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Beiträge mit Schlagwort ‘Bedeutung’

Mauerblümchen…oder nicht?

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Mauerblümchen oder nicht?
Dieses hübsche Blümchen wächst zwar einsam und allein, fernab von gleichgesinnten Blumen an einer Mauer, aber ist es deswegen ein Mauerblümchen?
Hübsch ist es und es zeugt von Ausdauer, genau da zu wachsen. 😉

Eine Ursache für den wenig freundlichen Begriff des Mauerblümchens, ist im Mittelalter zu suchen…

Im Mittelalter saßen die Damen nach dem Essen auf einer Mauer und „lauerten“, dass sie zum Tanz aufgefordert wurden. Ähnlich der kleinen Wanze im gleichnamigen Kinderlied. Nur dass die noch auf ihr Mahl wartet. 😉
Die Damen, die nicht aufgefordert wurden, nannte man Mauerblümchen.
In Friedrich Spielhagens Roman „Faustulus“ wird das Mauerblümchen auch erwähnt…

Erziehe aber eine Mutter ihre Tochter, wie es sich gehöre, und sie es vor Gott verantworten könne – da dürfe das gute Kind sicher sein, auf den Bällen als Mauerblümchen zu verkümmern.

Faustulus war nach altrömischer Sage der Hirt, der Romulus und Remus aufzog. Romulus und Remus gelten als die Gründer Roms. Und in der ewigen Stadt mag es vielleicht viele alte Gemäuer und auch Blumen geben. Ein Mauerblümchen ist Rom deswegen lange nicht. Und allein ist man dort sicher auch nicht. So mancher Autofahrer würde sich das vielleicht hin und wieder wünschen.

 

Also muss sich wohl niemand Sorgen machen, dass er als Mauerblümchen verkümmert. 😉

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Duftende Poesie….Jasmin

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Dein Gesicht leuchtet wie die besternten Büsche des Jasmin.
Ich habe mein Bett so tief in Dir wie der Duft in den Büschen,
Und meine Freude geht aus Dir auf wie der Vollmond aus der Erde.
Immer ist die Stille des Mittags um Dich ausgespannt,
Die Stille, in der die Bienen tönen und kein Wunsch steigt auf.
Die Sonne hängt über Dir als Krone in der Luft und wen Du anschaust, der ist König.

Max Dauthendey

 

 

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Der Name Jasmin, stammt vom Namen des gleichnamigen Strauches. Er wurde im 16. Jahrhundert dem persischen Wort Yasaman ( übersetzt: die Blume) entlehnt und ins Spanische übertragen. Er bedeutet "Sinnbild der Liebe".
Der Name steht für Schönheit, Reinheit und Ordnung.

Der Name Jasmin ist in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Mazedonien ein männlicher Vorname. Die weibliche Form lautet dort Jasmina bzw. Jasminka (für kleine Jasmina). Die türkische Form des Namens ist Jasemin oder die ältere Form Jasemen. Andere Länder, andere Sitten….

 

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Auf unseren Fotos ist aber der Pfeifenstrauch, auch Duftjasmin, falscher Jasmin oder Bauernjasmin genannt. Er gehört zur Familie der Hortensiengewächse!
Der Duftjasmin ist winterhart und wird gern in Parks etc. verwendet. Sein betörender Duft lockt viele Bienen und Insekten an.

 

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Im Gegensatz dazu der echte Jasmin, der seine Heimat im Himalaya und Kaschmir hat und nur bedingt winterhart ist. Er liebt sonnig heiße Standorte und gehört zu den Ölbaumgewächsen! Nicht so das richtige für das Allgäu, obwohl die Berge im Himalaya um ein mehrfaches höher sind.

