Willkommen unterm Regenbogen

Beiträge mit Schlagwort ‘Heidelberg’

Mit der Klampfe in Heidelberg…

Heute mal wieder was zum Thema Strassenmusik… diesmal ein ziemlich „cooler Typ“ mit seiner Klampfe auf dem Bahnhofsvorplatz in Heidelberg.

Als wir das erste Mal mit dem Zug fahren wollten, fing er gerade an zu spielen, als wir zum Zug mussten und war relativ „enttäuscht“, dass wir schon abhauen. Aber der Zug wartet nicht.

Am Heimfahrtag hatten wir mehr Zeit, unser Zug hatte Verspätung, weil irgendein Idiot etwas auf die Gleise geworfen hatte. Also genug Zeit, um zuzuhören.

Ob er nun ein „Star“ werden will, möchten wir bezweifeln, etwas mehr verdienen, aber wahrscheinlich schon. 😉

Er spielte und sang ziemlich gut, hat Spass gemacht… wir haben dann auch noch schnell eine „Hunde-BiFi“ aus dem Rucksack gekramt, der Schnuffel schaute nämlich jedesmal,

wenn jemand etwas in den Becher warf, ob es nicht was für Hundchen wäre… 😉

Erinnerte mich an die Lehrzeit, in der es auch ein paar Begabte  gab, die gut Klampfe spielen konnten.

Einer hatte einen richtig coolen Song über Amundsen und Scott (Wettlauf zum Südpol) geschrieben….

Es war uns ein Vergnügen….und auch eine schöne Erinnerung an Heidelberg… 🙂

Galerie

Der „Zaubergarten“ vom Schloss Schwetzingen…

Heute „lustwandeln“ wir im Schlossgarten vom Schwetzinger Schloss… er ist einfach zauberhaft oder verzaubernd? Er zieht uns jedenfalls magisch an…

Seine Planer und Erbauer (der kunst-und sinnenfreudige Kurfürst Karl Theodor und die Baumeister und Gartenarchitekten Nicolas de Pigage und Friedrich Ludwig Sckell) müssen im Herzen Kind, Weltenbummler und vor allem Romantiker und Träumer gewesen sein.

Wolfgang Amadeus Mozart gab hier Konzerte und Voltaire war dort zu Gast. Die Romantiker Friedrich Hölderlin und Freiherr von Eichendorff fühlten sich später von Schwetzingen unwiderstehlich angezogen.  Die Gedichte von Hölderlin und Eichendorff finde ich auch so schön, manches ist vielleicht ja dort entstanden.

Der Garten hat eine Moschee, einen Apollotempel, einen Merkurtempel, ein römisches Wasserkastell, einen Obelisken, Badehaus und vieles mehr…

Für Kinder dürfte er der schönste Abenteuerspielplatz sein, den es gibt. Unterirdische Gänge, Irrgarten, alte Bäume, Wasser, viele Ecken  in denen man sich verstecken kann, das römische Kastell… Tiere… zwei kleine „Prinzessinnen“ hatten jedenfalls riesigen Spass dort…

Nun aber genug der Worte….

So schööön…Die japanische Kirschblüte…deswegen auch viele Fotos… (einer der wenigen Orte, wo Hunde nicht rein dürfen)

Das römische Wasserkastell….

Alte Bäume….

Der Pfau rief von der Mauer fleissig nach seinen Frauen… die haben wir aber ganz woanders gesehen…auf dem Weg in Richtung Stadt…wahrscheinlich zum shoppen 😉

Standfest hatte der Graureiher alles im Blick….

