Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Christrose’

Kalender-Notiz…

 

Kalender-Notiz
Der Mai ist rum:
sei’s drum!
Komplizierter wird Dezember:
Christmas is coming,
please remember!
© Karl Heinz Karius, WortHupferl-Verlag

 

Das hat sich wohl auch unsere Christrose >>>>  gedacht… im Frühjahr rausgepflanzt und seit Mai blüht sie erneut. 😉

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Selbst verblüht sehen sie noch schön aus… das haben sich die Blattläuse auch gedacht… und finden sie lang genug „gereift“, am leckersten… 😉

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Die perfekt passende „Kalender-Notiz“ dazu, lieh uns Karl Heinz Karius vom WortHupferl-Verlag klick>>>>

Recht herzlichen Dank dafür! Seine fröhlichen oder auch mal nachdenklichen Worthupferl, gibt es inzwischen auch als Büchlein und natürlich bei Facebook!
Denn…

Mit einem frohen (Wort-) Hupferl am frühen Morgen,

wird deine gute Laune schneller wach.

Und ein weiteres vertreibt dir die Sorgen,

für eine Gute Nacht.

Gern auch mal so zwischenrein,

darf es noch ein (Wort-)Hupferl sein.

 

-kein Karius, nur regenbogenlichter-Reimerei-

Karius ist besser… ;-)-

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Zu Nikolaus bei uns eingezogen…eine Christrose

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Auf eine Christblume

Die Schönste bist du,
Kind des Mondes,
nicht der Sonne.
Dir wäre tödlich
andrer Blumen Wonne.
Dich nährt,
den keuschen Leib
voll Reif und Duft,
himmlischer Kälte
balsamsüße Luft.

(Eduard Mörike)

Auch Nieswurz geannt… Früher wurde sie auch zu Schnupftabak verarbeitet, was aber manchmal schief ging, da sie giftig ist…

Sie gilt als Mittel zur Erhaltung der ewigen Jugend und zu Pulver zermahlen und auf den Boden gestreut, soll sie unsichtbar machen…

Im Altertum wurde sie gegen Geisteskrankheiten eingesetzt… fragt sich, ob sie nicht erst geisteskrank macht… Herakles soll nach einer Legende, durch die Helleboruswurzel von seinem Wahnsinn geheilt worden sein, in dem er seine Kinder erschlug und ins Feuer warf… nun ja…

Romeo, aus „Romeo und Julia“, hat nach einem Pulver verlangt, welches sich sofort in den Adern und im Körper verteilt, also ein schnell wirkendes Gift…

„Zwerg Nase“, aus dem Märchen von Wilhelm Hauff, hat es wieder in Jakob verwandelt, der er vorher war.

Nach dem Aberglauben aus dem Mittelalter, suchte die Kröte unter ihr Schutz, sondern bezog auch ihre Zauberkraft aus der Christrose. Das Bufotailidin aus dieser Kröte, sowie Hellebrigenin aus der Christrose, haben seltsamerweise dieselbe chemische Struktur…. also wohl nicht nur Aberglauben. 😉

Nieswurz-Sirup gehört natürlich in den „Trunk des Friedens“ bei Harry Potter…

Und auf dem Land ist sie Orakelblume, stellt man in der Weihnachtsnacht 12 Christrosen ins Wasser, jede steht für einen Monat…
Je nachdem, wie sich die Knospen öffnen, kann man schließen, wie das Wetter in dem Monat wird…offene Knospen bedeuten schönes Wetter und geschlossene schlechtes Wetter…

Wir verlassen uns aber wohl doch besser auf die „Wetterfrösche“ oder auf den Hahn auf dem Mist *gg*

Auf dieser Seite findet sich die schöne  Legende von der Christrose.

Und auch, unter anderem, die obigen und mehr Infos über die Christrose und andere Blumen.

Und jetzt hoffen wir, dass wir sie gut ins Frühjahr bringen, um sie dann auszupflanzen. Topfpflanzen sind sie eigentlich nicht.

Schön, aber mit Vorsicht zu „geniessen“…

Oder besser nur mit den Augen geniessen!

Sollte man viele Blumen und Pflanzen, bei denen vielen garnicht bekannt ist, dass sie überhaupt giftig sind…viele sind in der richtigen Dosis aber auch Heilmittel…

Oder wie Giacomo Casanova (!725 bis 1795) in seinen Memoiren gesagt hat:

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel,

Heilmittel in den Händen eines Toren, ist Gift.

Zu den giftigen Pflanzen jetzt im Frühling zählen die Gelbe Narzisse (Osterglocke), die Tulpe und die im vorherigen Post bereits schon genannten Ranunkel, Winterlinge und alle Hahnenfußgewächse.

Zu erwähnen wären auch noch die Blätter der (schönen) Herbstzeitlosen, die im Herbst blühen, die Blätter aber jetzt wachsen und schnell mit dem beliebten Bärlauch verwechselt werden können. Ebenso wie die Blätter der Maiglöckchen, bei denen auch alle Pflanzenteile giftig sind.

Ebenso giftig der Seidelbast, Wolfsmilchgewächse wie Christrose oder Weihnachtsstern, Rittersporn, Lupine, der „Wunderbaum“ eine beliebte Zimmerpflanze…ebenso wie die Dieffenbachie, der gefleckte Aronstab, Eibe, Efeu, Goldregen, Oleander und viele andere…

„Giftig“ sind auch so einige Nachtschattengewächse, die wir gern essen. Bei Kartoffeln, Tomaten (grüne Tomaten und Triebe sehr giftig!) und Auberginen, enthalten die grünen Teile Solanin. Bei Kartoffeln die im Licht gelegen haben und aussen grün sind, alles was grün ist, gut abschneiden!

Dann gibt es noch die sogenannten Bio-Drogen aus Giftpflanzen, wie ua….

Alpenveilchen (Cyclamen)

Alraune (die „sagenhafte Wurzel“)

Engelstrompete

Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)

Stechapfel

Tabak

Auch nicht zu vergessen der Rote Fingerhut (Digitalis), aus dem ein Herzmittel hergestellt wird.

Was Tiere angeht, nicht alles was für uns ungiftig ist, muss auch für Tiere ungiftig sein…

Hier kann man mal nachschauen… Giftpflanzen für Tiere

Ein schönes „Giftmischer-Museum“ ist das Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss. Dort kann man von den Anfängen der Medizin, dem Wissen über Kräuter und der Herstellung von Essenzen daraus, alles anschauen und nachlesen.

Und jetzt wünschen wir allen viel Freude an den schönen Blumen, Pflanzen und der Natur überhaupt. Man sollte nur ein wenig aufpassen, was man so anfasst, wohin man etwas pflanzt oder in den Salat schneidet oder woran unsere Haustiere schnüffeln oder rumknabbern… 😉

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