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Siebenschläfer oder noch „sieben“ Mal schlafen…?

Dann wissen wir, wie der Sommer wird… 😉

Das Wetter am Siebenschläfertag, sieben Wochen so bleiben mag…

Oder auch nicht…. 😉

Der Name des Siebenschläfers stammt von einer alten Legende…in dieser wird erzählt, dass sich sieben Brüder vor der Christenverfolgung durch Kaiser Decius  im Jahre 251,  in  einer Höhle bei Ephesus versteckten, sich in Gottes Hand gaben und einschliefen. Sie wurden nach ca. 200 Jahren wiedergefunden und wieder erweckt. Die Namen der Jünglinge, sowie die Anzahl der Personen variieren jedoch, je nach Erzähler und Jahreszahl. Von acht, über sieben und einem Hund, bis zu sieben Jünglingen.

Ende Juni / Anfang Juli legt sich der Verlauf des Jetstreams (Starkwindband), der sich in einer Höhe von ca. 10km, über einer Frontlinie von Warm-und Kaltluft, in West-Ost-Richtung bewegt, fest. Diese Linie erzeugt die Tiefausläufer, je größer die Temperaturunterschiede, um so heftiger.  Bewegt sich der Jetstream weiter im Norden, gelangen wir unter den Einfluss eines Azorenhochs, ist er weiter im Süden, haben die Tiefs mehr Chancen.

Eigentlich müsste der Siebenschläfertag aber erst auf den 7. Juli fallen…denn bei der Gregorianischen Kalenderreform im Jahre 1582, wurden gleich 10 Tage übersprungen.

Einer ist aber keinesfalls am Namen des heutigen Tages und schon garnicht am Wetter schuld… der Siebenschläfer

Das ist einfach ein possierliches Nagetier, wie man im folgenden Video sehen kann…

Wir wünschen allen Lesern einen superschönen Sommer, egal wie das Wetter wird… 🙂

Galerie

Summertime…

Bei uns war am Wochenende und ist noch Summertime… 🙂

Vogelwicke

Vogelwicke


Die Ackerblumen
Blutströpflein und Rittersporn
Sind dem Landmannsaug‘ ein Dorn;
Blaue Nelken im Getreid‘,
Roter Mohn auch tun ihm leid;
Und zumal die gelben Raden
Rechnet er sich stets zum Schaden.
Doch des Unkrauts bunte Pracht
Kindern, Mädchen, Dichtern lacht.
Karl Mayer, 1786-1870

Klee

Gefleckte Taubnessel

Gefleckte Taubnessel
Zwängt sich eine Hummel auf der Suche nach Nektar in eine Blüte hinein, weicht die bewegliche Oberlippe zurück. Dabei berührt das Insekt zuerst die Narbe und kurz danach die Pollensäcke, die Fremdbestäubung ist erfüllt. Der Nektar der Gefleckten Taubnessel ist sehr zuckerhaltig, laut Literatur über 40%. Für die Verbreitung der später anfallenden Früchtchen sorgen Ameisen, die diese wegschleppen.

Zum Schluß noch

Summertime mit  süßen Früchtchen und Summer wine… das Original, gesungen von Nancy Sinatra & Lee Hazlewood… 🙂

Allen eine schöne Zeit… 🙂

Montagsherz(en) zum Vernaschen…

Knusper, knusper knäuschen…

Vom Stadtfest am Wochenende, habe ich ganz viele Lebkuchenherzen zum Vernaschen mitgebracht.
Damit jeder das „Hexenhaus“ auch im Dunkeln findet, sind oben noch einige beleuchtete Herzen… nicht zum vernaschen… 😉

Also diesmal nicht nur ein Montagsherz für Frau Waldspecht,  sondern ganz viele…

Wie ein junger Sommermorgen…

„Alte Dichter“ (William Shakespeare) und „junge Kommentare“ (Mathilda), haben mich mal wieder inspiriert, ein kleines (Liebes-) Gedicht zu schreiben.;-)

Wilde Rose

Ihr Antlitz- so klar und frisch-
Wie ein junger Sommermorgen.
Gold’nes Dämmerlicht,
lässt es zart erröten.

Tautropfen-spiegeln ihre Seele.
Ein leiser Windhauch sie liebkost-
Mit dem ersten Sonnenstrahl,
Ist sie erblüht.

Am Wegrand hab‘ ich sie entdeckt-
Nicht ganz vorn, im Gehen,
Nein- etwas versteckt.
Betörend ist ihr Duft-
Zauber einer warmen Nacht.

