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Beiträge mit Schlagwort ‘Freiburg’

Kapellen und Kanonenkugeln…

Heute mal wieder einen kleinen Ausflug nach und aus Freiburg…

Diesmal zum Lorettoberg

Es geht vorbei am  Lorettobad,  mit dem noch einzigen, seperatem Damenbad Deutschlands… 😉

Den Weg entlang des ehemaligem Münstersteinbruches, säumen zum Teil knorrige Bäume…

Schöne Ausblicke…

Die Lorettokapelle…

„Drei Kapellen in einer“, angeblich nach dem großen Vorbild der Santa Casa, im italienischen Wallfahrtsort Loretto erbaut. Als Dank für den Sieg in der Schlacht 1644 gegen die Franzosen, bei der die Jungfrau Maria die Kugeln mit ihrem Gewand aufgefangen haben soll. In Wirklichkeit gestiftet vom Freiburger Oberzunftmeister Christph Mang. Allerdings schon in Erinnerung an diese Schlacht.

Im Nordportal der Kapelle ist eine Kanonenkugel mit der eingravierten Jahreszahl 1744 eingelassen. Eine Kugel soll als Querschläger um ein Haar König Ludwig XV. getroffen haben. Nur intensivste diplomatische Bemühungen der österreichischen Heeresleitung, konnten einen Eklat verhindern. Was wäre bei Baron Münchhausen wohl für eine Geschichte rausgekommen? 😉

Unweit der Kapelle, nahe an den Kreuzwegstationen, gibt es ein Kruzifix… je weiter sich der Kopf des Heilands gegen seine Brust senkt, um so näher soll das Ende der Welt sein. Ein ähnliches Phänomen kann man auch beim neuen Adelhausener Kloster beobachten. 😉

Ein Stück weiter kommt man zum Hildaturm… eingeweiht 1886, anlässlich der Hochzeit des Großherzogs Friedrich von Baden und Hilda von Nassau..

Von ihm hat man einen schönen Blick über Freiburg, auf den Schauinsland und den Schönberg, bei Freiburg St. Georgen.

Leider nur zu bestimmten Zeiten zugänglich… vom 1. April bis 30. September, jeweils Dienstag, Donnerstag und Sonntag von 14.00 Uhr bis 16.00, Sonntag bis 16.30 Uhr.

Der kleine „Steingarten“ auf der Säule eines Gartentores am Lorettoberg, hatte es mir auch noch angetan… 😉

Wer noch Hunger oder Durst hat, ein Schloß-Café gibt es gleich neben der Kapelle…

Licht und Schatten…

Licht und Schatten…

enstehen, wenn lichtundurchlässige Gegenstände, die gradlinige Ausbreitung des Lichts (einer natürlichen oder künstlichen Lichtquelle) verhindern. Also an der, der Lichtquelle abgewandten Seite, entsteht der Schatten. Jede Lichtquelle verursacht einen Schatten.

Um den Schatten wahrnehmen zu können, ist aber eine Projektionsfläche hinter dem Gegenstand nötig.

Je näher sich die Lichtquelle am Gegenstand befindet, um so größer wird der Schatten.

Wo viel Licht ist, ist starker Schatten,

(Johann Wolfgang von Goethe)

In Malerei und Fotografie erreicht man mit Licht und Schatten oft ausdrucksstarke Ergebnisse. Und kann damit die Situation auf dem Bild ziemlich verändern.

Und natürlich gibt es im Leben… immer Licht und Schatten…

Das Licht steht für die guten Zeiten und der Schatten für die nicht so Guten…
Und beides zusammen, macht das Leben wohl erst aus…

Sehr bekannt und beliebt ist das Schattentheater.

Egal ob mit den Händen…

Getanzt…

Oder eine der ältesten Formen des Schattentheaters…in Asien…

Eine Legende aus dem Jahr 121 v. Chr. erzählt von einem Magier, der am Hof des Kaisers Wu ein Schattentheater veranstaltete. In China und Malaysia veranstaltet man häufig Schattentheater. Auf Java und Bali ist es fest im täglichen Leben verankert. Das indonesische Wayang Kulit (Schatten aus Leder) hat mit hinduistischen Inhalten, den Islam überlebt.

