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Ein Sommerkleid für Blumenelfe Mathilda…

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Ein Sommerkleid für Blumenelfe Mathilda

Nun war es doch Sommer geworden, mit heißen Tagen, an denen die Elfen den Blumen Luft zufächelten und sie mit dem, in der Nacht und am frühen Morgen gesammelten Tau, gossen.
Und lauen Nächten, in denen sie tanzten, am Bach plauderten und sich im Mondschein, in der Wasseroberfläche vom See spiegelten.

Die kleine Elfe Mathilda hatte aber immer noch kein passendes Sommerkleid gefunden, welches ihr gefiel.
Sie war schon einige Tage auf der großen Blumenwiese umhergeflogen und hatte dies und jenes anprobiert.

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Zuerst ein hübsches zartblaues, von der Glockenblume. Das gefiel ihr gut mit dem Glockenröckchen.
Aber wenn sie mit ihren Freundinnen Verstecken spielte, fanden sie Mathilda gleich, weil ihr Röckchen läutete.

Danach hatte sie ein strahlend weißes mit gelben Oberteil, von der Margerite. Das gefiel auch den frechen Elfenjungs, die neckten sie immer und wollten Blütenblättchen aus dem Rock zupfen, um abzuzählen, ob sie sie liebt. Von solchen Grünschnäbeln wollte sie natürlich nichts wissen.

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Nun fiel ihr Blick auf ein sonnengelbes, mit großen braunen Punkten. Als Sonnenblumenelfe strahlte sie wie die Sonne selbst. Sie bekam viel Besuch von Hummeln und Bienen, aber auch von Vögeln, die an den braunen Punkten rum pickten, um zu probieren, ob die Körner schon reif sind. Und dann musste sie ihren Blick immer zur Sonne richten.
Sie wollte doch aber in alle Richtungen schauen, in die sie gerade sehen wollte.

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Dann schlug ihr die Elfenkönigin Rosalie vor, doch mal das rosa Rosenkleid anzuprobieren. In dem sah Mathilda ganz hinreißend aus.
Allerdings, mit dem voluminösen Rock und dem engen Oberteil, war es nicht sonderlich bequem. Und wenn sie mit den anderen Elfen lachend über die Wiese schwebte, wurde sie ständig ermahnt, sich nicht schmutzig zu machen. Sie sollte es ja noch zum Elfenball anziehen.

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Da wurde Mathilda sehr traurig, dicke Tränen kullerten über ihre Wangen und wo sie auf den Boden tropften, wuchsen auf der Stelle die schönsten Sumpfdotterblumen. Selbst die Laterne von dem Glühwürmchen, welches sie immer begleitete, flackerte nur noch schwach.
Die Grillen versuchten sie mit Geigenmusik aufzuheitern und die Hummeln strichen brummelnd den Bass dazu, aber nichts half.
Auf einmal kam ein kleines Marienkäferchen angeflogen und flüsterte ihr ins Ohr:“ Mathilda, komm mal mit, vielleicht habe ich ein Kleid für dich gefunden!“

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Mathilda wischte sich die Tränen ab, stand auf und flog mit dem Marienkäferchen davon. Und da sah sie es, eine leuchtend rote Mohnblüte. Aus weichem, fließenden Stoff, anschmiegsam wie Seide. Mit einem helleren Gürtel aus dem gleichen Stoff und einem zartgrünen Hut dazu.
Sie probierte es an und war wie verzaubert. Mathilda jubelte und klatschte in die Hände. Schließlich gibt es ja auch „Klatschmohn“.

Später auf dem Elfenball, wurde Mathilda zur Ballkönigin gewählt. Und erntete mit ihrem Tanzpartner Lilie, der ganz in weiß gekleidet war, so manchen bewundernden Blick.
©regenbogenlichter

Das war unsere kleine „sommernachtsverträumte“ Geschichte zu den Mohnblütenfotos. Und wir hoffen, das Lesen hat Freude bereitet!

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt oder in der Galerie größer angeschaut werden.

Galerie

Wenn Elfen tanzen….

Heute mal eine Bildgeschichte für alle großen und kleinen Träumer, Romantiker und „Naturgeister“… 😉

Baumgeist Moosbart Knollennase hat mir doch kürzlich geflüstert, dass in mondhellen, warmen Sommernächten die Elfen tanzen….

