Willkommen unterm Regenbogen

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Greifswald – Stolpersteine geklaut

Leider traurige Wirklichkeit an einem Tag, der eigentlich jeden daran erinnern sollte, das sowas niiiieeee wieder passieren darf!!!!
Wer wissen will, wie das so war und ob er DAS wieder haben möchte, sollte das Buch,  „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak lesen!
Die Bücherdiebin

Und @Freidenkerin… du scheinst leider recht zu behalten… 😦

Eichhörnchens Welt…

Wie wäre es mit einem kleinen Sonntagsauslug in den Eichhörnchen-Wald in Fischen….?
Den kann man schon als „Eichhörnchens Welt“ bezeichnen… 😉

So ähnlich schaut es aus, wenn man dort mit Hund unterwegs ist… dann sitzen sie auf dem ersten Ast der Tannen und ätsch…da kommst du nicht hin…

Unser Hund will gar nichts von ihnen. Er tappst höchstens schwanzwedeld hin…“Oh, du hast aber einen schönen buschigen Schwanz“, wedel…Sein Stock ist ihm viel wichtiger. Eichhörnchen ist sich da aber wohl nie so sicher… Und das ist auch gut so. 😉

Sie ergreifen allerdings nicht panisch die Flucht, sondern gehen halt, wenn der Abstand zu klein wird.

Um diese Zeit sind viele Familien mit Kindern hier, da ist im Eichhörnchenwald viel los und die Eichhörnchen haben die Wahl, welche und von wem sie die Nüsse nehmen.

Der Eichhörnchenwald ist nur ein Wäldchen und gut zu erreichen. Wer Nüsse mitnimmt, bei dem sind sie fast handzahm…wenn man sich ruhig hinsetzt oder hinhockt…

(Achtung..keine Mandeln, die sind giftig für sie!!!)

Zu erreichen ganz schnell…über den Bahnübergang direkt am Bahnhof Fischen, danach links durch den schmalen Durchgang zwischen Gasthof Krone und Bahngleis, nach dem Spielplatz rechts abbiegen und dann sind es vielleicht noch 300m.

Manchmal haben wir aber auch schon recht „verzweifelte“ Fotografen gesehen, denen keines vor die Linse hüpfte und ein paar Meter weiter, hüpften sie neben uns und dem Hund her… 😉

Aber zur Zeit sind wirklich viele da, sie sammeln wohl schon Vorräte für den Winter.
Und hier kann man ein Motorradfahrendes Eichhörnchen anschauen

Sowie gleich noch einiges über Eichhörnchen nachlesen… (Für Kinder gemacht…aber kurz und gut)

Und wer nicht nur Eichhörnchen anschauen will, in dem Wäldchen gibt es ziemlich interessante Bäume…fast ein kleiner „Zauberwald“, lohnt sich, auf die auch mal zu schauen…in dem schon sehr kleinem Wäldchen gibt es eine erstaunliche Häufung von Bäumen mit besonderem Wuchs…

Wie dieser Baum auf Stelzen…;-)

Kunstmomente im Alltag…

Manchmal fällt einem erst nach einem Anstoß Dritter etwas ins Auge…

Bei mir ist es dieses ganz normale Wohnhaus (an dem ich schon unzählige Male vorbeigegangen bin), mit einem Wandfries, der die ganze Höhe der Außenwand einnimmt.

Es stellt die siegreiche Schlacht auf dem Lechfeld, im Jahre 955, unter Otto I. Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Deutscher Nation (römisch-deutscher Kaiser) und Bischof Ulrich von Augsburg, gegen die Ungarn dar.

Auf dem kleinen runden Bild auf der linken Seite, befindet sich die katholische Pfarrkirche von Fischen, St. Verena mit Frauenkapelle.
Rechts, auf dem kleinen viereckigen Bild, Augsburg mit St. Ulrich und Afra und dem Dom Unserer Lieben Frau.

Afra ist die Stadtheilige von Augsburg, es hält sich hartnäckig die Sage, dass sie eine römische Venuspriesterin war, zum Christentum konvertiert ist und deswegen hingerichtet wurde. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

St. Ulrich und Afra

Eine sehr schöne Geschichte darum, hat die Autorin Angela Dopfer Werner gesponnen.
„Myrrha“
Über das Leben von Afra gibt es wenig geschichtlich nachweisbare Daten, aber so wie in der Geschichte, könnte es fast gewesen sein. 😉
Zudem erfährt man noch viel über Leben und Denken im alten Rom. Was dann wieder historisch belegt ist.
Und erlebt eine Reise durch Italien, über die Alpen, bis nach Augsburg. Selbst der alte Mythos von Myrrha ist wundervoll eingeflochten. In ihm vernachlässigt Myrrha ihren Tempeldienst und wird von Venus dazu gebracht, ihren Vater zu verführen. Als Strafe wird sie zum Myrrhenbaum. Nach 10 Monaten springt endlich die Rinde des Baumes auf und sie schenkt Adonis, dem schönsten Mann der Antike, das Leben.
Für Leser die überhaupt nichts mit Glauben und den alten Mythen anfangen können, wahrscheinlich eher nichts, sonst aber ein sehr gut zu lesendes Buch.