Mit der Musik vom Gamelan-Ensemble, kann es zuweilen ziemlich dramatisch wirken. Perfekte „Film-„Musik.  Wir sind mal durch Zufall auf einem Markt auf sowas gestoßen und haben es uns natürlich angeschaut. Selbst wenn man nichts versteht, mit etwas Phantasie und durch die Handlungen der Figuren versteht man die Handlung schon etwas.

Hier eines aus Thailand…nicht so dramatisch, aber nett anzuschauen…

Unsern „Schatten“,  hat die schon relativ tiefstehende Sonne, an die Wand der Uni Feiburg projeziert… 😉

In dem Sinne, wünschen wir allen einen Tag mit viel Licht und wenig Schatten… 🙂

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Wein, Weib und Gesang….

Haben wir in Freiburg auch genossen…

In St. Georgen, Ortsteil Wendelin, waren gerade Weintage und ich habe es früh zufällig in einer Info-Zeitung der VAG (Freiburger Verkehrsgesellschaft) gelesen.

Ebenso von dem  Weinlehrpfad dort und wie man hinkommt… Es war der letzte Tag des Festes und das Wetter war perfekt.

Liebe VAG…das war ein guter Tipp, es hat mega Spass gemacht und die Vereine dort, haben sich riesige Mühe gegeben. Der Tag war echt gelungen! 🙂

Für Andreas und mich, noch nachträglich eine schöne Geburtstagsfeier. 🙂

Wendelin ist ein 1200 Jahre alter Winzerort und dort gibt es auch einen Weinlehrpfad. Dauer etwa 2.5 Stunden, wenn man alle Stationen abläuft.

Ebenfalls dort, gibt es einen schönen Heilkräutergarten. Wir haben mal durch den Zaun geschielt, den hätte ich mir gern angeschaut.

Leider nur an einigen Tagen im Jahr geöffnet, da gerade nicht.

Nun noch ein paar Impressionen von dort…

St. Georg…

Jetzt tank`mer noch a`Fasserl Wein… 😉

Musik für jeden Geschmack…

Die Kinder fanden die „Rentner-Band“ (die hieß  wirklich so)  ziemlich cool..manche aber wohl auch zum Ohren zuhalten… 😉

Und der hat sich seine „Mitfahrgelegenheit“ gleich mitgebracht…nur die Aussicht auf die Würstchen ist wohl nicht prickelnd… 😉

Zum Wohle dann…

Auf dem Glas ist u.a. der Hlg. Georg, Märtyrer und einer der 14 Nothelfer abgebildet. Natürlich als „Drachentöter“.

Mit dem Drachen wurde er aber erst 800 Jahre nach der Märtyrer-Legende zur Zeit der Kreuzzüge in Verbindung gebracht.

Bei uns gibt es dieses Wochenende auch „Wein, Weib und Gesang“, es ist Stadtfest… 😉

Allen ein schönes Wochenende!

Martinstor…Stadttor und Gefängnis…

Ursprünglich das Norsinger Tor. Freiburgs ältester erhaltener Wehr-und Torturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung, erbaut Anfang des 13. Jahrhunderts…

Es sollte, wie das Schwabentor, Anfang des 19. Jahrhunderts abgerissen werden, was Oberbürgermeister Winterer zum Glück verhindert hat.

Hier war ursprünglich das Gefängnis untergebracht.

Frauen, vorwiegend Hexen, oben und Männer unten. Wurde jemand eingesperrt, hieß es, man habe ihm den Martinsmantel umgehängt.

Durch das Tor gingen die zum Tode verurteilten zu Hinrichtung.  Unweit davon war auch der Stadtgraben, in dem Verurteilte geschwemmt (an einem Seil durch`s Wasser gezogen) und Frauen in einen Sack eingebunden, ertränkt wurden.

An der Ostseite des Tores (Richtung Altstadt) ist (inzwischen eine neue *loooob*) Gedenktafel angebracht. Zum Andenken an die am 24. März 1599 enthaupteten und verbrannten „Hexen“: Margaretha Mößmerin, Catharina Stadellmenin und Anna Wollfartin. Stellvertretend für alle, die diesem Wahn zum Opfer fielen.

