Willkommen unterm Regenbogen

Archiv für die Kategorie ‘Galerien’

Königlich….

Ist der heutige Tag… „Heilige Drei Könige“- Feier-und freier Tag… wie es sich für „Könige“ gehört… 😉

König Winter bescherte uns königliches Wetter, für königlich schöne Ansichten…

Heute Nacht wird es aber wieder „königlich kalt“ und gut, wenn man dann einen warmen „Palast“ hat. 😉

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Wer findet die Amsel? Vom 6.-8.1. ist Vogelzählung in der  „Stunde der Wintervögel“ >>>>

 

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Eine geschmückte Tanne… in einigen Ländern ist ja heute erst Bescherung… in Teilen Italiens zum Beispiel, da kommt Befana…

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Ohne Moos…

Ist auch im neuen Jahr nichts los…;-)

Das ließ sich ändern, im Agatherzeller Moos…. Moos für Moor/feuchte Wiesen/ Sumpfgebiet. Davon gab es früher viele im Allgäu, sie sind aber zum großen Teil verschwunden.

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Im Hintergrund der Grünten („Wächter des Allgäu`s“)

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Begrüßung….

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In Agathazell…

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EX-PER-TEN unter Denkmalsschutz…. 😉

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Ein Jahr zum Abheben…

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wünschen wir allen Lesern, Freunden und Lieben, die uns so noch „verfolgen“…

Immer gut zusammen halten..  „Seid umschlungen Millionen!“ *sing* „Feude schöner Götterfunken…“

Was passt besser zum neuen Jahr, als die „Ode an die Freude“ von Schiller,

vertont in Beethofens 9. Sinfonie.

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Zu Zweit geht es aber auch… 😉

 

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Ein Jahr mit so schönen Aussichten… eure regenbogenlichter….

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Häusliche Wildtiere oder wilde Haustiere?

Nach der Toilette und vor dem Essen, Hufe waschen nicht vergessen.

Hat man uns in der Platzhirschgruppe im Kindergarten gesagt…

Okay, mach ich mal…
check….

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Zweibeiner im Anmarsch….                                                                                                                                                    <s
check….

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Haben sie auch die weiße Tüte der Futterspender dabei?

check….

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Da ist ja mein Essen auf zwei Beinen…   lecker, bitte auf der Hand servieren…

check….

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Waaaaas, schon alle?  Schnuff….

check….

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Nach der Toilette und vor dem Essen….

check….

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Es ist unglaublich, die schauen, ob Besucher Futter dabei haben und vielleicht etwas davon abgeben. Ist dieser „Check“ erfolgreich,

kommen sie gelaufen und fressen aus der Hand. Fluchttiere in der Freiheit, hier im Bergwildpark Meißner handzahm. Selbst die Steinböcke.

Trotzdem trifft der erste Begriff „häusliche Wildtiere“ schon eher zu. Wir haben aber meist weibliche oder junge Tiere gesehen.

Von einem ausgewachsenem „Platzhirsch“, würde ich trotzdem respektvollen Abstand halten. Auf dem Darß (Ostsee) waren Teile der Wälder bei der Hirschbrunft gesperrt.

Zu gefährlich für Spaziergänger. Platzhirsch, bleibt Platzhirsch.  Gehört hat man sie gut, bis in den Ort.

Und die Halbwüchsigen hätten sich im Park am liebsten auch gleich die ganze Tüte geangelt. Und sie haben schon ein großes Stück Wald, in das sie gehen können, wenn sie satt sind und/oder ihre Ruhe haben wollen.

Stille und Mauerblümchen…

Im ehemaligen Kloster und der Klosterkirche in Germerode

Gegründet 1144/45 von Graf Rugger II. von Bilstein, strahlen die  Mauern der alten romanischen Pfeilerbasilika, das noch vorhandene Refektorium und der Klostergarten, eine wohltuende Stille aus. Die Blütezeit erreichte das Kloster um 1350. Mit der Einführung der Reformation wurde es 1527 aufgelöst. Und die Gebäude, mit Ausnahme der Kirche St. Maria und Walpurga, landwirtschaftlich genutzt. 1930 wurde auch das Gut aufgelöst und das Land an die Bauern verkauft. Jetzt werden die Nebengebäude als Tagungsstätte genutzt.

