Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Blume’

Kein Mohn, sondern ein(e) Anemon(e)….

Haben wir uns in einem Blumenstrauß nach Hause geholt…

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Anemonen…. danke an Anette für die schnelle Hilfe! 🙂

Und da musste ich doch gleich mal schauen, was das eigentlich für eine ist. Das ist eine Kronen-oder Gartenanemone. Es ist eine Pflanzenart der Gattung Windröschen (nicht mehr so lange hin, werden diese auch blühen), aus der Familie der Hahnenfußgewächse   (Ranunculaceae). Die Kronen-Anemone ist im Mittelmeerraum heimisch. Sie wächst auf Felsfluren, in Garriguen, auf Wiesen, auf Brachfeldern sowie in Weinbergen und Olivenhainen in Höhenlagen von 0 bis 700 Meter (selten bis 1200 Meter).

Die Anemonen enthalten die Substanzen Anemononin und Protoanemononin, Hieronymus Bock empfiehlt die A. nemorosa für Warzen, die Bewohner Kamtschatkas sollen ihre Pfeile mit Anemonensaft vergiftet haben.

Die verschieden Arten der Anemonen blühen das ganze Jahr über. Diese von Dezember bis Mai.

Und HIER  gibt es ganz viele Amnemonen zum Anschauen, nachlesen wann sie blühen und wo sie herstammen!

Anemone

Erschütterer — Anemone,
Die Erde ist kalt, ist nichts,
da murmelt Deine Krone
Ein Wort des Glaubens, des Lichts.

Der Erde ohne Güte,
der nur die Macht gerät,
ward deine leise Blüte
so schweigend hingesät.

Erschütterer — Anemone,
Du trägst den Glauben, das Licht,
den einst der Sommer als Krone
aus großen Blüten flicht.
(Gottfried Benn)

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden…

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Mal am süßen Nektar nippen…

Wollte wohl die Wespe vor kurzem, bevor alle Blumen verblüht sind …

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Das „Trinkgelage“ war aber eine ziemlich wacklige Angelegenheit, der Wind sorgte für ordentlich „Wellengang“…und wir hoffen, der Nektar hatte keinen „Stich“… 😉

Die Fotos können einzeln oder in der Galerie größer angeschaut werden.

© Posted by regenbogenlichter

Ein Mädchen wartet am Weg…

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Foto zum Vergrößern anklicken

Die Geliebte eines Ritters, der an einem Kreuzzug teilnahm, wartete täglich mit ihren Hofdamen am Stadttor auf seine Rückkehr.
Doch der Ritter kehrte nicht zurück.
Aber selbst, als sie nicht mehr an seine Rückkehr glaubten, warteten sie noch.
Irgendwann hatte der Himmel ein Einsehen und verwandelte die Hofdamen in blaue „Wegwarten“ und das Burgfräulein in eine weiße.
(So erklärten sich die Menschen, dass es die Wegwarte, so heißt die Blume, hin und wieder auch in weiß gibt.)

Das ist eine der Sagen, die sich um die Wegwarte ranken.

So kann man sie an Wegrändern stehen sehen und „warten“. Sie hat aber noch viele andere Namen. Wie u.a. „Blaue Blume der Romantik“, „Blaue Distel“, „Faule Gretl“, „Sonnenbraut“, „Sonnenwendel“, „Verzauberte Jungfrau“, “ Wegeleuchte“, „Wegeluge“, Kaffeekraut und in der Schweiz „Weglueg“.

Erste Überlieferungen von ihr, findet man in ägyptischen Papyrustexten aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Bei den Römern hieß sie Intybus.
Sie ist eine Pionierpflanze in ganz Europa, außer in den Alpen und wurde in frühgeschichtlicher Zeit aus Vorderasien eingeschleppt.
Im Athochdeutschen hieß sie „Hindläufte“, weist auf den Lauf der Hinde/Hirschkuh, der an den an Waldwegen wachsenden Pflanze hin.