Viel  und manchmal auch akrobatische Arbeit erfordert so ein Park allerdings auch… das wollen wir nicht vergessen zu erwähnen… 🙂

„Geheimgang“ 😉

Zum „Ende der Welt“ konnten wir allerdings auch diesmal nicht gehen… der Zaun war geschlossen… 😉

Es gibt noch viel mehr Schönes dort, eine Brücke mit ungleichen Stufem, wenn man mit geschlossenen Augen darüber geht ohne zu stolpern, hat man nicht geschwindelt. Einen „Karpfenbach“ oder man sitzt einfach in einer lauschigen Ecke und hört und sieht den Vögeln zu, einem Eichhörnchen oder einem Kaninchen… am besten selbst entdecken. vielleicht auch nicht vergessen, sich mal umzuschauen, alle paar Meter, aus einer andern Perspektive, schaut das ganz anders aus…

Hunde darf man an der Leine mit in den Schlossgarten nehmen. Ausziehleinen sind nicht gestattet, aber für die Zeit des Besuches, kann man sie dort gegen eine andere eintauschen. DAS NENNE ICH MAL SERVICE! DICKES LOB DAFÜR!

Wir hoffen, die Hundebesitzer benehmen sich auch weiterhin so gut, dass Hunde dort weiterhin erlaubt sind.

Ach und Moshe hat auch noch was….

Hallo Leute… wuff…

Frauchen hat doch kürzlich was erzählt, von wegen, man trifft sich immer zweimal im Leben… das stimmt!

In Mannheim habe ich ua. ein schwarzes Cockermädchen getroffen… die war aber „unpässlich“, hat mich angebellt, schnuff… versteh einer die Frauen…

Und stellt euch vor, wen wir im Schwetzinger Schlosspark getroffen haben… genau… das schwarze Cockermädchen… und… sie war auch aus Spanien…! Heiss…

Und diesmal hatte ich grosse Chancen bei ihr und sie war ganz lieb…wedel… und so „vernachlässigt“ wie ich, deswegen hatte sie die Streicheleinheiten von meinem Frauchen sehr nötig… 😉

Die Fotos können einzeln angeklickt und größer angeschaut werden.

Für genauere Infos hier geht es zur Website vom Schloss Schwetzingen

Verlorenes (Montags-) Herz

Heute gibt es mal ein verlorenes (Montags-) Herz für Frau Waldspecht von uns…
Es ist uns auch bei der Wanderung zum „Alten Kohlhof“ ans Herz gewachsen… 😉
Im Wartehäuschen der Bushaltestelle, bei der wir abbiegen mussten, saß ein einsames Teddyherz…

Als wir vom Kaffeetrinken zurück kamen, um nach Heidelberg zu gelangen, dachte ich schon, jetzt hätte der Teddy seine „Mama“ gefunden. Ein kleines Mädchen herzte und tröstete ihn. Aber sie hatten ihn auch nur vorgefunden und ihre Mama erklärte ihr, dass ihn sicher jemand vermisst und ihn abholt.

Das will ich hoffen, hätte ihn der kleinen Maus von Herzen gegönnt. Der Abschied fiel ihr so schwer.
Aus Erfahrung bei der Arbeit weiss ich, das sowas oft nicht abgeholt wird, weil der finanzielle Wert zu gering ist oder die Leute vielleicht nicht wissen, wo sie es vergessen haben.

Anmerkung: Zwischenzeitlich war des Herz-Foto tatsächlich „verloren“… jetzt ist es aber wiedergefunden… 🙂

Über den Königsstuhl zum alten Kohlhof….

Heute wäre nicht so das richtige Wanderwetter… deswegen ein paar Aussichten von unserer Heidelberger Wanderung über den Königsstuhl zum alten Kohlhof.

