Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Entstehung’

Kaffeeklatsch…

Heute ist in einigen Bundesländern Feiertag… wer hat Lust auf einen Kaffeeklatsch?

Und wer kann sich noch an den Eingang vom Umgebindehaus erinnern, welchen ich letztes Jahr postete? HIER KLICKEN >>>>

Schaut mal, was daraus geworden ist…

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Ein Café und Konditorei mit hausgebackenen, feinen Torten und auch selbstgebackenen Semmeln… 🙂

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Das Haus steht in Sachsen, „wo die schönen Mädchen auf den Bäumen wachsen“… Geschirr offensichtlich auch… 😉

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Drin gibt es aber auch Tassen, die muss man nicht vom Ast pflücken…. 😉

Und eine Ferienwohnung direkt an der „Quelle“ gäbe es auch… QR-Code und Telefon-Nummer hätte ich auch. Nur WP hat dieses Foto strikt geweigert. Wahrscheinlich mag es zum Feiertag nur „Schleichwerbungsfreie“ Artikel. 😉

Noch ein paar Worte zum Feiertag „Fronleichnam“, der heute ist.  Das ist ein rein katholischer Feiertag. In einigen Gegenden gibt es auch Prozessionen und Flurbegehungen.

Mit „Leichnam“ hat er nichts zu tun, sondern „Fron“ bedeutet Herr und „lichnam“ bedeutet lebendiger Leib. Die katholische Kirche feiert damit die Bedeutung des Abendmahls. „Volkstümlich“ ausgedrückt, für mehr muss man schon fast Theologie studiert haben. 😉 Das Fest ist erst im 13. Jahrhundert entstanden. Auf Anregung einer Frau Juliana von Lüttich. Die Ordensschwester und spätere Einsiedlerin hatte seit 1208 Visionen, ein Fest zur Verehrung der Eucharistie zu betreiben.
Einige Jahre nach dem Tod der heiligen Juliana führte das Bistum Lüttich das Fest tatsächlich ein.
Bereits 18 Jahre später wurde die Feier des Leibes und des Blutes Christi auf die gesamte Kirche ausgedehnt.
(Quelle: Website von Radio Vatikan. Bei der selbst Brillenträger nicht die Brille auf haben (müssen), falls sie sie vergessen haben. So eine große Schrift habe ich schon lange nicht mehr gesehen. 😉 )

Luther war davon aber wenig begeistert. Er fand dafür in der Bibel keine Erwähnung und soll es als das „schädlichste aller Jahresfeste“ bezeichnet haben. Und die Prozessionen empfand er als Gotteslästerung. Inzwischen hat sich das aber wohl ein wenig relativiert.

Es gibt auch Schiffsprozessionen. Wie auf dem Staffelsee bei Murnau, am Chiemsee oder in Köln.

 
Meinen Weg zur Arbeit mit dem Auto, will ich aber nicht als „Prozession“ bezeichnen, um 4.00 Uhr läuteten schon die Glocken und jetzt gerade wieder…
Aber zum Kaffeeklatsch am Nachmittag reicht es bei uns auch. 😉

 

Wie die Erde „Falten“ bekam…

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Fotos zum Vergrößern anklicken…

Wie Mutter Erde Falten bekam…

Vor 200 Millionen Jahren hatte Mutter Erde noch ein ganz glattes Gesicht. Es bestand aus einem „Superkontinent“ namens Pangäa. Doch dieser zerbrach dann irgendwann und jetzt hatte Mutter Erde einen „Gesichtsausdruck“, in Form von mehreren Kontinenten.
Da Mutter Erde immer eine gute Feuchtigkeitscreme benutzte, drifteten die afrikanische und die europäische Platte wie auf einem Gletscher auseinander und zwischen ihnen entstand das Thetys-Meer. Ihn ihm gab es Becken, die durch Landbrücken getrennt waren. Ihn ihnen bewahrte Mutter Erde ihren Muschel-Korallen-und Algenschmuck auf. An den Rändern des Meeres hingegen, hatte ihr Gesichts-Puder in Form von Ton und Sand aus den Flüssen seinen Platz.
Da Mutter Erde im Inneren eine sehr hohe Körpertemperatur hat und immer mehr Schmuck hinzukam, versteinerte er durch das Gewicht mit der Zeit. Ebenso ihr Puder. Aus ihnen wurden verschiedene Gesteine.
So richtig gefiel Mutter Erde ihr Gesicht noch nicht, es waren noch einige Schönheits-OP’s nötig. Der afrikanische Kontinent driftete weiter nach Norden und drückte auf die Tränendrüsen. Das Meer wurde zusammengeschoben und die Schmuckplatten daraus, wurden unter das Festland des afrikanischen Kontinents geschoben. Vor 50 Millionen Jahren war dann das Grübchen, der Tiefseegraben, gut mit dem Gestein gefüllt, der Abstand wurde immer geringer und irgendwann stießen die Kontinente zusammen.
Afrika wollte aber immer noch nach oben, Richtung Norden. So wurde die „Gesteinshaut“ zusammengeschoben, gefaltet und über andere „Gesichtsplatten“ geschoben. Diese gefalteten Platten drückten nach unten, dieser Druck musste ausgeglichen werden und vor etwa 30 Millionen Jahren wölbte sich das Gestein nach oben und bildete ein Falten-Gebirge, welches Alpen heißt.