Hier bei ihr-
Der wilden Rose,
Möcht‘ ich gerne warten.
Auf den Liebsten-
Und möcht‘ so gerne,
In seinem Garten-

Eine wilde Rose sein.

© Ute

Wir wünschen allen Verliebten, nicht Verliebten, Fröhlichen und Traurigen, ein Wochenende, so schön und duftend, wie die wilde Rose.
Für alle, denen es nicht so gut geht, noch einen Sonnenstrahl, der das Dunkel erhellt. Er bringt vielleicht auch die Rose zum erblühen. 🙂

Ein Montagsherz für den Schwarzwald…

Heute mal wieder ein Montagsherz für Frau Waldspecht ….

Fotografiert kürzlich in Titisee-Neustadt im Schwarzwald… alles was das Touristen-Herz  begehrt… 😉

Der Duft der wilden Rosen…

image

Schön ist die Rose, schöner scheint sie noch
Durch jenen süßen Duft, der in ihr lebt.
Wildrosen haben gleicher Farbe Glut,
Die gleichen Dornen wie die duft’gen Rosen,
Sie spielen mit dem gleichen Übermut,
Wenn Winde sie enthüllen und umkosen.
Doch ihre Tugend ist nur ihr Gesicht,
Sie leben ungeliebt, verblühn am Strauch
Und sterben zwecklos-das tun Rosen nicht.
Aus ihrem Tod strömt süßer Hauch.
So, schöner Liebling, wenn die Jugend flieht,
Strömt deiner Treue Duft aus meinem Lied.

William Shakespeare

In einem irrt der große Dichter, Wildrosen sind nicht ungeliebt. Mal mindestens ich (und so einige andere) lieben sie…mit ihrer Einfachheit und Klarheit bezaubern sie fast mehr, als ihre „gezogenen und bewunderten Vettern“.
Und sie gedeihen in Freiheit, wachsen so, wie sie wollen. Und wer sich an ihnen erfreuen will, tut es auch. 🙂
Und wer auch nur ein Herz erfreut, stirbt nicht zwecklos. 🙂

Deswegen mal wieder ein Foto von einer Wildrose und allen Besuchern einen schönen Sonntag, in der Zeit der wilden Rosen…

Lebensretter auf vier Pfoten…

Heute nochmals eine Skulptur mit Geschichte vom Schauinsland…

Wolfshund

Der Künstler Harald Maier hat die Skulptur nach einer Begebenheit gearbeitet, die sich vor etwa 40 Jahren zugetragen hat.

Der Gastwirt  einer nicht weit entfernten Hütte, Felix Riesterer, wollte zum einkaufen ins Tal. Im Schneesturm verlor er die Orientierung und rutschte eine Böschung hinunter und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Sein zu Hause eingesperrter Hund spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, schaffte  es sich zu befreien, folgte der Spur seines Herrchens, fand ihn schliesslich und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. Ohne seinen Hund wäre der Gastwirt sehr wahrscheinlich erfroren.

Menschen danken es den Tieren oft nicht!

Das beste Beispiel dafür, ist die heute beginnende Fussball-EM in der Ukraine!  In ihrem Vorfeld wurden tausende Hunde grausam erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leibe verbrannt und erschossen. Es werden immer noch Tiere getötet. PETA

Da  UEFA und FIFA wohl nur interessiert, dass der „Rubel rollt“ und nicht, was in den Ländern, an die sie solche Veranstaltungen vergeben, sonst noch passiert, werden wir die Fussball-EM 2012 ignorieren! Von uns gibt es dafür keinen „müden Rubel„! Mal abgesehen von den Fernsehgebühren, die wir ja zahlen müssen.

Solche Organisationen  wie UEFA und FIFA, die Milliarden einnehmen, hätten ein Kastrationsprogramm aus der Portokasse bezahlt!

Und den noch lebenden Hunden muss jetzt geholfen werden!

Galerie

Geh und „Schauinsland“…

Da wir schon eine Skulptur vom Schauinsland gezeigt haben, noch ein paar Impressionen vom Schauinsland…

Die Talstation

Aufwärts geht`s…

(Fast) oben…

Den Waldklee gibt es nicht nur auf dem Schauinsland, ich finde ihn aber immer wieder hübsch…

Oooooben… ist ein Aussichtsturm…

Ausblicke… die „Weißen Riesen“ der Schweiz konnte man gerade noch sehen, Jungfrau, Eiger, Mönch allerdings nur erahnen… auf den Fotos ist leider nichts zu sehen…

Schöne alte, knorrige Weidbuchen kann man auf dem Schauinsland bewundern. Ihre Form erhalten sie durch den Verbiss des Weideviehs…und das Wetter natürlich..