Das „wartende Mädchen“ öffnet ihre Blüten am Vormittag und schließt sie ab Mittag und bei Regen wieder. Es blühen jeweils nur wenige Blüten am Strauch, die sich der Sonne zuwenden.
Hildegard von Bingen nannte sie deswegen „Sunnenwirbel“.
So eine „verzauberte Jungfrau“ besitzt natürlich auch „Zauberkräfte“, vor allem natürlich im Liebeszauber und nach einem bestimmten Ritus ausgegraben, soll sie den Träger unverwundbar machen.
Am Peterstag (29.6.) und am Jakobitag (25.7.) mit einem Hirschgeweih ausgegraben, betört sie jede Person, die man damit berührt. 😉

Aber sie kann wirklich „zaubern“, bei Herz-und Leberkrankheiten, gegen Fieber und Wassersucht.

Und wir sind sicher, ihre Wurzeln kennen fast alle, in der einen oder anderen Form.
Durch Zufall entdeckten um 1830 Brüsseler Gärtner, dass im Dunkeln getriebene Zichorie-Wurzeln (auch ein Name), einen schmackhaften gelben Spross bildeten. Wir essen ihn gern, den Chicorėe. Weitere Züchtungen sind Radichio und Zuckerkraut.

Zichorie kennen sicher auch viele, die lieber „Ersatzkaffee“, auch Malzkaffee oder auch „Muckefuck“ genannt, trinken. Er wird aus verschiedenen Getreidesorten und Zichorie-Wurzeln hergestellt. Sie werden im Herbst geerntet, sind bis 500 gr. schwer und geben dem koffeinfreien Kaffee, eine karamellbraune Farbe.
Ihn gibt es seit dem 16. Jahrhundert und er war vor allem zu Zeiten der Kontinentalsperre unter Napoleon Bonaparte und in anderen schlechten Zeiten, sehr gefragt.

Es gibt 3 verschiedene Unterarten.

Die

„Gemeine Wegwarte“
„Salatzichorie“ und die
„Wurzel-und Kaffeezichorie“.

Und nun soll noch einer sagen, so ein „verzaubertes, wartendes Mädchen“, wäre keine zauberhafte Pflanze…. 🙂

Diese und noch mehr Infos und Sagen, kann man nachlesen unter….

http://www.sachsen-natur.de/wegwarte.php

Schöne Pfingsten…

Wir wünschen allen unsern Lesern und Freunden recht frohe Pfingsten.

Auch Zeit zum ausspannen, beisammen sein oder für einen Ausflug.

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Das Foto kann wieder angeklickt und größer angeschaut werden…. 🙂

Der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger „liebte“ Pfingsten auch…weil ein „g“ drin war…nur in sein Kreuzworträtsel passte das Wort dann nicht so richtig.

Viel Spaß beim Anschauen!

(Quelle:Youtube)

Emil Steinberger ist im Januar 2013 übrigens 80 Jahre alt geworden.

Galerie

Bienchen beim shoppen….

Einkaufstag war heute und…

Sensation…konnte ich doch eine Biene beim Nektareinkauf fotografieren… natürlich nur heimlich „gefilmt“, wer will beim Einkaufen schon fotografiert werden.

Und unter ihre Flügel konnte ich leider nicht schauen…bei so einer hübschen „Biene“ hätte sich das sicher gelohnt. 😉

Wo sind denn nur wieder die Honigkuchen, schließlich ist schon in knapp 4 Monaten Weihnachten…die Zeit wird knapp

Ach hier… Schau mir in die Augen… Kleine(s)er Honigkuchen…

Der Nektar ist natürlich wieder am anderen Ende…

Warum sind die günstigen Artikel nur immer ganz unten… „Bückware“ oder so… suuuummmm

So, genug…jetzt aber schnell zur Kassenwabe…

Die Geschichte ist natürlich frei erfunden und Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten wären rein zufällig… 😉

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