Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Garten’

Stille und Mauerblümchen…

Im ehemaligen Kloster und der Klosterkirche in Germerode

Gegründet 1144/45 von Graf Rugger II. von Bilstein, strahlen die  Mauern der alten romanischen Pfeilerbasilika, das noch vorhandene Refektorium und der Klostergarten, eine wohltuende Stille aus. Die Blütezeit erreichte das Kloster um 1350. Mit der Einführung der Reformation wurde es 1527 aufgelöst. Und die Gebäude, mit Ausnahme der Kirche St. Maria und Walpurga, landwirtschaftlich genutzt. 1930 wurde auch das Gut aufgelöst und das Land an die Bauern verkauft. Jetzt werden die Nebengebäude als Tagungsstätte genutzt.

 

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Die Steine am Boden scheinen leise die Geschichten der Menschen zu erzählen, die sie über die Jahrhunderte „ausgetreten“ haben.
Die Krypta ist die einzige in Deutschland, die im original romanischen Zustand ist. Und sie ist nicht nach der Längsachse der Kirche ausgerichtet.
Zur Beschreibung der Krypta und Kirche >>>>

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Nicht leise, wenn sie bespielt wird…
Die Orgel wurde 1700 vom Orgelbauer Altstetter aus Mühlhausen geschaffen.

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Der Garten ist auf den ersten Blick „nichts Besonderes“, ein zweiter Blick oder mehrere, lohnen sich.

Wie oft im Leben sind es die kleinen Dinge, die das Besondere ausmachen.

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Südlich… Die mit Weinreben bewachsene und warmes, helles Sonnenlicht speichernde Wand des Refektoriums.
Oder die kleine, schon extra gepostete Steinbank…Mit ihren hübschen, bepflanzten „Spardosen“. Da gehen Träume auf Wanderschaft.

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Den Blick nach „draußen“ wandern lassen….

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Oder zum…
wucherndern Grün und duftendem Flieder… Balsam für Augen und Seele… Spendiert von Mutter Natur…

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Mauerblümchen an der alten Mauer…
Sie brauchen sich nicht verstecken und verpassen der alten Mauer eine Frischblumenkur.

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Unserer Meinung nach, hat der Heimatverein mit dem Garten genau das erreicht, was er wollte…   Hier klicken >>>

Und auch „stille Mauerblümchen“ können richtig schön sein…

 

Blumenlust statt Alltagsfrust…

Das ist doch ein perfektes Motto für ein freies Wochenende oder auch für den Wochenenanfang….

Und …

Ist auch der Slogan für  die „Miniatur-Garten“-Schau, die die Stadt Bad Wörishofen gerade wieder ausgerichtet hat. Sie ist noch bis zum 29. Juni anzuschauen.

Einmal waren wir schon zufällig da, es hat uns gut gefallen und so haben wir uns am Samstag gedacht, sind wir doch mal lustig und schauen uns an, was sie dieses Mal für Ideen hatten. 🙂

Es waren wieder sehr nette Ideen und eine (witzige) davon, hieß „Der mobile Garten“…

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Na wenn so ein Garten nicht mobil ist, dann wissen wir auch nicht… selbst die Kleinsten machen schon mit ihrem Dreirad mit. Und ziemlich früh losgegangen müssen sie auch sein. Damit sie mit ihren Gärten aus der Steiermark, auch pünktlich im Allgäu waren. *blinzel*

Und wer in der Heimatstadt von Pfarrer Kneipp, mal das kneippen mit der Kneipe verwechselt, für den ist die Pflanz-Schubkarre als „Beförderungsmittel“, vielleicht auch noch ganz hilfreich.

Und extra für den heutigen Beitrag, machen wir aus dem Slogan doch mal Blumenlust nach Herzenslust, statt Alltagsfrust…

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Das grüne (Blumenlust-) Herz Österreichs, ist doch genau richtig für Frau Waldspechts Montagsherz…

Die Fotos können wieder einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Die anderen Miniaturgärten waren ebenso sehenswert… demnächst gibt es noch mehr Blumenlust bei den regenbogenlichtern…  😉

Und wer das Leben und Wirken des Pfarrers Sebastian Kneipp nicht kennen sollte, HIER >>>> ist es nachzulesen.