1200 Stufen bis zum Königsstuhl hatte uns der Busfahrer gesagt…

So viel Fitness muss dann im Urlaub auch nicht sein… 😉 Wir gehen lieber den „normalen“ Weg…

Unterwegs bieten sich auch mal schöne Aussichten. Ein wenig „klettern“ musste man trotzdem hin und wieder, die letzten Reste der vergangenen Winterstürme, lagen noch im Weg. 😉

Einmal den „Stuhl des Königs“ bestiegen und auf der „anderen Seite“ wieder ein Stück bergab, dann kommt man zum Landgasthof alter Kohlhof…

Hier gab es erst mal lecker Apfelkuchen und Kaffee. *mampf*

Ein paar „Meckerziegen“ und Böcke gab es allerdings auch. Manche haben am Sonntag Nachmittag nichts Besseres zu tun, als sich über Kinder, die Bedienung usw….. zu beschweren. 😦

Da sind uns doch die echten Ziegen nebenan, viel lieber! 🙂

Ja und als „alte Leseratte“, interessieren mich natürlich auch die „Heidelberg- Krimis“  von Wolfgang Burger…

Wer mag, kann ja zum Krimi-Dinner gehen, dabei liest der Autor aus seinem neuesten Buch. Das Nächste ist am 20.04.2012.

Denn ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett. 😉 Einen gemütlichen Ostersamstag allen!

Brunnengeflüster in Heidelberg…

Oder was die Tauben von den Brunnen pfeifen…  😉

Haaalllooo…. hier sind wir…

 

Aaahhh… falsche Kamera… jetzt sind wir im Bilde…

Was macht der da… ?

Bitte räumen sie das Becken…!

Bahn frei… wir koooommen….!

Und da wir bald Ostern haben, nicht vergessen, in der Osternacht bzw. am Ostermorgen, „Osterwasser“ zu holen. Dies ist ein alter (heidnischer) Volksbrauch. Osterwasser schöpften meist unverheiratete, junge Frauen. Es muss vor Sonnenaufgang aus einem Fluss geschöpft werden. Der Weg dorthin und zurück, muss stillschweigend zurückgelegt werden, sonst wird es „Plapperwasser“.  Das Wasser soll besonders lange halten und wenn man sich damit wäscht, feine Haut geben. 😉

Das Taufwasser, welches in der Liturgie der katholischen Kirche während der Feier in der Osternacht geweiht wird, bezeichnet man auch als Osterwasser. Es wird das ganze folgende Jahr für Taufen verwendet.

Dienstmann Muck…aus Heidelberg

Unsere Dienstreglerin hatte uns Anfang der Woche (ungefragt) die Spätschichten „rausgenommen“ und alten Urlaub  bzw. Überstundenausgleich eingetragen. Da mussten wir natürlich gleich ausnutzen und wir sind für fünf Tage nach Heidelberg gefahren. Das Wetter konnte schöner nicht sein, genau diese fünf Tage herrlichster Sonnenschein und warmes Frühlingswetter… 🙂 Ein Hoch auf die Dienstreglerin… 😉

Unser Kurzurlaub in Heidelberg ist nun leider zu Ende… aber wie heisst es, wenn einer eine Reise tut, hat er viel zu erzählen…

Anfangen möchten wir mit dem „Dienstmann Muck“, dessen Skulptur am Hauptbahnhof in Heidelberg steht. Der hat mir schon beim letzten Mal gefallen, weil er so nett schaut.

Und diesmal habe ich ein Foto von ihm geschossen und nachgeschaut, was es mit ihm auf sich hat….

Er wurde 1873 als Johannes Fries in Heidelberg Neuenheim geboren. Als er jung war, arbeitete er als Gänsehirt am Neckar und später als Schreiner.

Später erst wurde er „Dienstmann Nr. 73“ am Heidelberger Hauptbahnhof. Er passte bei den Mensuren in den Heidelberger Korps Suevia und Corona auf und spielte Postillion d`Amour für die Studenten. Von ihnen erhielt er den Namen „Muck“.

Er zeichnete sich durch Bescheidenheit, Loyalität, Schlagfertigkeit und Hilfsbereitschaft aus.

Er verstarb am 19.05. 1905 im Alter von 68 Jahren, mittellos in Heidelberg. Als Heidelberger Original bleibt er trotzdem unvergessen.