Jasmin mit seinen schönen und duftenden Blüten, ist als Zierstrauch sehr beliebt. Das ätherische Öl, welches mit einem Lösungsmittel als hochkonzentrierter Duftstoff gewonnen wird, verwendet man in der Aromatherapie, zur Parfümherstellung und als Aromastoff, zum Beispiel für Jasmintee oder Cocktailkirschen (Maraschinokirschen).
Bekannt auch, der blumig duftende Jasminreis, der aus Thailand kommt und nach dem Kochen leicht zusammen klebt. (Kein Klebreis, aber ein geschmackliches „Gedicht“, ein Fest auch für den Geruchssinn!). Seine natürlichen Aromen sind aber bereits in der (besonderen) Reissorte enthalten! Nachzulesen HIER >>>>

Im Orient und in China, werden schon seit Jahrtausenden duftende Öle aus den Blüten des Jasmin gewonnen. Das zeigt auch in sein arabischer Name -Jasamin- steht für „wohlriechendes Öl“. Dieser geht auch auf das persische Yasmin zurück. Der echte Jasmin kam in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, aus türkischen Gärten, über Italien nach Mitteleuropa. 1561 wurde er von Conrad Gesner in Deutschland erwähnt.

Jasmin ist die „duftende Poesie“ des Sommers! Und wenn schon der echte Sommer hier Pause macht (tags 11 Grad und nachts 7 oder 8), bringt er gedanklich ein wenig den Sommer mit. 🙂

 

Kaffeeklatsch…

Heute ist in einigen Bundesländern Feiertag… wer hat Lust auf einen Kaffeeklatsch?

Und wer kann sich noch an den Eingang vom Umgebindehaus erinnern, welchen ich letztes Jahr postete? HIER KLICKEN >>>>

Schaut mal, was daraus geworden ist…

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Ein Café und Konditorei mit hausgebackenen, feinen Torten und auch selbstgebackenen Semmeln… 🙂

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Das Haus steht in Sachsen, „wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen“… Geschirr offensichtlich auch… 😉

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Drin gibt es aber auch Tassen, die muss man nicht vom Ast pflücken…. 😉

Und eine Ferienwohnung direkt an der „Quelle“ gäbe es auch… QR-Code und Telefon-Nummer hätte ich auch. Nur WP hat dieses Foto strikt geweigert. Wahrscheinlich mag es zum Feiertag nur „Schleichwerbungsfreie“ Artikel. 😉

Noch ein paar Worte zum Feiertag „Fronleichnam“, der heute ist.  Das ist ein rein katholischer Feiertag. In einigen Gegenden gibt es auch Prozessionen und Flurbegehungen.

Mit „Leichnam“ hat er nichts zu tun, sondern „Fron“ bedeutet Herr und „lichnam“ bedeutet lebendiger Leib. Die katholische Kirche feiert damit die Bedeutung des Abendmahls. „Volkstümlich“ ausgedrückt, für mehr muss man schon fast Theologie studiert haben. 😉 Das Fest ist erst im 13. Jahrhundert entstanden. Auf Anregung einer Frau Juliana von Lüttich. Die Ordensschwester und spätere Einsiedlerin hatte seit 1208 Visionen, ein Fest zur Verehrung der Eucharistie zu betreiben.
Einige Jahre nach dem Tod der heiligen Juliana führte das Bistum Lüttich das Fest tatsächlich ein.
Bereits 18 Jahre später wurde die Feier des Leibes und des Blutes Christi auf die gesamte Kirche ausgedehnt.
(Quelle: Website von Radio Vatikan. Bei der selbst Brillenträger nicht die Brille auf haben (müssen), falls sie sie vergessen haben. So eine große Schrift habe ich schon lange nicht mehr gesehen. 😉 )

Luther war davon aber wenig begeistert. Er fand dafür in der Bibel keine Erwähnung und soll es als das „schädlichste aller Jahresfeste“ bezeichnet haben. Und die Prozessionen empfand er als Gotteslästerung. Inzwischen hat sich das aber wohl ein wenig relativiert.

Es gibt auch Schiffsprozessionen. Wie auf dem Staffelsee bei Murnau, am Chiemsee oder in Köln.

 
Meinen Weg zur Arbeit mit dem Auto, will ich aber nicht als „Prozession“ bezeichnen, um 4.00 Uhr läuteten schon die Glocken und jetzt gerade wieder…
Aber zum Kaffeeklatsch am Nachmittag reicht es bei uns auch. 😉

 

Morgenstimmung….