Ein Wohnhaus mit einem Gemälde mit diesem Thema zu verzieren, finde ich schon etwas ungewöhnlich.

Hier noch einige Hintergrundinfos zu Bischof Ulrich von Augsburg und der Schlacht auf dem Lechfeld. (Quelle: Bistum Augsburg)

Wenige Monate später drohte größere Gefahr dem schwäbischen Land. Die Ungarn fielen wieder in Bayern ein, verbrannten die Dörfer und Klöster und metzelten alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellte. Die Stadt Augsburg aber, durch die Vorsorge Ulrichs mit einer Steinmauer umgeben, leistete Widerstand. Hoch zu Ross, jedoch ohne Rüstung, nur bewehrt mit der Stola, ermunterte der Bischof die Verteidiger, welche die wütenden Angriffe der Reiterscharen am 8. und 9. August erfolgreich zurückweisen konnten, bis das königliche Heer eintraf. Am Laurentiustag 955 fiel die Entscheidung auf dem Lechfeld südlich von Augsburg. Die Ungarn wurden vernichtend geschlagen, ihre Stoßkraft endgültig gebrochen. Der Sieg war teuer erkauft; Ulrich, der sich an der Schlacht selbst nicht beteiligt hatte, verlor in diesem Kampf seinen Bruder Dietpald und seinen Neffen Reginbald.

Im Waffenstreit bewährt, war Ulrich dennoch kein kriegerischer Bischof. Er fühlte sich in erster Linie als der Hirte, der Gott gegenüber für das Bistum verantwortlich war. In den Friedensjahren vor und nach dem Ungarneinfall bemühte er sich vor allem um den Aufbau der Diözese. Er ordnete die Wiederherstellung des durch Brand vernichteten Mariendoms an, ließ die Johanneskirche südlich der Kathedrale errichten, in der er oft die Messe feierte, und baute das zerstörte Gotteshaus, das St. Afra geweiht war, wieder auf.

Ob das nicht etwas „heldenhaft verklärt“ dargestellt ist, können wir nicht beurteilen. Möglich ist es schon.

Zumindest hätten die vielen anderen Toten bei dieser Schlacht, auch eine Erwähnung verdient.

Weitaus weniger mit Ruhm bekleckert, hat sich ein Augsburger Bischof in der jüngsten Vergangenheit.

Äußerungen unter der Gürtellinie und anderen „Wasser predigen“ und selbst „Wein trinken“, gehen irgendwie gar nicht.
Womit wir wieder in der Neuzeit angekommen wären. 😉

Auf die Idee, mal genauer hinzuschauen, hat mich Sarah Maria mit ihren „Kunstmomenten“ gebracht…

Galerie

Think Pink….

Soll der neue Modetrend sein und heißt es dieses Jahr schon bei uns…. 😉

Rose auf dem Tisch…

Unsere Hortensie…ihre Farbe bestimmt u.a. der PH-Wert der Erde, in der sie wachsen…

Unsere Geranie…

Petunien

Wiesenstorchschnabel (Zuchtsorte)

Unsere letzten Winter fast erfrorene Kletterrose fängt an zu blühen…

Unsere, letztes Jahr aus „schlechter Haltung“, aus dem Supermarkt gerettete Azalee, blüht auch schon wieder.. .:-)

Wiesenflockenblume

Und wer noch Lust hat, eine Blume aus Papier zu falten, hier ist die Anleitung…

Galerie

Die Langsamkeit des Sein´s…

Bei dem feuchten Wetter der letzten Tage, werden die Schnecken wach und bekommen (langsam) Appetit…

My home is my castle…

Wann sollte es Essen geben?

Fast geschafft…

Das Buffet ist eröffnet…

Etwas Bewegung nach dem Essen und vor dem Schlafen…

Mit Blümlein bedeckt…schlüpf (ich) unter die Deck´…

Jetzt, in dichtbelaubten Hecken,

Jetzt in dichtbelaubten Hecken,
wo es still verborgen blieb,
rüstet sich das Volk der Schnecken
für den nächtlichen Betrieb.

Tastend streckt sich ihr Gehörne,
schwach nur ist ihr Augenlicht,
dennoch – schon aus weiter Ferne
wittern sie ihr Leibgericht.

Schleimig, sämig, aber stete,
immer auf dem nächsten Pfad,
finden sie die Gartenbeete
mit dem schönsten Kopfsalat.

Wilhelm Busch, 1832-1908

Und da war da noch… Schnecken brauchen keinen „Bausparer“, die schlüpfen schon mit Häuschen… 😉

Wer das „erste“ Häuschen sehen will, sollte auf den „runden Knopf“, oben in der Mitte des Häuschens schauen, der ist das Baby-Häuschen.

