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Beiträge mit Schlagwort ‘Dinkelsbühl’

Hier werden Sie geholfen…. ;-)

Der 10. des Monats ist „Türentag“…. und im Dezember werden viele Türchen geöffnet. 😉

Eine Tür aus dem schon von uns gezeigten  Dinkelsbühler Spital….

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Nach dem Schild an der Tür, ist dort die Dinkelsbühler Tafel.

Eigentlich ein Armutszeugnis, dass in so einem reichen Land, derartige Einrichtungen nötig sind!!!

Auch wenn es so einigen in der Politik,  jetzt schon wieder viel zu „sozial“ ist.

Vielleicht täte es gut, wenn diejenigen nach 45 Jahren (ehrlicher!) Arbeit, mal auf sowas angewiesen wären.

Damit sie auf den Boden der Tatsachen kommen!

Der Schmuck an der Tür ist interessant…

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Und noch ein Durchblick durch das große Hoftor… auf das Stadtcafé… wo „kleine und große Brötchen“ gebacken werden… 😉

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Und weil sie mit den Sternen (Windrosen?) so schön in die Weihnachtszeit passt, als Zugabe noch eine Tür aus dem Eibauer Faktorenhof…

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Die Fotos können wieder einzeln angeklickt, und größer angeschaut werden.

Wir wünschen allen Lesern, dass sich hinter jedem „Türchen“ des Adventskalenders was Schönes verbirgt. 😉

Das ist unser Beitrag für Kalles

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© Posted by regenbogenlichter

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Dinkelsbühler Ansichten… Spital

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Die Aufgaben der Spitäler waren Speisung, Aufnahme und Bekleidung der Armen, die Beherbergung von Fremden, Pflege der Alten und Kranken, sowie die Bestattung der Toten.

In manchen waren auch Arbeitsstuben oder Werkstätten, in denen Insassen denen es möglich war, das Spital durch Arbeitsleistungen unterstützten.

Das Dinkelbühler Spital wurde um 1280 gestiftet, 1380 wurde der Südflügel erbaut, 1456 der Westflügel und 1451 der Ostflügel.

Die Spitalkirche wurde 1380 erbaut (um 1500 erweitert, das Kircheninnere wurde im 18. Jahrhundert barockisiert). Es ist eine geschlossene Dreiflügelanlage mit stimmungsvollem Innenhof.

Heute befinden sich im Spital u.a. das städtische Altenheim der Hospitalstiftung, ein Lehrlingsinternat, die „Tafel“ und in der ehemaligen Scheune hat das Landestheater Dinkelsbühl seine Spielstätte.

Und das Städtisches Kunstgewölbe mit wechselnden Ausstellungen und Konzertsaal.

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Am früheren Waisenhaus ist das  Symbol der Hochgerichtsbarkeit der ehemaligen Reichsstadt.

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Ein Wasserad der Stadtmühle…

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Und davor, eine der schönen Wasserpumpen, von denen man einige in Dinkelsbühl findet…

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Weiterhin gibt es noch eine hölzerne Kaltmange(l) aus der früheren „Schadfarb“.

Ganz besonders zum morgigen 1. Advent passend, im Spitalhof ist immer der Dinkelsbühler Weihnachtsmarkt.

Und das ist mit Sicherheit, ein ganz stimmungsvoller Platz dafür!

Weihnachtsmarkt Dinkelsbühl… hier klicken…

Christoph von Schmid, der als junger Kaplan den Text zum Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ schrieb, verbrachte seine Kindheit und Jugend in Dinkelsbühl.

© Posted by regenbogenlichter

Dinkelsbühls Nördlinger Tor und wehrhafte Stadtmühle…

Noch ein kleiner Wochenend-Ausflug ins mittelalterliche Dinkelsbühl…
Diesmal zum Nördlinger Tor… die Häuser in der Nördlinger Straße, sind übrigens nicht genau nebeneinander, sondern (nach hinten) versetzt gebaut. Das gibt immer wieder überraschende Anblicke, da man nicht alles auf einmal sehen kann. 😉

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Es ist das Südtor und äußere Nördlinger Tor, der von 1372 bis 1435 erbauten Großwehranlage.

