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Beiträge mit Schlagwort ‘Bärlauch’

Bärlauch meets Knödel and Gorgonzola… ;-)

Schnee lag keiner mehr, trotzdem war es letzten Sonntag noch „Bücklauch“… ich wollte aber unbedingt die Bärlauchknödel mit Gorgonzolasauce probieren…
So ein „Käse“… 😉
Also im „Entengang“ in der natürlichen „Strauchlaube“ Bärlauch pflücken. Dort hatte er es schön kuschlig warm und war schon groß genug.
So eine lauschige Laube ist übrigens auch ohne Laub ein cooles Versteck. Mein Mann hat mich nicht entdeckt, aber der Hund. *gg*

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Hier ist die (schon verspeiste) „Beute“…. grün, würzig, frisch…
 

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Und hier die leckeren Knödel… da ich immer abends koche, allerdings bei Lampenlicht fotografiert… 😉
Und mach den Männern etwas „schmackhaft“… gestern lautete der Plan meines Mannes für uns… „Bärlauch pflücken“… bücken musste man sich immer noch, aber nix mit lauschiger Laube… 😉
Und heute nach der Arbeit steht auf dem (Einkaufs-) Plan… Käse und Weißbrot kaufen….
Was es dann wohl gibt? *gg*
 

 

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Ich kann auch ganz beruhigt nach Sonnenuntergang kochen. Bei uns zieht die nächsten Tage jeder Vampir die Zähne ein. Täglich Bärlauch in verschiedenen Variationen macht es möglich… 😉
Falls es jemand nicht weiß, Bärlauch ist mit Zwiebel, Knoblauch und Schnittlauch verwandt und wird auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt…. Er wächst gern in Auwäldern, also da, wo es feucht ist. Beim pflücken aufpassen, die Blätter von Maiglöckchen-oder Herbstzeitlosen haben entfernte Ähnlichkeit. Bestes Erkennungszeichen für den Bärlauch… der Knoblauchduft….

Das einfach nachzukochende Rezept für die Bärlauchknödel mit Gorgonzolasauce gibt es bei der…

(Nicht-) Giftige(n)blonde(n) >>>>

Nicht Durch-sondern Ba(e)rlauch(t)

Soooo königlich… 🙂
Bärlauch ist eines der leckersten Kräuter/Gemüse, die man für die Küche sammeln kann… Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch…

Er ist im Süden Deutschlands weit verbreitet, wächst auf humosen, lockeren, andauernd feuchten Böden. Zum Beispiel in Auwäldern.

In Hamburg und Brandenburg steht er allerdings auf der roten Liste (vom Aussterben bedroht), in Bremen ist er extrem selten und in Schleswig Holstein gilt er als potienziell gefährdet.

In Naturschutzgebieten und Naturdenkmälern ist das sammeln von Bärlauch verboten. Ansonsten kann er für den Eigenbedarf gesammelt werden, möglichst nur ein Blatt pro Pflanze, man sollte nicht mit dem „Rasenmäher“ losgehen oder alles zertrampeln… 😉

Er zählt auch zur Familie der „Spargelartigen„, der Ordnung „Amaryllisgewächse“ und der Unterordnung „Lauchgewächse“…

Durch Hitzeeinwirkung werden die schwefelhaltigen Stoffe verändert, also besser roh als Dip, für Salate oder Pesto…sonst verliert er viel von seinem typischen Aroma.

Im Mittelalter wurden ihm unheilabwehrende Kräfte zugeschrieben. Er hat auf Grund seiner Inhaltsstoffe antibakterielle Wirkung, ist entzündungshemmend und wird bei Magen-und Darmstörungen eingesetzt. Weiterhin zur Blutverdünnung, gegen hohen Blutdruck und Cholesterinspiegel, ist Harn-und Schweisstreibend und Schleimlösend…

So sieht er von der Nähe aus… (hier schon mit Knospe)

Folgendes sollte man aber nicht sammeln!!!!

Es sind die Blätter der Herbstzeitlosen, die im Herbst blühen. Wie man sieht, sind sie viel spitzer und auch „fester“…

Und auch mit Maiglöckchenblättern kann man ihn verwechseln.

Manchmal wächst auch beides zusammen...! Sie duften beide, Bärlauch deftig nach Knoblauch und Maiglöckchen(-blüten) „lieblich“ wie Parfüm…

Ausser, man will einen „Schierlingsbecher“ mixen. 😉

Das ist aber wieder eine andere Giftpflanze… die auch für Hinrichtungen benutzt wurde. Zum Beispiel bei Sokrates…griechischer Philosoph, 399 vor Christus hingerichtet…

Zum Schluss noch das Rezept für Bärlauch-Pesto…immer lecker..

125 gr. Bärlauch
30 gr. geriebener Parmesankäse
50 gr. Pinienkerne, leicht geröstet
125 ml Olivenöl
Salz, Pfeffer

Bärlauch waschen, vorsichtig abtrocknen und in feine Streifen schneiden.
Pinienkerne hellbraun rösten, mit einem grossen Messer fein schneiden/hacken oder in der Mühle reiben.
Alle Zutaten in ein hohes Gefäss geben und mit einem Mixstab vermischen.
In ein Glas oder Schüssel gefüllt, hält das Pesto im Kühlschrank einige Zeit.
Die Zutaten können in der Menge variiert werden, die Masse sollte immer leicht cremig sein.

Wir wünschen allen ein „bäriges“ Wochenende…und Guten Appetit. 😉

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