurer könnten sie nicht zahlen (es gibt schon viele, die das nicht können), sei gesagt. Niedriglöhne entstehen gerade durch solche Schleuderpreise (natürlich auch durch die Gier mancher Unternehmer…. ). Und in der Folge niedrige Renten etc. Grundsätzlich gilt aber, nur mit vernünftigen Preisen, können die Angestellten auch vernünftig bezahlt werden. Sie sind dann auch nicht auf Billigangebote angewiesen. Der Natur und den Tieren käme das auch zu Gute!
Umgekehrt wird ein „Apfel“ daraus.

Vielleicht bekommt man ja beim Einkauf demnächst noch etwas heraus. Dann zahlt der Steuerzahler eben auch noch die Niedriglöhne und nicht nur die jetzt notwendig gewordenen Subventionen an die Bauern.

Solche irrwitzigen Sanktionen gehören sanktioniert und in einer solchen Polititik ist arg der Wurm drin und sie ist faul… im Gegensatz zu den Äpfeln!

Und die Früchtchen rollen dann eben aus China nach Russland. China ist inzwischen der größte Gemüseproduzent des Planeten Erde!
Hier klicken… >>>>

Und dann könnte die Kanzlerin vielleicht auch zum Klimagipfel fliegen, anstatt bei den Wirtschaftsverbänden zu buckeln.
Mahlzeit!

„Top secret“…. ;-)

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Lust darauf, einen jungen Mann aus den Niederlanden kennenzulernen?
Jungakademiker, fährt gerne Fahrrad, interessiert sich für Sport, ist zwar meist erst 20.00 Uhr zu Hause und arbeitet dann noch oft. Aber er schreibt fleißig Whats App-Nachrichten und Mails an seine Freunde. Er interessiert sich auch für tiefgründigere Dinge.
Für sehr konservative Menschen dürfte er aber nichts sein. Er sympathisiert wahrscheinlich mit der Grün-Linken Partei der Niederlande.
Aber vielleicht ist er was für Leute mit nicht so großem Computerwissen, er interessiert sich auch für IT und mehr…
Woher ich das alles weiß? Wozu gibt es Smartphones…!

Neugierig? HIER KLICKEN >>>>

Ooops, doch keine Partnervermittlung? Wir sind hier ja auch nicht bei „Tulpen-(an) Bauer sucht Frau (Antje)“. 😉

Deshalb sollten den oben verlinkten Artikel auch alle lesen!

Ihn ihm geht es um den oben beschriebenen jungen Mann (der übrigens auch eine Freundin hat). Er hat an einem Experiment teilgenommen und ein Forschungsteam der Uni Gent, las anschließend die Metadaten aus seinem Smartphone aus. Die immer als relativ „harmlos“ bezeichneten Metadaten, die Geheimdienste und Konzerne auch abgreifen. Das Forschungsteam fand noch viel mehr über sein Privat-und Arbeitsleben heraus, in nur einer Woche! Alles in dem Artikel nachzulesen.
Wie dein unschuldiges Smartphone fast dein ganzes Leben an den Geheimdienst übermittelt >>>>

Also wenn die fast besten Freunde oder Verwandten fast alles über einen wissen, der Geheimdienst (und sicher nicht nur der in letzter Zeit so schwer gescholtene!) weiß mehr. Und gehört somit eigentlich schon fast zur Familie.
Da könnte man die Herrschaften eigentlich auch zum Kaffeeklatsch einladen. 😉
Es gibt übrigens Melonentorte mit ganzen Früchten! Ich freue mich schon auf die vielen leckeren Früchtchen, die ich demnächst auf dem Bildschirm sehe! 😉

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