 

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Die Steine am Boden scheinen leise die Geschichten der Menschen zu erzählen, die sie über die Jahrhunderte „ausgetreten“ haben.
Die Krypta ist die einzige in Deutschland, die im original romanischen Zustand ist. Und sie ist nicht nach der Längsachse der Kirche ausgerichtet.
Zur Beschreibung der Krypta und Kirche >>>>

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Nicht leise, wenn sie bespielt wird…
Die Orgel wurde 1700 vom Orgelbauer Altstetter aus Mühlhausen geschaffen.

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Der Garten ist auf den ersten Blick „nichts Besonderes“, ein zweiter Blick oder mehrere, lohnen sich.

Wie oft im Leben sind es die kleinen Dinge, die das Besondere ausmachen.

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Südlich… Die mit Weinreben bewachsene und warmes, helles Sonnenlicht speichernde Wand des Refektoriums.
Oder die kleine, schon extra gepostete Steinbank…Mit ihren hübschen, bepflanzten „Spardosen“. Da gehen Träume auf Wanderschaft.

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Den Blick nach „draußen“ wandern lassen….

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Oder zum…
wucherndern Grün und duftendem Flieder… Balsam für Augen und Seele… Spendiert von Mutter Natur…

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Mauerblümchen an der alten Mauer…
Sie brauchen sich nicht verstecken und verpassen der alten Mauer eine Frischblumenkur.

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Unserer Meinung nach, hat der Heimatverein mit dem Garten genau das erreicht, was er wollte…   Hier klicken >>>

Und auch „stille Mauerblümchen“ können richtig schön sein…

 

Besenrein „ausgekehrt“ für Sonntag…

Perfekter Urlaubs-Sonntagskaffee am Pfingstmontag …
  „Beim Besenwirt“ in Vierbach…

Noch nicht…Vorschau und nur fast echt… aber echt cool gemacht…So könnte die Kaffeetafel ausschauen…
Also abwarten und Tee trinken…

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Keinen „Fliedertee“, aber schönen Flieder gab es zu der Zeit…als Fliedertee bezeichnet man den Tee aus Holunderblüten (gutes Mittel gegen Erkältungen) und der blüht jetzt.
Tee aus Fliederblüten gibt es auch. Der ist aber bitter und für die Verdauung.
Vielleicht nach sehr fettigem Essen. 😉
Warum die Altvorderen die Blütenbezeichnungen so gemischt haben, weiß ich nicht. In Norddeutschland wird Holunder auch als Fliederbeerbusch bezeichnet. Im Süden als Holler. Ist ja auch Frau Holles Baum.

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Schräg rüber geschaut… auch schöne Blüten…;-)

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Davor ganz viele… keine Mauer-aber Schnatter- sprich Gänseblümchen… 😉

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Der „BesenWirtschafts“-Garten….

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Das Kaffee-Sahnehäubchen auf der Keramiktasse …. (aus Eigenproduktion…?)

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Im ehemaligen Kuhstall gibt es statt „muuuhhh“ von der Kuh, jetzt Klavierunterhaltung durch Gäste die üben müssen und dazu Anekdoten vom Wirt…

Wenn er nicht gerade kocht… alles frisch… auch die Limonade… Die aber wahrscheinlich eher nicht gekocht…;-)

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Und wenn man mal müssen muss -(eine rauchen, auf die Toilette oder beides und noch die Töpferei begutachten…)

Einfach nach hinten durchgehen… 😉

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Das ist doch eine „saubere Wirtschaft“ oder?

Lieblingsplätze unterm „Frau Holle-Berg“…

Dem  Hohen Meißner….  in Nordhessen, wo wir kürzlich so richtig schön geurlaubt haben…

Ein kleines feines Naturschutzgebiet im großen Naturpark Meißner-Kaufunger Wald. Genügend Wald, Wiesen und unbewohnte Flächen, um Luchs, der Wildkatze und neuerdings wohl auch einem Wolf ein Zuhause zu bieten.

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Kalkmagerrasen und Wacholderheide…

Köchinnen und Köche horchen jetzt sicher auf… ja, die würzigen Beeren für Sauerkraut, Schnaps, Limonaden…

In der Schweiz auch als Brotaufstrich-Latwerge-

Und das Holz zum räuchern…

 

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Blumen soweit das Auge blickt…

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Unter anderen…  Anemonen….

