Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Doku’

TV-Tipp für heute….

Peter Escher…Meine zweite Chance…

Heute, am 13.8.14, geht es um ein Leben im falschen Körper und es steht ein Paar im Mittelpunkt, welches um seine Liebe schwer kämpfen musste.

Um 21.15 Uhr im MDR….

Jetzt ist die Sendung noch in der Mediathek anzuschauen…
HIER KLICKEN >>>>

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TV-Tipp für Dienstag den 8.7.14….

Gentechnik und deren unguten Auswirkungen, haben wir schon mehrmals in Artikeln erwähnt…

Die ARD sendet morgen, dem 8.7. 14, um 21.45, zur besten Fußballzeit (ein Schelm wer Böses dabei denkt, siehe Titel und Beschreibung zur Doku), die Doku

„Die Propagandaschlacht um die Gentechnik“ –  Wie Politik und Verbraucher manipuliert werden.

Bei der ARD ist folgender Begleit-Text dazu zu finden…

Wenn man den Versprechen der Gentechnik-Industrie glaubt, gilt eines der größten Probleme der Menschheit schon als gelöst: die Welternährung. Viele Millionen Euro haben Agrartechnik-Riesen in Kampagnen für Politiker, Bauern und Verbraucher gesteckt. Die Reportage gewährt Einblick in umstrittene Lobbykampagnen. Die Reporter untersuchen auf ihrer Reise durch Deutschland, Europa, USA und Südamerika, ob die Versprechen der Gentechnik gehalten werden – oder nicht. Und sie zeigen, welche Rolle das Ziel der Profitmaximierung an der gesamten Wertschöpfungskette spielt – vom Samen über Pestizide bis zum landwirtschaftlichen Endprodukt.

Hier >>>> kann man es im Original nachlesen.

Bis zum 15.07.14 ist die Doku noch in der Mediathek anzuschauen.
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Gedanken zu… DDR unterm Regenbogen…

kalle19 - Kopie (800x430)

Nachdem ich die Sendung gesehen habe…
Ein paar kurze Gedanken zu der Doku  DDR unterm Regenbogen

Die war dann eher das, was ich fast schon vermutet hatte…

Schon interessante „Einzellebensläufe“, allerdings,“ Otto-Durchschnittsschwule und Lesben“, haben sie da nicht gerade vor die Kamera geholt.

Zum Teil priveligiert und manche „Vorkämpfer“, die es fast überall schwerer haben. Das zeigte gut die Aussage des einen Interviewten… „Ich bin in der DDR nicht angekommen, hier aber auch nicht“.
Die Geschichten waren allerdings schon interessant.

Interessant für mich auch der Rückblick in die Sechziger Jahre, von denen ich wenig weiß, da ich da noch zu klein war.

Mit den Einblendungen aus offiziellen Veranstaltungen zwischenrein, hatte es schon ziemlich den „Stallgeruch“ eines offiziellen Propagandafilmes… in die andere Richtung.

Dadurch wirkte die Doku, trotz sehr persönlicher Erzählungen der Lebensumstände der  Einzelnen, sehr unpersönlich.

Und   DDR-Bürger waren mit Sicherheit nicht ständig bei irgendwelchen „Paraden“ unterwegs… Neben den besonderen Lebensläufen (nicht weil sie homosexuell waren!) der Mitwirkenden, auch keinesfalls Alltag!

Ansonsten schon ehrliche Berichte, auch was die IM-Tätigkeit betrifft, zum Beispiel und auch die Erkenntnis, dass wohl auch in kirchlichen Gruppen auch nicht alle „koscher“ waren.

Auch die Pfarrer nicht immer.  Das ist aber wohl nicht nur in der DDR so (gewesen).

Vom Umgang in Familien, weiß ich auch anderes. Wenn auch nicht immer gleich von Anfang an reibungslos. „Heteroerziehung“…viele Fragezeichen?????

Das kam sicher auch immer auf die Eltern, Lehrer etc. an.

Und ist sicher nicht nur typisch für die DDR.

Das ist auch hier und heute noch so, meine ich.

Fazit, wer das „Durchschnitts- Alltagsleben“ sehen will, schaue sich besser den von uns empfohlenen Film „Coming Out“ an. In ihm findet man berechtigte kritische Untertöne, es wird dargestellt wie es war, aber nicht bewertet. Das kann jeder für sich tun. Sprich, Heiner Carow „lässt die Kirche im Dorf“ und erspart den Zuschauern den Pathos.  Für mich um Längen besser. 🙂
Oder man schneide zumindest die ganzen Einblendungen von den Veranstaltungen raus.

Solche Bilder kann man anderswo auch sehen und in dem Fall stören sie erheblich die Konzentration auf das  (wichtigere) Erzählte…Sie haben mit dem Thema auch nicht wirklich viel zu tun.