Fotografien und Zeichnungen von ihm, sind in der Altstadt in den Restaurants „Zum roten Ochsen“ und  „Zum weißen Schwanen“ zu sehen. seine Totenmaske ist im Restaurant „Goldener Hecht“ zu finden.

Der Heidelberger Bildhauer Armin Guther schuf die Skulptur und widmete sie seinen Söhnen Andreas und Stefan. Die Deutsche Bahn erhielt die Skulptur von ihm als Schenkung und seit dem 09.06.2001 steht sie zum Gedenken an „Muck“ vor dem Heidelberger Hauptbahnhof.

Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass man dem „Bauchgefühl“ doch oft glauben kann… 🙂

Vielleicht war es auch erst einmal der Name „Muck“, der mich an einen sehr schönen Märchenfilm, nach dem Märchen von Wilhelm Hauff,  Die Geschichte vom kleinen Muck , erinnert.

Wir wünschen morgen allen einen schönen Sonntag!

Schön, aber mit Vorsicht zu „geniessen“…

Oder besser nur mit den Augen geniessen!

Sollte man viele Blumen und Pflanzen, bei denen vielen garnicht bekannt ist, dass sie überhaupt giftig sind…viele sind in der richtigen Dosis aber auch Heilmittel…

Oder wie Giacomo Casanova (!725 bis 1795) in seinen Memoiren gesagt hat:

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel,

Heilmittel in den Händen eines Toren, ist Gift.

Zu den giftigen Pflanzen jetzt im Frühling zählen die Gelbe Narzisse (Osterglocke), die Tulpe und die im vorherigen Post bereits schon genannten Ranunkel, Winterlinge und alle Hahnenfußgewächse.

Zu erwähnen wären auch noch die Blätter der (schönen) Herbstzeitlosen, die im Herbst blühen, die Blätter aber jetzt wachsen und schnell mit dem beliebten Bärlauch verwechselt werden können. Ebenso wie die Blätter der Maiglöckchen, bei denen auch alle Pflanzenteile giftig sind.

Ebenso giftig der Seidelbast, Wolfsmilchgewächse wie Christrose oder Weihnachtsstern, Rittersporn, Lupine, der „Wunderbaum“ eine beliebte Zimmerpflanze…ebenso wie die Dieffenbachie, der gefleckte Aronstab, Eibe, Efeu, Goldregen, Oleander und viele andere…

„Giftig“ sind auch so einige Nachtschattengewächse, die wir gern essen. Bei Kartoffeln, Tomaten (grüne Tomaten und Triebe sehr giftig!) und Auberginen, enthalten die grünen Teile Solanin. Bei Kartoffeln die im Licht gelegen haben und aussen grün sind, alles was grün ist, gut abschneiden!

Dann gibt es noch die sogenannten Bio-Drogen aus Giftpflanzen, wie ua….

Alpenveilchen (Cyclamen)

Alraune (die „sagenhafte Wurzel“)

Engelstrompete

Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)

Stechapfel

Tabak

Auch nicht zu vergessen der Rote Fingerhut (Digitalis), aus dem ein Herzmittel hergestellt wird.

Was Tiere angeht, nicht alles was für uns ungiftig ist, muss auch für Tiere ungiftig sein…

Hier kann man mal nachschauen… Giftpflanzen für Tiere

Ein schönes „Giftmischer-Museum“ ist das Apotheken-Museum im Heidelberger Schloss. Dort kann man von den Anfängen der Medizin, dem Wissen über Kräuter und der Herstellung von Essenzen daraus, alles anschauen und nachlesen.

Und jetzt wünschen wir allen viel Freude an den schönen Blumen, Pflanzen und der Natur überhaupt. Man sollte nur ein wenig aufpassen, was man so anfasst, wohin man etwas pflanzt oder in den Salat schneidet oder woran unsere Haustiere schnüffeln oder rumknabbern… 😉

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