Über diese Frauen gibt es auch ein Buch von Astrid Fritz, Beschreibung vom Buch + Hintergründe hier…. Die Hexe von Freiburg

Teilweise mit, durch alte Gerichtsakten und anderen Unterlagen belegten Tatsachen… Catharina Stadellmenin wohnte an der( jetztigen) Stelle Schiffsstraße 14, im Haus „Zur guten Stund`“. In Freiburg gibt es bis heute sehr viele Häuser mit einem „bezeichnenden“ Namen. Sie wurde zuerst ins Gefängnis im Predigerturm (abgerissen, Nähe Siegessäule) gebracht, danach in die Folterkammer im Christoffelsturm (ebenfalls abgerissen).

1546 wurde in Freiburg die erste „Hexe“ hingerichtet. Die Besenbinderin Anna Schweizerin…sie wohnte in der „Wolfshöhle“, etwa an der Stelle des gleichnamigen Gasthauses, Konviktstrasse 5.

Im „Haus zur schwarzen Katz“ wohnte Freiburgs Henker… neben Folterknecht und Scharfrichter, war er „Arzt der kleinen Leute“, da er sich in der Anatomie gut auskannte…reinigte Latrinen und leitete das Bordell, genannt „Haus zur kurzen Freud`…

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Unter der Brücke…

Liegt es sich manchmal auch gut…wenn man eine Kunstfigur in Freiburg ist…

Lebensretter auf vier Pfoten…

Heute nochmals eine Skulptur mit Geschichte vom Schauinsland…

Wolfshund

Der Künstler Harald Maier hat die Skulptur nach einer Begebenheit gearbeitet, die sich vor etwa 40 Jahren zugetragen hat.

Der Gastwirt  einer nicht weit entfernten Hütte, Felix Riesterer, wollte zum einkaufen ins Tal. Im Schneesturm verlor er die Orientierung und rutschte eine Böschung hinunter und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Sein zu Hause eingesperrter Hund spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, schaffte  es sich zu befreien, folgte der Spur seines Herrchens, fand ihn schliesslich und befreite ihn aus seiner misslichen Lage. Ohne seinen Hund wäre der Gastwirt sehr wahrscheinlich erfroren.

Menschen danken es den Tieren oft nicht!

Das beste Beispiel dafür, ist die heute beginnende Fussball-EM in der Ukraine!  In ihrem Vorfeld wurden tausende Hunde grausam erschlagen, vergiftet, bei lebendigem Leibe verbrannt und erschossen. Es werden immer noch Tiere getötet. PETA

Da  UEFA und FIFA wohl nur interessiert, dass der „Rubel rollt“ und nicht, was in den Ländern, an die sie solche Veranstaltungen vergeben, sonst noch passiert, werden wir die Fussball-EM 2012 ignorieren! Von uns gibt es dafür keinen „müden Rubel„! Mal abgesehen von den Fernsehgebühren, die wir ja zahlen müssen.

Solche Organisationen  wie UEFA und FIFA, die Milliarden einnehmen, hätten ein Kastrationsprogramm aus der Portokasse bezahlt!

Und den noch lebenden Hunden muss jetzt geholfen werden!

Von Spukschlössern, weißen Frauen und schwarzen Pudeln…

Auf den Trümmern der Vaubanschen Festungsanlage thront das Colombischlößle…das neugotische Schlößchen hat Gräfin Maria von Zea Bermudez und Colombi 1860 erbauen lassen.

Ein schwarzer Pudel mit feurig lodernden Augen, soll hier nachts manchmal sein Unwesen treiben und über dem Dach des Schlößchens schwebt eine Frauengestalt in weißem Gewand.

Die extravagante Erbauerin des Schlößchens hat wohl schon immer die Phantasie der Freiburger angeregt. Sie starb bereits zwei Jahre nach ihrem Einzug. Drei Jahre später, kurz vor ihrer Hochzeit mit Richard von Kageneck, starb ihre Tochter ebenfalls unter mysteriösen Umständen. Vermutlich an vergiftetem Speiseeis.

Seitdem spukt sie als weiße Braut auf dem Dach.

Für den schwarzen Pudel gibt es folgende Erklärung….