Durch Beschießung durch Piccolomini wurde es es 1634 schwer beschädigt und 1655 wieder instand gesetzt.

Und um 20 Werkschuhe (je nach Gegend 1 Werkschuh= 25-30cm) erhöht.

Von „außen“ gesehen…

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Der Staffelgiebel mit den Halbmuscheln stammt aus dem 16. Jahrhundert und das Tor hat ebenfalls Pechnasen im Gewölbe.

Rechts neben dem Tor ist die Stadtmühle, in ihr befindet sich jetzt das Museum 3. Dimension…

Kaiser Karl IV. verlieh 1378 der Stadt Dinkelsbühl das Privileg zum Betrieb zweier Mühlstätten.

Die Stadtmühle hat einen Wassergraben, Wehrgang und Schießscharten, um die Stadt in Richtung Südosten gegen Angriffe abzusichern.

Vor dem Nördlinger Tor befinden sich die Krautbeete. Eine gemeinnützige Stiftung. Sie wurden seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu gleichen Teilen an sozial schwache katholische und evangelische Bürger verpachtet. Und sind bis heute genutzt, wie man sehen kann.

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Noch etwas weiter nach links, entlang der Stadtmauer geschaut…

Der Turm hinter dem Haus, ist der folgende…

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Und noch ein Wahrzeichen Dinkelsbühls am Wörnitzufer… der Bäuerlinsturm… er kommt in Sicht, wenn man an der Stadtmühle links abbiegt

und am Wassergraben und den Gebäuden der Mühle entlang geht…

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Er ist nach dem Turmwächter und Gerber Hans Bäuerlin benannt.

Charakteristisch sind das Fachwerkgeschoss und das steil abgewalmte Satteldach. Ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert.

Die Fotos können wieder angeklickt und größer angeschaut werden.

Posted by regenbogenlichter

Das Rothenburger Tor… wehrhaftes Dinkelsbühl….

Eine der schönsten Ansichten in Dinkelsbühl… kommt in Sicht, wenn man sich der Stadt von Norden her nähert.

Das Rothenburger Tor und davor…. der Rothenburger Weiher….

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Der Rothenburger Torturm wurde um 1390 erbaut. Von der Stadtseite her, hat der Turm einen mit Lisenen verzierten Treppengiebel.

Die Pechlöcher in der Tordurchfahrt und der Vorbau mit seinen Erkern  – die so genannten Barbakane – aus dem 16. Jahrhundert,

zeugen von der Wehrhaftigkeit Dinkelsbühls. Und als nicht willkommener „Gast“, wurde man zu der Zeit wohl ziemlich „zünftig“ empfangen. „Lustig“ war es sicher nicht.

Auch nicht lustig….Folterkammer und Gefängnisräume befanden sich im zweiten Obergeschoss. Sie sind, ebenso wie die ehemalig in der Barbakane

untergebrachte Ausstellung über die Hexenverfolgung, aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugänglich.

Ebenso wie in vielen anderen deutschen Städten, gab es in Dinkelsbühl die unselige Hexenverfolgung. Die Ausstellung darüber, befindet sich jetzt im „Haus der Geschichte“.

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Da der Weiher und das Tor abends und angestrahlt besonders schön aussahen, habe ich es am letzten Abend nach dem Essen, schnell noch abgelichtet.

Allerdings mit dem Handy und „mit ohne“ Stativ oder „Stütze“, die Ruhe in Person bin ich auch eher nicht, aber… ich hoffe, man kann die Stimmung trotzdem erahnen…

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Und wer sich das Tor und Umgebung, bei Tag und im 360° -Panorama anschauen möchte, sollte

HIER KLICKEN…

Die Fotos kann man wieder einzeln anklicken und größer anschauen…

Auf historischen Wegen in Dinkelsbühl…

Wie schon geschrieben, ein paar schöne Eindrücke konnten wir trotz allem aus Dinkelsbühl mitnehmen.

Wer begleitet uns auf unserem Weg in die Altstadt?