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Echte Schlüsselblume…

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Und die in einem extra Artikel schon erwähnten Frauenschuh(e)… Einheimische Orchideen, sehr schön und begehrt…

Glück gehabt, sie fingen gerade an zu blühen… das Klima dort, passt schon zu Frau Holle… 😉

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Aber…. bitte nicht pflücken, ausgraben und möglichst nicht zertreten!!!!!

Davon abgesehen, dass sie streng geschützt und auf der roten Liste sind, benötigen ihre winzigen Samen zum keimen bestimmte Bodenpilze.

Den Mykorrhiza-Pilz. Die Pflanze lebt dann in enger Beziehung mit dem Pilz. Ohne ihn muss sie sterben. Also trennt die „Liebenden“ nicht…!

Sage einer, „Fußpilz“ wäre immer schlecht. 😉

Und Knabenkraut, auch eine einheimische Orchidee…

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Aber auch die ganz gewöhnlichen Feld-und Wiesenblumen am Rande sind wunderhübsch und sehenswert…

Hornklee und Ehrenpreis…

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Und noch einer der es gut meint und uns sicher mit leckeren Früchten bewirten wird…

Ein Apfelbaum am Wegesrand…

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Das Gebiet wird übrigens durch Schafherden beweidet… muss es auch. Damit es „offen“ bleibt.

Ohne Schafe hätten die Blumen gegen die dann nachwachsenden Bäume keine Chance.

Und wir hoffen, es ist bei den Unwettern letzte Nacht, keiner zu Schaden gekommen.

Alle Jahre wieder….

Da wir kürzlich schon beim Probelauf für Weihnachten waren…..

Auch alle Jahre wieder, blüht der „gewöhnliche“ Löwenzahn >>>… gelb, so weit  das Auge sieht…

Alles andere als gewöhnlich, sondern einfach nur unglaublich schön!

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Und was Frau beim bloggen für Infos mit Biss findet… „gewöhnlich“ hat nichts mit dem etwas abwertenden Begriff zu tun, sondern bezeichnet den Löwenzahn der GattungTaraxacum, der nicht mit dem der verwandten Gattung Löwenzahn Leontodon >>> verwechselt werden sollte.

Und sehr lange wird es nicht dauern, da zündet er seine „Lichter“ an… und die “ Verwandtschaft kommt“, das ist doch fast wie Weihnachten, oder? 😉

Bis zum nächsten Jahr…

April, April, er macht(e) was er will…(wollte)… tschüss bis nächstes Jahr…!

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Er hält sich aber auch an gesetzte Daten…

Seinen Probelauf für das in 8 Monaten stattfindende Weihnachtsfest, hat er pünktlich am 24./ 25. und 26. erfogreich absolviert.

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Ich heiße nicht April, deswegen kann ich auch nicht machen was ich will. Sondern bis Dienstag das, was der Arbeitgeber möchte. 😉

Die regenbogenlichter wünschen allen ein schönes Wochenende!

Alles Käse oder was?

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Der Käse ist schon eine Weile „verdaut“… 😉

Emmentaler aus dem Allgäu… das Emmental ist doch eigentlich in der Schweiz…. ist das nun alles Käse und in Kupferkesseln „abgekupfert“?

Alles nur „geklaut, gestohlen und geraubt“? Also Käse wurde im Allgäu schon lange hergestellt, allerdings eher zur kleinbäuerlichen Eigenversorgung.

Er wurde mittels Flößerei auf der Iller (Donau) bis nach Ulm und Passau gehandelt. Die Qualität war aber bei weitem nicht so gut wie in der Schweiz, Holland und Belgien.

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Ende des 18. Jahrhunderts gab es schon einmal eine „Globalisierung“ und billige Baumwolle aus Amerika und Ägypten verdrängte das Leinen,

welches aus dem im Allgäu angebautem Flachs>>>>  hergestellt wurde.

So verloren viele Bauern ihre Erwerbsgrundlage und viele wanderten auch nach Amerika aus.

Etwas anderes musste her…

1815 wurde im schweizerischen Kiesen, in einer Talkäserei, ein exportfähiger, qualitativ hochwertiger Käse hergestellt.

Immer häufiger wurden solche große Laibe (bis zu einem Zentner), dieses temperaturunabhängig haltbarem Käse, ins Allgäu eingeführt.

Die unpasteurisierten Rohmilchkäse erzielten einen fast doppelt so hohen Preis und drohten zur Konkurrenz zu werden.