Die Veränderungen an Mutter Erdes Gesicht waren umfangreich. Das Oberste (jüngere Gestein) wurde nach unten gestapelt und umgekehrt. Manche Gesteine liegen heute hunderte Kilometer entfernt von ihrem Entstehungsort. Einzelne Teile des Gebirges erhoben sich bis 30 km Höhe (30 000 m).
Mutter Erde hat aber ein gutes Peeling, in Form von Wind und Regen. Und vor allem Gletschereis, denn als das nach den Eiszeiten schmolz, nahm das abfließende Wasser auch Gestein mit ins Tal.
Und sie lässt bis heute etwas an ihrem Gesicht „machen“. Die Verschiebung der Kontinente ist noch nicht abgeschlossen. Afrika rückt jedes Jahr um etwa 5 cm an Europa heran. Und die Alpen wachsen jedes Jahr eigentlich um ein bis zwei Zentimeter. Durch das genannte „Peeling“, bleibt davon aber nur etwa ein Millimeter pro Jahr übrig.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in 80 Millionen Jahren, auch das heutige Mittelmeer einer Gebirgskette weichen könnte.
(c) regenbogenlichter

Und was hier noch von Wölbung, Faltung und Peeling übrig geblieben ist, schaut jetzt auf sattgrüne Hügel und Wellen, die sich entlang der Iller ausbreiten.
Schaut auf Wiesen, die im Frühling leuchtend gelb vom Löwenzahn leuchten, im Sommer nach Heu (hin-und wieder auch nach Gülle) duften, im Herbst auf bunte Blätter und Seen und im Winter auf in der Sonne weiß glitzernden Schnee.
Die Berge haben viele entbehrungsreiche, harte Winter für die Bewohner gesehen, wie die Iller und ihre Zuflüsse (Breitach, Stillach und Trettach) das Land bei starkem Regen oder der Schneeschmelze, in ein Seenland verwandelte. Sie haben die Bewohner feiern sehen und alte Bräuche pflegen, die zum Teil noch aus der Zeit der Kelten stammen. Und Fruchtbarkeitsriten sind oder Geister vertreiben sollen. Wie das Bärbele-und Klausentreiben um Nikolaus herum.
Denn Opfer hat das Leben hier, auch immer wieder gefordert. Gegen diese Geister muss man etwas tun.

Es gibt aber auch gute Geister. Wie die Saligen. Die Berg-Feen… sie sind weiß gekleidet, können aber auch die Farbe vom Bergwald-oder See annehmen und sind den Menschen behilflich. Sie sind die Hüterinnen der Natur und der Wildtiere. Hat sich ein Jäger an ihren Rehen oder Gemsen vergriffen, kann es durchaus sein, dass sie ihn abstürzen lassen. Oder wenn der Mensch mal wieder zu weit gegangen ist, auch Lawinen oder Muren schicken.

Oder die hilfreichen „wilden Mändle“, die werden auch häufig in Sagen erwähnt. Sind aber eigentlich keine Sagengestalten, sondern gehen auf die rhätoromanischen „Ureinwohner“ zu vorchristlicher Zeit im Allgäu zurück. Die konnten den später kommenden Alemannen, sicher behilflich sein, hier zurecht zu kommen. Der einzige Ort, an dem der Tanz zu Ehren von Sonne, Mond und den Göttern noch aufgeführt wird, ist Oberstdorf. Das nächste Mal im Sommer 2015.
Näheres über die wilden Mändle kann man HIER NACHLESEN >>>> und Fotos gibt es auch!

Und manchmal denken sich die Berge hier, „Es gibt Berge, die speien Feuer und Rauch aus dem heißen Herz von Mutter Erde. Ihnen bringen die Menschen Speisen und andere Opfer, um die dort wohnenden Götter zu besänftigen. Das möchten wir auch mal können!“
Letztens müssen sie das auch gedacht haben und zufällig schwebte gerade eine Wolke mit einem „Geist“ vorüber. Dieser hat ihnen den Wunsch zumindest im Kleinen erfüllt… es sieht zumindest mal so aus, wie man auf den Fotos sehen kann. 😉
Das ist natürlich der Phantasie entsprungen!

Die Erd- Geschichte der Alpen, so ganz ohne Schönheitsmittelchen, aber gut und wissenschaftlich erklärt, kann man HIER >>> nachlesen

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Wunderschöne „Häkelspitzen“ aus dem „Reich der Schneekönigin“…

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Raureif ist das Eis aus dem die Träume sind!

Die „Schneekönigin“ braucht natürlich keine Häkelnadel und Garn, um ihr Reich zu verschönern, sondern Luftfeuchtigkeit und Frost.
Die Sammelbezeichnung für die abgesetzten Niederschläge „Raureif, Raueis und Klareis“, ist Nebelfrostablagerung.
Raureif ist heute die Bezeichnung für Raufrost.
Nebelfrostablagerungen wachsen gegen den Wind, gleichzeitig sind Sublimationsvorgänge beteiligt.
Bei Raureif entstehen die Kristalle fast ausschließlich durch Sublimation, genauer Resublimation.
(Re-) Sublimation = unsichtbarer Wasserdampf geht direkt in die feste Phase über. Die Eiskristalle wachsen bei klarem Wetter und bilden nur locker anhaftende, zerbrechliche Eisnadeln oder Schuppen. Vorraussetzung sind schwacher Wind, hohe Luftfeuchtigkeit, 90% und mehr und Temperaturen unter -8 Grad.

Genauer nachlesen kann man das und vieles mehr, im Wetterlexikon des Deutschen Wetterdienstes >>>> Hier klicken…

Zum „Eis aus dem die Träume sind“, gibt es Musik zum Träumen.

 „River flows in you“ von Yiruma. Hier die ebenso sanfte Orchesterversion.

River Flows In You – Yiruma (Orchestra Version by Nathan Wu)

(Vimeo-Video)

Einfach ins nächste Foto klicken…

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Die anderen Fotos können wieder einzeln angeklickt und in der Galerie größer angeschaut werden.. .

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