Dieses Jahr haben wir den hier „vertraglich zugesicherten“ Schnee für Ostern, bereits in der Nacht zu Mittwoch bekommen.
Sehr groß war die Lieferung auch nicht und bereits am Mittag an Frau Sonne ausverkauft.

So „müssen“ wir die Ostereier wohl doch im grünen Gras suchen. 😉

Die schöne Morgenstimmung nach dem Schneefall, war es trotzdem wert im Bild festgehalten zu werden. Passend zum „stillen“ Feiertag.

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Die Fotos können in der Galerie größer angeschaut werden.

 

 

Osterbitte

Komm du helle Ostersonne,
Brich hervor mit deinem Glanz,
Füll mit hoher Luft und Wonne
unser Herz und Leben ganz!

Laß dein Licht die Nacht durchdringen,
Die den Geist gefangen hält,
Daß wir neu empor uns schwingen
Aus dem dunklen Grab der Welt.

Treibe alle finstre Wesen
Aus der kranken Seele fort
Laßt sie gänzlich neu genesen,
Führ sie in den Friedensport!

Fröhlich laß uns wieder singen
Nach der langen Nacht
Laßt uns Dank dem Schöpfer bringen,
Rühmen seine Wundermacht!

Karl Friedrich Mezger (1890 – 1911)

Und manchmal reibt man sich verwundert die Augen… im Durchschnitt kauft jeder Deutsche zu Ostern Geschenke für 100€. Häää?
Mal in die Runde gefragt…. Kauft ihr zu Ostern auch so große Geschenke?
(Für uns jedenfalls groß)

Und für alle, die in der Schule gerade gefehlt haben…;-)
Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier zur Auferstehung Jesu nach der Kreuzigung.
Das Wort Ostern ist altgermanischen Ursprungs. Austrõ > Ausro für Morgenröte. Was evtl. ein altgermanisches Frühlingsfest bezeichnete.
Die (im Osten) aufgehende Sonne ist im Christentum das Symbol für die Auferstehung Jesu.
Am Ostersonntag beginnt die österliche Freudenzeit, die bis Pfingsten dauert.
Also feiert man Ostern die Auferstehung Jesu und /oder den Beginn des Frühlings und neuem Lebens. Dementsprechend gibt es bei uns auch „Geschenke“ in Form von Symbolen, wie Ostereier, Osterhasen oder eventuell andere Kleinigkeiten. Auf 100 € komme ich da aber nicht. 😉 *grübel*

Der Bayrische Rundfunk hat einen informativen Artikel über die Bedeutung und Bräuche der einzelnen Ostertage…
HIER KLICKEN….

Rau(h)nächte…

Jetzt sind wir wieder in der Zeit der Rauhnächte… sie gehen vom 21.12. bis 5.1….

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(Foto zum Vergrößern anklicken)

Rau(h)…vom räuchern mit Räucherwerk, gegen die rau(h)en, behaarten Geister und Kobolde, die in dieser Zeit umgehen.
Althochdeutsch bedeutet „ruh“ so viel wie rau(h), behaart, pelzig. Der Begriff „Rauchwaren“ für Pelze, rührt auch daher.

Auch in Deutschland und vor allem im Alpenraum, haben die Rauhnächte noch große Bedeutung…
Sie stehen für die Wiederkehr der Seelen und die finsteren Mächte haben große Macht.

Die Rauhnächte sind auch Lostage. Jede Nacht für einen Monat des neuen Jahres.
Und dann nochmals je 2 Stunden jeder einzelnen Nacht ( in dem Fall ist der Tag auch „Nacht“) für einen Monat.
Die alten Kelten gingen schweigend, um Mitternacht zu einer Wegkreuzung und „losten“ (lauschten) auf Zeichen,
aus denen sich Wetter und Ereignisse deuten ließen.
Man sollte aber rückwärts und schweigend zurück gehen, da einen sonst die „Wilde Jagd“ unter Führung von Frau Holle und Wodan mitnehmen könnte.

