Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Biber’

Schaffe, schaffe, Häusle baue… ;-)

Vom kleinen, gemütlichen Einfamilienhaus, bis zur „fast“ Villa… überall sind neue kleine Holzhäuschen entstanden…

Für die gefiederten Sänger… da hat sich die Stadt aber Mühe gegeben! Loooob!

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Jetzt muss nur noch der „Umzugsflieger“ und dann der Nachwuchs kommen. 😉

Später gibt es dann ein schönes „Einweihungskonzert“… da wird einer „gezwitschert“….

Die Holzfäller waren auch fleißig… und haben das Bauholz „geliefert“…

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Die Tanne ist inzwischen auch gefallen, perfekt angenagt, damit sie Richtung See fällt und nicht auf den Weg… so gehen Biber-Schutzbestimmungen… 😉

Und dann war dann noch das Rotkehlchen, dass sich gleich unter Polizeischutz begeben und ein ganz sicheres Nest gesucht hat. Es nistet in Bottrop in einem Polizeimotorrad.
Damit sie nicht etwa einen zwitschern und durch’s rote Kehlchen rinnen lassen und dann noch fahren, hat die Polizei das Motorrad gleich stillgelegt. 😉
Auch looob!

HIER NACHZULESEN >>>>

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Wochenend-Ansichten…

Am letzten Wochenende auf dem Weg zur Arbeit geknipst…

Das sorgte der „große Föhn“ für blauen Himmel, klare Sicht und eine ganz eigene Stimmung…

Egal wie das Wetter wird…. Eisstockschießen geht immer… 😉

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Die „schöne blaue Iller“…auch, wenn sie jetzt eher ein Bächlein ist….  😉

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Nicht mehr die Iller, aber der Grundbach war auch „blau“, letztes Wochenende…hicks…  😉

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Viel Grün für Ende Dezember…

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Den Damen und Herren Biber hat es anscheinend gut geschmeckt…

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Weiß-Blauer Hintergrund… die Fischinger Kirche mit der Frauenkapelle links…

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Schwanensee…  im Sonnen-Scheinwerferlicht…

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Die Fotos können wieder einzeln oder in der Galerie größer angeschaut werden…

Allen Lesern einen schönen Sonntag!

Biber’s Weihnachtsmenue….

Mit Vorspeise, Hauptgang, Dessert und einen „kurzen“ Espresso danach….
Eschenspan-Salat, Steak vom Weide(n)-Rind(e) und ein Haselnuss-Eis am Stiel… oder so… 😉

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Wir „fällen“ unsere Weihnachtsbäume zum schmücken…
Die Biber fällen sie für ihr Weihnachtsessen. 😉

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Jetzt sind die Biber schon fast in der Stadt zu finden. Nah an Gymnasium und Menue-Service (Großküche). Wahrscheinlich haben sie gelernt, dass das Essen nicht so Biber-freundlich ist, deswegen haben sie fleißig „gesägt“. 😉

Die Stadt hat sie ziemlich bald vollends abgesägt (musste sein, die wären wie von den Bibern geplant, beim nächsten „Windhauch“ umgefallen), aber auch mit deutscher Gründlichkeit, die Stämme weggefahren. So fällt jetzt wohl das Weihnachtsmenue für Familie Biber aus und dafür hat das Holz-Heizkraftwerk was zu heizen. Hoffentlich lassen sie nichts „anbrennen“… wer mag schon angebranntes Essen. 😉
Und „Frau Biber“ muss wohl erneut „Essen“ abnagen….es ist schon ein „Kreuz“, mit der Herstellung des „Knabberzeugs“! 😉

©Posted by regenbogenlichter

Wintervorbereitungen der „Holzfäller“…

Damit haben auch Biber jetzt voll zu tun…er klatscht schon mit der Kelle (seinem Schwanz) auf das Wasser und warnt seine Familie damit vor dem Nahen des Winters… nein, natürlich nur vor anderen Gefahren. 😉
Denn der Biber hält keinen Winterschlaf, sondern bewegt sich nur viel langsamer. Denn Eile frisst Energie, die wieder angefuttert werden müsste!
Ein mega-dickes Fell haben sie auf alle Fälle. Auf dem Rücken haben sie pro Quadratzentimeter 12.000 Haare, am Bauch sogar 23.000. Da können Menschen mit ihrem Kopfschmuck nur vor Neid erblassen. Wir bringen es gerade auf 300 Haare pro Quadratzentimeter.
Wir fällen Bäume und lagern das Holz ein, damit wir es verheizen können. Biber fällen sie, damit sie beim „Fernsehen“ was zum knabbern haben. Und natürlich keine Kopfschmerzen… Weidenrinde enthält Salicylsäure, den Wirkstoff aus dem Aspirin. Das ist natürlich mit Augenzwinkern gemeint!
Bei Bibers gibt es auch „Sommer-und Wintergerichte“… im Sommer Gräser und Kräuter, die gibt es im Winter nicht, also Baumrinde. Die ihnen zudem gut schmeckt!
Fern sehen ist bei ihnen nicht drin, sie sind kurzsichtig. Farb-Fernsehen schon gar nicht, farbenblind sind sie noch dazu.

