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Gedanken zu… DDR unterm Regenbogen…

kalle19 - Kopie (800x430)

Nachdem ich die Sendung gesehen habe…
Ein paar kurze Gedanken zu der Doku  DDR unterm Regenbogen

Die war dann eher das, was ich fast schon vermutet hatte…

Schon interessante „Einzellebensläufe“, allerdings,“ Otto-Durchschnittsschwule und Lesben“, haben sie da nicht gerade vor die Kamera geholt.

Zum Teil priveligiert und manche „Vorkämpfer“, die es fast überall schwerer haben. Das zeigte gut die Aussage des einen Interviewten… „Ich bin in der DDR nicht angekommen, hier aber auch nicht“.
Die Geschichten waren allerdings schon interessant.

Interessant für mich auch der Rückblick in die Sechziger Jahre, von denen ich wenig weiß, da ich da noch zu klein war.

Mit den Einblendungen aus offiziellen Veranstaltungen zwischenrein, hatte es schon ziemlich den „Stallgeruch“ eines offiziellen Propagandafilmes… in die andere Richtung.

Dadurch wirkte die Doku, trotz sehr persönlicher Erzählungen der Lebensumstände der  Einzelnen, sehr unpersönlich.

Und   DDR-Bürger waren mit Sicherheit nicht ständig bei irgendwelchen „Paraden“ unterwegs… Neben den besonderen Lebensläufen (nicht weil sie homosexuell waren!) der Mitwirkenden, auch keinesfalls Alltag!

Ansonsten schon ehrliche Berichte, auch was die IM-Tätigkeit betrifft, zum Beispiel und auch die Erkenntnis, dass wohl auch in kirchlichen Gruppen auch nicht alle „koscher“ waren.

Auch die Pfarrer nicht immer.  Das ist aber wohl nicht nur in der DDR so (gewesen).

Vom Umgang in Familien, weiß ich auch anderes. Wenn auch nicht immer gleich von Anfang an reibungslos. „Heteroerziehung“…viele Fragezeichen?????

Das kam sicher auch immer auf die Eltern, Lehrer etc. an.

Und ist sicher nicht nur typisch für die DDR.

Das ist auch hier und heute noch so, meine ich.

Fazit, wer das „Durchschnitts- Alltagsleben“ sehen will, schaue sich besser den von uns empfohlenen Film „Coming Out“ an. In ihm findet man berechtigte kritische Untertöne, es wird dargestellt wie es war, aber nicht bewertet. Das kann jeder für sich tun. Sprich, Heiner Carow „lässt die Kirche im Dorf“ und erspart den Zuschauern den Pathos.  Für mich um Längen besser. 🙂
Oder man schneide zumindest die ganzen Einblendungen von den Veranstaltungen raus.

Solche Bilder kann man anderswo auch sehen und in dem Fall stören sie erheblich die Konzentration auf das  (wichtigere) Erzählte…Sie haben mit dem Thema auch nicht wirklich viel zu tun.

Für diese Doku gibt es von mir eher ein „Minus“, das war weniger DDR unterm Regenbogen, sondern eher einige (zum Teil priveligierte), ehemalige DDR-Bürger unterm Regenbogen. Oder die Doku hatte den falschen Titel…

Und zwischerein die „Phantastereien“ der „Großkopferten“….

Im Übrigen, hier hat man Mitte der Neunziger Jahre“ noch Leute aus dem Betriebsrat geworfen, „weil Schwule nicht in den Betriebsrat gehören“. Aber das hat sich inzwischen (zum Glück) auch geändert…
Und es ist auch noch nicht so lange her, dass der Bayrische Rundfunk, wenn die ARD eine Sendung mit dem Thema Homosexualität gezeigt hat, etwas anderes gesendet hat,

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