Wodan reist auf seinem Schimmel zu den Menschen, um ihnen Gaben zu bringen.
Ihm, Frau Holle und Freyr (Herr des Herdfeuers) wurden bis zum Ende der Julzeit Opferspeisen auf den Tisch gestellt.
Überliefert sind unter anderem: Brot, Gebäck, Kuchen, Schweinefleisch, Erbsen, Bohnen, Grütze, Fischrogen und Mohn, den Frau Holle sehr gern mag.
Reste des Julessens wurden in den Rauhnächten unter die Obstbäume gelegt, damit die Bäume reich tragen.

Die volkstümliche Darstellung der wilden Jagd, findet sich wohl auch im oberbayrischen Perchtenlauf  wieder.
12 Burschen, die in Felle und Vermummungen gekleidet, kunstvoll geschnitzte, mit Pelz umrandete Holzmasken ( siehe ganz oben… Erklärung zu rauh) tragend, durch die Orte ziehen. Die Peitsche schwingend im flackernden Fackellicht, mit dröhnenden Kuhglocken und Trommeln.
Es soll wohl die Ablösung des alten (Jahres), durch das neue symbolisieren und der Lärm die Geister vertreiben.

Die einzelnen Nächte haben auch noch ihre Bedeutung. Früher zählte noch die Thomasnacht und die längste Nacht des Jahres, am 21.12. dazu. Diese und die vom 31.12. sind „magere Nächte“. Das „losen“ in Form von Blei gießen in der Silvesternacht, betreiben wohl jetzt noch viele.

Geräuchert, mit einer Räucherpfanne mit hellem Feuer und viel Weihrauch, wird am 24.12., 31.12, und am 5.1. Der letzten und eigentlich bedeutendsden Rauhnacht. Darauf folgt der „Öberschte“, der Dreikönigstag.

Die Nächte vom 24.12. und 31.12. sind „feiste“ Nächte.

Am 28.12. und 5. 1. kann man alles wieder auf-und erlösen. Wenn man sich zum Beispiel gestritten hat.

Innerhalb der Zeit der Rauhnächte soll man nicht arbeiten, alles soll aufgeräumt sein und die Wäsche abgenommen sein. Denn durch Unordnung und Wäschewaschen zieht man den Zorn der Geister auf sich. Die lassen sich dann dort nieder. Einige kennen sicher noch den Spruch, dass man in der Zeit keine Wäsche waschen soll, da sonst jemand aus der Familie oder Nachbarschaft stirbt.
Es ist die Zeit des Beisammenseins der Familien und des Feierns.

Erinnert doch sehr an unser heutiges Weihnachten. Auch am 21.12. feierten die Kelten die Wintersonnenwende.
Am 26.12., dem Stephans-Tag, gab es ein vorchristliches Fest, bei dem es um Pferde ging.
Der heilige Stephan ist der erste Märtyrer des Christentums und Schutzheiliger der Pferde.
Er ist zuständig für das Gedeihen in Feld und Haus. Pferde werden in seinem Namen gesegnet.
Und an diesem Tag wechselten Pferdeknechte und Kutscher den Arbeitgeber.

Einige Perchten-Masken, die Erklärung dazu und Geschichten zu den Rauhnächten findet man HIER >>>>>

Seine Schäflein ins Trockene bringen….

Fiel uns in letzter Zeit öfter ein und bedeutet…

„Seinen Besitz oder Gewinn in Sicherheit bringen – auf seinen Vorteil bedacht sein – sich (auf Kosten anderer) bereichern – einen Vorteil ausnutzen – eine Gelegenheit wahrnehmen“…

Heidrun hat uns noch eine andere Erklärung zur Bedeutung geschrieben, die auch sehr gut möglich und nicht so gierig ist. Früher waren die Menschen sehr arm und ein Schaf oder Schiff hatte unschätzbaren Wert für sie.

Warum für dieses Sprichwort gerade diese Tiere mit „wetterfester Ausstattung“ und perfekter „Outdoorkleidung“ gewählt wurden, ist nicht ganz klar…

Entweder vom niederdeutschen „Schepgen“ , was allerdings Schiffchen (welches ja auch mal ins Trockendock muss)  bedeutet.

Von Leuten die des Dialektes nicht mächtig sind, könnte es aber auch mit „Schäfchen“ übersetzt werden.