Die Allgäuer Bauern, Milchkäufer und Käsehändler versuchten deshalb, diesen Käse selbst herzustellen.  Der Oberstaufener Fuhrunternehmer und Käsehändler Josef Aurel Stadler holte 1821 zwei junge Schweizer, die in der Käserei von Weiler im Westallgäu (Richtung Bodensee) Allgäuer Emmentaler herstellten. 1823 wurde ein Allgäuer Älpler für seinen Käse ausgezeichnet.

1806 wanderte der Schweizer Franz Schelbert nach Deutschland aus. Er pachtete im heutigen Haldenwang-Wagenegg bei Kempten ein Gut und stellte Emmentaler Käse her.

Sein Sohn errichtete in Immenstadt im Allgäu eine Rundkäserei. Sie waren die ersten, die im Allgäu Emmentaler Käse produzierten.

Stadler war es auch, der Johann Althaus (* 9.9.1798  †20.6.1876) aus Lauperswil bei Langnau im Emmental, ins Allgäu holte.

Er produzierte 1827 die ersten traditionellen Zentner-Laibe nach Schweizer Art im Allgäu. In ganzjähriger Produktion und Reifung und in nennenswerter Menge.

Im Sommer auch auf der  hinteren Au-Alpe>>>   im Gunzesrieder Tal.

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Hier weiter vorne im Tal… Alpe Vorsäß 1 von 3 … 😉

 

Im Winter in der Kirchstrasse 10 in Blaichach.

Dieses war der gräfliche Montfort-Rothenfelsische Sennhof mit Getreideanbau, Viehzucht, Milchwirtschaft, Pferdegestüt und Geflügelhof.

Da die Milch nur über den Winter für die Herstellung der großen Käselaibe reichte, schickte Besitzer Johann Florian Fritz,

den Sennen im Sommer auf die hintere Au-Alpe im Gunzesrieder Tal.

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Nach vierjähriger Ehe und eiserner Sparsamkeit, kann Johann Althaus ein Gut in Sonthofen kaufen. 1835  eröffnete er dort eine eigene Sennerei.

In Richtung Hirschstraße bis zur Blumenstraße erstreckten sich ein Feld mit einem Nebengebäude.

Später kaufte er noch das hintere Retterschwang (bei Hindelang), welches heute den Prinzen Georg und Konrad von Bayern gehört.

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Hier ein (gemaltes) historisches Bild von der Hirschbrauerei etwas weiter oben in der Hirschstraße. Dort wo links davon die Wiese ist, könnte das Feld in etwa gewesen sein.

Auf der Seite vom Brauereigasthof, findet sich auch eine Karte…>>>>

Das Haus Bahnhofstraße 16 musste 1998 abgerissen werden. Jetzt steht dort das Gebäude mit dem Balkon oben, rechts neben den zwei großen Lärchen.

Sie wurden angeblich 1870 durch französische Flüchtlinge gepflanzt und stehen unter Naturschutz.

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Die großen Löcher fehlten dem Allgäuer Emmentaler aber vorerst noch. Da musste erst einer „nachbohren“ und 1840 Gärkeller nach Schweizer Vorbild einführen.

Als der Gemeindeobmann Johann Flübinger (Johann muss zu der Zeit ein absoluter Modename gewesen sein) und der Gemeindeschreiber Christian Badertscher am 13.4.1827 in der Amtsstube von Lauperswil, ein wohlwollendes Schreiben für die Ausstellung eines Reisepasses für einen Sohn ihrer Gemeinde aufsetzten, ahnten sie sicher nicht, dass man später mal für ihn in Sonthofen und Blaichach Gedenktafeln aufstellt und Plätze nach ihm benennt. Der Platz bei den Lärchen ist nach Johann Althaus benannt.

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Es gibt an die 300 Nachkommen des eingewanderten Johann Althaus. Überall wo man im Allgäu auf den Namen Althaus trifft, sind das Nachkommen von ihm. Auch in Sonthofen, Fischen Oberthalhofen, Oberstdorf, im Walsertal, am Ammersee, bei München, bei und in Zürich, im Kanton Thurgau, selbst in Kanada und der USA. Sie wurden vom Schreiber erforscht und auf einer 12.60 m langen Rolle festgehalten.

Das Grab von Johann Althaus und seinem Bildnis, findet man bis heute auf dem Sonthofer Friedhof. Bei ihm liegt natürlich seine starke und fleißige Frau, die ihn um 10 Jahre überlebte.

