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Beiträge mit Schlagwort ‘Frau Holle’

Frau Holle is watching you….

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Wir werden aus den Augenwinkeln beobachtet… selbst von „höheren Mächten“, die wir nur im Märchen vermuten. Das ist kein Märchen, wie man sehen kann. Heimlich still und leise, schleichen sie sich von oben an. Und verstecken sich schon vor der ihnen „zugeteilten Zeit“ an Orten, an denen wir sie nicht vermuten.
Um zu sondieren, wo sie uns mit ihrer weißen Pracht am besten „belagern“ könnten.
Dazu hat die grimm(ige) Frau Holle ihre Agentinnen Schneewittchen, Schneeflöckchen und Weißröckchen. Und in ihrem Gefolge… Väterchen Frost 007, der seine Drinks immer eiskalt und (aus dem Federbett) geschüttelt, aber nicht gerührt haben möchte.
Es wird gemunkelt, er hätte mit allen drei Agentinnen ein Techtelmechtel und sie gehen ihm in kalten Winternächten, um den langen weißen Bart. Dann lässt er (den Frost) es richtig krachen, damit sie beim Schneegestöber nicht ins Schwitzen kommen und dahin schmelzen. Sie begeben sich schnell auf’s Glatteis und legen einen Eistanz auf das Eis, wofür er sie in seinem tollen Schlitten mitnimmt.
Da ihnen das sehr gefällt, glänzen ihre Augen wie (Schnee-) Kristalle. Noch schöner ist es, wenn der Nordwind, auch ein Agent von Frau Holle, seine Spielchen mit ihnen treibt. Dann sind sie hin-und weg und vom Winde verweht. Das aber eher in den Nordstaaten und nicht in den Südstaaten.

Diesem Treiben müssen wir lange machtlos zuschauen. Bis endlich jemand den Ritter Frühling anruft, der mit seinem Knappen Südwind aus den Südstaaten herbei eilt und mit einem lauen Lüftchen aus seinem Föhn, die Märchenbuchseite umblättert. Auf dieser besucht Hans im Glück dann das Dornröschen, die wacht aus dem Winterschlaf auf und lässt ihren Zopf hinunter. 😉

Dann fliehen Frau Holle und ihre Agentinnen schnell unter das frisch geschüttelte Wolkenbett. Um sich von durchtanzten Nächten auszuruhen. Und die Eiszapfen-Spindel wird für eine Weile weggeräumt.

Wenn das nur mit allen „Geistern“ so wäre, aber manche sind eben nicht aus den Märchenbuch. 😉

Väterchen Frost stammt aus ostslawischen Sagenwelt und sein russischer Name ist Ded Moroz Iwanowitsch. Ded für Großvater und er vereint den Gott des Todes und Moroz, Moros oder Morozko, dem Gott der Winde und Wirbelstürme in sich. Seine Tränen sollen Eiszapfen gewesen sein und er bestrafte alle, die sich über die Kälte beschwerten. Fröhlichen Menschen schenkte er Kraft und Wärme, was man an den roten Bäckchen sehen kann. Und schließlich lernten Menschen auch, ihre Häuser zu beheizen. Am Anfang verlangte er schöne Jungfrauen, später gab er sich mit Wodka und gutem Essen zufrieden. Nicht brave Kinder ließ er erstarren, steckte sie in einen Sack und brachte sie in den dunklen Wald, wo hungrige Wölfe warteten.

Diesem gefürchtetem Gott nahm der Schriftsteller Wladimir Odojewskij 1840 den Schrecken, indem er das Märchen von Moroz Iwanowitsch schrieb.
Jetzt hat kein Kind mehr Angst vor Väterchen Frost. Es muss nur ein Gedicht vortragen oder ein Lied singen, um ein Geschenk zu bekommen.
Die bringt er in Russland übrigens am 31. Dezember, am Neujahrsfest. Er ist auch mit einem Schlitten oder zu Fuß unterwegs.
Peter der Große befahl bereits 1700, das Neujahrsfest wie in Westeuropa am 1. Januar zu feiern. Ehe Väterchen Frost zum Symbol des Festes wurde, dauerte es allerdings. Erst im 20. Jahrhundert ließen die Menschen ihn in die Häuser. Nach der Oktober-Revolution wurde er auch mal wieder zum „bösen Geist“ und Symbol des Kapitalismus. 1937 feierte er aber sein großes Comeback. 🙂

Das schon mal als kleinen, märchenhaften „Vorschuss“ auf die bald beginnende Advents-und Weihnachtszeit….

Wer mag, ein Ausschnitt aus dem russischen Märchenfilm… lustig anzuschauen… die wenigen russischen Sätze muss man nicht verstehen… die Bilder sagen alles… 😉

HIER KLICKEN

Anmerkung: Das Wort „Techtelmechtel“ (bayrisch und in Österreich auch Gspusi) bedeutet eine heimliche, nicht ganz so ernst gemeinte Liebesbeziehung zu haben.
Das Wort ist laut Wikipedia wahrscheinlich ein Reim auf das jiddische „tacht(i) – geheim. Und eventuell aus dem „Rotwelschen“, das sind Soziolekte im deutschen Sprachraum, die im späten Mittelalter unter dem fahrenden Volk (Bettler, Gaukler) und unehrenhafter Berufe, wie Abdecker etc. entstanden sind.
Es ist im 19. Jahrhundert aus Österreich in den süddeutschen Raum gekommen.
In englisch… hanky-panky… französisch… amourette…

© Posted by regenbogenlichter

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Wanted!…“Bettendiebin“ on Tour… ;-)

Steckbrief:

Sie nutzt die Namen Holle, Holda oder Hulda. Sie stammt aus Hessen/ Thüringen. Ein bekannter Aufenthaltsort ist der Frau Holle-Teich am Hohen Meißner.