Oder aber auch, weil die Schafe nicht auf sumpfigen Wiesen stehen sollten. Dort gibt es Leberegel,  die aber nicht nur Schafe befallen,

sondern auch Pferde, Rinder, sogar Hunde und auch Menschen.

(Zum Beispiel von Löwenzahn oder Fallobst, also immer gut waschen).

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Drei aktuelle Beispiele….

Ihre Schäfchen gut ins Trockene gebracht… haben zwei Männer auf alle Fälle… 1401 Gemälde von sehr bekannten Malern.

Sie wurden bereits 2011, in der vermüllten Münchner Wohnung des 80jährigen Sohnes einer Kunsthändlerdynastie gefunden.

Sein Vater hatte nach dem Krieg immer behauptet, die Gemälde wären beim Bombenangriff auf Dresden verbrannt.

Aufgefallen war der Mann durch eine Bargeldkontrolle im Zug aus der Schweiz nach München.

15 Werke soll er bereits verkauft haben. Der Wert aller Werke soll eine Milliarde Euro betragen.

Warum darüber so lange „Das Schweigen der Lämmer“ gebreitet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Und wenn Herr Gurlitt, dessen Aufenthaltsort nicht bekannt ist (???), Glück hat, darf er die Gemälde behalten.

Laut einem Gesetz von 1938, welches immer noch Recht ist!, muss (entartete) Nazi-Raubkunst nicht zurückgegeben werden.

Viele Juden die fliehen mussten, waren auch gezwungen, ihre Wertsachen zu verkaufen. Somit würde das als völlig legaler Kauf gelten.

Moralisch alles andere als legal.

Ein interessanter Artikel über seinen Vater und Kunsthistoriker Hildebrand Gurlitt findet sich bei Zeit Online….

Gurlitt verlor bei Machtantritt der Nazis selbst seine Arbeit und seine Großmutter war Jüdin.

Er durfte aber weiterhin Kunst für die NS-Regierung verkaufen und war bei ihr als Sachverständiger gefragt.

Wer nachlesen will, HIER KLICKEN

Wie immer im Leben… es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch Zwischentöne…

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Ja und anstatt sich um seine Schäfchen zu kümmern, wie ihm aufgetragen,

bringt auch der eine oder andere Bischof gerne seine anderen Schäfchen ins Trockene…

Zuletzt geschehen in Limburg. Der ganze „Luftschlösser“ für über 30 Millionen Euro bauen ließ.

Beigetragen haben auch fleißig die Steuerzahler.

Denn jedes Jahr zahlen die Bundesländer (außer Bremen und Hamburg) ca. 460 Millionen Euro an die großen Kirchen.

Auch Nicht-Kirchenmitglieder, Muslime… etc. 442 Millionen brauchen die Kirchen allein für die Bezüge von Bischöfen, Pastoren etc.

Das geht auf ein noch viel älteres Gesetz zurück. Aus dem Jahre 1803, aus der Zeit der Säkularisation,

in der Kirchen enteignet wurden und die dafür einen Ausgleich erhalten sollten.

Bei dieser Summe, dürfte nach 200 Jahren die Schuld aber längst getilgt sein. Und die Kirchen sollten vielleicht die Gelder nicht für protzige Bauten, sondern Wichtigeres verwenden. Dann klappt es auch ohne Staat. 😉

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Keine eigenen Schäfchen ins Trockene, bringt wohl die Linkspartei mit der Aussage –

Die Sankt Martins- Umzüge (mit Laternen) in NRW abzuschaffen und stattdessen ein Sonne-Mond-und Sterne-Fest zu feiern.

Begründung…weil in den Kindergärten auch viele muslimische Kinder sind, denen man unsere Kultur aufdrückt…

Also man muss von „Kirche und Heiligen“ nichts halten. Aaaber….
das gehört mit Sicherheit zu unserer Kultur!

Und es schadet auch unseren Kindern (die selbst Weihnachten oft nur noch für ein „Geschenkefest“ halten) nichts, mal davon zu hören.

Und vielleicht neben Geschenke bekommen, auch teilen lernen?!