Die erste Stadtanlage erfolgte um 1130, die alte eiförmige Stadtmauer, verlief weiter innerhalb, begrenzt zum Beispiel durch die Spitalgasse. Die alte staufesche Stadtmauer ist dort Teil mancher Hauswände. Ihr heutiges Gesicht erhielt die Altstadt ab 1372, mit dem Bau der heutigen Stadtmauer.

Die Stadtmauer hat 16 Türme und vier Tore… die Türme haben übrigens auch Namen…der Holzsteg passt perfekt, wurde aber erst 1956 erbaut… 😉

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Tritt man durch das Fußgängertor in der Stadtmauer auf den „Oberen Mauerweg“, eröffnet sich folgender schöner Blick…

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Im Hintergrund sieht man das Münster St. Georg, einer der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Süddeutschlands, mit romantischem Torportal (1220/1230). Das Münster wurde von 1448 bis 1499 nach Plänen von Nikolaus Eseler erbaut.

Das große Gebäude rechts, ist das Deutschordenschloss.

Hier kann man ein 360°-Panorama vom Innenraum des Münsters ansehen…hier klicken

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Und hier noch eine schöne Sonnenuhr an einem Haus in der „Lange(n) Gasse“, die auch eine begrenzende Straße der alten, staufeschen Stadtmauer und schon ziemlich nah am Münster ist.

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Also… macht es wie die Sonnenuhr, zählt die heit’ren Stunden nur..oder so… 😉

Die Fotos können wieder einzeln und in der Galerie größer angeschaut werden.

Auflösung Rätsel…. wir waren in…

Klar,  in Dinkelsbühl waren wir…. gut geraten, herzlichen Glückwunsch allen Ratern!  Und lieben Dank für`s mitraten…

Dafür gibt es einen Lorbeerkranz… 😉

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Dinkelsbühl ist eine ehemalige Reichsstadt im Landkreis Ansbach/Mittelfranken. Und liegt nahe der Grenze zu Baden- Württemberg, an der sogenannten „Romantischen Straße“, Diesen Namen hat 1950, der Augsburger Bürgermeister Wegele der B25 aus touristischen Gründen gegeben. Sie verbindet eine Reihe von Städten mit mittelalterlichen Stadtkernen.

Um 1130 erfolgte die erste Stadtanlage Dinkelsbühls. Die erste urkundliche Nennung der Stadt als „burgum tinkelspuhel“ erfolgte 1188 in einer Heiratsurkunde Kaiser Babarossas, für seinen Sohn Konrad von Rothenburg. Durch seine Straßenlage (Kreuzung Nibelungenstraße und Romweg) war es damals schon wichtiger Handelsplatz und staufischer Stützpunkt.

Das Wappen von Dinkelsbühl…  wappen

„Schon das Stadtsiegel von 1291 zeigt einen Dreiberg (Bühel) mit Getreideähren (Dinkel). Der Ortsname geht zurück auf einen Villicus (Königshofverwalter), der Thingolt geheißen haben mag.“

(Quelle Text und Wappen: Wikipedia)

Und natürlich darf eine Skulptur von einem Dinkelbauern, in Dinkelsbühl nicht fehlen.

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Die Altstadt prägen gut erhaltene Häuser aus dem Spätmittelalter. Es ist ebenso sehenswert wie die noch bekanntere Nachbarstadt Rothenburg ob der Tauber, aber nicht ganz so überlaufen und es ist meist noch genügend „Platz“, um zu schauen und fotografieren. Ich habe an dem einen Nachmittag,, an dem wir unterwegs sein konnten, unzählige Fotomotive entdeckt, aber lange nicht alle fotografiert. Die Zeit hätte für den gewünschten „Überblick“, sonst nicht gereicht.

In der nächsten Zeit werde ich immer mal etwas posten. Einstweilen ein richtig schöner Ersatz…

Auf der Website der Stadt Dinkelsbühl finden sich schöne 360 ° Panoramen. Es lohnt sich sehr, sie im Vollbild-Modus anzuschauen… (Auf die zwei Kästchen links unten im Bild klicken)

360 °-Panorama Dinkelsbühl… Hier klicken

Viel Spaß beim Stadtrundgang… !

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