Sie konnte ebenso gut käsen wie ihr Mann und stellte aus Sparsamkeitsgründen viele Dinge selbst her. Sie kannte sich auch mit Kräutern aus, was den Arzt ersparte.

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Carl Hirnbein holte später noch zwei Holländer ins Allgäu, die die Weichkäsesorten Romadur und Limburger „mitbrachten“.

Mit der Käseproduktion und Alpwirtschaft kamen auch die ersten „Sommerfrischler“ und mit beidem, der wirtschaftliche Aufschwung im Allgäu.

70 Prozent der deutschen Emmentaler-Käseproduktion kommen heute aus dem bayrischen Allgäu.

Am Haus Hauptstraße Nr. 11 in Fischen (Restaurant Gaisbock), soll das Familienwappen der Familie Althaus zu sehen sein. Das ist aber wohl der Renovierung zum Opfer gefallen.

Es zeigt auf schwarzem Schild, ein altes Haus auf grünem Hügel und als Helmzier, über einer goldenen Krone, eine rote Rose zwischen zwei Füllhörnern.

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Fazit… was war das nun? „Nur geklaut“ sicher nicht. Eher ein klein wenig „Werksspionage“, aber mehr Hilfe zur Selbsthilfe durch Einwanderer aus der Schweiz.

Die hier durchaus auch ihr „Glück machten“ und heimisch geworden sind. Herausgekommen ist noch eine Gegend mit feinem Käse.

Und sowohl das Allgäu, als auch die ursprünglichen Schweizer Heimatorte der „Einwanderer“, können stolz auf Johann Althaus und Co. sein.

Wer mal schauen oder auch probieren will… hier Links zur
Sennerei Gunzesried >>>>
Oder auch zur Sennerei Hüttenberg >>>>

Übrigens… in den USA ist Rohmilchkäse verboten. Was wird aus ihm, sollte TTIP kommen? Kein Normalbürger weiß, was verhandelt wird und was nachher dann noch für Gesetzeslücken auftauchen, die unsägliche Entscheidungen möglich machen. Das könnte unter Umständen richtig Käse werden. Nicht nur in Bezug auf Käse und Co. Siehe das Nafta- Abkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Von dem für TTIP kräftig abgekupfert wird…
Ein sehr guter Artikel…
Nafta- Versprochen – gebrochen… hier klicken >>>>

Und was für ein Glück, dass es immer Geschichtsschreiber gibt, die alles aufschreiben.

Im folgend verlinktem PDF-Dokument, ist noch viel mehr über Johann Althaus nachzulesen. Ebenso eine Kopie eines Briefes vom damaligen Inhaber der Käseexportfirma Lehmann & Co. in Langnau im Emmental, an ihn.

Aufbewahrt wird er in einem Buch aus dem Jahr 1828 in derselben Firma.

Zur Erzählung von Armin Müller …Hier klicken… >>>

 

 

Turbane des Frühlings…

Tulpen… eine „Gabe“ des Morgenlandes… Ihr Name geht über türkisch „tülbend“, auf persisch (Iran) „dulband“ zurück. Die Bezeichnung für Turban. Die erste Silbe des Wortes, lässt sich bis zum Sanskrit-Wort „tûla“, welches mit Baumwolle übersetzt wird, zurückführen. Die Farben und Formen der Tulpen, waren den damals üblichen Turbantüchern der vornehmen Osmanen, wohl sehr ähnlich. Die Gattung wird im persischen und türkischen als „lale“ bezeichnet. Ebenfalls aus dem Sanskrit, steht es für „rot“.

 

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Lied der Freundin

Zarter Blumen leicht Gewinde
Bring ich dir zum Angebinde;
Unvergängliches zu bieten,
war mir leider nicht beschieden.

In den leichten Blumenranken
lauschen liebende Gedanken,
die in leisen Tönen klingen
und dir fromme Wünsche bringen.

Und so bringt vom fernen Orte
Dieses Blatt dir Blumenworte;
Mögen sie vor deinen Blicken
Sich mit frischen Farben schmücken.

Marianne von Willemer
(1784 – 1860); geborene Pirngruber, genannt Jung, Goethes große Liebe,
1814 Bekanntschaft mit Goethe; Vorbild für die Suleika im »West-östlichen Divan« (1819),
zu dem sie einige Gedichte beitrug

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