Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Auwald’

See(le) im Spiegel…

Kleine „Philosophie“ am Samstag…

Das ist der kleine See im Immenstädter Auwald… quasi ein See`le 😉

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Aber mit großer „Seele“…

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Er widerspiegelt wunderschön die winterliche Stille der Umgebung..

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 Und auf einmal ist es nicht mehr düster und grau…

Sondern einfach beruhigend still und schön und entspannend…

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Ein kleines Stückchen „Seele“, behält das „See`le“ aber für sich.

Es widerspiegelt nichts, ist nicht zu durchschauen.

Ist ganz das Seine… Es geht dem See wie den Menschen. 😉

Wer genau hinschaut, wird bei den Fotos nicht nur grau,

sondern die verschiedenen warmen Farben der Natur entdecken.

Ich liebe solche stillen Momente. Sie schenken Kraft und Zu-Frieden-heit.

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

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Sie haben Sonne „bestellt“… ???

In den Kommentaren wurde der Ruf nach Sonne laut…

Wir liefern prompt…sonnige Blümchen…  fotografiert heute Nachmittag…

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So sah es „rundherum“ aus….

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Mittag

Am Waldessaume träumt die Föhre,
Am Himmel weiße Wölkchen nur;
Es ist so still,  dass ich sie höre,
Die tiefe Stille der Natur

Sonnenschein auf Wies‘ und Wegen,
Die Wipfel stumm, kein Lüftchen wach,
Und doch, es klingt,  als ström‘ ein Regen
Leis‘ tönend auf das Blätterdach.

(Theodor Fontane)

Und so sah es am Spätnachmittag aus… Sonnig und die „eisigen Heiligen“ im Anzug…

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Kurz vor`m Dunkelwerden hatte sich der Schnee schon bis 1000m runter geschlichen… 😉

Die Fotos können wieder angeklickt und größer angeschaut werden…

Und morgen um diese Zeit, ist ja schon fast das Wochenende da…

Der Frühling wirft seine „Schatten“ voraus…

„Verzweigte“ Baumschatten…

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Afrika hat Wasserlöcher… das Allgäu auch…

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Treffpunkt zu schnattern, spiegeln, trinken, baden…

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Und sonst gab es heute noch…

Viel Wäsche … die Waschmaschine hat ziemlich geschwitzt

Wir hoffentlich nicht…unter der neu bezogenen Biberbettwäsche… nachts ist noch Winter… 😉

Ab dem Mittag war es gar nicht schattig, wie man an den Fotos sehen kann… und wir haben in den dicken Jacken schon fast  geschwitzt.

Ohne Jacke geht es aber noch nicht, deswegen sind sie gewaschen und können über Nacht trocknen…

Auch kalt… der Kühlschrank… der ist wieder gefüllt…

Frühlingsfrisch … unsere  Haare… hat der Friseur gut gemacht…

Noch wachsen sie nicht… die Champignons für die Champignoncremesuppe, die es abends gab… garantiert kein Chemiecocktail, weil  selbstgekocht!

Gibt es  jetzt einen „Frühling“ im Vatikan? “ Wir“ sind seit heute Abend nicht mehr Papst… 😉

Und zum Schluß… Kunst, die zu allen Jahreszeiten faszinierend ist… im TV gesehen…ab Minute 15.31!

(Auf das kleine Viereck klicken, festhalten und im Abspiel-Balken nach rechts ziehen)

Es geht leider nur der Link zur Mediathek beim MDR!

Papierplastiken…

Absolut sehenswert! Schier unglaublich, was man(n) aus Papier machen kann. Unter anderem eine historische Apothekeneinrichtung, Kutschen und mehr…einfach zauberhaft!

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Nicht Durch-sondern Ba(e)rlauch(t)

Soooo königlich… 🙂
Bärlauch ist eines der leckersten Kräuter/Gemüse, die man für die Küche sammeln kann… Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch…

Er ist im Süden Deutschlands weit verbreitet, wächst auf humosen, lockeren, andauernd feuchten Böden. Zum Beispiel in Auwäldern.

In Hamburg und Brandenburg steht er allerdings auf der roten Liste (vom Aussterben bedroht), in Bremen ist er extrem selten und in Schleswig Holstein gilt er als potienziell gefährdet.

In Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern ist das sammeln von Bärlauch verboten. Ansonsten kann er für den Eigenbedarf gesammelt werden, möglichst nur ein Blatt pro Pflanze, man sollte nicht mit dem „Rasenmäher“ losgehen oder alles zertrampeln… 😉

Er zählt auch zur Familie der „Spargelartigen„, der Ordnung „Amaryllisgewächse“ und der Unterordnung „Lauchgewächse“…

Durch Hitzeeinwirkung werden die schwefelhaltigen Stoffe verändert, also besser roh als Dip, für Salate oder Pesto…sonst verliert er viel von seinem typischen Aroma.