Zur Zeit ist sie an vielen Orten unterwegs. Sie braucht immer wieder neue Betten, um sie zu schütteln. Nachher ist alles weiß.

Sie nimmt auch gerne junge Mädchen zu sich, um sie zur Arbeit anzustellen. Tun sie, was sie möchte, belohnt sie sie reichlich.

Denen, die sich ihren „Schüttelschaften“ nicht unterwerfen, spielt sie allerdings übel mit.

Manchmal begleitet sie auch die „Wilde Jagd“, der man in dunklen Winternächten besser nicht begegnet.

Über sie wurden schon Geschichten geschrieben, die vor allem Kindern immer wieder vorgelesen und erzählt werden. Eine davon, ist in “ Grimms Märchen“, von den Gebrüdern Grimm.

Sie ist unsterblich, da sie in den Sagen und Geschichten immer weiter lebt.

Wir haben auch ein Phantomild von ihr…

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Heute Nachmittag haben wir uns mal die Arbeit der guten Frau angesehen…so sehen ihre Spuren aus…

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Damit man sie nicht gleich fangen kann, hat sie überall am Wegrand ihre „Geister“. die mit ihren Armen nach einem greifen…

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Und ihre Lausch-Antennen immer auf Empfang haben…

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Manchmal ist von ihr auch ein helles Licht und ein Glitzern zu sehen…

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Oder sie versteckt sich in dunklen Wäldern…

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Wir haben schon unsern „Fährtenhund“ auf sie angesetzt, allerdings wirft sie ihm auch Schnee-Bollen vor die Füße, die dann wieder mühsam aus dem dicken (Winter-)Fell geklaubt werden müssen…

Give me five…

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Wir sind sicher, sie wird im Februar noch ziemlich ihr Unwesen treiben. Deswegen muss sie dringend dingfest gemacht werden!

Belohnung: Es wird Frühling!

Hier noch eine Geschichte, die immer über sie erzählt wird…

Galerie

Kerzen und Engelshaar….

Wir haben zwar noch nicht ganz Weihnachten, aber bei Andreas „nullt“ es heute, deswegen hat die Naturk Kerzen aufgesteckt und Engelshaar verteilt… 😉

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Bitte liebe Bärbel…;-)

Die „Fusseln“ vom Engelshaar bedecken übrigens an Stellen, an denen viele Weiden wachsen, den ganzen Boden und sie fliegen wie Daunenfedern,

höchstpersönlich von Frau Holle geschüttelt…

In dem Sinne wünschen wir allen einen schönen Abend!

Frauen-Power…und Power-Frauen

Nachlese zum Internationalen Frauentag…

Wenn wir zusammen gehn,
geht mit uns ein schöner Tag,

durch all die dunklen Küchen,

wo grau ein Werkshof lag,

beginnt plötzlich die Sonne

unsr´e arme Welt zu kosen,

und jeder hört uns singen

„Brot und Rosen“.

Lied aus dem Jahr 1912, entstanden bei einem Streik der Textilarbeiterinnen gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit in Lawrence (USA).

„Brot und Rosen“ wurde zum Motto der amerikanischen Frauenbewegung.

Das und vieles andere wurde zum heutigen Tag sicher schon oft geschrieben und gesagt, deswegen meine „Powerfrauen“ für heute…. 😉

Eine davon ist „Frau Holle“… die hat es heute wiedermal schneien lassen…

Sie hat aber nach der Sage, von den Gebrüdern Grimm aufgeschrieben, noch viele andere „Aufgaben“…. sie zieht gern Kinder in ihren Teich, die guten macht sie zu Glückskindern, die bösen zu Wechselbälgern. Jährlich geht sie über die Äcker und verleiht ihnen Fruchtbarkeit, faule Spinnerinnen straft sie, fleissigen schenkt sie Spindeln und hilft ihnen beim spinnen. Faulen zieht sie die Bettdecke weg und legt sie nackt auf`s Pflaster… ich bin zum Glück immer im Bett aufgewacht. 😉 Sie erscheint auch als schöne weiße Frau oder erschreckt die Leute, wenn sie mit dem „wilden Heer“ in den dunklen Nächten im Dezember durch den Wald jagt.

Eines steht aber auf alle Fälle fest, ohne die Gebrüder Grimm, würde sicher schon lange niemand mehr von ihr reden… aber nett ist es allemal und Schneeflocken haben was von Bettfedern..  😉

Eine andere Power-Frau hatte dadurch leider keine Chance… die Sonne…

Die derzeitigen, wohl gigantischen     Sonnenstürme

sind wohl zum Glück hauptsächlich „scharf links“ an der Erde vorbeigeweht und uns haben nur die Ausläufer getroffen. Leider sind wir hier eher „Südlichter“ und keine „Nordlichter“ (man könnte auch sagen falsch gepolt) und zu weit weg vom (Nord-) polaren Gebiet, also wird es uns wohl nicht vergönnt sein, so tolle    Polarlichter   zu sehen…. Ausserdem haben wir hier Polarlicht-undurchdringliche-Verhinderungswolken am Himmel.  😉

Mein Handy funzt aber noch und das Kameraobjektiv bei der Power-Fotografin, hat es am Nachmittag auch nicht verbogen. Obwohl Passfotos sonst nicht unbedingt der Bringer sind.

Bitte nicht lächeln… ich tue es ansonsten aber trotzdem… smile 🙂 Wir wünschen morgen allen einen sonnigen Freutag!

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