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Dafür riechen und hören sie (auch die Gefahr) um so besser. Und damit sie beim Schwimmen sehen, hören und atmen können, liegen Nase, Ohren und Augen auf einer Höhe. Die Schönheit ist ihnen dabei schnurz-biber-egal… Liegt Gefahr in der Luft, tauchen sie unter, notfalls bis 20 Minuten. Zwei bis fünf Minuten sind es sonst. Wasser in den Ohren und der Nase ist blöd, damit er beim Tauchen nicht die (Taucher-) Brille auf hat, kann er sie verschließen. Sein Schwanz ist dabei das, was bei einem Schiff das Ruder ist. Er steuert damit im Wasser und weil die Kelle so breit ist, kann er auch darauf sitzen und eine Vorratskammer für den Winter ist sie auch. Was dem Kamel die Höcker, ist dem Biber seine Fettreserve in der Kelle! Quasi seine tägliche Kelle „Energy-Drink“ … 😉

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Der Biber besitzt gleich eine ganze „Burganlage“, sein Revier ist bis 7 km lang, aber schmal. Denn weit weg vom Wasser geht er nicht. Darin gibt es mehrere Burgen. Dort verdösen die nachtaktiven Tiere oft den Tag. Abends werden die „Faulen“ fleißig. 😉 Aber es gibt nur eine Burg mit „Winterausrüstung“. Sprich nur eine „Kemenate“… 😉 Sie können bis zu drei Meter hoch und 10 Meter breit sein. Ist der Wasserstand zu tief, ist es dem Biber nicht zu hoch, seine Dämme auszubauen. Bis zu einer Länge von 100 Metern.
Obwohl sie keine natürlichen Feinde haben, vermehrt sich ihre Population nicht unkontrolliert. Maximal um 15 bis 20%!
Es gibt nicht genügend „Bauland“, sie brauchen schon viel Platz, um ein ausreichend großes Revier zu haben.
Löcher in Dämmen stammen übrigens oft von Nutria und Bisam und weniger vom Biber!

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Biber sind „Saubermänner“, denn ihre Teiche halten Sedimente zurück und Nährstoffe ab, dadurch wird das Wasser gereinigt.
Durch ihre „Stauanlagen“ fließt das Wasser bei Starkregen langsamer ab und somit wird das Hochwasser etwas ausgebremst.
In Trockenzeiten können die Bauern die von den Bibern angelegten Wasserreserven, zum beregnen der Felder nutzen.
Und durch den Rückstau entsteht auch Grundwasser, mit dem hohem Wasserstand steigt auch dieses!

Und das legendäre „Bibergeil“, macht nicht nur Biber „geil“. Das Sekret aus den Drüsen, die zwischen After und den Geschlechtsteilen, sowohl der männlichen, wie auch der weiblichen Biber liegen, wurde früher in der Medizin, wie auch zur Parfümherstellung genutzt. Medizinisch dürfte nur die darin auch enthaltene Salicylsäure wirksam sein.
Die Biber nutzen das fetthaltige Sekret zur Fellpflege und als leuchtend orange „Textmarker“ zur Kennzeichnung ihres Reviers.
Wegen des Bibergeils und weil Biber früher fälschlich als Fisch eingestuft und somit von der Kirche als Fastenspeise frei gegeben wurden, wurden sie in weiten Teilen Europas ausgerottet. Auch wegen ihres dichtem, glänzenden Fells. Kanadische Biberfelle sind immer noch zu haben! 😦
Auch heute wird noch Bibergeil genutzt, allerdings synthetisch hergestellt. Den Parfüms gibt es die harzige, ledrige und „animalische“ Note.
Laut Wikipedia ist es in den USA als Zusatzstoff in Nahrungsmitteln zugelassen. Vor allem in Speisen mit Vanille-, Erdbeer- und Himbeer-Aroma. Dabei muss es nur als natürliches Aroma gekennzeichnet sein.
Noch mehr Interessantes über Bibergeil und auch in welchen Düften es heute verwendet wird, kann man HIER nachlesen.

Und jetzt wünschen wir frohes Bib(b)ern und Zähne klappern. Aber nicht den Bibern, den nach dem in Südamerika lebenden Capybara (Wasserschwein) die zweitgrößten (bis 1.30m lang und 36kg schwer) Nagetiere der Erde, bei denen wachsen die Zähne nach!
Und…sie stehen in Deutschland unter Schutz und dürfen nur in ganz seltenen Einzelfällen bejagt werden, wenn sie wirklich großen Schaden anrichten.
Die Biber finden es sicher „geil“, denn damit werden sie hoffentlich nicht wieder zum „Jägerschnitzel“ oder „Holzfäller- Steak“!