Viele Blumen natürlich auch…

Bären… ähhhm (Heidel)beeren gibt es sicher auch bald viele..

Ein Schaubergwerk gibt es am Schauinsland auch. Dort werden Führungen angeboten. Die Gesamtlänge der befahrenen Strecken und Stollen im Schauinsland beträgt 40 km, es wurde bis 900 m unter dem Schauinslandgipfel abgebaut. 1.5 Millionen Tonnen Roherz, mit einem Geehalt von 80.000 Tonnen Zink, 15.000 Tonnen Blei und 15 Tonnen Silber wurden abgebaut.

Ohne dem Erlös aus dem Silberbergbau wäre der Bau des Freiburger Münsters nicht möglich gewesen… die Bergleute stifteten zwei Glasfenster für das Münster.

Wer mag, kann auch einen 400 Jahre alten Bauernhof am Schauinsland anschauen, dort wurde ein Museum eingerichtet.

Nun geht es wieder abwärts

Und da sind wir wieder… schön war`s…

Anmerkung: Bei den Fotos aus der Bahn, ließen sich Spieglungen durch die Scheibe leider nicht vermeiden.

Zauberhaftes Theater…

Das wird sicher schön….

dachte ich mir, als ich dies schön gestaltete Plakat entdeckte. Eintritt frei sogar…

Krabat, ein armer Hirtenjunge, war im Winter sogar gezwungen, betteln zu gehen. Als er wieder einmal auf Wanderung war, verirrte er sich und nach langer, beschwerlicher Wanderung ereichte er eine Mühle, die auch „Schwarze Mühle“ genannt wurde. Der Müller konnte nicht nur Korn mahlen, sondern war auch ein böser Zauberer…

Der Müller nahm ihn auf, um ihn das Müllerhandwerk manches Andere zu lehren. Der Meister lehrte ihm allerlei Beschwörungen, Formeln und Hexereien. Bald war Krabat seinem Meister überlegen und damit dem Tode geweiht. Einzig gegen die Liebe einer Mutter konnte der Zauberer nichts ausrichten.

Krabat reiste schnell zu seiner Mutter und weihte sie ein. Sie versprach ihm zu helfen. Krabat wusste, dass der Zauberer ihn (und die anderen Gesellen) in eine Krähe verwandeln würde und vereinbarte mit ihr ein Zeichen, an dem sie ihn erkennen würde. Würde sie ihn nicht erkennen, wäre er dem Tode geweiht.

Als sie in der Mühle eintraf, verwandelte der Müller alle 12 Gesellen in schwarze Raben, seine Mutter erkannte Krabat jedoch, da er, wie vereinbart, den Kopf unter den linken Flügel gesteckt hatte.

Somit musste der Müller sie ziehen lassen. Krabat und seine Mutter gingen schnell nach Hause. Erst später merkte der Müller, dass Krabat ihm das Zauberbuch gestohlen hatte. Krabat wurde später als „guter Zauberer“ bekannt und trat später dem Müller zu einem letzten Kampf gegenüber.

Frei nach Otfried Preußler

Dies alles soll in der „Schwarzen Mühle“ in Schwarzkollm geschehen sein…

Diese Sage wurde auch schon mehrmals verfilmt. Der Titelsong vom letzten Film stammt von Polarkreis 18…

Gestern (28.05., immer am Pfingstmontag) war übrigens „Deutscher Mühlentag“… am Tag selbst kann ja jeder Mühlen bloggen… 😉  Wir „zaubern“ die „Schwarze Mühle“ mal einen Tag später hierher…

In früheren Zeiten galt die Mühle übrigens als ein Ort der „dämonischen Umtriebe“, der Unehrlichkeit des Gewerbes. Was vielleicht mit der oft isolierten Lage, der Abhängigkeit des Müllers vom Grundherren, andererseits aber wieder mit seiner „Monopolstellung“ zu tun hatte. Dies kommt in vielen Sagen zum Ausdruck.

Sehr interessante Fakten über Mühlen kann man hier nachlesen. Lohnt sich nachzuschauen!

Und den Schülern wünschen wir natürlich „Toi, toi, toi“!

(Schneeweißchen) und Rosenrot…

Andreas hat mir ein Rosenbäumchen geschenkt…. lasst Blumen sprechen 🙂

Darüber habe ich mich sehr gefreut… fehlt eigentlich nur noch ein weißes Rosenbäumchen…frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm…“Schneeweißchen und Rosenrot“ … 😉

Allen einen märchenhaften Pfingstmontag…

Wer sich das Märchen als Film anschauen möchte….

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