Der Vater der Erbauerin, spanischer Gesandter in Petersburg, hatte seinen immensen Reichtum wohl auch mit dem Handel von Sklaven angehäuft. Als Strafe für seine Gier, ist seine Seele zur ewigen Ruhelosigkeit, in Gestalt eines Pudels verdammt.

Im Schlößchen ist jetzt ein Museum für „Ur-und Frühgeschichte“ untergebracht. In der Abteilung „Mittelalter“ finden sich auch Brillengestelle aus Holz und viele andere Dinge, die man in der Abortgrube des „Schwarzen Klosters“ gefunden hat. Mal schauen, was sie von uns mal ausgraben. 😉 Weiterhin kann man sich im (kleinen) Park noch über den Weinbau informieren und nette Skulpturen und Springbrunnen sind auch zu entdecken… auch ein Junge der auf einer Schnecke reitet. 😉 Und in lauschigen Eckchen relaxen natürlich.

Die Gräber „derer von Colombi“ kann man unter anderen, auf dem „Alten Friedhof“  (Stadtteil Herdern, Nähe Stadtgarten, Buslinie 27 hält direkt davor) anschauen. Von der Altstadt aus geht man einfach über den Karlssteg und durch den Stadtgarten und ist bald am alten Friedhof.

Der alte Friedhof ist absolut sehenswert und ein „Schatzkästchen“. Einige alte Grabsteine wurden zu ihrem Schutz, in die Gruft des Ursulinenklosters, auch „Schwarzes Kloster“ genannt, gebracht. Dort ist jeden Donnerstag 16.00Uhr eine Führung durchs Kloster und die Gruft.  Unter anderem kann man auch einen uralten Weinstock, mit einer ganz besonderen Geschichte bewundern. Das Schwarze Kloster ist unweit vom Colombischlößchen.

Diese und viele andere Geschichten, Geschichtliches und viele Tipps, finden sich im „inoffiziellen Stadtführer“ von Freiburg. In  Unbekanntes Freiburg  von Astrid Fritz.

Wer vor hat nach Freiburg zu fahren und die Stadt mit etwas anderen Augen anzuschauen, sollte ihn unbedingt im Gepäck haben. 😉

Die Zeit…

Sprüche des Konfuzius

Dreifach ist der Schritt der Zeit.

Zögernd kommt die Zukunft hergezogen.

Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen.

Ewig still ruht die Vergangenheit.

Keine Ungeduld beflügelt
Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu‘, kein Zaubersegen
Kann die Stehende bewegen.

Möchtest du beglückt und weise
Endigen des Lebens Reise?
Nimm die Zögernde zum Rat,
Nicht zum Werkzeug deiner Tat,
Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
Nicht die Bleibende zum Feind.
Dreifach ist des Raumes Maß.
Rastlos fort ohn‘ Unterlaß
Strebt die Länge fort in’s Weite;
Endlos gießet sich die Breite;
Grundlos senkt die Tiefe sich.

Dir ein Bild sind sie gegeben.
Rastlos vorwärts mußt du streben,
Nie ermüdet stille stehn,
Willst du die Vollendung sehn;
Mußt in’s Breite dich entfalten,
Soll sich dir die Welt gestalten;
In die Tiefe muß du steigen,
Soll sich dir das Wesen zeigen.

Nur Beharrung führt zum Ziel,
Nur die Fülle führt zur Klarheit,
Und im Abgrund wohnt die Wahrheit.

 Friedrich Schiller


Erst bei unserem zweiten Besuch in Freiburg habe ich entdeckt, dass an dieser Skulptur im Stadtgarten, der Anfang des Gedichts „Sprüche des Konfuzius“, von Friedrich Schiller geschrieben steht.  Da man mit Worten nicht lyrischer und zauberhafter umgehen kann, habe ich den Rest auch noch dazu geschrieben.

Wir wünschen viel Freude beim lesen.

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La Dolce Vita….

Gibt es auch in Freiburg… die Temperaturen waren auch danach.. 30 Grad…

Wir wünschen allen einen entspannten Sonntag, auch wenn es vielleicht keine 30 Grad und Sonne gibt… für alle nur „Das süße Leben“… 🙂

Hat das nicht was von  Italien…?