Und die muslimischen Kinder sollten die Kultur und Bräuche in dem Land, in dem sie leben, auch kennen.

Intergration geht anders, indem man auch muslimische Feste ins Kindergartenleben integriert. Von denen dann auch die deutschen Kinder profitieren.

Mit Wissen darüber, wie andere Völker leben und denken.

Wie wäre es mit einem zusätzlichen Sonne-Mond-und Sterne-Fest, an dem es Speisen/Musik/Märchen etc. aus den jeweiligen Länder gibt?

Mit ihren jetzigen Aussagen helfen die Linkspartei (und auch die städtischen Einrichtungen, die das bereits praktizieren),

nur den braunen „Wölfen im Schafspelz“, ihre schwarzen Schafe ins Trockene zu bringen!

Die sind gleich dabei zu sagen, ja wegen der Muslime müssen wir… usw.

Die Wölfe im richtigen Wolfspelz, sind weit weniger gefährlich!!!!

Vielleicht sollte die Links-und andere Parteien, sich besser mal um oben genannte Gesetze kümmern, als um einen Laternenumzug!

Käme vielleicht auch im Ausland gut…weil politisch und moralisch korrekt!

Das Letztere bezieht sich ausdrücklich auf die Aussage des Sprechers der Linken in NRW… Der jetzt sagt, er sei falsch zitiert worden.
Hier nachzulesen…

Margot Käßmann hatte sich auch dazu geäußert… Hier nachzulesen…

Nicht auf die Berichte über eine Einrichtung in Bad Homburg, bei denen die Tatsachen offensichtlich falsch interpretiert wurden!

So…. Nachdem wir unsern „Schafspelz“ geteilt haben,  breiten wir wieder den Martins-Mantel des Schweigens darüber…

© Posted by regenbogenlichter

Ein Herz für die Liebe…

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Hier hat wohl je-man(n)d seine Königin des Herzens auserwählt und erhofft sich von ihr Reinheit, edle Gesinnung, Schönheit, ewige Liebe und Beständigkeit…… 😉

Denn weiße Rosen stehen für die Beständigkeit und die ewige Liebe.

Und dann wollen wir mal eine  „Lilie“, für die weißen Lilien (sind hier nicht dabei) „brechen“… sie sind als „Totenblumen“ verrufen, sagen aber auch etwas ganz anderes…!
Weiße Lilien stehen für das Heilige, Keuschheit, Jungfräulichkeit, Hoffnung, Reinheit, edle Gesinnung, Schönheit, Gnade und Vergebung, allerdings auch den  Tod.

Wer weiße Lilien verschenkt, sagt: „Du bist himmlisch!“

Weiße Blumen haben keine leuchtenden Farben „nötig“, sie sind einfach elegant in ihrer Schlichtheit. 😉

Und keineswegs „farblos“, weiß ist „nur“ eine unbunte Farbe und die Summe aller Farben des Farbspektrums!  Genaueres kann man in einem anderen Artikel von uns lesen.  😉  Hier klicken…

Dem jungen Paar wünschen wir natürlich viel Glück!

Die Lilie ist auch das Symbol der französischen Monarchie. – Fleur-de-Lys- Lilienblüte…

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne

Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne,
Die liebt‘ ich einst alle in Liebeswonne.
Ich lieb‘ sie nicht mehr, ich liebe alleine
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine;
Sie selber, aller Liebe Wonne,
Ist Rose und Lilie und Taube und Sonne.
Ich liebe alleine
Die Kleine, die Feine, die Reine, die Eine.

Heinrich Heine

Unser Herz für die Liebe, ist diesmal unser Montagsherz für Frau Waldspecht…

Anmerkung: Ein lieber Leser hat uns darauf hingewiesen, dass die Calla im Herz, keine Calla sind, sondern Zantedeschien
Dankeschön!

Die Kätzchen von der Weide…

Heute gibt es einen kleinen „Frühlingsgruß“ von uns… an geschützten Stellen, an denen sich die Sonne „anlehnt“, sind schon die Weidenkätzchen draussen…

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Die Weidenkätzchen

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
sagt mir doch, ihr Schätzchen,
sagt, woher ihr stammt.