© Posted by regenbogenlichter

Ein Biber räumt auf…

An unserm Sonthofer See…. im Winter sieht man, dass er da ist…

„Biss“ zum letzten Stämmchen, welches das Ufer zu wuchert… geeignet auch für lebensmüde Vampire oder so… sich einfach mal fallen lassen 😉

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Gleichzeitg „Verkehrsberuhigung“…

„Umleitung“  auf der Wassr-(vögel)straße…schnatter…

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Da fehlt noch ein kräftigeres Lüftchen… Puuuuusssst…

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Das gibt mal eine Sonneninsel… mit Kleiderständer… 😉

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Biber-Gezwitscher…

Abgemessen: Bis 100 cm plus 30 cm breiter, beschuppter Schwanz…

Abgewogen: 30 bis 40 kg, Sie stecken damit das Reh in ihre Burg… 😉

(Fast) die Größten (Nagetiere), auf unserer Welt ist nur das südamerikanische Wasserschwein größer…

Verweildauer auf der Erde: durchschnittlich 10 Jahre, Methusalems im Einzelfall 25 Jahre….

Familien-Bande…sie besteht normalerweise aus dem Elternpaar mit zwei Generationen Jungtieren.

Männer sind ab und zu aber auch untreu und dann gibt es alleinerziehende Mütter und moderne Patchworkfamilien,
weil die Mütter mit ihren Kindern in anderen Biber-Burgen aufgenommen werden.

Klettern…. nicht möglich mit dem Gewicht…das Winterfutter (Baumrinde, weiche Äste) wird kurzerhand gefällt.

Baumeister Biber… verwendet die Äste der gefällten Bäume eventuell auch zum Burgenbau, viele ziehen aber auch
in Fertighäuser, wie vom Menschen gebaute Dämme.

Sommerdiät… Wasserpflanzen, Kräuter, Gräser…oder auch mal Gemüse vom Feld…was nur Familie Reh und Hase dazu sagen? Und erst der Bauer… Der mag seine „Fressfeinde“ wahrscheinlich alle nicht…

Abends werden die Faulen fleißig…. Biber auch, sie sind Dämmerungs-und Nachtaktiv.

Haare auf den Zähnen?….Nein, aber am Bauch…an manchen Stellen bis zu 20.000 pro Quadratzentimeter.
Beim Menschen sind es etwa 300 pro Quadratzentimeter!

Deswegen sind sie auch keine Winter-Schlafmützen…ihr Haarkleid schützt sie vor Kälte…

Zum Fellstyling und zum markieren seines Reviers, benutzt er das Bibergeil,ein Sekret aus den Drüsensäcken.
Auf Schnee könnte man die markierten Stellen auch Textmarker nennen, sie färben sich leuchtend orange…

„Geil“ auf Bibergeil waren auch die Menschen…Lonicerus nannte in seinem 1679 veröffentlichem „Kreuterbuch“ Anwendungsvorschriften gegen nahezu alle menschlichen Gebrechen…
Die Heilwirkung erklärt man sich heute mit der in Weidenrinde reichlich vorhandenen Salicilsäure…dem Aspirin unserer Urväter. 😉

„Geil“ auch der Preis…noch im 19. Jahrhundert, lag der Preis für ein paar Duftdrüsen bei 720 Mark!

Gierig auf Gourmet waren die Menschen schon früher….gedämpfter Biberschwanz und Fischotter in Johannisbeergelee zählten zu den mittelalterlichen Gaumenfreuden.

Blind…war Justizia schon immer… gerichtlich erklärt durch die medizinische Fakultät Paris und in Folge entschied die katholisch Theologische Fakultät, dass der Biber bezüglich seines Schwanzes ganz Fisch und somit hochoffiziell Fastenspeise sei….

Überlebenschancen ….hatten nur 1000 bis 2000 Stück im südlichsten Teil der Rhone, in Südnorwegen und an der Elbe in Tschechien.

Großer Auftritt…jetzt leben wieder 500.000 bis 700.000 Biber in Europa…

Den letzten Auftritt …hatte allerdings schon eine in Zentraleuropa lebende Altbiberart. Es gibt nur noch diverse Skelettfunde…leider sind sie keine Saurier, die man in Filmen wieder zum Leben erweckt…

Unser Biber ist noch in der Übungsphase… den „Meister“ im Fällen, kann man im Video sehen.

Es gibt auch eine Biber Post, allerdings nicht bei uns. Ich weiß nicht, ob die Biber Post die Sendungen nur auf Wasserstraßen befördert?. 😉

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