Im Mittelalter wurden ihm unheilabwehrende Kräfte zugeschrieben. Er hat auf Grund seiner Inhaltsstoffe antibakterielle Wirkung, ist entzündungshemmend und wird bei Magen-und Darmstörungen eingesetzt. Weiterhin zur Blutverdünnung, gegen hohen Blutdruck und Cholesterinspiegel, ist Harn-und Schweisstreibend und Schleimlösend…

So sieht er von der Nähe aus… (hier schon mit Knospe)

Folgendes sollte man aber nicht sammeln!!!!

Es sind die Blätter der Herbstzeitlosen, die im Herbst blühen. Wie man sieht, sind sie viel spitzer und auch „fester“…

Und auch mit Maiglöckchenblättern kann man ihn verwechseln.

Manchmal wächst auch beides zusammen...! Sie duften beide, Bärlauch deftig nach Knoblauch und Maiglöckchen(-blüten) „lieblich“ wie Parfüm…

Ausser, man will einen „Schierlingsbecher“ mixen. 😉

Das ist aber wieder eine andere Giftpflanze… die auch für Hinrichtungen benutzt wurde. Zum Beispiel bei Sokrates…griechischer Philosoph, 399 vor Christus hingerichtet…

Zum Schluss noch das Rezept für Bärlauch-Pesto…immer lecker..

125 gr. Bärlauch
30 gr. geriebener Parmesankäse
50 gr. Pinienkerne, leicht geröstet
125 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bärlauch waschen, vorsichtig abtrocknen und in feine Streifen schneiden.
Pinienkerne hellbraun rösten, mit einem grossen Messer fein schneiden/hacken oder in der Mühle reiben.
Alle Zutaten in ein hohes Gefäss geben und mit einem Mixstab vermischen.
In ein Glas oder Schüssel gefüllt, hält das Pesto im Kühlschrank einige Zeit.
Die Zutaten können in der Menge variiert werden, die Masse sollte immer leicht cremig sein.

Wir wünschen allen ein „bäriges“ Wochenende…und Guten Appetit. 😉

Monnem Teil 2…oder… Wie ist es am Rhein so schön…

Bei unserm zweiten Besuch in Mannheim wollten wir eigentlich in den Luisenpark, u.a. die Störche anschauen….

Leider haben wir nicht gewusst, dass dort Hunde nicht erlaubt sind. Das hat uns erst die (nette) junge Frau am Kassenhäuschen gesagt.

Aber wie es im Leben oft ist, bei jedem „Unglück“ ist ein Stückchen Glück dabei… 😉

Als „Ersatzplan“ fassten wir die Rheinauen ins Auge. Und der Auwald am Altrheinarm ist wirklich sehenswert. Einfach zauberhaft oder manchmal auch „verzaubert“…

Das war genau das Richtige.

Überhaupt jetzt im Frühling, wenn er noch ganz licht ist, die ersten grünen Spitzen bei den Bäumen zu sehen sind und die Frühlingsblumen blühen. Moshe war auch happy, viele „Hundeschwänze“  und was an Hunden sonst noch so dran ist. Der Cocker hat sich „pudelwohl“ oder so, gefühlt. Und nach einem Bad im Rhein, war er nicht sauber, sondern rein…auch oder so 😉 Und leeeiiider konnte (wollte) ich nicht kochen. Der Waldboden war ganz grün, alles Bärlauch… und es duftete… mampf…

Noch ein paar Zauberbilder…

Kleine „Zirkusvorstellung“…

Eine kleine Maus schaute auch mit schwarzen Knopfaugen, ganz nett über einen Ast am Boden… leider war Moshe schneller da, als ich mit der Knipse. Als sie „flüchteten“, sahen wir, dass es sogar zwei Mäuse waren.

Als wir schon fast wieder in der Stadt waren, kam uns auf dem Rhein ein Schiff entgegen. Als es dann bei uns vorbeifuhr, konnte man den Namen lesen… die „Korsika“… staun…

Man sieht sich immer zweimal im Leben, diesmal auf dem Rhein und nicht auf dem Neckar… 😉

Ein kleines Stück weiter wartete noch eine Überraschung, von der wir nichts wussten. An der Seite, zwischen Sträuchern, ein kleines Mäuerchen und eine Metalltafel mit der Aufschrift:

„Hier stand die Friedrichsburg….“

Die Friedrichsburg wurde zusammen mit der Rheinschanze errichtet. Am 17. März 1606 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648), am 4. November 1622 wurde beides zerstört. Die pfälzische Kurwürde wurde an Herzog Maximilian von Bayern übertragen. Ein Jahr nach dem Westfälischem Frieden, im Jahr 1649, wurde Mannheim dem pfälzischen Herrscherhaus unter Kurfürst Karl Ludwig zurückgegeben. Daraufhin wurden Festung und Schanze wieder aufgebaut. Die Festung wurde in späteren Jahren noch mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Unter anderem im Pfälzischen Erbfolgekrieg. In dem auch das Heidelberger Schloss gesprengt wurde.

Die Langfassung der Geschichte, kann man bei Wikipedia nachlesen.

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