 

Süße Mäuse… vielleicht…

Mal einfach nur schlendern…

Oder lieber mit dem roten Flitzer losdüsen…

 


 

Entspannt sitzen, liegen oder rumhängen…

Schöne Stunden haben…mit der/dem Liebsten

Wie die (Turtel-) Tauben, nicht auf dem Markusplatz, aber auf dem Münsterplatz…

Sonnenuntergänge nicht am Meer, aber an der Dreisam…

Oder…

Am Ende nicht süß, sondern sauer, eine Zitronenpresse… nicht aus dem Land wo die Zitronen blühen…

Diejenige, die die Zitronen auspresst, hilft mit sauer (-töpfischem) Gesicht dabei… 😉

Was hilft dagegen? Lachen… das konnten wir uns nicht verkneifen… 😉

Bei den Leuten aus der Emilia Romagna,  könnten wir nach dem Erdbeben  so ein Gesicht aber gut verstehen… 😦

Sorry, war schon ziemlich dunkel und die Schaufensterscheibe dazwischen, deswegen etwas „unscharf“… mit Weichzeichner *gg*

Nicht morgens halb Zehn irgendwo in…   aber in Freiburg abends halb Neun… 31 Grad… (11.05. 2012)

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(Freiburg) Günterstal…

Einige Impressionen aus Günterstal…

Hier endet die Straßenbahnlinie 2 und man kann umsteigen in den Bus zur Talstation der Schauinsland-Bahn

Wo jetzt wohlhabende Bürger und Villenbesitzer residieren, lebten früher Leibeigene, die unter der Last der Abgaben ans Kloster stöhnten.

Ein Wahrzeichen von Günterstal… das romantische Tor des Güntertaler Klosters…

Das Kloster wurde 1221 als Zisterzienserinnenkloster gegründet und nach 600 Jahren, auf Order Napoleons hin, 1806 aufgelöst. Die Kirche und grosse Teile des Klosters selbst,

brannten am 4. April 1829, unter rätselhaften Umständen bis auf die Grundmauern ab. Jetzt befindet sich im Gebäude das Internat des deutsch-französischen Gymnasiums…

Und wieder findet man die Spuren des Bergbaus am Schauinsland und des Freiburger Münsters

Wie diese, 1902 gefertigte Kopie des Pfeileraufsatzes (Fiale) vom Freiburger Münster…hier erinnern die Münsterbauhütte und der Günterstaler Ortsverein, an das im Bergwerk am Schauinsland gewonnene Silbererz, von dem ein Teil an dieser Stelle vorbei, in die Stadt Freiburg transportiert wurde. Aufgestellt 2005, aus Anlass der 1200. Wiederkehr der Erwähnung Günterstals, im Jahre 804.

Von Günterstal aus, gelangt man auch nach St. Valentin…bis ins 19. Jahrhundert eine Einsiedelei, der Eremit erhielt vom Kloster wöchentlich 6 Brote und ein Maß Wein. Wallfahrer spendeten dem Heiligen Valentin (meist)  Federvieh als Opfergabe, die natürlich dem Waldbruder zu Gute kam. Dafür musste er Gebäude und Kapelle in Ordnung halten und die Aufsicht gegen Wilderer führen. Das ehrwürdige Alter des Gebäudes erkennt man noch an den gotischen und barocken Elementen im Mauerwerk…

Jetzt ist es alles andere als eine Einsiedelei und es gibt dort die leckersten Pfannkuchen Freiburgs…

Die schöne Aussicht gibt es gratis…

Hier noch ein Foto der Günterstaler Wiesen im Abendlicht… um diese Wiesen gab es über die Jahrhunderte, zum Teil auch schon makabren Streit, mit der Stadt Freiburg… dieser endete erst mit der Eingemeindung Günterstals im Jahre 1891.

Anmerkung: Günterstal hat seit 1927, an anderer Stelle, sein Kloster wieder… „St. Lioba“…Villa Wohlgemuth.

Dieses Gebäude erinnert aber fast eher an einen italienischen Palazzo, als an ein süddeutsches Kloster… also wer ins südliche Kloster will… 😉

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