Wenn sich der Mond im spiegelglatten Wasser spiegelt…

Tanzen sie auf einer Wiese unter Bäumen…

Im taufrischen Gras…

Frau Spinne hat ihnen ein zartes Kleid gewebt…

Und Hummeln und Bienen haben ihnen feinsten Nektar von der Elfenblume gesammelt…

Sie wiegen sich in zarten Blüten….

und winden sich feine Kränzchen und Kronen…und stecken sich Blumen ins Haar…

Baden im Elfensee…

Im strahlenden Licht der Königskerze…

Natürlich sehen sie auch nach den Blumen, Pflanzen, Käfern, Bienen und allem anderen auf ihrer Wiese.

Wenn sie dann müde sind, gehen sie in ihr begrüntes Baumschloss schlafen…wie man sehen kann, steht es auf „Beinen“ und es kann gut sein, dass es mal an einer anderen Stelle steht. 😉

Wer ganz aufmerksam und leise durch die Natur geht, kann sie ja vielleicht wispern und lachen hören, ihre zarte Musik,

sie in einer Blume schaukeln oder auf einem Ast oder Stein sitzen sehen….

Elfentanz

Nachts bei hellem Mondenschein,
tanzen im Tau die zarten Elfelein.
Blumen, Bienen und Käferlein,
stimmen in den Reigen ein.

Sie schweben, wispern, musizieren, lachen.
Lauschen Geschichten vom plätschernden Bache.
Wesen aus einer anderen Welt-
strahlend schöner Zauber unterm Sternenzelt.

Tau glitzert ihren Haaren, ihren Kleidern-
Doch beim ersten Morgensonnenlicht,
ziehen sie ins Land der Träume-
schlafen unter grünen Bäumen ein,
bis wieder Glockenblumen läuten und
sich wiegen im warmen Abendwind.
©Ute

In dem Sinne, wünschen wir allen ein wunderschönes Wochenende… und vielleicht sieht der eine oder andere mal die Welt ein wenig anders…durch die Augen eines Kindes…

Klaus hat mich mit seinem Kommentar darauf gebracht, dass man noch einige Infos hier aus dem Allgäu dazuschreiben könnte…

Denn auch hier gibt es eine reiche Sagenwelt… zwei Sagengestalten möchte ich hier erwähnen…

Zum einen die  Saligen Fräulein  das bedeutet selig, gut, gesegnet. Sie stammen noch aus vorchristlicher Zeit, sind im gesamten Alpenraum verbreitet und sie schützen die Natur und die Tiere. Ihre Erscheinung ist vielfältig, je nachdem, ob sie im schimmernden Grün des Bergwaldes, in klaren Bergseen oder im strahlenden Gletschereis zu Hause sind. Frevelnde Menschen, die Gemsen jagen, lassen sie abstürzen oder lösen Lawinen und Steinschläge aus, wenn Menschen ihre Grenzen überschreiten. Sie erscheinen aber auch unvermittelt auf Bergbauernhöfen und helfen den Menschen bei ihrer schweren Arbeit und bringen Segen und Wohlstand. Man könnte sie auch Bergfeen nennen.

Und dann wären noch die Wilden Männle. Sie waren früher bis in den Harz oder in den Thüringer Wald verbreitet. sie lebten auf den Bergen, ernährten sich von Kräutern und die Gemsen waren ihre Geissen. Sie waren den Menschen gut gesinnt, sie halfen beim pflügen, pflügten nachts den Acker, halfen beim holzen und hüteten das Vieh.
In Oberstdorf wird diese Sage noch lebendig gehalten, dort gibt es aller 5 Jahre einen Wilde Männle-Tanz Am Bahnhof in Oberstdorf kann man eine Skulptur davon bewundern…

In Island gibt es übrigens einen Elfenbeauftragten. Bevor dort eine neue Straße oder anderes gebaut wird, schaut man zuerst, ob an der Stelle keine Elfen wohnen. Ist dies der Fall, wird die Straße an einer anderen Stelle gebaut.

Hier noch ein Seite auf der man viel über Elfen und Naturgeister lesen kann.

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