Wollen’s gern dir sagen:
Wir sind ausgeschlagen
aus dem Weidenbaum,
haben winterüber
drin geschlafen, Lieber,
in tieftiefem Traum.

In dem dürren Baume
in tieftiefem Traume
habt geschlafen ihr?
In dem Holz, dem harten
war, ihr weichen, zarten,
euer Nachtquartier?
Mußt dich recht besinnen:
Was da träumte drinnen,
waren wir noch nicht,
wie wir jetzt im Kleide
blühn von Samt und Seide
hell im Sonnenlicht.

Nur als wie Gedanken
lagen wir im schlanken
grauen Baumgeäst;
unsichtbare Geister,
die der Weltbaumeister
dort verweilen läßt.

Kätzchen ihr der Weide,
wie aus grauer Seide,
wie aus grauem Samt!
O ihr Silberkätzchen,
ja, nun weiß, ihr Schätzchen,
ich, woher ihr stammt.

Christian Morgenstern, 1871-1914

„Kätzchen“ bilden Pappel, Erle, Hasel und Weide. Letztere werden in Bayern und Österreich auch Palmkätzchen genannt. Da sie bei Umzügen am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) bei den Palmbuschen verwendet werden.

Es gibt dicke, eiförmige, die die männlichen Staubbeutel enthalten und  grünlich gefärbte, walzenförmige, die die weiblichen Narben tragen.

Die Blätter der Weiden sind auch interessant…

Sie sind sehr unterschiedlich. Die Form reicht von beinahe kreisrund bis schmal und lanzettförmig. Bei vielen Arten sind die Blätter hellgrün, und an der Blattunterseite lässt sich – bis auf wenige Ausnahmen – immer eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Behaarung erkennen. Bei allen dreht sich das nächste Blatt um jeweils 144°, also 25 Umdrehungen; jedes fünfte schaut wieder in dieselbe Richtung. (Quelle Wikipedia)
Da Weide sehr biegsam und flexibel ist, werden aus ihren Zweigen Körbe und viele andere schöne Dinge geflochten.

Die Rinde der Weiden kann getrocknet und als Tee aufgebrüht werden. Sie enthält Gerbstoffe, Phenylglykoside und Salicin, das vom Körper in Salicylsäure umgewandelt wird. Salicylsäure ist der Grundstoff von Aspirin. Es wirkt fiebersenkend, schmerzstillend und antirheumatisch. Die Wirkung ist stärker, als sie von der Menge des Salicins her sein dürfte. Es wird eine unterstützende Wirkung von anderen Inhaltsstoffen der Rinde vermutet.
Also der Biber aus unserm gestrigen Artikel dürfte keine Zahnschmerzen kennen. 😉

Das wussten wohl auch schon die Kelten. Für sie stand die Weide für die Wiedergeburt der Natur und sie glaubten, dass die Weide sogar Krankheiten abnehmen kann.

Die Weide steht für Inspiration, Magie, Zauber, Ruhe, Ausgeglichenheit und Fruchtbarkeit.
Sie schenkt Freude, seelische Verletzungen finden Heilung. In der Mythologie symbolisiert sie Demeter, die Göttin der Erde.

Achtung!  Weidenkätzchen stehen unter Naturschutz! Blühend sind sie die erste „Bienenweide“ für Bienen, Hummeln und andere nektarsammelnde Insekten.

Deswegen sollte man sie auch in dem Stadium nicht abschneiden! Unsere stammen von einem Ast, den die Stadt beim aussägen liegen ließ. In Blumenläden und Gärtnereien kann man auch welche kaufen, sie sind gezogen, wären aber eigentlich auch Bienenweide. Da es um unsere Bienen nicht wirklich gut bestellt ist (Milbenbefall), ist sie wahrscheinlich noch wichtiger.