 

Die Abenteuer und Wendungen im Leben einer Weinbergschnecke…

Hallo ich bin der „Frauenschneck“ auf dem Weg zum Weinberg, um mir eine scharfe (Weinberg-)Schnecke zu suchen.
Hat mich mein Navi wieder in die Irre geführt, das sind keine Weinberge, sondern Steinberge… da „stolpert selbst eine S(ch)necke im Allgäu über einen spitzen Stein“ 😉

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Ich hab schon den breitesten Latschen auf meinen Fuß aufgezogen und bin sozusagen tiefenentspannt, aber das nutzt hier gar nichts. Eigentlich liebe ich ja warme Gewitterregen, da werde ich schneckenscharf…manche mögen es heiß, Schnecken nicht so… obwohl, mein „Tanz“ auf der „Fußspitze“, krieche dann nur auf ganz schmalem Fuß, ist auch Spitze!

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Dieses Jahr gab es bis jetzt weder warme Gewitterregen, noch Spitzentanz… aber so langsam musste ich mich auf den Weg machen.
Wenn ihr wisst, was ich meine.. erstens ist unsere Spitzengeschwindigkeit nicht so hoch und eine Mittagspause im Schatten eines Baumes, muss auch drin sein. Und wenn ich nicht gerade fresse oder schlafe, kann ich schon an gar nichts anderes mehr denken… als endlich so eine scharfe Schnecke zu umschleimen. 🙂
Das kann dauern…wir sind zwar Zwitter, eigentlich einfach die Sache, wir müssen uns aber trotzdem einen ganzen Tag Zeit für’s Vorspiel nehmen und erst, wenn unsere Schwingungen genau gleich und wir aufeinander eingeschwungen sind…. ohhhhmmmm, flutscht es…

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Aha da kommt es, „wenn möglich bitte wenden“… ich heiße doch nicht Gottlieb und auch nicht Wendehals…
Na gut, eine schleimige Dreischneckwendung, wie in der Schneckenschleichschule gelernt.
Für ein Salatblättchen krieche ich ja auch oft weit zu Schneckenfuß.
Und ihr lieben Gartenbesitzer, lasst euch gesagt sein, wir Weinbergschnecken machen kaum Schaden an euerm Salat. Wir fressen eher die verwelkten Salatblätter, die ihr nicht mögt! Und wir dezimieren die, die euch das letzte Salatblatt vom Kopf fressen. Die ohne Haus, nackt und von sonstwo dahergelaufenen Nacktschnecken.
Die stecken nicht alles in einen Bausparer und bauen jedes Jahr eine neue Etage auf das Haus, bis es fünf sind, wie wir. Das schaffen aber auch nur 5 von 100 Schnecken. Entweder ist unsere Schneckenhausbank pleite, wir platt oder enden gar im Kochtopf! Und jetzt schmieren sich die Menschen auch noch Creme mit Schneckenschleim ins Gesicht. Irgendeiner hat entdeckt, dass etwas „schleimen“, weiche Haut macht. Das Geheimnis unserer Schönheit! Schnief…. 😦

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Berieselung mit saurem Regen und illegale Schneckensammler, haben uns arg dezimiert. Deswegen stehen wir jetzt unter Naturschutz!!! Einsammeln verboten! Vielleicht könnt ihr uns ja auch mal über den Weg helfen, ihr habt die größeren und schnelleren Füße. Die uns vielleicht auch manchmal platt machen.
Wir geben uns ja größte Liebesmüh‘, aber so einfach ist das mit schnellem Nachwuchs nun auch nicht, wie ihr lesen konntet.
Unsere kleinen Vettern und Häuslebauer, machen übrigens auch keine größeren Schäden an euerm Salat.
Also macht es uns gemütlich und baut uns in euerm Garten ein schönes Liebesnest, dann bleibt euch euer Salat erhalten. Aber Vorsicht, manchmal schießt der auch.

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So ich hoffe, ich erreiche den Weinberg noch, bis die Trauben reif sind. Dann lassen wir es schleimen… Prost! Schmatz…! Stimmt’s Schnecke?!

Dann kann ich mich in aller Schneckenruhe in mein Schneckenhaus zurückziehen, die Kalkdeckeltür schließen und den Winter verschlafen. Bis mich die Frühlingssonne wieder weckt. 🙂

Und nicht dass ihr meint, die regenbogenlichter hätten mal wieder eine „Erleuchtung“ gehabt und euch einen von der Schnecke erzählt, so funzt das wirklich im Weinbergschneckenleben.

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Für alle die gestern schon mal da waren, das war dann keine Schneckenpost… sondern viel zu schnell für einen Weinbergschneck online. Hatte doch extra eine Fotosession, das hat die Mobilversion von WP wohl nicht gewusst. Aber jetzt konntet ihr den Frauenschneck auch noch anschauen. 😉

So, nach so vielen Worten habt ihr vielleicht noch Lust auf einen schönen Liebesfilm… Liebe unter Weinbergschnecken… schleim, Euer Frauenschneck….

Quelle: Youtube

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