Wo sich das Muster dann ändert, wurde später „angebaut“…

und als kleine Entspannung, noch eine „meditierende Schnecke“,  aufgenommen an einem kalten Novembertag, im Bayrischen Wald auf dem Lusen-Berg, in 1200m Höhe…..(von Waidlerblog.de)

Wir wünschen allen einen entspannten Sonntag! 🙂

Einladend….

anzuklopfen, hinein, darüber, hindurch zu gehen oder zu schauen…sind Fenster, Türen und Tore…Brücken…

Kleine Frage am Rande…. alle Fotos bis auf eines sind aus Freiburg, nur eines „geht fremd“…  wer weiß welches? 😉

Im Kreis(el)…gehen…

In den letzten Jahren sind viele Kreisverkehre entstanden und wir finden, sie sind super schön bepflanzt und sehr phantasievoll gestaltet. Wie eine kleine Welt für sich…dickes Lob der Stadtgärtnerei für die tolle Arbeit!
Hier einer aus Sonthofen, der mir besonders gut gefällt…

Auch die Verkehrsinseln davor sind schön bepflanzt…

Er sieht zu jeder Jahreszeit anders aus und manchmal wird auch etwas umgestaltet, es gab da schon große, beleuchtete Eiszapfen, den Schlitten vom Weihnachtsmann mit Elchen, oder einen Hörnerschlitten. Wenn das verschneit und beleuchtet ist, sieht es ziemlich romantisch aus… 🙂

Löwenbaby und der Regenbogen….

Bei Winnie las ich vom Blog  „mein Löwenbaby“,  was dort geschrieben steht, hat mich sehr berührt…

Deswegen für (das verstorbene) „Löwenbaby“ Johannes und seine Familie, die ihn sehr vermisst, einen Regenbogen und ein Gedicht, welches ich mal geschrieben habe…

Der Regenbogen…

in den Himmel gemalt mit leuchtenden Farben,

überspannt mit seinem Zauber Zeit und Raum,

schlägt Brücken von Land zu Land und

trägt den Traum von Liebe, Freundschaft, Frieden

und Glück in die Herzen aller Menschen,

über alle sieben Meere- in jeden Winkel der Erde.

(c) Ute, gewidmet dem Löwenbaby Johannes… 🙂

Liebe Löwenmama, wir wünschen euch von Herzen Kraft in schweren Zeiten! 

Rot wie der Mohn…schön wie die Liebe…

Foto: Blue Rainbow (danke!)

Mohnblumen

Mit roten Feldmohnblumen
Hatt`ich dein Haar geschmückt,
Die roten Blumenblätter
Die sind nun alle zerdrückt.

Du bist zu mir gekommen
Beim Abendsonnenschein,
Und als die Nacht hereinbrach,
Da ließest du mich allein.

Ich höre die Stille rauschen
Und sehe die Dunkelheit sprühn,
Vor meinen träumenden Augen
Purpurne Mohnblumen blühn.

Hermann Löns

Und hier noch ein ganz alter Song, aus dem Jahr 1938, „Roter Mohn“, gesungen von Rosita Serrano, geboren am 10.6.1914 in Vina del Mar, in Chile und gestorben am 6.4.1997 in Santiago de Chile.

Wegen ihrer glockenhellen Stimme erhielt sie den Beinamen „Chilenische Nachtigall“.

In den 1930`er Jahren ging sie nach Europa und nachdem sie erst in Frankreich und Portugal gelebt hatte, siedelte sie 1936 nach Berlin über. 1943 beendete ein Haftbefehl ihre Karriere. Sie wurde während einer Konzertreise in Schweden, in Deutschland wegen Spionage denunziert. In Wahrheit soll sie mit den Einnahmen aus einem Wohltätigkeitskonzert,  jüdische Flüchtlinge unterstützt haben. Sie kehrte nicht nach Deutschland zurück und entging somit ihrer Verhaftung. Bis zum Ende des Krieges stand sie auf der schwarzen Liste der Nazis. (Quelle Wikipedia)

Allen eine schöne Samstag-Sommernacht und einen schönen Sonntag, so schön wie der Mohn und vielleicht ja mit viel Liebe. 🙂

Galerie

Blau-Weiße Wasserspiele

Am „Siebenschläfer“ war bei uns superschönes „blau-weißes“ Wetter…also nicht geeignet, um den Tag zu verschlafen.. 😉 Wir waren am Auwaldsee in Immenstadt und haben ein paar Fotos mitgebracht…
Schwimmen auf der Wolke…Familie Blässhuhn… gibt es hier Mittagessen? 😉

Na gut… die Küche bleibt heute also „kalt“, da dampfen wir wieder ab…


Da hüpft doch ein Hündchen am Himmel rum… das Stöckchen war allerdings schon weggeflogen… wuff 😉

Der liebt neben Stöckchen,  in dem zu baden, was manchmal  aus den Wolken tröpfelt…  Wasser *tropf* 😉

Summ…

Und die, die mussten beim anschließenden Einkauf unbedingt mit… für alle, die (noch) keine Sonne haben… 🙂

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