Für diese Doku gibt es von mir eher ein „Minus“, das war weniger DDR unterm Regenbogen, sondern eher einige (zum Teil priveligierte), ehemalige DDR-Bürger unterm Regenbogen. Oder die Doku hatte den falschen Titel…

Und zwischerein die „Phantastereien“ der „Großkopferten“….

Im Übrigen, hier hat man Mitte der Neunziger Jahre“ noch Leute aus dem Betriebsrat geworfen, „weil Schwule nicht in den Betriebsrat gehören“. Aber das hat sich inzwischen (zum Glück) auch geändert…
Und es ist auch noch nicht so lange her, dass der Bayrische Rundfunk, wenn die ARD eine Sendung mit dem Thema Homosexualität gezeigt hat, etwas anderes gesendet hat,

DDR unterm Regenbogen…Tv-Tipp

kalle19 - Kopie (800x430)

In der Vorschau gesehen und vielleicht interessant…

Morgen, am Dienstag dem 19.03.2013, um 22.05 im MDR

Der Film von Jochen Hick und Andreas Strohfeld…(43:40 min)

DDR unterm Regenbogen- Homosexuelle in der DDR

Beim MDR kann man dazu unter anderem Folgendes lesen…

Die Filmemacher Jochen Hick und Andreas Strohfeldt zeichnen die Lebensstationen von fünf Lesben und Schwulen nach, die im Spannungsfeld zwischen Obrigkeit, herrschender Sexualmoral und dem Drang nach sexueller Selbstbestimmung versucht haben, in der DDR ihren Platz zu finden.

Wen die Filmemacher da vor die Kamera geholt und was sie erlebt haben, kann man natürlich erst nach der Sendung beurteilen. Letztendlich hat sicher jeder seine ganz eigenen persönlichen Erfahrungen gemacht.

Persönliche Erfahrungen zu hören, ist aber sicher interessant.

Erfahrungen aus einer Zeit, in der der §175 noch in Kraft war. Er existierte seit dem 1. Januar 1872 und auch nach der deutschen Teilung, in beiden deutschen Staaten. In der Zeit des Nationalsozialismus, mussten homosexuelle Häftlinge im KZ den „Rosa Winkel“ tragen! Es gab über die Zeit verschiedene Fassungen und stellte sexuelle Handlungen unter Personen männlichen Geschlechts unter Strafe.
In der DDR auch Handlungen von Frauen und Männern an Jugendlichen. Seit 1957 wurde in der DDR niemand mehr wegen „einfacher Homosexualität“ verurteilt.1988 wurde der Paragraph (§151 in der DDR) ersatzlos gestrichen. Die letzte Sondervorschrift dazu, wurde allerdings erst 1989 aus dem DDR-Gesetzbuch gestrichen.

In der BRD wurde am 25. Juni 1969 eine Reform des Strafrechts verabschiedet und der Paragraph 175 geändert. Unter Strafe gestellt waren nur noch die „qualifizierten Fälle“. Bis dahin wurden aber Menschen deswegen verurteilt.
Im November 1973 verschwand auch diese Reglung und die Straffreiheit ab dem 18. Lebensjahr wurde eingeführt. Der Ausdruck „Unzucht unter Männern“ verschwand aus der Überschrift und wurde durch “ Homosexuelle Handlungen“ ersetzt.

Nach der Wiedervereinigung 1990, musste mit der Angleichung des Rechts entschieden werden, ob die Reglung auf das Beitrittsgebiet übertragen wird.
Daraufhin wurde der Paragraph 175 (erst) am 11. Juni 1994, auch in den alten Bundesländern ersatzlos gestrichen.

Quelle und ausführlichere Infos darüber, kann man beim Forum Recht online nachlesen.

Das ist aber noch nicht überall so, zum Beispiel Russland, Ungarn und auch bei solchen „Traumzielen“ wie den
Malediven

Passend zum Thema, ein sehr authentischer, einfühlsam gedrehter und berührender Film…bei dem man unbedingt auf die „leisen Töne“ und „Nebensätze“ achten sollte. Darstellerin der „Bardame“ in dem Film, ist Charlotte von Mahlsdorf ,Gründerin und Leiterin des Gründerzeitmuseums in Berlin. Nach einem rechtsradikalen Überfall im Jahre 1991, lebte sie eine Zeit lang in Schweden. 1992 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Am 30. April 2002 starb sie bei einem Berlinbesuch.

„Coming Out“.

Erster und letzter „schwuler Film“ der DDR, gedreht vom leider viel zu früh verstorbenen Regisseur Heiner Carow (Kultfilm „Legende von Paul und Paula“).  Premiere am 9. November 1989, also genau am Tag des Mauerfalls!

Zur Zeit leider nirgends im TV, aber als DVD selbstverständlich erhältlich. Amazon Es gibt ihn natürlich auch bei anderen Anbietern.

Und nachdem wir die Doku angeschaut haben, sind unsere

Gedanken zu DDR unterm Regenbogen“… hier zu lesen…

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