Passionsblume….Frucht mit Passion… ;-)

Unsere Passionsblume hatte es doch noch geschafft… sie blühte wunderschön…

Ihre Blüten stehen auch als Sinnbild für die Passion Christi…

Die 3 Griffel werden mit den Nägeln in Verbindung gebracht, mit denen Jesus gekreuzigt wurde.
Die 5 Staubbeutel stellen die Wundmale dar.
Der Fruchtknoten gilt als der Kelch beim letzten Abendmahl.
Der Strahlenkranz steht für die Dornenkrone.
Die 10 Blütenblätter stellen die 10 Apostel dar, die bei der Kreuzigung anwesend waren und…
Die 3 Deckblätter auf der Rückseite stehen für die Dreifaltigkeit.

Diese Sorte ist eine reine Zierpflanze. Es gibt aber auch viele Sorten, die Früchte bilden. Bekannt auch als Passionsfrucht oder Maracuja. Sie stammen aus Südamerika.

In den Tropen hat sie das ganze Jahr über Früchte. Die Pflanze kann mehrere Meter lang werden. Die Früchte sind durch Schwefelverbindungen verdauungsfördernd.

Und daraus hergestellte Medikamente, helfen gegen nervöse Unruhe.

Die Schale ist nicht essbar. Nur das weiche Fruchtmark, inclusive der Kerne.

Sie kann auch hier kultiviert werden… hier gibt es nähere Infos über Früchte und Pflanzen.

Eine „Beere“ nicht nur für Vögel….

Noch eine Augustschönheit… die Beeren (oder besser Samen) der Eberesche… (auch Vogelbeerbaum genannt)…

Ihr Name leitet sich von „Aber“(-Glaube), also Schein-oder Falsche Esche ab. Ihre Blätter ähneln der Esche.
Der Eberesche wurden früher magische Zauber abwehrende Kräfte zugesprochen. In der Walpurgisnacht oder am 1. Mai wurde das Vieh damit „gepeitscht“ oder Zweige wurden an die Stalltür gesteckt.

Sie symbolisiert Fruchtbarkeit, Kindersegen, Gesundheit, Freude, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, Kraftübertragung und Schönheit.

Im keltischen Baumkreis ist die Eberesche das Zeichen der zwischen dem 1. und 10. April oder dem 4. und 13. Oktober Geborenen. Sie steht dabei für Feingefühl und Gerechtigkeitsinn.
Die keltischen Druiden glaubten, die Kraft der Eberesche könne Fluch und Unglück bannen und umpflanzten ihre Opfersteine und Kultstätten mit Vogelbeerbäumen.

Bei den Nordgermanen wurde die Vogelbeere dem Gott Thor oder Donnar geweiht. Thor war bei der Jagd in einen reißenden Fluss gestürzt und konnte sich nur retten, weil eine Eberesche ihm ihre Zweige reichte, an denen er sich festhalten konnte. Daher heißt der Baum in Norwegen auch Thorsbjörg (Thors Bergung). Aus dieser Geschichte ist die Vorstellung vom Glauben an die Kräfte der Vogelbeere erklärbar: Der Fluss entspricht dem Blutfluss, der durch den Saft des Baumes gestillt wird, die roten Beeren Feuer und Blitz, die gefiederten Blätter den Wolken. So schützen die Beeren das Haus vor Blitzschlag, der Baum wehrt böse Geister ab und die Kronspitzen gelten als Kohlgericht der Hexen zu Mitwinter.

Die Beeren (Samen), sind auch essbar, allerdings nicht roh, da sie roh leicht giftig sind. Sie regen den Stoffwechsel an, sind harntreibend und entzündungshemmend. In vielen Kräuterschnäpsen sind sie enthalten.

(Quelle: Forstbotanik Uni Freiburg ,wo man noch viele andere interessante Tatsachen über die Eberesche lesen kann.)

Wer Zeit und Lust hat… Hier findet man ein Rezept für Ebereschengelee….

Wir überlassen sie aber lieber den Vögeln, die brauchen Reserven für den kommenden Winter.

Bei uns am Haus, waren die letzten Tage schon unzählige Drosseln beim „Vogelbeeren-Festmahl“, inzwischen sind nur noch einige Reste auf dem Buffet vorhanden. 😉

Es gibt auch ein Volkslied über den „Vugelbeerbaam“… das posten wir hier aber nicht, wer den Text lesen und die Melodie hören will, kann das hier…

Vugelbeerbaam

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